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Schaltungsanordnung für Koordinaten-Relaisverbindung in selbsttätigen
Fernsprechanlagen mit Speichern und Zentralverbindern ohne Wählstufen und ohne Wähler
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine absolute Relaistechnik
mit Impulssummenspeicherung für selbsttätige Fernsprechgroßanlagen in Ausnutzung
des Schaltvermögens eines Zentralverbinders, der als Relaisschaltmittel eine Sofortauswahl
zwischen maximal zo ooo Anschlußleitungen bietet. Von grundsätzlicher Bedeutung
ist dabei, daß ein für die Fernsprechtechnik derartig hochkonzentriertes Schaltmittel
nicht im Verbindungsaufbau einzelner Gespräche einbezogen wird, sondern nur als
steuerndes Schaltmittel für kurzzeitigste Anreizimpulsgabe zur Einleitung aller
gewünschten Verbindungen aus zentraler Stellung heraus eingesetzt ist. Somit wird
die Relaistechnik auch in Großanlagen der automatischen Telefonie unter Umgehung
der bekannten Wahlstufen möglich, wobei die einzelnen Gesprächsverbindungen in einem
Koordinaten-Relaisschaltfeld geknotet werden. Das wesentliche Merkmal der Erfindung
liegt darin, daß die Teilnehmeranschlußleitungen über die Teilnehmerrelaisschaltung
in ein Blankbandkoordinatenschaltfeld geführt sind und darin über Relaiskontakte
mit den eigentlichen Verbindungsaggregaten einschließlich- Speicher verbunden werden.
Verbindungsbereite Aggregate, bei denen also die vollständige Rufnummer als Impulssumme
eingespeichert ist, belegen selbsttätig einen im Vielfach für alle Verbindungsaggregate
erreichbaren Zentralverbinder, der die vollständige Einspeicherung in einem Schaltimpulsvorgang
aufnimmt und mit einem sofort folgenden Anreizschaltimpuls die ausgewählte Teilnehmerleitung
belegt, um damit die Einschaltung des angerufenen Teilnehmers auf dieselbe Koordinaten-Schaltfeldebene
zu vollenden, die der rufende Teilnehmer zum Verbindungsaufbau belegt hat. Sofort
nach dieser Funktion
sind der Zentralverbinder und der Speicher
als ein Teil des Verbindungsaggregates freigegeben, und nur die Speisung für beide
Teilnehmer und deren Belegung bleiben mit dem Verbindungsaggregat bis zum Gesprächsende
verbunden. Bei Gesprächsschluß werden die Haltestromkreise der Koordinatenrelais
aufgetrennt. Die Relais fallen ab, und das bis dahin belegte Verbindungsaggregat
ist ebenfalls frei für anderweitige Belegungen.
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Ein weiteres wesentliches Merkmal dieses Systems ist die vorwahlstufenfreie
Belegung der Verbindungsaggregate durch die rufenden Teilnehmer, was zugleich dazu
führt, daß alle Verbindungsaggregate allen Teilnehmern zugänglich sind, so daß die
Zahl der Verbindungsaggregate entgegen der bekannten prozentualen Berechnungsformel
nach dem größten Gleichzeitigkeitsbedarf an Gesprächen in der vollständigen Vermittlungsstelle
errechnet wird. In der Zeichnung, Blatt z, ist das System im Prinzip gezeigt.
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Um den Erfindungsgedanken näher zu erläutern und die Betriebsweise
zu erklären, werden anschließend die Einzelschaltungen beschrieben. Es ist eine
Nebenstellenvermittlungseinrichtung im ro oooer-System angenommen. Die miteinander
verbundenen Teilnehmer werden gemeinsam gespeist bei rückwärtiger Freischaltung
für jeden Teilnehmer; unabhängig vom Schaltzustand des Gesprächspartners. Die Sprechleitungen
sind vollkommen frei von Kondensatoren. -In der Zeichnung, Blatt z, ist die Teilnehmerschaltung
für abgehende und ankommende Gesprächsrichtung in bezug auf den Teilnehmer dargestellt
und die Schaltfolge über das Relaisschaltfeld bis zum Verbindungsaggregat und Zentralverbinder
angedeutet, wenngleich deren Einzelfunktionen in den folgenden Zeichnungen besonders
behandelt sind.
