DE897240C - Maschine zur Druck- und Waermebehandlung von Struempfen aus Polyamid-Material auf Formen - Google Patents

Maschine zur Druck- und Waermebehandlung von Struempfen aus Polyamid-Material auf Formen

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DE897240C
DE897240C DEP25984D DEP0025984D DE897240C DE 897240 C DE897240 C DE 897240C DE P25984 D DEP25984 D DE P25984D DE P0025984 D DEP0025984 D DE P0025984D DE 897240 C DE897240 C DE 897240C
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DEP25984D
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Inventor
Maurice Joseph Heliot
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MAURICE HELIOT SOC ETS
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MAURICE HELIOT SOC ETS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames
    • D06C5/005Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames of articles, e.g. stockings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zur Druck- und Wärmebehandlung von Strümpfen aus Polyamid-Material auf Formen Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Behandlung won Strümpfen aus Po-lyamid-M,aterial auf Formen in geschlossenen Behältern. ;Die bisher bekannten Maschinen zur Durchführung solcher Behandlung, also zum Appretieren der vorher auf Formen gezogenen Strümpfe im Behandlungsbehälter, arbeiten entweder in der Weise, daß der Behälter während der ganzen Zeit, die zum Ausbringen der auf den Formen sitzenden behandelten Strümpfe und zum Einbringen der neu zu be-. handelnden Strümpfe erforderlich ist, offen bleiben muß, wodurch unerwünscht lange Wartezeiten, also eine schlechte Ausnutzung der Maschine, sowie auch eine starke Belästigung des mit ,dem Ein- und Ausbringen beschäftigten Personals verbunden ist. Oder man h.at Behälter -mit einer auf und ab fahrbaren Glocke verwendet, in die vor Beginn der Behandlung ein mit den Formen und aufgezogenen StrÜmpfen beschickter Aufnahmetisch eingefahren wind. Dieser Aufnahmetisch bildet dann nach Senken der Glocke den Behälterboden und wird nach Beendigung der Behandlung als Ganzes wieder herausgefahren. Dabei müssen jedesmal die erforderlichen Verbindungen und Anschlüsse an den zugleich als Behälterboden dienernden Aufnahmetisch .der Behandlungsformen angebracht werden, und zum Auswechseln der Behandlungscharge wird auch der Aufnahmetisch durch einen neuen, inzwischen beschickten Tisch ersetzt und angeschlossen. Die verschiedenen Tische sind dabei je für sich drehbar, um das Aufsetzen und Abnehmen .der Strümpfe auf den Formen zu erleichtern.
  • Andere bekannte Maschinen arbeiten wiederum in der Weise, ,daß die Formen., ,auf -die die Strümpfe in Vorbereitung der Behandlung aufgezogen wer-.den, auf denen sie .dann während der Behandlung im Behälter bleiben und von denen sie schließlich nach der Behandlung wieder abgenommen werden, an einem drehbaren Formenträger befestigt sind, der .drei Arlbeitsstellen -für die -genannten drei Arbeitsphasen besitzt. Hier ist das Auswechseln ,der verschiedenen Behandlungschargen schon etwas erleichtert, da nicht mehr einzelne Aufnahmetische ein- und .ausgefahren zu werden ,brauchen, sondern nur noch der gemannte drehbare Fommenträger zwischen den verschiedenen Behandlungsschritten weitergedreht zu werden -braucht. Die ibekannten Maschinen .dieser Art haben aber, abgesehen von der sehr wenig raumsparenden horizontalen Anordnung der an den Fonmenträger anzuschließenden hin und her fahrbaren Behandlungsglocke, ebenso den Nachteil, daß die an dem Behandlungsträger sitzenden Arbeitsstellen jedesmal auch gleichzeitig den Boden bzw. die Abschlußwand der anzuschließ@enden Behandlungsglocke bilden.
