DE897613C - Sicherheitseinrichtung fuer Gaserzeuger - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer Gaserzeuger

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Publication number
DE897613C
DE897613C DEK2316A DEK0002316A DE897613C DE 897613 C DE897613 C DE 897613C DE K2316 A DEK2316 A DE K2316A DE K0002316 A DEK0002316 A DE K0002316A DE 897613 C DE897613 C DE 897613C
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DE
Germany
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gas
wind
line
shut
pressure
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Expired
Application number
DEK2316A
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English (en)
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DE1611204U (de
Inventor
Paul Van Ackeren
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Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/72Other features

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für Gaserzeuger Das Patent 834 i22 betrifft eine Sicherheitseinrichtung für Gaserzeuger mit in der Gasleitung eingebauter, vom Druck. des Unterwindes gesteuerter Absperreinrichtung. Bei dem Hauptpatent ist ferner in der in die Außenluft führendenGasleitung, der sogenannten Fackelleitung, die vor der Gasabsperreinrichfiung von der Gasleitung abzweigt, ebenfalls eine vom Winddruck gesteuerte Absperreinrichtung vorgesehen, die bei Ausfall des Winddruckes geöffnet wird. Weiterhin sieht das Hauptpatent vor, in den zu den Gaserzeugern führenden Windleitungen bzw. in der Hauptwindleitung eine Umstelleinrichtung anzuordnen, die bei Ausfall des Luftgebläses. die Windleitung mit der Außenluft verbindet, um eine Ansaugung der Luft zum Gaserzeuger zu ermöglichen. Nlach dem Patent 834 122, werden die einzelnen Absp,8rr- bzw. Umstellorgane vorzugsweisse gemeinsam von einem Gestänge betätigt. Die Absperr-bzw. Umstellorgane sind dabei als Tauchglockenverntile ausgebildet.
  • Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung des Hauptpatentes, wodurch die Absperrorgane erheblich vereinfacht werden. Die Erfindung besteht zunächst darin, daß die Absperrorgane aus Kolbenschieubern bestehen., die von einer vom Winddruck beeinflußten hydraulischen Einrichtung betätigt werden. Die Absperreinrichtungen können gemeinsam von einer Kolbenstiange betätigt werden. Vorzugsweise sieht die Erfindung vor, das Absperrorgan der ins Freie führenden Gasleitung (Fackelleitung) mit dem Umstellorgan in der Windleitung zu kuppeln und das Gasahsperrungan in der Decke der Gaswaschen anzuordnen.
  • Die in der Decke der Gaswaschen angeordnete Absperreinrichtung ist gemäß der Erfindung als Flüssigkeibsverschluß ausgebildet, wobei in einen an der Wascherdecke aufgehängten, oben offenen Behälter die Gasabführungsleitung .so weit hineinragt, da.ß bei Füllung dieses Behälters mit Waschflüssigkeit ein Gasabschluß entsteht. Der Boden des in der Wascherdecke aufgehängten Behälters, ist dabei mit einer Öffnung versehen, die bei Ausfall des Windgebläses. von einem hydraulisch durch den Winddruck betätiigten Ventilkörper geschlossen wird.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebüdete beispielsweise Einrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Das in den hintereinander angeordneten Gaserzeugern i erzeugte Gas gelangt durch die Leitung 2 in denWascher 3, wo es durch in derDecke 4 angeordnete Spritzdüsen 5 mit Waschflüssigkeit in Berührung gebracht wird. Das Gas wird durch die in der Decke 4 vorgesehene Leitung 6 und die für sämtliche hintereinander angeordnet=e Waschen gemeinsame Sammelleitung 7 abgeführt. An der Decke 4 des Waschens 3 ist ein Behälter 8 mittels Laschen 9 aufgehängt. Der vorzugsweise konisch ausgebildete Boden des Behälters 8 besitzt eine Öffnung io, die von einer Ventilkugel i i verschließbar ist. Die Ventilkugel i i ist an einer Kette 12 aufgehängt die von einem Hebel 13 betätigt wird: Der Hebel 13 ist bei 14 an der Rohrleitung 6 gelagert und wird von einer Stange 15 bewegt. Die Stange 15 ist mit einem hydraulischen Kolbenschieber 16 verbunden, des=sen Zu- und Ableitungsvenbile von einer unter dem Einfluß des Winddruckes stehenden Einrichtung gesteuert werden.
  • Das Gasableitungsrohr 6 ragt so weit in den Flüssigkeitsbehälter 8 hinein, daß bei Füllung des Behälters mit Flüssigkeit ein Gasabszhluß entsteht. Dieser Abschluß entsteht dadurch, daß bei Ausfall des Windgebläses der Druckkolben 16 die Stange 15 nach oben zieht, wodurch die Ventilkugel ii die Öffnung io des Behälters 8 abschließt. Die durch die Spritzdüsen 17 dauernd zufließende Waschflüssigkei:t füllt denBehälter 8 und verhindert damit den Durchtritt des Gases durch die Rohrleitung 6.