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Über die Teilnehmerleitungsschleife a-b eines anrufenden Teilnehmers
kann dessen R-Relais ansprechen, und es werden eingeleitet mit Kontakt y I = Einschaltung
des B-Relais (D, mit Kontakt y V = Teilnehmermeldekriterium, soweit bei Anruf des
Teilnehmers erforderlich; Kontakt b Vl bringt dazu die Begrenzung (D, mit Kontakt
b Il = Abschaltung des C-Relais (an- , kommend) (#), mit Kontakt b 12 = Anschaltung
des T-Relais (ankommend und abgehend), mit Kontakt b III1 = Haltung für B in Abhängigkeit
R 0, mit Kontakt b III2 = Anschaltung S über RK an gemeinsame Erde a, mit Kontakt
b V1 = Begrenzung des Teilnehmermeldekriteriums 0, mit Kontakt b V2 -- Besetztkontrollschaltung
gegen weitere Anrufe über den Zentralverbinder Der Anreizschaltimpulsgeber = S-Relais
spricht än, 'und mit den Kontakten s V1 wird das Minuspotential als Anreizimpuls
auf die Steuerleitung d 0 gegeben, womit -die vorwahlstufenfreie Belegung eines
Verbindungsaggregates über eines der parallel liegenden Koordinatenrelais erreicht
wird. Der Kontakt s Il überbrückt die hochohrnige Wicklung des S-Relais G und schafft
damit als Potentialverlagerung eine Sperrung aller anderen parallelen S-Relais der
anderen Teilnehmer auf die Dauer seiner Eigenschaltung als Sicherung gegen Doppelbelegungen.
Der s IIIl-Kontakt schaltet die RSM nebst Prüfverteiler ein.
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Mit dem Schaltimpuls des S-Relais eines anrufenden Teilnehmers werden
alle Koordinatenrelais an dessen Steuerleitung d (#) erreicht. Da alle Koordinatenrelais
in offener Parallelschaltung liegen, sind deren Anreizwicklungen mittels Kleinstgleichrichter
als Sperrzellen stromgerichtet, und damit ist die in solcher Schaltung auftretende
Stromverzweigung vermieden. Die Verbindungsaggregate werden über einen rotierenden
Prüfverteiler 0 abwechselnd und nacheinander mit dem Pluspotential beschaltet, wobei
besetzte Aggregate ihre Anschlußpunkte am Prüfverteiler überbrücken. Infolgedessen
kann der Anreizimpuls vom rufenden Teilnehmer ohne Rücksicht auf die jeweilige Stellung
des Prüfverteilers nur das Koordinatenrelais erfassen; das an einer unbelegten Ordinate
liegt und über den Prüfverteiler den Zugang zum Pluspotential führt. Das ansprechende
Koordinatenrelais schließt unter Einsatz seiner zweiten Wicklung im Relaisschaltfeld
die c-d-Verbindung, so daß beim rufenden Teilnehmer das T-Relais 0 und im Verbindungsaggregat
das C z-Relais (#) ansprechen. Mit den Kontakten des T-Relais wird der Schaltimpulsgeber
S (J abgeschaltet und die Steuerleitung d (#) geöffnet, womit - zugleich .der Anreizimpuls
ohne Rücksicht auf die Abfallzeit des S-Relais eindeutig begrenzt ist. Außerdem
werden die Sprechleitungen des Teilnehmers bis zum Verbindungsaggregat durchgeschaltet.
Im Verbindungsaggregat ist mit dem c =-Kontakt die Steuerleitung d' vom Erdpotential
2o neutralisiert und der Anschlußpunkt am Prüfverteiler für dieses Aggregat zum
nächstfreien Aggregat für anderweitige Belegungen überbrückt. Der anrufende Teilnehmer
erhält über J-Relais des Verbindungsaggregates Speisung und Wählzeichen und kann
mit der Wahl beginnen.