  • Nun liegt es aber im Interesse einer gleichmäßigen Behandlung der Strümpfe und -einer schnellen Arbeitsweise, wozu auch die schnelle Einstellung der optimalen Behandlungsbedingungen im Innern des Behälters gehört, daß das Behandlungsmedium unmittelbar am Standende der Formen, bei vertikaler Anordnung also am Boden ,des Behandlungsbehälters, eingelassen wird. Wenn nun der Boden des, Behälters, wie es bei den erwähnten bekannten Anordnungen der Fall ist, gleichzeitig zur Aufnahme der Behandlungsformen dient oder zum Auswechseln .der Behandl,ungssteillen als drehbarer Trägerteil ausgebildet ist, so gestaltet sich offensichtlich die gleichzeitige Zuführung des Behandlungsmediums, z. B. des Dampfes, schwierig, weil dann die Dampfleitungen .durch einen beweglichen Teil geführt werden müßten, wodurch die Ahdichtung der Anschlüsse komplizierter wird.
  • Diesen Mängeln hilft die Erfindung durch einen neuartigen Gesamtaufbau ,der BehänIdlungsmaschine ab, der dadurch einfacher und für den Dauerbetrieb mit dem zuzuführenden Heiz- und Druckmedium geeigneter ist, .da:ß ,der Boden des Behandlungsbehälters im wesentlichen ortsfest, auf jeden Fall von allen Quer- oder Drehbewegungen befreit ist und zu diesem Zweck von der gleichzeitigen Aufgabe, auch noch als beweglicher Träger für das Zu-und Abfuhren der Behandlungsformen .zu dienen, entlastet ist. Aus diesem Grunde wird erfvnd'ungsgemä.B die Anordnung so, getroffen, ,daß die Zuführung des Heiz- und Druckmediums durch den im. wesentlichen ortsfesten Bodenteil des B-eh.andlungsbehälters erfolgt, .daß aber für .das Zu- und- Abführen der Behandlungsformen ein selbständiger, von den Teilen des Behandlungsbehälters unabhängiger Trägerteil dient. Dieser Trägerteil ;besitzt die Gestalt einer horizontalen Drehscheibe, auf der die verschiedenen Formhalterstellen angebracht sind. Die .für den Behandlungsschritt jeweils vorgesehene Formhalterstelle wird dann während :der Behandlungsdauer nur zwischen die in vertikaler Richtung auseinander- und zusammenfahrbaren Behälterteile geklemmt, und die Zuführung des Heiz- und Druckmediums erfolgt von dem im wesentlichen ortsfesten Bodenteil des Behälters aus durch eine Bohrung der die Formen tragenden Drehscheibe.
  • Auf .diese Weise kann man also einerseits das Heiz- und Druckmedium an der für die schnelle Einstellung der Behandlungsverhältnisse im Innern des Behälters günstigsten Stelle, nämlich unmittelbar iam Standort der Behandlungsformen zuführen, vermeidet aber andererseits alle Sehwi.eri.gkeiten, die sich für dIe Abdichtung der Zuleitungen usw. ergeben würden, wenn das Heiz- und Druckmedium zu einem beweglichen, insbesondere drehlbaren Formhaltesockel zugeführt werden müßte.
  • Gleichzeitig ergibt sich durch die ,geschilderte Anordnung ,mit der horizontalen Drehscheifbe eine erhebliche Ersparnis an Btodenraum für die Maschine, da die Formen in vertikaler Lage auf den grundsätzlich in beliebiger Anzahl vorhandenen Arbeitsstellen der DreIhscheiibe angebracht sind. Die Glocke ist in vertikaler Richtung auf und ab fahrbar.
  • Weitere Vorteile und Kennzeichen .der Erfindung werden :aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgeihen, welche auf die nur als Beispiel angegebenen Zeichnungen Bezug nimmt.
