DE898078C - Geruestkupplung - Google Patents

Geruestkupplung

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DE898078C
DE898078C DEB2508D DEB0002508D DE898078C DE 898078 C DE898078 C DE 898078C DE B2508 D DEB2508 D DE B2508D DE B0002508 D DEB0002508 D DE B0002508D DE 898078 C DE898078 C DE 898078C
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DE
Germany
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shells
clamp
shell
bolts
scaffolding
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Application number
DEB2508D
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English (en)
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G7/00Connections between parts of the scaffold
    • E04G7/02Connections between parts of the scaffold with separate coupling elements
    • E04G7/06Stiff scaffolding clamps for connecting scaffold members of common shape
    • E04G7/12Clamps or clips for crossing members
    • E04G7/14Clamps or clips for crossing members for clamping the members independently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Gerüstkupplung Die Erfindung betrifft eine Gerüstkupplung zur Verbindung von sich kreuzenden Gerüstteilen, also beispielsweise zum Verbinden der Ständer eines Gerüstes -mit den Längs- und Spannriegeln oder zum Befestigen der Querriegel, die als Träger für die Laufdielen dienen, an den Längs- oder Spannriegeln.
  • Bei .den bekannten Kupplungen für Gerüstrohre sind meistens zwei sich kreuzende, aus je zwei Schalen bestehende Schellen vorgesehen, deren innere Schalen fest zusammenhängen, während. die äußeren Schalen durch je einen Gelenkbolzen an ihrer inneren Schale schwenkbar befestigt und an diese durch je einen Schraubenbolzen anzuziehen sind, so daß für jede Kupplung zwei Schraubenbolzen zu bedienen sind. Sofern ,diese als Augbolzen ebenfalls je einen Gelenkbolzen erfordern, sind also je Kupplung vier Gelenkbolzen vorhanden.
  • Nun ist auch eine Gerüstkupplung für sich kreuzende Rohre bekanntgeworden, bei der die inneren Schalen,der einen Schelle aus zwei Teilen bestehen, die mit je einer der Schalen -der anderen Schelle fest zusammenhängen, wobei,die eine Schalenhälfte an .der Gegenschale durch einen Gelenkbolzen schwenkbar befestigt und @an diese durch einen Augbolzen anzuziehen ist, während die andere Schalenhälfte zusammen mit der ihr anhängenden Schale der anderen Schelle an der Gegenschale der letzteren ,durch zwei Gelenkzapfen .schwenkbar befestigt ist, ohne daß es hier eines Schraubenbolzens bedarf, da beim Schließen der anderen Schelle durch Anziehen ,des ersterwähnten Bolzens auch eine Schließ- und Spannkraft auf diese Schelle übertragen wird. Diese bekannte Kupplung kommt also mit einem Schraubenbolzen aus, enthält dagegen wiederum vier Gelenkbolzen bzw. -zapfen. Doch hat diese Ausführung vor allem den Nachteil, daß zumindest die eine Schelle der Kupplung nicht weit genug geöffnet werden kann, um. ,das betreffende Gerüstrohr von der Seite her einzuführen, vielmehr muß dasselbe der Länge nach eingeschoben werden, was in vielen Fällen hinderlich wenn nicht unmöglich ist, beispielsweise bei der Verbindung der Längsriegel mit den die Laufbolzen tragenden Querriegeln eines sich am Mauerwerk abstützenden Baugerüstes.
  • Die Erfindung hat ebenfalls eine 'Kupplung aus zwei sich kreuzenden Schellen zum Gegenstand, bei der die eine Schale der einen Schelle aus zwei Hälften besteht, die mit je einer Schale der anderen Schelle zusammenhängen, und nur ein Schraubenbolzen für das Schließen und Spannen vorhanden ist. Gegenüber der bekannten Ausführung wird jedoch eine Verbesserung dadurch erzielt, daß erfindungs;gernäß die Gelenkbolzen die entsprechenden Löcher bzw. Flansche mit so .großem Spiel durchsetzen, .daß die Schalen genügend weit gespreizt werden können, um das Gerüstrohr von ,der Seite her einführen zu können. Der Nachteil der bekannten Ausführung mit einem Spannbolzen, nämlich ,daß das Gerüstteil in der Längsrichtung eingeschoben werden muß, ist ,damit vermieden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Schalen der spannbolzenlosen Schelle durch zwei Stifte miteinander verbunden, die zugleich als Gelenk für -den Spannbolzen bzw. die Außenschale ,der anderen Schelle dienen. Es sind dann im ,ganzen nur zwei Gelenkbolzen bzw. -stifte erforderlich, und es ergibt sich eine besonders einfache Konstruktion, Herstellung .und Handhabung.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. i ist eine perspektivische Ansicht von einer Seite und Fig.2 eine perspektivische Ansicht von einer anderen Seite aus gesehen; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der geschlossenen Kupplung, teilweise geschnitten, und Fig. q. ist eine entsprechende Endansicht; Fig. 5 entspricht der Fig. ¢ mit dem Unterschied, daß hier die Kupplung geöffnet ist.