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Bei einem angerufenen Teilnehmer kommt der Einschalteanreizimpuls
für das Koordinatenrelais vom Zentralverbinder ii und wird über die mit in den Zentralverbinder
geführte d'-Leitung dahin zurückgeführt. Damit wird das Ansprechen des Koordinatenrelais
in derselben Schaltfeldebene erzwungen, die der rufende Teilnehmer zum Verbindungsaufbau
belegt hat. Wiederum mit dem Schließen der c-c'-Verbindung wird der angerufene Teilnehmer
parallel zum rufenden Teilnehmer geschaltet. Beim angerufenen Teilnehmer spricht
das C-Relais 12 an und schaltet den Rufvorgang ein 13 , während im Verbindungsaggregat
das bis dahin unter Fehlstrom gehaltene C 2-Relais O infolge der Stromverstärkung
im c-Kreis anspricht. Das C2-Relais unterbricht die Belegung des Zentralverbinders,
so daß dieser sofort wieder für andere Schaltaufgaben frei ist. In der Teilnehmerschaltung
kommt mit dem Melden des angerufenen Teilnehmers dessen R-Relais und in der Schaltfolge
das B-Relais 0, so daß T-Relais 0 eingeschaltet, C-Relais ia ausgeschaltet und die
- Sprechleitung durchgeschaltet wird: Am Schluß des Gespräches wird durch Abfall
der R- und B-Relais die c-Ader geöffnet, und damit werden die Koördinatenrelais
zum Abfall gebracht.
Der zuletzt auflegende Teilnehmer bringt zusätzlich
das J-Relais im Verbindungsaggregat zum Abfall, womit die Verbindung vollständig
und normal aufgelöst ist.
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Die neuartige Koordinatenschaltform mit parallel liegenden, stromgerichteten
Anreizwicklungen der Koordinatenrelais und damit die unbegrenzte Vielfachschaltung
bei einfachen Arbeitskontakten für die Koordinatenrelais ist für die Steuerkoordinaten
d und d' in der Zeichnung, Blatt 3, vervielfacht wiedergegeben. In dieser Zeichnung
sind zugleich die Gesamtaufgaben des Koordinatenrelais erkennbar gemacht und die
Ausführung angedeutet.
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In der Zeichnung, Blatt q., ist die Anreizimpulsreglung RK festgelegt,
die zur Sicherstellung einer Einzelimpulsgabe bei anrufenden Teilnehmern erforderlich
ist, wenn in größeren Vermittlungsstellen der Gleichzeitigkeitsfall mehrerer Teilnehmeranrufe
eintritt. Über die zunächst pro iooteiliges Teilnehmerrelaisgestell vorgesehenen
RK- und zentral im Signalrahmen für alle Relaisgestelle der vollständigen Vermittlung
als RKS-Relais vorgesehenen Regeleinheiten liegen die Schaltimpulsgeber S parallel
an gemeinsamer Erde, sobald die B-Relais anrufender Teilnehmer schalten, bis einzeln
durch die t-Kontakte wieder aufgetrennt wird. Nach der zuvor beschriebenen Methode
zur Belegung eines Verbindungsaggregates wird ein Belegungsimpuls eine Schaltlänge
haben, die der Zeit für Ansprechen S plus Ansprechen KN plus Ansprechen T mit C
i entspricht und etwa 3o bis 35 ms beträgt, so daß insgesamt und nacheinander bis
dreißig Belegungen je Sekunde ohne Impulsregelung aufgenommen werden können. Fallen
mehrere Anrufe zeitlich genau ein, die aber durch die Sperrwirkung. der Potentialverlagerung
bei den S-Relais nur einzeln durchkommen, so werden einige Anrufe dadurch zwangsläufig
verspätet und durch unmittelbar folgende Anrufe noch vermehrt. Dadurch kann der
Fall eintreten, wo eine Anhäufung von unerledigten Anrufen infolge der Parallelverzweigung
ein Arbeiten der S-Relais zu verhindern droht. Hier setzt die Schaltimpulsreglung
RK derart ein, daß durch die damit verbundene Stromverstärkung über die parallel
liegenden S-Relais das RK-Relais, sofern alle Parallelfälle in einem Hundert, bzw.
das RhiS-Relais im Signalrahmen ansprechen und ihre zugeordneten Relaisketten mit
den I-, II-, III- usw. Relais in Betrieb setzen, womit entweder die einzelnen ioer-Rahmen
oder sogar einzelne iooer-Gestelle kurzzeitig und zeitverschieden von der gemeinsamen
Erde abgetrennt und ebenfalls zeitverschieden wieder angelegt werden. Dadurch wird
der unter Umständen blockierende Schwebezustand der Schaltimpulsgeber überwunden.
