DE897720C - Schaltungsanordnung fuer Koordinaten-Relaisverbindung in selbsttaetigen Fernsprechanlagen mit Speichern und Zentralverbindern ohne Waehlstufen und ohne Waehler - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Koordinaten-Relaisverbindung in selbsttaetigen Fernsprechanlagen mit Speichern und Zentralverbindern ohne Waehlstufen und ohne Waehler

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DE897720C
DE897720C DEP1938A DEP0001938A DE897720C DE 897720 C DE897720 C DE 897720C DE P1938 A DEP1938 A DE P1938A DE P0001938 A DEP0001938 A DE P0001938A DE 897720 C DE897720 C DE 897720C
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DE
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relay
connection
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relays
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DEP1938A
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Walter Grothe
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Koordinaten-Relaisverbindung in selbsttätigen Fernsprechanlagen mit Speichern und Zentralverbindern ohne Wählstufen und ohne Wähler Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine absolute Relaistechnik mit Impulssummenspeicherung für selbsttätige Fernsprechgroßanlagen in Ausnutzung des Schaltvermögens eines Zentralverbinders, der als Relaisschaltmittel eine Sofortauswahl zwischen maximal zo ooo Anschlußleitungen bietet. Von grundsätzlicher Bedeutung ist dabei, daß ein für die Fernsprechtechnik derartig hochkonzentriertes Schaltmittel nicht im Verbindungsaufbau einzelner Gespräche einbezogen wird, sondern nur als steuerndes Schaltmittel für kurzzeitigste Anreizimpulsgabe zur Einleitung aller gewünschten Verbindungen aus zentraler Stellung heraus eingesetzt ist. Somit wird die Relaistechnik auch in Großanlagen der automatischen Telefonie unter Umgehung der bekannten Wahlstufen möglich, wobei die einzelnen Gesprächsverbindungen in einem Koordinaten-Relaisschaltfeld geknotet werden. Das wesentliche Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die Teilnehmeranschlußleitungen über die Teilnehmerrelaisschaltung in ein Blankbandkoordinatenschaltfeld geführt sind und darin über Relaiskontakte mit den eigentlichen Verbindungsaggregaten einschließlich- Speicher verbunden werden. Verbindungsbereite Aggregate, bei denen also die vollständige Rufnummer als Impulssumme eingespeichert ist, belegen selbsttätig einen im Vielfach für alle Verbindungsaggregate erreichbaren Zentralverbinder, der die vollständige Einspeicherung in einem Schaltimpulsvorgang aufnimmt und mit einem sofort folgenden Anreizschaltimpuls die ausgewählte Teilnehmerleitung belegt, um damit die Einschaltung des angerufenen Teilnehmers auf dieselbe Koordinaten-Schaltfeldebene zu vollenden, die der rufende Teilnehmer zum Verbindungsaufbau belegt hat. Sofort nach dieser Funktion sind der Zentralverbinder und der Speicher als ein Teil des Verbindungsaggregates freigegeben, und nur die Speisung für beide Teilnehmer und deren Belegung bleiben mit dem Verbindungsaggregat bis zum Gesprächsende verbunden. Bei Gesprächsschluß werden die Haltestromkreise der Koordinatenrelais aufgetrennt. Die Relais fallen ab, und das bis dahin belegte Verbindungsaggregat ist ebenfalls frei für anderweitige Belegungen.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal dieses Systems ist die vorwahlstufenfreie Belegung der Verbindungsaggregate durch die rufenden Teilnehmer, was zugleich dazu führt, daß alle Verbindungsaggregate allen Teilnehmern zugänglich sind, so daß die Zahl der Verbindungsaggregate entgegen der bekannten prozentualen Berechnungsformel nach dem größten Gleichzeitigkeitsbedarf an Gesprächen in der vollständigen Vermittlungsstelle errechnet wird. In der Zeichnung, Blatt z, ist das System im Prinzip gezeigt.
  • Um den Erfindungsgedanken näher zu erläutern und die Betriebsweise zu erklären, werden anschließend die Einzelschaltungen beschrieben. Es ist eine Nebenstellenvermittlungseinrichtung im ro oooer-System angenommen. Die miteinander verbundenen Teilnehmer werden gemeinsam gespeist bei rückwärtiger Freischaltung für jeden Teilnehmer; unabhängig vom Schaltzustand des Gesprächspartners. Die Sprechleitungen sind vollkommen frei von Kondensatoren. -In der Zeichnung, Blatt z, ist die Teilnehmerschaltung für abgehende und ankommende Gesprächsrichtung in bezug auf den Teilnehmer dargestellt und die Schaltfolge über das Relaisschaltfeld bis zum Verbindungsaggregat und Zentralverbinder angedeutet, wenngleich deren Einzelfunktionen in den folgenden Zeichnungen besonders behandelt sind.