  • Ab,b. z ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine, wobei die beiden Teide des Behand-1ungsbehälters nicht zusammengesetzt sind; A`b#b. 2 ist ein Grundruß. der Drehscheibe der Maschine; Abb. 3 ist eine Seitenansicht des unteren Teiles der Maschine, wobei. die (beiden Teile des Behandlungsbehälters zusammengesetzt sind; Abb. 4 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines Halters für Formen für obige Maschine; Abb. 5 ist ein der Abb. 4 entsprechender Grundriß, wobei die Formen aufgesteckt sind und sich in Behandlungsstellung befinden; Abb. 6 ist eine der Abb. 5 ähnliche Ansicht, wobei sich eine der -Formen in der Stellung zur Aufbringung oder zur Entfernung des zu behandelnden oder behandelten Strumpfes befindet.
  • Bei. dem Ausführungsbeispiel Ader Abb. r bis 3 werden die wesentlichen Teile der dargestellten Maschine durch eine Drehscheibe r und einen Behältergebildet, welcher aus zwei Teilen besteht, nämlich einem unten offenen Hohlkörper oder einer Glocke 2 und einem Boden 3.
  • Die .Drehscheibe z, die in d-emgewählten Beispiel den Umriß eines gleichseitigen. Dreiecks mit abgerundeten Spitzen hat, weist drei Zonen auf, die durch die drei. Kreise C, C und C" begrenzt sind, deren Durchmesser etwa gleich dem Innendurchmesser des Körpers 2 ist. Jede .dieser drei Zonen ist zur Aufnahme der zu behandelnden Strümpfe bestimmt, welche sich auf unabhängigen Einzelformen oder vorzugsweise auf den einem weiter unter. beschriebenen Halter angehörenden Formen befinden.
  • Die Scheibe i besitzt ein zentrales Loch. 4, welches gestattet, sie so anzubringen, daß sie auf einer dem Gestell der Maschine angehörenden festen Rohrsäule 5 drehbar ist. Diese Scheibe ruht frei auf einer Hülse 6, die ebenfalls auf der Säule 5 drehbar ist und an ihrem Unterteil eine Verzahnung 7 trägt, welche mit einem Zahnrad 8 im Eingriff steht, welches durch ein beliebiges geeignetes Mittel in Umdrehung versetzt werden kann.
  • Obwohl die Scheibe i frei auf der Hülse 6 ruht, kann sie an der Drehbewegung dieser Hülse dank der Stifte g teilnehmen, welche auf der Oberseite dieser Hüllse, vorgesehen sind und in in entsprechender Weise in der Scheibe i vorgesehene Öffnungen io eingreifen.
  • Der Körper 2, der in lotrechter Richtung oberhalb der Scheibe i beweglich sein muß, ist am oberen Ende einer Stange i i befestigt, die mit einem im Innern der Rohrsäule 5 untergebrachten Kolben 12 fest verbunden ist-. In dem dargestellten Beispiel wird der Kolben 12 hydraulisch betätigt, wobei der Z:ufiuß und der Abfluß der Druckflüssigkeit in der Säule durch .die Stutzen 13 und 14 erfolgt. Wie dargestellt, wird der Körper 2 bei seiner Verstellung durch Rollen 15 geführt, die sich auf einer geeigneten Rollbahn 16 verschieben.
  • Der Körper 2 ist an seinem Unterteil mit vier Haken 17 versehen. Die der Säule 5 am nächsten liegen-den .beiden Haken können durch in der Scheibe i angebrachte Schlitze 18 treten, während die beiden anderen Haken außen an. der Scheibe i vorbeigehen.
  • Der Körper 2 wird durch eine auf dem ganzen Umfang seiner Unterseite vorgesehene Dichtungssoheibe ig vervollständigt.
  • Der Boden 3, der lotrecht unterhalb der Scheibe i beweglich sein muß, ist an der Oberseite eines Kolbens 2o angebracht, der sich in einem Zylinder 21 befindet und vorzugsweise hydraulisch betätigt wird. Dieser Boden enthält einen Durchlaß 22 für den Durchtritt einer beliebigen Flüssigkeit, eines Dampfes oder eines Gases, die für die Bethandlung der Strümpfe in dem Behälter 2, 3 nötig sind.