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Die Zeichnung, Blatt 5, zeigt ein Internverbindungsaggregat mit Impulssummenspeicher
für eine Nebenstellenanlage im iooooer-System-Aufbau mit anschließendem Vielfach
zum Zentralverbinder, der selbst mit zwei (vier) Aggregaten über Verteilerrelais
Vt vorgesehen werden kann. Über die mit a', b' gekennzeichnete Eingangsleitung
wird das J-Relais als Speise- und Impulsrelais und das X-Relais als Differentialrelais
vom anrufenden Teilnehmer erreicht, während über den c'-Eingang und tr 1112 die
Belegungsrelais C i, C 2 , an Erde liegen. Der d'-Eingang führt über den
c i III-Kontakt zum Prüfverteiler gegen Erde und wird mit der Belegung des Aggregates
neutral für die spätere Weiterführung zum Zentralverbinder über p IIIi, vt
I, Vielfach zum ZV. Der e'-Eingang dient der Umschaltung der Belegung zu
einem abgehend gerichtet freien Amtsleitungsübertrager bei gleichzeitiger Auflösung
der Belegung des Internverbindungsaggregates zugunsten anderer Verbindungsaufgaben.
Der Vorgang wird durch übliche Erdungsfunktion auf a und Ansprechen X-Relais eingeleitet.
Der x III-Kontakt 0 bringt das A U-Relais, und dessen au V-Kontakt gibt der
e'-Ader über TR das Minuspotential als Belegungsimpüls zum Externverkehrsfeld. Das
Trennrelais öffnet die c'-Ader und löst so das Internaggregat aus.
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Bei Belegung des Internverbindungsaggregates erhält der Teilnehmer
über die dritte J-Relaiswicklung G induktiv das Wählzeichen A z, welches bei Wahlbeginn
durch v I abgeschaltet wird. Nach der ersten Impulsserie erfolgt die Vorbereitung
der eventuellen Besetztzeichenübertragung durch den I-Relaiskontakt.
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Mit dem i-Kontakt nach v 2 1112 wird die Impulssumme der Nummernwahl
auf den Impulsspeicher JZ i, JZ 2, JZ 3 und JZ q. übertragen, wobei
die Hilfsrelais I, II, III und JX für die Reihenfolge bzw. Endkontrolle sorgen.
Die JZ i, JZ 2, JZ 3 und JZ q. sind Kontaktwerkrelais, die mit impulsabhängig
veränderlichen Kontaktfolgen je bis zu zehn veränderliche, untereinander elektrisch
getrennte Schaltausgänge zur Verfügung stellen. Durch Kontakte des 0 JX-Relais wird
der Verteilersatz @) angelassen, über den die Prüfwege zum Zentralverbinder beschaltet
werden. Außerdem wird das Prüfrelais O P i eingeschaltet. Auf ein freies ZV-Aggregat
spricht P i an, setzt Vt ab, sperrt mit Potentialverlagerung gegen noch andere Belegung
und schaltet den Weg des P-Relais ie zum Vielfach und darüber weiter bis zum Zentralverbinderschaltzusatz.
Über diese Schaltleitung fordert der Zentralverbinder je bei seiner Nockenkontaktsteuerung
die jeweilig eingespeicherte Impulssumme Bs auf i die Vielfachleitungen, die als
Tausender, Hunderter, Zehner und Einer getrennt über alle Verbindungsaggregate zu
allen Zentralverbindern geführt sind, so daß der zur Schaltung belegte Zentralverbinder
darüber seine Einstellbasis erkennt und unmittelbar darauf die gewollte Verbindung
einleitet. Mit weiteren P-Kontakten sind noch die Steuerleitung d' ii und das den
unter Umständen kommenden Besetztimpuls aufnehmende AB-Relais i2 zum Vielfach durchgeschaltet.