  • Über die Teilnehmerleitungsschleife a-b eines anrufenden Teilnehmers kann dessen R-Relais ansprechen, und es werden eingeleitet mit Kontakt y I = Einschaltung des B-Relais (D, mit Kontakt y V = Teilnehmermeldekriterium, soweit bei Anruf des Teilnehmers erforderlich; Kontakt b Vl bringt dazu die Begrenzung (D, mit Kontakt b Il = Abschaltung des C-Relais (an- , kommend) (#), mit Kontakt b 12 = Anschaltung des T-Relais (ankommend und abgehend), mit Kontakt b III1 = Haltung für B in Abhängigkeit R 0, mit Kontakt b III2 = Anschaltung S über RK an gemeinsame Erde a, mit Kontakt b V1 = Begrenzung des Teilnehmermeldekriteriums 0, mit Kontakt b V2 -- Besetztkontrollschaltung gegen weitere Anrufe über den Zentralverbinder Der Anreizschaltimpulsgeber = S-Relais spricht än, 'und mit den Kontakten s V1 wird das Minuspotential als Anreizimpuls auf die Steuerleitung d 0 gegeben, womit -die vorwahlstufenfreie Belegung eines Verbindungsaggregates über eines der parallel liegenden Koordinatenrelais erreicht wird. Der Kontakt s Il überbrückt die hochohrnige Wicklung des S-Relais G und schafft damit als Potentialverlagerung eine Sperrung aller anderen parallelen S-Relais der anderen Teilnehmer auf die Dauer seiner Eigenschaltung als Sicherung gegen Doppelbelegungen. Der s IIIl-Kontakt schaltet die RSM nebst Prüfverteiler ein.
  • Mit dem Schaltimpuls des S-Relais eines anrufenden Teilnehmers werden alle Koordinatenrelais an dessen Steuerleitung d (#) erreicht. Da alle Koordinatenrelais in offener Parallelschaltung liegen, sind deren Anreizwicklungen mittels Kleinstgleichrichter als Sperrzellen stromgerichtet, und damit ist die in solcher Schaltung auftretende Stromverzweigung vermieden. Die Verbindungsaggregate werden über einen rotierenden Prüfverteiler 0 abwechselnd und nacheinander mit dem Pluspotential beschaltet, wobei besetzte Aggregate ihre Anschlußpunkte am Prüfverteiler überbrücken. Infolgedessen kann der Anreizimpuls vom rufenden Teilnehmer ohne Rücksicht auf die jeweilige Stellung des Prüfverteilers nur das Koordinatenrelais erfassen; das an einer unbelegten Ordinate liegt und über den Prüfverteiler den Zugang zum Pluspotential führt. Das ansprechende Koordinatenrelais schließt unter Einsatz seiner zweiten Wicklung im Relaisschaltfeld die c-d-Verbindung, so daß beim rufenden Teilnehmer das T-Relais 0 und im Verbindungsaggregat das C z-Relais (#) ansprechen. Mit den Kontakten des T-Relais wird der Schaltimpulsgeber S (J abgeschaltet und die Steuerleitung d (#) geöffnet, womit - zugleich .der Anreizimpuls ohne Rücksicht auf die Abfallzeit des S-Relais eindeutig begrenzt ist. Außerdem werden die Sprechleitungen des Teilnehmers bis zum Verbindungsaggregat durchgeschaltet. Im Verbindungsaggregat ist mit dem c =-Kontakt die Steuerleitung d' vom Erdpotential 2o neutralisiert und der Anschlußpunkt am Prüfverteiler für dieses Aggregat zum nächstfreien Aggregat für anderweitige Belegungen überbrückt. Der anrufende Teilnehmer erhält über J-Relais des Verbindungsaggregates Speisung und Wählzeichen und kann mit der Wahl beginnen.