  • In -der dargestellten Ausführungsform besteht dieRohrkupplung im .wesentlichen .aus zwei Tes.len i und 2, die je zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Schalen 3 und 5 aufweisen und so zueinander angeordnet sind, daß sie eine Schwenkbewegung ausführen können. Die Schalen 3 sind als Teilzylinder ausgebildet und dienen zur Aufnahme des Querriegels oder eines anderen Gerüstelementes q.. Die Schalen 5 können ebenfalls teilzylindrisch ausgebildet sein und liegen, wie schon erwähnt, quer zu den Schalen 3. Bei der Befestigung oder Rohrkupplung, beispielsweise auf einem Spannriegel, liegen die Schalen 5 gegen die Oberseite des Spannriegels 6 an und umschließen diesen teilweise, wie besonders aus Fig.3 zu erkennen ist.
  • Die beiden Teile i und 2 sind an den Enden mit Flanschen 7 ausgebildet, die eine Bohrung enthalten und mittels Bolzen -8 lose miteinander verbunden sind. An ,dem einen dieser Bolzen ist eine Schale 9 für die zweite Schelle angelenkt. Diese Schale besitzt ebenfalls die Form eines Teilzylinders und ist an einem Ende mit einem Flansch io versehen, oder zur Verbindung der Schale mit dem die beiden Flansche 7 miteinanider verbindenden Bolzen 8 dient. Der die beiden anderen Flansche 7 miteinander verbindende Bolzen 8 trägt eine Schraube i i, die an dem Bolzen 8 drehbar befestigt ist. Das freie Ende dieser .Schraube greift in einen in der Schale 9 ausgebildeten Schlitz 12 ein. Die Schraube ist mit einer Mutter 13 versehen, die gegen eine Unterlagsscheibe 14 drückt, Die Mutter 13 dient zum Anziehen der Schale 9.
  • Die Bolzen 8 sind :durch die Flansche 7 mit Spiel hindurchgeführt. An den Emden sind sie mit Köpfen 15 versehen, so daß die Teile i und 2 um eine Drehachse geöffnet bzw. .geschlossen werden können, welche parallel zur Längsachse des aufzunehmenden Gerüstteils liegt.
  • Beim Gebrauch wird die Kupplung amElement6, beispielsweise einem Spannriegel, in der Weise angebracht, daß die Schale 9 unter dem Spannriegel liegt und die Schalen 5 .gegen die Oberseite ,des Spannriegels drücken (Fig. 3). Bevor die Mutter 13 angezogen wird, werden dann die beiden Schalen 3 so weit .gespreizt, daß der Querriegel q. von oben oder von :der Seite eingeführt werden kann. Wenn dieser Querriegel sich in der richtigen Stellung befindet, wird -die Mutter 13 fest angezogen, wodurch der Spannriegel 6 gegen die Schalen 5 gedrückt wird, so daß die Schalen 3 eine Schließbewegung ausführen und sich fest gegen ,den Querriegel legen.
  • Die Schalen 3 enden kurz vor :dem oberen Teil .des Querriegels q., so daß die Laufdielen glatt aufgelegt werden können.
  • Die Schwenkbewegung der beiden Teile 1, 2 erfolgt um das äußere Ende der beiden Schalen 5 herum, wo diese gegen :den Spannriegel 6 anliegen.
  • Die Teile der Kupplung können bequem .durch Schmieden hergestellt werden. Die äußere Fläche der Schale 9. kann an dem zur Aufnahme der Schraube bestimmten Schlitz mit einer kreisförmigen Aussparung 16 versehen sein, um eine Unterlagsscheibeaufnehmen zu können.
  • Anstatt die Schraube n verschwenkbar an einem der Bolzen 8 zu befestigen, kann der betreffende Bolzen eine mit Innengewinde versehene Bohrung besitzen und eine Schraube in einer Bohrung der Kappe 9 befestigt sein. Das innere Ende der Schraube kann,dann in die mit Gewinde versehene Bohrung des Bolzens 8 eingreifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerüstkupplung zum Verbinden von sich kreuzenden Gerüstteilen, mit zwei quer zueinander angeordneten Schellen, deren Schalen gelenkig durch Bolzen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Gelenkbolzen (8) so großes Spiel besitzen, Üaß die Schalen (3) der einen Schelle (r, 2) zwecks Aufnahme des betreffenden Gerüstteils (4) von der Seite her genügend weit gespreizt werden können.
  2. 2. Gerüstkupplung nach Anspruch r, bei .der .die innere Schale der einen ,Schelle aus zwei Hälften besteht, die je mit einer .der Schalen ,der anderen Schelle fest zusammenhängen, und nur ein Spannbolzen vorhanden ist,dadurch gekennzeichnet, -daß die beiden Schalen der anderen Schelle durch zwei Bolzen verbunden sind, die zugleich als Gelenk für den Spannbolzen bzw. die Außenschale der einen Schelle dienen.
DEB2508D 1934-06-06 1935-06-02 Geruestkupplung Expired DE898078C (de)

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GB898078X 1934-06-06

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DE898078C true DE898078C (de) 1953-11-26

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ID=10668703

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DEB2508D Expired DE898078C (de) 1934-06-06 1935-06-02 Geruestkupplung

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DE (1) DE898078C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9413544U1 (de) * 1994-08-23 1995-01-05 Gebr. Bach GmbH Elektro- und Wärmetechnik, 99897 Tambach-Dietharz Schellenbügelverbindung, insbesondere für Rohrschellen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9413544U1 (de) * 1994-08-23 1995-01-05 Gebr. Bach GmbH Elektro- und Wärmetechnik, 99897 Tambach-Dietharz Schellenbügelverbindung, insbesondere für Rohrschellen

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