  • Auf dem Zylinder 21 ist ein mit vier Haken 2-3. versehener Drehring angeordnet, wobei die Haken in Form und Abmessungen den an dem. Körper.2 vorgesehenen Haken 17 entsprechen. Außerdem ist ein Dichtungsring 24 auf dem ganzen Umfang des Bodens 3 vorgesehen.
  • Der Antrieb der Drehscheibe i -ist so ausgeführt, daß diese Scheibe gegenüber dem zweiteiligen Behälter in drei Stellungen festgestellt werden kann, wobei jede der auf dieser Scheibe abgegrenzten Zonen sich in der richtigen Stellung befindet und die Strümpfe auf ihren Formen in dem Behälter behandelt werden können.
  • Unter der Annahme, daß der Behälter offen ist, (Abb. i) und daß die Zone'C soeben in die Behandlungsstellung gebracht wurde, arbeitet die Maschine folgendermaßen: Man führt den Körper 2 nach unten und gleichzeitig den Boden 3 nach .oben. Wenn sich die beiden Teile des Behälters in ihren Endstellungen befinden, ist die Dich.tungsscheibei ig des Körpers 2 kräftig gegen die Oberfläche .der Scheibe i gepreßt, während die Dichtungsscheibe 24 des Bodens 3 kräftig gegen die Unterseite dieser Scheibe gepreßt wird. Die Scheibe ist so fest zwischen den beiden: Teilen des Behälters eingespannt, die außerdem in ihrer ,Stellung dadurch verriegelt werden können, daß man durch Drehung des Drehring die Haken 23 mit den Haken 17 zum Eingriff bringt (Abb. 3).
  • Dann braucht man nur in den geschlossenen Behälter 2, 3 die Flüssigkeit, den Dampf oder -das Gas einzuführen, die für die Behandlung der Strümpfe nötig sind und, durch. den Kanal 22 und das in der Mitte einer jeden Zone C, C und C" in der Scheibe i angebrachte Loch 25 eindringen.
  • Während die Strümpfe der Zone C gerade behandelt werden, kann man in der Zone C" die Strümpfe anordnen, die nach ,der Öffnung ,des Behälters und einer Drehung der Scheibe um 120c) behandelt werden sollen. Die Strümpfe, die,sich in. der Zone C befinden, sind die., welche gerade vor den in diesem Augenblick in der Zone C behandelten Strümpfen behandelt wurden und die man jetzt abkühlen läßt oder von i'hrenFormen abnimmt.
  • Sobald die Zeit der Behandlung der Strümpfe in dem Behälter verstrichen ist, braucht man nur den Körpeir 2 hochzuheben., Aden Boden 3 zu senken und die Scheibe i so zu !drehen., daß die Zone C" gegenüber dem Behälter :die Stelle der Zone C einnimmt, so daß d-ie in dieser Zone C" angeordneten Strümpfe ihrerseits in der angegebenen Weise behandelt werden können.
  • Aus obigem ;geht hervor, daß die Maschine gerade nur während der Zeit stillgesetzt ist, die für die Öffnung des Behandlungsbehälters, .die Drehung .der Scheibe i um i20° und die Schließung des Behälters nötig ist. Die .Stillstandszeiten währenddes Betriebes der Maschine sind also sehr kurz, und man kann sagen, daß diese Maschine tatsächlich fortlaufend arbeitet. Außerdem erfolgt keinerlei Handhabung der Strümpfe oder der Formen im Innern des Behandlungsbehälters, da das Abziehen und das Aufziehen der Strümpfe nacheinander in den Stellungen C und C" vorgenommen wird, es sei denn, daß man es vorzieht, diese beiden Arbeitsgänge in der Stellung C auszuführen, wobei dann die Stellung C" nur zur Abkühlung der aus dem Behälter kommenden Strümpfe @dient.
