DE585362C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss

Info

Publication number
DE585362C
DE585362C DER78837D DER0078837D DE585362C DE 585362 C DE585362 C DE 585362C DE R78837 D DER78837 D DE R78837D DE R0078837 D DER0078837 D DE R0078837D DE 585362 C DE585362 C DE 585362C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
mold
casting
closed
pouring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER78837D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hundt and Weber GmbH
Original Assignee
Hundt and Weber GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hundt and Weber GmbH filed Critical Hundt and Weber GmbH
Priority to DER78837D priority Critical patent/DE585362C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE585362C publication Critical patent/DE585362C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkörper im Schleuderguß Man hat schon, vorgeschlagen, zylindrische Ringe im Schleuderguß dadurch herzustellen, daß man in die umlaufende Form eine Führungswand für das von unten her hochtretende flüssige Material vorgesehen hat. Diese Einrichtung gestattet aber nur zylindrische, an beiden Seiten offene Ringe zu gießen, die dann durch Auswalzen weitere Bearbeitung finden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, nach welchem Hohlkörper im Schleuderguß hergestellt werden können, die auf einer oder auf beiden Seiten geschlossen sind und die außer dem mittleren Hohlraum noch andere symmetrisch zur Drehachse liegende Hohlräume aufweisen. Dabei wird der mittlere Hohlraum, wie bisher üblich, kernlos gegossen, während die- um ihn herumliegenden zusätzlichen Hohlräume über besondere Kerne hergestellt werden. Das Verfahren kann so durchgeführt werden, daß der oder die Kerne erst während des Gießens in die Form eingeführt werden. Es können auch Kern und Gießrinne eine gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Bewegung zur Form ausführen, gegebenenfalls in räumlichem Abstand voneinander.
  • Nach diesem Verfahren. kann auch Verbundguß aus zwei Materialien hergestellt werden, wobei man sich dann zweier zueinander und zum Kern bewegter Gießrinnen bedient.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist zum Tragen der Kerne eine Kernträgerplatte auf, die mit Löchern versehen ist, so daß die einzelnen Kernträger in beliebiger Lage an der Platte befestigt werden können. Die Kernträger selbst werden als vollwandige Körper, etwa aus Stahlblech o dgl., ausgeführt und können an der Außen-oder an der Innenwand in an sich bekannter Weise mit Kernmasse versehen sein.
  • Die Kernträgerplatte steht entweder während des Gießens fest, oder aber sie ist in Richtung der Achse der Form verschiebbar. Wird eine an sich bekannte, mit mehreren Ausläufen versehene Gießrinne verwendet, so werden die Ausläufe der Gießrinne durch Abschlußvorrichtungen unabhängig voneinander außer Tätigkeit gesetzt.
  • Nach diesem Verfahren und mit der beschriebenen Vorrichtung können Hohlkörper der genannten Art für alle möglichen Zwecke hergestellt werden. Insbesondere können auch die verhältnismäßig dünnwandigen Blasformen für Hochöfen aus Kupfer bzw. Bronze nach diesem Verfahren im Schleuderguß gegossen werden.
  • Die Erfindung ist in verschiedenen Ausführungsformen in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Gießform mit Kern, Kernträger und Gießrinne, die zur Herstellung eines offenen mehrwandigen Hohlkörpers dient, und zwar im Längsschnitt.
  • Abb. 2 ist die zugehörige Draufsicht.
  • Abb. 3 zeigt eine besondere Ausbildung des Kernträgers, Abb.4 eine andere Ausführungsform des Kernträgers, beide im Längsschnitt.
  • Abb. 5 zeigt eine Anordnung, bei der die Kernträgerplatte beweglich ausgeführt ist, und zwar in der Schlußlage der Form und Abb. 6 in der Offenlage der Form.
  • Abb. 7 zeigt eine Form mit Kern für die Herstellung eines geschlossenen einwandigen Hohlkörpers.
  • Abb. 8 zeigt Form und Kern für die Herstellung eines geschlossenen mehrwandigen Hohlkörpers.
  • Abb. 9 zeigt Form und Kerne für die Herstellung eines anderen geschlossenen mehrsandigen Hohlkörpers.
  • Abb. io zeigt Form und Kerne für die Herstellung eines Hohlkörpers, der zwei Hohlformen besitzt.
  • Abb. i i zeigt eine zweite Ausführungsform für die Herstellung dieses Hohlkörpers.
  • Abb. 12, zeigt den Schnitt durch eine Blasform für Hochöfen, wie sie mit der Vorrichtung nach der Erfindung hergestellt werden kann.
  • Abb. 13 zeigt eine Form mit verschiebbarem Kern und verschiebbarer Gießrinne.
  • Abb. 14 zeigt eine Gießrinne mit doppeltem Ausguß.
