DE89783C - - Google Patents

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DE89783C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Reinigung des Thones von Sand und sonstigen Fremdkörpern. Wenn man Thon, wie er zur Herstellung von Dachziegeln, Ziegelsteinen und keramischen Producten verwendet wird, in einer Maschine pulverisirt, in welcher die einzelnen Theilchen nicht zwischen festen' Flächen zerdrückt, sondern nur geschlagen werden können, in der Art, dafs die Theilchen den schlagenden Körpern leicht ausweichen können, so werden die Beimengungen des Thones, wenn diese aus Quarz oder anderen harten Substanzen bestehen, nicht zerkleinert, sondern bleiben in ihrer ursprünglichen Gestalt und Gröfse im Thon. Dies ist z. B. der Fall bei einer Behandlung des Thones in Pochwerken, deren Pochschuhe eine drehende Bewegung ausführen. Der umgekehrte Fall tritt ein, wenn der Thon in Walzwerken, Kugelmühlen oder dergleichen zerkleinert wird, ferner bei Thonreinigern mit Rührflügeln, welche fest mit einer verticalen Welle verbunden sind (vergl. beispielsweise hierüber die Patentschrift Nr. 7 3 9 5).
Bei der Reinigung des Thones nach vorliegender Erfindung wird derselbe gleich in der Maschine einer Aussiebung unterworfen, wodurch ermöglicht wird, dafs nur der bis zum gewünschten Feinheitsgrad zerkleinerte Thon die Maschine verläfst, während Sandkörner oder andere nicht zerkleinerte fremde Bestandtheile in der Maschine zurückbleiben. Durch eine derartige Bearbeitung wird , ein vollkommen reiner Thon erhalten, welcher sich vorzüglich für die Fabrikation von Dachziegeln und ähnlichen Gegenständen eignet. Nur bei völliger Reinheit des verwendeten Thones werden derartige Producte absolut wasserandurctn lässig, während jede Beimischung von Sand^ körnern u. dergl. eine Wasserdurchlässigkeit ergeben würde. Auch für die keramische Industrie ist es von grofsem Werth, völlig reinen Thon zu erhalten, indem derselbe hier vollständig, sowohl in der Farbe wie auch in der Structur, homogene Producte ergiebt.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine' für die vorstehend erläuterte Reinigung vorzüglich geeignete Maschine näher dargestellt. Auf einer horizontalen Welle α ist eine Anzahl von Scheiben b aufgekeilt; diese sind mehrfach durchbohrt, so dafs mit Hülfe von Bolzen c, welche durch sämmtliche Scheiben hindurchgehen, Schlagarme d zwischen den Scheiben befestigt sind. Die Schlagarme sitzen nicht direct auf den Bolzen c. Es sind vielmehr noch besondere Hülsen e eingeschaltet, deren Länge dem Abstand zweier Scheiben entspricht, während die Stärke der Schlagarme kleiner gewählt ist, um ihnen eine möglichst freie Beweglichkeit zu sichern. In Fig. 4 ist ein solcher Schlagarm herausgezeichnet.
Die Schlagarme sind auf den Bolzen c drehbar und werden nur durch die bei der schnellen Rotation der Welle α entstehende Centrifugalkraft in radialer Richtung gehalten; infolge dessen können sie auch etwa in die Maschine gerathenen Fremdkörpern mit Leichtigkeit ausweichen, indem sie sich umlegen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind vier Reihen von Schlagarmen vorgesehen. Die Arme sind mit stählernen Schuhen d1 ausgestattet, um nicht einer zu schnellen Abnutzung unterworfen zu sein. Die Schlagarme sind von
einem Gehäuse f umgeben, welches aus zwei Theilen (s. Fig. 2) besteht, die nach Anbringung der Scheiben und Arme auf der Welle α über diese geschoben und zusammen verschraubt werden. Um eine Staubentwickelung nach aufsen durch die verhältnifsma'fsig grofs ausgeführten Oeffnungen g für den Durchtritt der Welle α zu vermeiden, sind innen und aufsen auf der Welle α besondere Verschlufsscheiben h vorgesehen.
Wie aus der Querschnittsfigur 3 zu ersehen, ist im unteren Theil des Gehäuses ein Stück des cylindrischen Mantels zu einem Sieb oder Rost ζ ausgebildet. Dieses Sieb oder der Rost ist auswechselbar, so dafs man je nach der gewünschten Feinheit des Thones ein anderes mit entsprechenden Oeffnungen einsetzen kann.
Wie schon erwähnt, sind die Durchtrittsöffhungen g im Gehäuse f für die Welle λ verhältnifsmäfsig grofs ausgebildet, und wie aus Fig. ι zu ersehen, liegt die Welle α zur Zeit nahe dem oberen Rand dieser Oeffnungen. Um ein Verstopfen des Rostes ζ zu vermeiden, ist es nämlich erforderlich, dafs die Schlagarme d bei ihrer Rotation die Fläche desselben leicht berühren, so dafs derselbe beständig erschüttert wird. Da aber ebenfalls eine beständige Abnutzung der Schlagarme stattfindet, so ist es nothwendig, dieselben von Zeit zu Zeit wieder näher an den Rost heranbringen zu können. Die Welle α ist in ihrer Höhenlage fest gelagert, das Gehäuse f dagegen verstellbar eingerichtet.
• Aus Fig. 5 ist die Befestigung eines.Fufsesy1 des Gehäuses auf der Grundplatte k zu ersehen. Zwei Ankerbolzen / .halten den Fufs nieder, während durch Stellschrauben m der Fufs nach Lösung der Bolzenmuttern η gehoben werden kann.
Der Arbeitsvorgang für diese Maschine ist kurz folgender:
Durch die Oeffnung 0 im Gehäuse / wird der Thon eingegeben, wobei die Schlagarme sich in Rotation befinden können. Durch ihre Wirkung wird alsdann der Thon zerkleinert, wobej die genügend zerkleinerten Theilchen beständig durch das Sieb i bezw. den Rost hindurchfallen.
Die Zuführung des Thones kann ununterbrochen während des Betriebes erfolgen, wobei dann der durchfallende Thon ebenfalls beständig abgeführt wird. Wie schon erwähnt, ist das Gehäuse f in seiner Höhenlage so eingestellt, dafs es unten beständig von den Schlagarmen berührt wird und eine Verstopfung des Rostes nicht eintreten kann. Harte Fremdkörper, wie Sandkörner u. dergl., weichen in der Maschine der Wirkung der Schlagarme aus und bleiben unzerkleinert zurück. Selbstverständlich müssen dieselben von Zeit zu Zeit aus der Maschine entfernt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Reinigen des Thones von Sand und ähnlichen Fremdkörpern, bei welchem auf einer drehbaren Welle sitzende Schlagarme gegen ein im Mantel des Reinigungscylinders liegendes Sieb bezw. Rost arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schlagarme an der Welle gelenkig befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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