  • Bei einem angerufenen Teilnehmer kommt der Einschalteanreizimpuls für das Koordinatenrelais vom Zentralverbinder ii und wird über die mit in den Zentralverbinder geführte d'-Leitung dahin zurückgeführt. Damit wird das Ansprechen des Koordinatenrelais in derselben Schaltfeldebene erzwungen, die der rufende Teilnehmer zum Verbindungsaufbau belegt hat. Wiederum mit dem Schließen der c-c'-Verbindung wird der angerufene Teilnehmer parallel zum rufenden Teilnehmer geschaltet. Beim angerufenen Teilnehmer spricht das C-Relais 12 an und schaltet den Rufvorgang ein 13 , während im Verbindungsaggregat das bis dahin unter Fehlstrom gehaltene C 2-Relais O infolge der Stromverstärkung im c-Kreis anspricht. Das C2-Relais unterbricht die Belegung des Zentralverbinders, so daß dieser sofort wieder für andere Schaltaufgaben frei ist. In der Teilnehmerschaltung kommt mit dem Melden des angerufenen Teilnehmers dessen R-Relais und in der Schaltfolge das B-Relais 0, so daß T-Relais 0 eingeschaltet, C-Relais ia ausgeschaltet und die - Sprechleitung durchgeschaltet wird: Am Schluß des Gespräches wird durch Abfall der R- und B-Relais die c-Ader geöffnet, und damit werden die Koördinatenrelais zum Abfall gebracht. Der zuletzt auflegende Teilnehmer bringt zusätzlich das J-Relais im Verbindungsaggregat zum Abfall, womit die Verbindung vollständig und normal aufgelöst ist.
  • Die neuartige Koordinatenschaltform mit parallel liegenden, stromgerichteten Anreizwicklungen der Koordinatenrelais und damit die unbegrenzte Vielfachschaltung bei einfachen Arbeitskontakten für die Koordinatenrelais ist für die Steuerkoordinaten d und d' in der Zeichnung, Blatt 3, vervielfacht wiedergegeben. In dieser Zeichnung sind zugleich die Gesamtaufgaben des Koordinatenrelais erkennbar gemacht und die Ausführung angedeutet.
  • In der Zeichnung, Blatt q., ist die Anreizimpulsreglung RK festgelegt, die zur Sicherstellung einer Einzelimpulsgabe bei anrufenden Teilnehmern erforderlich ist, wenn in größeren Vermittlungsstellen der Gleichzeitigkeitsfall mehrerer Teilnehmeranrufe eintritt. Über die zunächst pro iooteiliges Teilnehmerrelaisgestell vorgesehenen RK- und zentral im Signalrahmen für alle Relaisgestelle der vollständigen Vermittlung als RKS-Relais vorgesehenen Regeleinheiten liegen die Schaltimpulsgeber S parallel an gemeinsamer Erde, sobald die B-Relais anrufender Teilnehmer schalten, bis einzeln durch die t-Kontakte wieder aufgetrennt wird. Nach der zuvor beschriebenen Methode zur Belegung eines Verbindungsaggregates wird ein Belegungsimpuls eine Schaltlänge haben, die der Zeit für Ansprechen S plus Ansprechen KN plus Ansprechen T mit C i entspricht und etwa 3o bis 35 ms beträgt, so daß insgesamt und nacheinander bis dreißig Belegungen je Sekunde ohne Impulsregelung aufgenommen werden können. Fallen mehrere Anrufe zeitlich genau ein, die aber durch die Sperrwirkung. der Potentialverlagerung bei den S-Relais nur einzeln durchkommen, so werden einige Anrufe dadurch zwangsläufig verspätet und durch unmittelbar folgende Anrufe noch vermehrt. Dadurch kann der Fall eintreten, wo eine Anhäufung von unerledigten Anrufen infolge der Parallelverzweigung ein Arbeiten der S-Relais zu verhindern droht. Hier setzt die Schaltimpulsreglung RK derart ein, daß durch die damit verbundene Stromverstärkung über die parallel liegenden S-Relais das RK-Relais, sofern alle Parallelfälle in einem Hundert, bzw. das RhiS-Relais im Signalrahmen ansprechen und ihre zugeordneten Relaisketten mit den I-, II-, III- usw. Relais in Betrieb setzen, womit entweder die einzelnen ioer-Rahmen oder sogar einzelne iooer-Gestelle kurzzeitig und zeitverschieden von der gemeinsamen Erde abgetrennt und ebenfalls zeitverschieden wieder angelegt werden. Dadurch wird der unter Umständen blockierende Schwebezustand der Schaltimpulsgeber überwunden.