  • Um den Gaserzeuger weiterhin betriebsfähig zu halten und ein Eindringen von Gas in die Windleiibung zu vermeiden, ist es erforderlich, weiter Luft durch die Gaserzeugerbeschickung zu leiten und das dabei erzeugte Gas abzuleiten.
  • In der zu dem Gaserzeuger i führenden Windleitung i9 isst zu diesem Zwecke eine Umstellein-@richtung 2o angeordnet. Die Umstelleinri.chbung 2o besteht aus einem in einem Zylinderteilzi verschiebbaren Kalben 22. Der Kolben 22 ist mit einer Kolbenstange 213 verbunden, die von einer oberhalb angeordneten hydraulischen Kolbenschiebereinrichtung 24 bewegt wird. Diese Kolbenschiebereinrichtung 24 wird in ähnlicher Weise wie die Kolbenschiebereinrichtung 16 des: Gasabsperrvents.ls von dem Winddruck gesteuert. Wenn sich der Kolben 22 in der in der Zeichnung dargestellten Lage befindet, so ist der Durchgang des vom Gebläse 18 erzeugten Unterwinddruckes, durch die Leitung i9 frei. Fällt das Windgebläse aus, so wird die Kolbenschiebereinrichtung 24 selbsttätiig so. gesteuert, daß der Kolben 22 in die gestrichelt dargestellte Lage geschoben wird. Dadurch gelangt der zwischen dem Gaserzeuger i und der Umstbelleinrichtung 2o befindläche Teil der Windleitung i9 durch oberhalb des zylindrischen Gehäuses 21 angeordnete Öffnungen 25 mit der Außenluft in Verbindung: Durch den im Gaserzeuger vorhandenen Auftrieb wird nunmehr Luft in die Windleitung i9 und damit in den Gaserzeuger i gesaugt Das bei dieser Luftansaugung erzeugte Gas wird durch eine Fackelleitung 26 abgesaugt, die an die Gasleitung 2 angschlossen ist und nach oben ins Freie führt. In der Fackelleitung 26 isst ein Absperrorgan 27 angeordnet, das nur von Hand betätigt werden kann und bei selbsttätigem Betrieb der Einrichtung geschlossen bleibt.
  • Zur selbsttätigen Abfackelung des Gasfes dient eine Absperreinrichtung 28, die ebenfalls aus einem zylindrischen Teil besteht, in dem ein Kolbenschieber 29 verschiebbar gelagert ist. Der Kolbenschieber 29 ist durch die Stange 23 mit der Kolbenschiebereinrichtung 24 verbunden. Die Absperreinrichtung 2,8 ist oben von einem Deckel 30 abgeschlossen, der von der Kolbenstange 23 durchsetzt wird. An der Absperreinrichtung 28 sind Stutzen 31, 32 angeordnet, die über die Verbindungsleitungen 33, 34 mit der Fackelleitung 26 verbunden sind. In der dargestellten Lage des Kolbens 29 ist der Durchgang des Gases durch die Fackelleitung gesperrt. Bei einem Ausfall des Windgebläses und Absinken der Kolbenstange 23 wird gleichzeitig mit dem Kolben 22 der Windums.telleinrichtung der Kolben 29 ün die gestrichelt dargestellte Lage verschoben, so daß das Gas nunmehr durch die Verbindungsleitung 33, Stutzen 32, den Kolbenzylinder 28 sowie Verbindungsleitung 34 in die Fackelleitung 26 und damit ins Freie gelangen kann.
  • Während dieser Vorgänge ist auch in der vorher beschriebenen Weise nach Absinken der Ventilkugel-ii der Gasabsperreinrichtung der Flüssigkeittsabschlußbehälber 8 von der Waschflüssigkeit gefüllt und damit die Unterbrechung der Gasableitung zu der Verbrauchsstelle vollzogen.
  • Der Kolben 22 der Luftumsbelleinrichbung ist unten mit einer Stange 35 verbunden, die an ihrem Ende eine mit einem Handrad 36 versehene Verstellmutter 37 trägt. Die Verstellmutter 37 kann auf dem mit Gewinde. versehenen Ende der Stange 35 axial verstellt werden und begrenzt durch Anlage an der Durchtribtsstelle 38 den Hub des Kolbens 22. Dadurch ist es. möglich, den Kolben 22 in den Bereich der Zylinderöffnung 39 zu bringen und so die durch das Windgebläse dem Gaserzeuger zugeführte Unterwindmenge einzustellen, so daß sich: besondere Windschieber in jeder Leitung erübrigen.
  • Durch Betätigung eines in der Druckflüssigkeitsleitung zu dem. Druckzylindern 16 angeordneten Absperrmittels kann. die Gasleitung einzelner Gaserzeuger von Hand geschlossen werden. In gleicher Weise iisit auch die Zufuhr des. Druckmittels zu dem Druckzylinder 24 von Hand.beeinflußbar, um eine Gasabfackelung und Windumstellung willkürlich vorzunehmen.
  • Vorzugsweise wird der hydraulische Druck zur Betätigung der Druckkolbenschieber 16, 24 einem für alle Druckeinrichtungen gemeinsamen hydraulischen Akkumulator entnommen. Auf diese Weise iist ein sicheres Betätigen der Einrichtung auch bei Ausfall des Windgebläses infolge Stromunterbrechung gewährleistet.