  • Um die bestmögliche Ausnutzung jeder der Zonen C, C, C" zu gestatten, betrifft die Erfindung auch eine Tragvorrichtung für die Formen,- welche in Abb. 4 bis 6 genauer dargestellt ist.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einer beliebigen Zahl von Metallformen 31, z. B. zwölf. Jede dieser Formen ist in der üblichen Weise ausgeführt und an ihrem. unteren Ende durch Nietung, Schweißung oder auf beliebige andere Weise an einer Klappe 32 befestigt, die an einem ihrer Enden mit zwei Ösen 33 und 34 versehen ist. Diese Ösen 33 und 34 werden von einer lotrechten Achse 35 durchdrungen., die an zwei Kränzen 3,6 und 37 befestigt ist" von denen der eine an einer runden Grundplatte 38 befestigt ist, deren Durchmesser kleiner als :der der Kreise C, C , C" ist.
  • Während der Behandlung befinden sich die Formen in der Stellung, in welcher -sie in Abb. 5 dargestellt sind, d. h. 'sie sind gleichmäßig um, den Mittelteil der Platte 38 herum verteilt, wobei die Formen in dieser Stellung durch ein Verriegelungsorgan, festgehalten werden können. Wenn. jedoch ein Strumpf von einer beliebigen Form 31 abgezogen werden soIl, kann diese Form in, der in Ab!b. 6 ersichtlichen Weise von den anderen abgerückt werden.
  • Die Vorrichtung der Abb. q. bis 6 nimmt für eine gegebene Zahl von Formen weniger Platz ein, als wenn man Einzelformen in einer der Zahl der auf der Vorrichtung vorgesehenen Formen gleichen Zahl benutzt. Es ist also möglich, auf einmal in denn Behandlungsbehälter der Maschine eine größere Zahl von Strümpfen zu behandeln als bei der Benützung von unabhängigen Einzelformen. Außerdem, ist die für die Einführung der Formen in den Behandlungsapparat und die Entnahme dieser Formen aus dem Apparat notwendige Zeit beträchtlich aibgekürzt.
  • Die beschriebene Maschine und die beschriebene Haltevorrichtung für Formen können im einzelnen zahlreichen Abwandlungen unterworfen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlaseen. So kann z. B., obwohl eine hydraulische Betätigung für die Verstellung der beiden Teile des Behandlurigsbehälters vorgesehen. wurde, die Betätigung durch jedes .beliebige mechanische oder elektrische Mittel oder von Hand@ erfolgen. Außerdem kann die Form der Scheibe von der angegebenen verschieden sein,- so daß die Scheibe -mehr als drei Zonen aufweist, falls dies zweckmäßig erscheint. Hinsichtlich der eigentlichen Haltevorrichtung für die Formen ist es selbstverständlich, @daß die Zahl der auf demselben Gestell angebrachten Formen von der .angegebenen Zahl verschieden sein kann. Ebenso kann man ein Gestell ,abweichender Form, z. B. mit geneigten Achsen, vorsehen. Schließlich kann man, anstatt eine kreisförmige Grundplatte zu benubzen,dieser Platte gemäß oder für @die Scheibe i der Maschine gewählten Form jede gewünschte andere Form geben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . i. Maschine zur Druck- und. Wärmebehandlung von Strümpfen aus Polyamid-Material auf Formen, die gruppenweise an einem drehbaren Träger mit mehreren Formhalterstellen sitzen, .die nacheinander mit der @Gloöke# eines Be_ handlungsbelhälters zusammengeschlossen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Träger als flache horizontale Scheibe (i) ausgebildet ist, auf deren verschiedenen Formhalterstellen (C, C', C") die Formen in vertikaler Lage angeordnet sind, undl daß der Behandlungsbehälter aus zwei in vertikaler Richtur auseinander- und zusammenfahr=baren, von dem Formenträger ,unabhängigen Teilen :besteht, deren einer (Glocke z) oberhalb und ,deren anderer (Boden 3) unterhalb der Dreh--sdhei-be angeordnet sind, wobei :diese Scheibe an den Formhalterstellen zum Zweck des Durchlassens des Bthandlungsmediums je eine Bohrung (25) enthält.