Ist ein freier Teilnehmeranschluß erreicht worden, dann wird der Minusimpuls des
ZV über die d-d'-Koordinate unter Einschluß des Koordinatenrelais durch das Verbindungsaggregat
und über das Vielfach zum Pluspotential des ZV zurückgeführt. Dabei wird mit dem
Koordinatenrelais der angerufene Teilnehmer eingeschaltet, und zugleich spricht
C2-Relais an. Seine Kontakte schalten JX 0 ab und trennen die Stromkreise vor Vt
(#) und P i (D auf. Damit ist die Belegung des Zentralverbinders beendet, und das
Vielfach ist für andere Aufgaben frei. Mit Gesprächsende oder Auflösung einer Verbindung
bei
nicht gemeldetem Teilnehmer fallen J- und V2-Relais ab und danach
auch H-, I-, 1I-, III-Relais. Mit Hilfe des R-Relais 1s und der vor R liegenden
iz-Kontakte laufen die Speicher in ihre Ruhestellungen. Während dieser Zeit hält
TR i4 das Aggregat vor vorzeitiger Neubelegung gesperrt.
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Ist ein besetzter Teilnehmeranschluß erreicht worden, dann kommt der
Schaltimpuls vom Zentralverbinder her auf .das AB-Relais iz , welches. sich mit
einem eigenen Kontakt bindet und mit anderen Kontakten ähnlich dem Vorgang mit C
2 die Belegungsbegrenzung des ZV und des Vielfachs vornimmt. Mit der Auslösung des
Teilnehmers fallen J-, V2- und damit auch AB-Relais ab. Die Auslösung des Verbindungsaggregates
und seine Sperre gegen vorzeitige Neubelegung ist genau wie vorher beschrieben.
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In der Zeichnung, Blatt 6, ist der Schaltzusatz zu einem Zentralverbinder
gegeben und dieser selbst so weit wiederholt, wie nach seinem Bekanntsein zur Erkennung
der Schaltvorgänge erforderlich ist.
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Das B-Relais 0 nimmt den Aufprüfimpuls des die Belegung suchenden-
Verbindungsaggregates auf und gibt mit dem b V-Kontakt G den Schaltweg vom Nockenkontakt
@ über S-Relais im Schaltzusatz zum P-Relais im Verbindungsaggregat frei. Während
nunmehr vom Verbindungsaggregat her die Einstellung des ZV über das Vielfach und
damit die der Einstellung entsprechende Teilnehmerleitung zu beschalten möglich
ist, gibt S-Relais auch die Kontrollrelais PS @s und BK 0 an das Pluspotential
des ZV.
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Wird ein freier Teilnehmer erreicht, dann wird in Reihe mit dem Koordinatenrelais
im Schaltfeld der d-d'-Ader und dem C2-Relais auch das PS-Relais im Schaltzusatz
wirksam. Bei einem besetzten Anschluß ist der .Schaltimpuls in der Teilnehmerschaltung
(Blatt 2) direkt zurückgewiesen zum Zentralverbinder und betätigt BK (#). Dieses
Relais übersetzt auf AB
des Verbindungsaggregates unter Einschluß des NS @
im Schaltzusatz. Mit eigenen Kontakten sind PS und NS an die volle Schaltzeit
des Nockenkontaktes gebunden und dienen damit durch ihre Kontakte vor B als Schutz
gegen vorzeitige Neubelegung.
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Eine Störsignaleinrichtung bei Nichtausführung weder des positiven
noch des negativen Schaltvorganges im Zentralverbinder ist mit den in der Zeichnung,
Blatt 6, eingetragenen I-, II-, III- und AL-Relais derart eingerichtet, daß am Ende
der vollen zweiten Schaltzeit (s-Kontakt) mittels AL-Relais das Aggregat des Zentralverbinders
von weiteren Schaltversuchen abgelenkt und auf Störsignal gelegt ist. In diesem
Fall ist das gemeinsame Vielfach von dem gestört liegenden Aggregat bereits freigegeben.
Die Vermittlungsarbeit der anderen Aggregate geht weiter.