  • Die Zeichnung, Blatt 5, zeigt ein Internverbindungsaggregat mit Impulssummenspeicher für eine Nebenstellenanlage im iooooer-System-Aufbau mit anschließendem Vielfach zum Zentralverbinder, der selbst mit zwei (vier) Aggregaten über Verteilerrelais Vt vorgesehen werden kann. Über die mit a', b' gekennzeichnete Eingangsleitung wird das J-Relais als Speise- und Impulsrelais und das X-Relais als Differentialrelais vom anrufenden Teilnehmer erreicht, während über den c'-Eingang und tr 1112 die Belegungsrelais C i, C 2 , an Erde liegen. Der d'-Eingang führt über den c i III-Kontakt zum Prüfverteiler gegen Erde und wird mit der Belegung des Aggregates neutral für die spätere Weiterführung zum Zentralverbinder über p IIIi, vt I, Vielfach zum ZV. Der e'-Eingang dient der Umschaltung der Belegung zu einem abgehend gerichtet freien Amtsleitungsübertrager bei gleichzeitiger Auflösung der Belegung des Internverbindungsaggregates zugunsten anderer Verbindungsaufgaben. Der Vorgang wird durch übliche Erdungsfunktion auf a und Ansprechen X-Relais eingeleitet. Der x III-Kontakt 0 bringt das A U-Relais, und dessen au V-Kontakt gibt der e'-Ader über TR das Minuspotential als Belegungsimpüls zum Externverkehrsfeld. Das Trennrelais öffnet die c'-Ader und löst so das Internaggregat aus.
  • Bei Belegung des Internverbindungsaggregates erhält der Teilnehmer über die dritte J-Relaiswicklung G induktiv das Wählzeichen A z, welches bei Wahlbeginn durch v I abgeschaltet wird. Nach der ersten Impulsserie erfolgt die Vorbereitung der eventuellen Besetztzeichenübertragung durch den I-Relaiskontakt.
  • Mit dem i-Kontakt nach v 2 1112 wird die Impulssumme der Nummernwahl auf den Impulsspeicher JZ i, JZ 2, JZ 3 und JZ q. übertragen, wobei die Hilfsrelais I, II, III und JX für die Reihenfolge bzw. Endkontrolle sorgen. Die JZ i, JZ 2, JZ 3 und JZ q. sind Kontaktwerkrelais, die mit impulsabhängig veränderlichen Kontaktfolgen je bis zu zehn veränderliche, untereinander elektrisch getrennte Schaltausgänge zur Verfügung stellen. Durch Kontakte des 0 JX-Relais wird der Verteilersatz @) angelassen, über den die Prüfwege zum Zentralverbinder beschaltet werden. Außerdem wird das Prüfrelais O P i eingeschaltet. Auf ein freies ZV-Aggregat spricht P i an, setzt Vt ab, sperrt mit Potentialverlagerung gegen noch andere Belegung und schaltet den Weg des P-Relais ie zum Vielfach und darüber weiter bis zum Zentralverbinderschaltzusatz. Über diese Schaltleitung fordert der Zentralverbinder je bei seiner Nockenkontaktsteuerung die jeweilig eingespeicherte Impulssumme Bs auf i die Vielfachleitungen, die als Tausender, Hunderter, Zehner und Einer getrennt über alle Verbindungsaggregate zu allen Zentralverbindern geführt sind, so daß der zur Schaltung belegte Zentralverbinder darüber seine Einstellbasis erkennt und unmittelbar darauf die gewollte Verbindung einleitet. Mit weiteren P-Kontakten sind noch die Steuerleitung d' ii und das den unter Umständen kommenden Besetztimpuls aufnehmende AB-Relais i2 zum Vielfach durchgeschaltet. Ist ein freier Teilnehmeranschluß erreicht worden, dann wird der Minusimpuls des ZV über die d-d'-Koordinate unter Einschluß des Koordinatenrelais durch das Verbindungsaggregat und über das Vielfach zum Pluspotential des ZV zurückgeführt. Dabei wird mit dem Koordinatenrelais der angerufene Teilnehmer eingeschaltet, und zugleich spricht C2-Relais an. Seine Kontakte schalten JX 0 ab und trennen die Stromkreise vor Vt (#) und P i (D auf. Damit ist die Belegung des Zentralverbinders beendet, und das Vielfach ist für andere Aufgaben frei. Mit Gesprächsende oder Auflösung einer Verbindung bei nicht gemeldetem Teilnehmer fallen J- und V2-Relais ab und danach auch H-, I-, 1I-, III-Relais. Mit Hilfe des R-Relais 1s und der vor R liegenden iz-Kontakte laufen die Speicher in ihre Ruhestellungen. Während dieser Zeit hält TR i4 das Aggregat vor vorzeitiger Neubelegung gesperrt.