Claims (3)

  1. PATE`TANSPR VGHE: i. Sicherheitseinrichtung für Gaserzeuger mit je einer vom Druck des Unterwindes gesteuerten Absperreinrichtung in der Gastleitung und in einer von der Gasleitung abzuzweigenden, sie mit der Außenluft verbindenden Leitung (Fackelleitung) und mit einer ebenfalls vom Druck des Unterwindes gesteuerten, die Windleitung mit der Außenluft verbindenden Umstelleinrichtung in der Windleitung nach Patent 834. 122, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperreinrichtung in der Fackelleitung und die Umstelleinrichtung in der Windleitung aus Kolben-Schiebern (22, 29) bestehen, die von einer vom Winddruck beei.nflußten hydraulischen Einrichtung (2¢) betätigt werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperreinrichtung in der Gasleitung aus einer in der Decke des Gaswaschers (3) angeordneten Absperreinrichtung mit Flüssigkeitsverschluß besteht und die in der Fackelleitung (26) vorgesehene Absperreinrichtung (28, 29) mit der Umstealleinrichbung (2i, 22) dn der Windleitung (i9) durch eine gemeinsame Kolbenstange (23) gekuppelt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspierreinrichtung in der Gasleitung aus einem an der Wascherdecke (q.) aufgehängten, oben offenen Behälter (8) besteht, ,in den die Gasabführungsleitung (6) so. weit hineinragt, daß bei Füllung des Behälters (8) mit Waschflüssigkeit ein Gasabschluß entsteht, wobei der Boden mit einer Öffnung (io) versehen ist, die bei Ausfall des. Windgebläses (i8) von einem hydraulisch durch den Winddruck betätigten Ventilkörper (i i) geschloe,sen wird. q.. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Windleitung durch Verstellung des Hubes: der Kolbenstange (23) mittels einer Mutter (37) od. dgl. einstellbar ist.
DEK2316A 1950-03-28 1950-03-28 Sicherheitseinrichtung fuer Gaserzeuger Expired DE897613C (de)

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