DE98511C - - Google Patents

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DE98511C
DE98511C DENDAT98511D DE98511DA DE98511C DE 98511 C DE98511 C DE 98511C DE NDAT98511 D DENDAT98511 D DE NDAT98511D DE 98511D A DE98511D A DE 98511DA DE 98511 C DE98511 C DE 98511C
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Germany
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drum
fertilizer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ZS
Nach Patentschrift Nr. 55768 ist es bekannt, dafs der von einer geriffelten Walze ausgestreute Dünger auf einen besonderen Vertheiler fällt. Dieser Vertheiler hat die Form einer Stabtrommel von kleinem Durchmesser, die unter dem Schlitz, durch welchen der Dünger herausbefördert wird, gelagert ist und von dem einen Fahrrad aus mittelst Zahnräder in .Drehung versetzt wird. Hierdurch soll durch Schlag- und Schleuderwirkung der Dünger fein vertheilt auf den Boden gelangen. Es hat sich nun als unvortheilhaft herausgestellt, dafs ein Theil des gestreuten Düngers nicht durch die Trommel .hindurchfällt, sondern von einem Stabe getroffen in Richtung der Tangente auf den Boden geworfen wird, ohne vertheilt zu ,werden; aufserdem konnte es aus oben erwähntem Grunde nicht vermieden werden, dafs der Dünger in Streifen auf den Acker fiel; denn wenn in einem Augenblick der Dünger durch die Trommel fällt, während er in dem anderen, von dem Stab weggeschleudert, unmittelbar auf den Boden fällt, so entsteht ein Zeitunterschied, welcher bewirkt, dafs der Dünger nicht gleichmäfsig vertheilt fällt. Wenn statt dieser kleinen Trommel eine Maschensiebtrommei verwendet wird, so wird die Wirkung eine wesentlich andere, neue, sein. Diese Trommel unterscheidet sich von der nach Patentschrift Nr. 55768 bekannten Stabtrommel dadurch, dafs der Durchmesser ein verhältnifsmäfsig grofser, dafs der Querschnitt vieleckig (hier etwa viereckig) und die Lage zur Streuwalze eine andere ist. Aufserdem unterscheidet sich der Düngerstreuer in seiner Gesammtanordnung von anderen dadurch, dafs er einen voll ausgebildeten Unterkasten hat, in welchem die Maschensiebtrommei sich dreht.
Auf einer Welle, welche in der Mittelachse des Unterkastens gelagert ist, und welche von dem rechten Fahrrad aus mittelst Zahnräder in schnelle Umdrehung versetzt wird, sind vier eiserne Kreuze in einem gewissen Abstande aufgekeilt. Diese Kreuze sind an ihren äufsersten Enden durch dünne Rundeisenstangen verbunden, welche mit der Welle in der ganzen Kastenlänge parallel 'laufen. Hierum wird ein dünnes Drahtgeflecht von dem Dünger entsprechender Maschenweite gespannt, wodurch die Maschensiebtrommei gebildet wird. Bei der Umdrehung dieser Maschensiebtrommei nehme man an, dafs eine Fläche sich in der Stellung 1, Fig. 2, befinde. Nach ganz kurzer Zeit wird diese Fläche die Stellungen 2, 3, 4, 5, 6 u. s. w. hinter einander annehmen, wodurch eine rüttelnde Bewegung ähnlich der eines geschüttelten Siebes hervorgerufen wird, da die einzelnen Maschen der Trommel in ihrer Entfernung von der Welle von dem Radius des umgeschriebenen Kreises bis zum Radius des eingeschriebenen Kreises sinken und steigen.
Der von der gerieften Walze gestreute Dünger mufs beim Fallen auf den Acker durch diese Siebflächen hindurchgehen und wird gesiebt auf den Boden befördert. Dadurch, dafs dieses Sieb als Trommel ausgebildet ist, wird der Dünger gezwungen, zweimal durch
die Maschen zu gehen, wodurch gleichsam eine doppelte Siebung und eine desto gröfsere Wirkung erzielt wird. Der dem gröfsten Durchmesser der Siebtrommel entsprechend weite Unterkasten zwingt jedes Düngertheilchen, durch das Sieb zu gehen, aufserdem verhütet er auch ein Verwehen durch Wind.
Die Zeichnung stellt die Düngerstreumaschine in der Vorderansicht und im Querschnitt dar, und zwar ist der Schnitt so gelegt, dafs die Anordnung der Walzen ersichtlich wird. A bezeichnet den Kasten, F' das rechte und F"' das linke Fahrrad. Wist die Streuwalze, 5 die Maschensiebtrommel, i, 2, 3, 4, 5, 6 sind die Zahnrad er zum Antrieb der Streuwalze, 1', 2', 3', 4' sind die Zahnräder zum Antrieb der Maschensiebtrommel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Düngerstreumaschine, gekennzeichnet durch eine Maschensiebtrommel (S) von vieleckigem Querschnitt, welche in einem Schutzkasten sich dreht, um den aus dem Vorrathskasten (A) herabfallenden Dünger durch die Siebtrommel hindurchfallen und fein vertheilt auf den Acker gelangen zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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