  • Ist ein besetzter Teilnehmeranschluß erreicht worden, dann kommt der Schaltimpuls vom Zentralverbinder her auf .das AB-Relais iz , welches. sich mit einem eigenen Kontakt bindet und mit anderen Kontakten ähnlich dem Vorgang mit C 2 die Belegungsbegrenzung des ZV und des Vielfachs vornimmt. Mit der Auslösung des Teilnehmers fallen J-, V2- und damit auch AB-Relais ab. Die Auslösung des Verbindungsaggregates und seine Sperre gegen vorzeitige Neubelegung ist genau wie vorher beschrieben.
  • In der Zeichnung, Blatt 6, ist der Schaltzusatz zu einem Zentralverbinder gegeben und dieser selbst so weit wiederholt, wie nach seinem Bekanntsein zur Erkennung der Schaltvorgänge erforderlich ist.
  • Das B-Relais 0 nimmt den Aufprüfimpuls des die Belegung suchenden- Verbindungsaggregates auf und gibt mit dem b V-Kontakt G den Schaltweg vom Nockenkontakt @ über S-Relais im Schaltzusatz zum P-Relais im Verbindungsaggregat frei. Während nunmehr vom Verbindungsaggregat her die Einstellung des ZV über das Vielfach und damit die der Einstellung entsprechende Teilnehmerleitung zu beschalten möglich ist, gibt S-Relais auch die Kontrollrelais PS @s und BK 0 an das Pluspotential des ZV.
  • Wird ein freier Teilnehmer erreicht, dann wird in Reihe mit dem Koordinatenrelais im Schaltfeld der d-d'-Ader und dem C2-Relais auch das PS-Relais im Schaltzusatz wirksam. Bei einem besetzten Anschluß ist der .Schaltimpuls in der Teilnehmerschaltung (Blatt 2) direkt zurückgewiesen zum Zentralverbinder und betätigt BK (#). Dieses Relais übersetzt auf AB des Verbindungsaggregates unter Einschluß des NS @ im Schaltzusatz. Mit eigenen Kontakten sind PS und NS an die volle Schaltzeit des Nockenkontaktes gebunden und dienen damit durch ihre Kontakte vor B als Schutz gegen vorzeitige Neubelegung.
  • Eine Störsignaleinrichtung bei Nichtausführung weder des positiven noch des negativen Schaltvorganges im Zentralverbinder ist mit den in der Zeichnung, Blatt 6, eingetragenen I-, II-, III- und AL-Relais derart eingerichtet, daß am Ende der vollen zweiten Schaltzeit (s-Kontakt) mittels AL-Relais das Aggregat des Zentralverbinders von weiteren Schaltversuchen abgelenkt und auf Störsignal gelegt ist. In diesem Fall ist das gemeinsame Vielfach von dem gestört liegenden Aggregat bereits freigegeben. Die Vermittlungsarbeit der anderen Aggregate geht weiter.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Schaltungsanordnung für Koordinaten-Relaisverbindungen in selbsttätigen Fernsprechanlagen mit Speichern und Zentralverbindern an Stelle sonst üblicher Wähler, dadurch gekennzeichnet, daß nach der vollständigen Speicherung der Rufnummer mittels eines oder mehrerer mit Relais arbeitender Zentralverbinder durch Abgabe eines Anreizimpulses eine wahlstufenfreie Verbindung zwischen den bis io ooo Teilnehmern einer Fernsprechvermittlung erreicht wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Teilnehmer miteinander über ein Blankband-Koordinatenvielfach vermittels der über Speicher und Zentralverbinder angereizten Relais erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Koordinatenrelais in Parallelschaltung mit Arbeitskontakten arbeiten und Gleichrichter die Stromverzweigungen durch die Parallelschaltung der Koordinatenrelais verhindern. q:.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorwahlstufenfreie Belegung aller Verbindungsaggregate für jeden Teilnehmer mittels Anreizimpuls gegeben ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zum gerufenen Teilnehmer durch parallele Aufschaltung auf das gleiche, vom rufenden Teilnehmer belegt gehaltene Verbindungsaggregat vielfach vollendet wird und damit gleichzeitig der- Speicher und das Zentralverbinderaggregat frei werden.
DEP1938A 1949-02-22 1949-02-22 Schaltungsanordnung fuer Koordinaten-Relaisverbindung in selbsttaetigen Fernsprechanlagen mit Speichern und Zentralverbindern ohne Waehlstufen und ohne Waehler Expired DE897720C (de)

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