DE89899C - - Google Patents

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DE89899C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/56Heated screens
    • B07B1/60Heated screens heated by flame heating

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Einrichtung an Sichtmaschinen mit über ein-
Λ ander gelagerten kreisförmigen oder polygonalen
^j\Sieben zur Ueberführung des Sichtgutes von 'einem Sieb zum andern und zur gleichmä'fsigen Vertheilung über die Siebfläche.
Zur Veranschaulichung der Erfindung ist in den Zeichnungen ein Sichter mit polygonförmigem Siebkasten dargestellt, welcher, von schwingbaren Hängestangen getragen, mittelst einer gebräuchlichen Antriebsvorrichtung(Kurbelantrieb) eine kreisend schwingende Bewegung erhält. Der einzelne Siebsatz besteht aus zusammengesetzten Polygonschnitten, welche einzeln herausziehbar sind.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine mit der Neuerung versehene Siebanordnung und Fig. 2 die Oberansicht derselben mit einem Streuteller. Fig. 3 veranschaulicht die Wirkung der unmittelbaren Vertheilung auf einem wesentlichen Theil der Siebfläche. Fig. 4 zeigt schliefslich die wesentlichsten Ausführungsformen der Streuöffhungen.
Das Sichtgut wird bei α in den Kasten geführt, wird von dem Streuteller d aufgefangen und unter dem Einflufs der kreisenden Schwingbewegung gezwungen, sich nach aufsen auszubreiten. In dem Streuteller sind sichelförmige Oeffnungen dl im Kreise herum angeordnet, so dafs das Sichtgut nur aus den Oeffnungen gleichfalls auf -das darunter befindliche Sieb A fallen kann.
Die Vorrichtung unterscheidet sich demnach von der durch Patent Nr. 77588 geschützten wesentlich dadurch, dafs das Sichtgut, noch bevor es über die ganze Fläche der Zwischenboden, hier Streuböden, bis zum Rande derselben gelangt ist, auf die Siebe fällt und so unmittelbar über einen gröfseren Theil der Siebfläche vertheilt ' wird, während bei der Vorrichtung nach Patent Nr. 77588 die Vertheilung über die Siebfläche erst bei der Wanderung des Sichtgutes nach der Siebmitte erfolgt.
Die Sichtguttheilchen, welche aus den sichelförmigen Oeffnungen auf das Sieb fallen, beginnen ihren Kreislauf von verschiedenen Zonen der kreis- oder polygonförmigen Siebfläche aus.
Durch die kreisende Bewegung breitet sich das Sichtgut zunächst über diejenige ganze Zonenfläche des Siebes aus, welche der Begrenzung der Oeffnungen entspricht. Diese Vertheilung vollzieht sich um so gleichmäfsiger, je mehr die Abnahme der Stärke des Sichelstrahles der nach dem Innern zu kleiner werdenden Siebfläche entspricht (Fig. 3). Es findet mithin eine Vertheilung unter der Einwirkung der unmittelbaren Aufstreuung des Sichtgutes an verschiedenen Stellen, welche in ungleichem Abstande vom Mittelpunkt des Siebes sich befinden, statt und wird hierdurch die Gaze weder, wie' bisher bekannt, am äufsersten Rand oder im Mittelinnern des Siebes zu sehr von der Last des ganzen zur Sichtung gelangenden Materials in Anspruch genommen.
Hat die Vertheilung des Sichtgutes in der beschriebenen Weise auf einem grofsen Theil der Siebfläche, d. h. auf der der Sichelkrümmung entsprechenden äufseren Zone der Siebfläche, stattgefunden, so liegt die weitere völlige Verbreitung des Sichtgutes nach der Siebmitte in der Natur der körnigen oder pulverförmigen Masse, welche unter dem Einflufs der
schüttelnden Bewegung und des stets neu hinzukommenden Materials das Bestreben hat, sich in gleichmäfsiger, waagrechter Ebene dort auszubreiten, wo ihr kein Hindernifs entgegensteht. ' ";
Wie aus der Fig. ι ersichtlich, können nun unter den einzelnen Siebschnitten Auffangböden d'2' angeordnet werden, in welchen gleichfalls sichelförmige Oeffnungen d1 sich befinden, und das durchgesiebte Sichtgut auf eine zweite darunter befindliche Siebfläche unmittelbar vertheilt werden, während die Ueberschläge aus der Mittelöffnung abgeleitet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur unmittelbaren Vertheilung des Sichtgutes auf kreisrunden oder polygonförmigen Sieben, dadurch gekennzeichnet, dafs das Sichtgut auf die einzelnen Siebe durch im Kreise herum angeordnete bogenförmige Oeffnungen (dl) in den über den Sieben angebrachten Streuböden d gelangt, welche zwecks unmittelbarer Beschickung eines wesentlichen Theils des Siebes eine Streufläche von mindestens der halben Breite der Siebfläche vom Umfange nach der Mitte zu gerechnet ergeben.
    Eine Vorrichtung zur unmittelbaren Vertheilung des Sichtgutes u. s. w. nach Anspruch i, bei welcher die bogenförmigen Oeffnungen in ihrer Schlitzbreite von aufsen nach innen allmälig abnehmen, zum Zweck, die Beschickung möglichst gleichmäfsig und der nach der Mitte zu kleiner werdenden Siebfiäche entsprechend zu gestalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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