  2. 2. Maschine nach Ansprudh i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (i) einen dreieckigen Umriß mit abgerundeten Spitzen hat, wobei jeder Arbeitsplatz (C, C','C°') durch einen Kreis begrenzt wird, dessen Mittelpunkt auf ,der Winkelhalbierenden eines jeden Winkels des Dreiecks liegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß d ie Scheibe (i) um eine Ro!hrs.äule (5) drehbar ist und auf einer Hülse (6) ruht, die auf dieser Säule in Umdrehung versetzt werden kann, wobei die Verbindung zwischen der Scheibe und der Hülse durch Stift-, (9) hergestellt wird, die an der Hülse starr. befestigt -sind und. in entsprechende Löcher (1o) in der Scheibe, eintreten. q..
  4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (2) des BehandlungsbehäIters von einer Stange (ii) getragen wird, die an einem in der einen, Zylinder bilidenden Rohrsäule (5) untergebrachten Kolben (i2) befestigt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um die lotrechte Verstellung des Körpers (2) ,gegenüber der Oberseite der S:dheibe (i) zu steuern.
  5. 5. -Maschine nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß Rollen (15) an -dem Körper (2) des Behandlungsbehälters angebracht sind und auf mit dem Gestell- der Maschine starr verbundenen Führungen (16) rollen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß Verriegelungshaken (17) am unteren Ende des Körpers (2) des Belhandlungsbohälters vorgesehen sind, wobei wenigstens zwei dieser Haken in der Drehscheibe (i) vorgesehene geeignete .Schlitze (18) durchdringen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3) des Behandlungsbehälters an einenn Kolben (2,o) befestigt ;ist, ider lotrecht in einem Zylinder (21) unterhalb der Drehscheibe (i) verstellbar ist, wobei dieser Boden einen Durchlaß (22) für die Einführung einer Flüssigkeit, eines. Gases oder eines Dampfes. in den geschlos senen.B.ehandlung sbehädter ,zur Behandlung .derStrümpfe in. diesem aufweist. B. Maschine nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehring auf .den,. Umfang des Zylinders (21) aufgesetzt ist, welcher mit Haken (23) versehen ist, die mit den von ,dem Körper (2) getragenen Haken (17) in Eingriff kommen können, :so daß sie den Körper (2) und den Boden (3) miteinander verriegeln, wenn .diese beiderseits gegen die Drehscheibe -(i) .angedrückt sind. g. Maschine nach Anspruch i bis 8, ge;kennzeichnet .durch eine Haltevorrichtung für die zu behandelnden Strümpfe, welche durch eine beliebige Zahl von Formen (3 .i) gebildet wird, deren jede an einer Klappe (32) befestigt ist, wobei die verschiedenen Klappen an einem ihrer Enden schwenkbar an einem Ge,stel,l befestigt sind, welches einen Sockel bildet und die Stellung aller Formen in senkrechter Lage gewährleistet. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (35) -der verschiedenen Klappen (32) an zwei kreisförmigen Kränzen (36, 37) befestigt sind, von denen einer an,derGrundplatte (38) .befestigt i-st. Angezogene Druckschrilften: USA.-Patentschri,ften Nr. 2 244 472, 2 29,9 0q0.
DEP25984D 1946-07-29 1948-12-22 Maschine zur Druck- und Waermebehandlung von Struempfen aus Polyamid-Material auf Formen Expired DE897240C (de)

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Cited By (3)

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DE964229C (de) * 1951-08-02 1957-05-23 Arbach Gottlob Groetzinger Mas Maschine zum Fixieren und Ausruesten von Struempfen
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