DE897944C - Automatische Nietmaschine - Google Patents

Automatische Nietmaschine

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Publication number
DE897944C
DE897944C DEI5142A DEI0005142A DE897944C DE 897944 C DE897944 C DE 897944C DE I5142 A DEI5142 A DE I5142A DE I0005142 A DEI0005142 A DE I0005142A DE 897944 C DE897944 C DE 897944C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tools
riveting machine
riveting
shaft
rivet
Prior art date
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Expired
Application number
DEI5142A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr-Ing Nemitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Heinkel Entwicklung G M
Original Assignee
Ernst Heinkel Entwicklung G M
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Automatische Nietmaschine Automatische Nietmaschinen mit oberen und unteren Werkzeugen, die zum Tiefziehen und Lochen der zu verbindenden Teile und zum Nieteinführen und Stauchen des Nietes vorgesehen sind, werden bereits angewendet. Mit diesen Maschinen werden schwächere und stärkere Bleche oder sonstige Bauteile durch Senknietung verbunden. Bei solchen Maschinen Nverden vor Beginn der Nietung die zu verbindenden Teile durch einen Klemmdruck zusammengedrückt, und dann erfolgt das Einsenken und Lochen sowie das Nieteinführen und Stauchen des Nietes in fortlaufender Folge. Nach Beendigung der Vernietung wird der Klemmdruck wieder aufgehoben.
  • Die bekannten automatischen Nietmaschinen arbeiten mit Hebeln, Zug- und Druckstangen usw., die von einer oder mehreren angetriebenen Kurvenscheiben die Bewegung und die Kräfte auf die einzelnen Werkzeuge übertragen. Durch eine solche Steuerung besteht der große Nachteil, daß neben der Verteuerung der Maschine durch -die vielen Übertragungsglieder ein unruhiger Gang (Stoßeii und Stampfen) der Maschine wegen der schwingen-den Hebel und Stangen eintritt. Durch die auftretenden Schwingungen ist die Nietzahl nur auf etwa zwölf bis achtzehn Stück in der Minute begrenzt. Weiter ist bei der beschriebenen Übertragung der Bewegungen auf die Werkzeuge die Feineinstellung der Werkzeuge und Stößel umständlich und zeitraubend.
  • Nach der Erfindung wird die Aufgabe gestellt, einen ruhigen Lauf der Nietmaschine zu erreichen und die Nietgeschwindigkeiten wesentlich zu erhöhen, so daß etwa fünfundvierzig Niete in der Minute geschlagen werden können. Weiter soll die Maschine eine einfache Einstellung für die einzelnen Werkzeuge aufweisen und geringste Baumaße- erhalten. Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe erfolgt dadurch, daß Kurvenscheiben unmittelbar auf #die einzelnen Werkzeuge in der erforderlichen zeitlichen Folge einwirken. Die Kurvenscheiben werden von einer zentralen Stelle aus über Wellen angetriebm Die Kurvenscheiben sind unter und überden Werkzeugen angeordnet.
  • Von einem zentralen Antrieb überträgt über ein geeignetes Getriebe eine Welle das Drehmoment zu ,den Kurvenscheiben der Oberwerkzeuge und eine weitere Welle das Drehmoment zu den Kurvenscheiben der Unterwerkzeuge. Die Welle für die Unterwerkzeuge bzw. eine, Zwischenwelle ist zweckmäßig kardanisch gelagert. Ihre Kurvenscheiben sind zur Einstellung der Kleminung, Nietstauchhöhe, Matrizen- und Nietendruck mindestens zu einem Teil höhenverstellbar gelagert.
  • Es ist vorgesehen, dendie Kurvenstheiben tragenden unteren Wellenteil mit den Werkzeugen heb- und senkbar auszubilden, um das Einbringen größerer Bauteile zu ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist ein schematisches Ausführun,gsbeispiel der Nietmaschine dargestellt. Es zeigt Abb. i die bisherige Anordnung und Abl)..:2 die erfindiungsgemäße Ausführung.
  • Bei der bekannten Nietmaschine i wurden über Kurvenscheiben 2 Rollen 3, Hebel 4 und Zug- und Druckstangen 5 sowie weitere Hebel 6 die einzelnen Werkzeuge für die Herstellung der Nietun#g gesteuert. Durch die vielen Übertragungsglieder konnte infolge der auftretenden Schwingungen und des unruhigen Ganges der Maschine nur eine geringe Nietgeschwindigkeit erreicht werden.
  • Bei der neuen Nietmaschine 7 erfolgt die Steuerung der oberen und unteren Nietwerkzeuge unmittelbar über Kurvenscheiben. Von einem An- triebsmotor 8 über ein Getriebe 9 werden eine obere Welle i o und eine untere Welle i i angetrieben. Auf .der Welle- i o> sind eine oder mehrere Kurvenscheiben 1:2 angeordnet-, die zweckmäß ig das Tief ziehen, Nieteinführen und Gegenhalten beim Nietvorgangdurchführen. Auf der Welle 13, die über die kardanisch angeordnete Zwischenwelle ii gedreht wird, befinden sich die Kurvenscheiben 14 zur Einleitung der Klemmung, die Kurvenscheiben 15 zum Stauchen und- die Kurvenscheibe 16 zum Lochen. Die Kurvenscheiben 14 bis 1,6 sind zur Einstellung der Klemmung, Nietstauchhöhe, Matrizen- und Nietendruck auf der Welle 13 höhenver#tellbar vorgesehen. Der die Kurvenscheiben 14 bis 16 tragende Wellenteil 13 ist weiter mit den Unterwerkzeuggen heb- und senkbar ausgebildet, wozu eine Hubvorrichtung 17 dient. Die Vorrichtung 17 wird benötigt, wenn große Bauteile in die Maschine eingeführt oder während des Niete-ns weitergerückt werden sollen und wenn beim Nieten ein Vorgang aus irgendeinern Grunde nicht durchgeführt -,verden kann. In diesem Fall ist durch geeignete überwachungsmittel ein Absenken der Unterwerkzeuge möglich, um diese vor Zerstörung zu bewahren,

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Automatische Nietmaschine mit oberen und unteren Werkzeugen zum Tief ziehen und Lochen der zu verbindenden Teile und zum Nieteinführen und Stauchen des Nietes, gekennzeichnet durch unmittelbar auf die einzelnen Werkzeuge inder erforderlichen zeitlichen Folge einwirkende Kurvenscheiben (1-9, 14, 15, 16), die von einer zentralen Stelle über Wellen (io, 11, 13) antreibbar unter und über den Werkzeugen angeordnet sind. 2,.
  3. Nietmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,daß eine Welle (io) die Kurvenscheiben (1:2) der Oberwerkzeuge und eine Welle (11, 13) die Kurvenscheiben (14 bis, 16) der Unterwerkzeuge antreibt. 3. Nietmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenteil (ii) für die Unterwerkzeuge kardanisch gelagert ist.
  4. 4. Nietmaschine nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil ,der -die Unterwerkzeuge steuernden Kurvenscheiben (14 bis 16) höhenverstellbar zur Einstellung der Klemmun.g, Nietstauchhöhe, Matrizen- und Nietendruck gelagert ist. Nietmaschine nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, -daß der die Kurvenscheiben (14 bis 16) tragende untere Wellenteil (13) mitden Werkzeugen durch eine Hubvorrichtung (17) heb- und senkbar ausgebildet ist.
DEI5142A 1951-12-02 1951-12-02 Automatische Nietmaschine Expired DE897944C (de)

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