  • Zur Herstellung eines offenen mehrwandigen Hohlkörpers, wie er in der Abb. i mit i bezeichnet ist, dient die Gießform 2, die um die Achse 3 drehbar ist. Die Achse 3 kann, wie gezeichnet, waagerecht liegen, sie kann aber auch senkrecht aufgestellt werden und wird mit entsprechender Drehzahl in Umdrehung versetzt.
  • Die Gießform ist auf ihrer offenen Seite durch eine Platte 4 geschlossen, die mittels der am Umfang vorgesehenen Schraubenbolzen 5 an der Gießform befestigt ist. Die Platte hat in der Mitte die Öffnung 6, durch die die Gußrinne 7 eingeführt wird.
  • An der Platte 4 sind eine Anzahl von bolzenartigen Kernträgern 8 befestigt, um die herum der Kern 9 aus Lehmoder einem anderen geeigneten Material geformt wird. Die Kernträgerbolzen 8 sind zweckmäßig mit einer Bohrung io versehen, durch die die sich bei der Erhitzung im Kernmaterial entstehenden Gase austreten können. Diese Bohrungen können auch bei vollständig geschlossenem Hohlkörper dazu dienen, mittels Druckluft oder Druckwasser nach Fertigstellung des Hohlkörpers die Kernmasse auszuspülen, worauf dann die miteingegossenen Kernträger durch eingesetzte Pfropfen geschlossen werden.
  • Der Kernträger 8 kann natürlich auch ohne Bohrung ausgeführt werden. Er wird zweckmäßig, wie dies bei 8 dargestellt ist, als Kegel oder Pyramide ausgeführt, er kann aber auch, wie bei 8' gezeigt ist, als zylindrischer Bolzen mit einem Flansch i i am Ende ausgeführt sein.
  • Die die Kernträger 8 bzw. 8' tragende Platte 4. ist mit einer größeren Anzahl von Löchern 12 versehen, wie insbesondere aus Abb. 2 ersichtlich ist, um die verschiedenen Kernstützen, je nach Erfordernis, in beliebiger Stellung zueinander anordnen zu können. Die Löcher können zeitweilig durch eingeschraubte Pfropfen verschlossen werden, damit durch sie das flüssige Metall nicht aus der Form herausfließt. Die Löcher 13 am Rande dienen für die Aufnahme der Bolzen 5, mit denen die Platte an der Form 2 befestigt wird.
  • Wird unter gleichzeitiger Drehung der Form 2 um die Achse 3 mittels der Gießrinne 7 flüssiges Metall eingegossen, so wird zunächst die äußere Wandung des Hohlkörpers hergestellt und dann die Innenwandung. Auf die verschiedenen Arten des Eingießens wird weiter unten noch zurückzukommen sein.
  • An Stelle der in den Abb. i und 2 dargestellten Kernträger 8 bzw. 8' können auch vollwandige Kernträger Verwendung finden, wie sie in den Abb. 3 und 4 dargestellt sind. Diese Kernträger bestehen beispielsweise aus einem Hohlzylinder 14, etwa aus Stahlblech, der an seinen inneren Enden einen nach außen umgebördelten Flansch 15 besitzt. Auf seine Außenwand wird dann der Kern 16 aus Lehm o. dgl. aufgeformt. Die Bolzen 17 dienen zur Befestigung an der Kernträgerplatte.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 liegt die Kernmasse 16 auf der Innenwand des zylindrischen Kernträgers 14. Bei dieser Ausführungsform ist dieser Kernträger 14 mit der Kernträgerplatte 4 aus einem Stück hergestellt.
  • Unter Umständen kann natürlich auch ein vollständiger Metallkern ohne Formmasse Verwendung finden.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 6 ist die Kernträgerplatte 4, die gleichzeitig auch als Abschluß für die Hohlform 2 dient, gegen die Form und gegen den Kern selbst verschiebbar angeordnet, damit ein geschlossener Hohlkörper, wie er in Abb. 6 bei i8 dargestellt ist, hergestellt werden kann. Dieser Hohlkörper entspricht etwa der in Abb. 12 dargestellten Blasform für Hochöfen. An dem vollwandigen Kernträger 14, der etwa der Ausführungsform nach Abb.3 entspricht, sind die Bolzen 17 angebracht, an deren Enden die Laufrollen i9 sitzen. Diese Laufrollen laufen in einer kreisförmigen, im Ouerschnitt U-förmigen Führung 2o, wenn die Form mitsamt dem Kern in Umdrehung versetzt wird. Dadurch wird der Kern in seiner Lage zur Form gehalten. Die Bolzen 17 gehen durch entsprechende Löcher der Kernträgerplatte q. hindurch, die auf ihnen in der Längsrichtung verschoben werden kann, wie insbesondere aus Abb. 6 ersichtlich ist. Zunächst wird beim Gießen die Platte an die Form herangeschoben und schließt diese ab. Dann wird das Material in die drehende Form eingegossen, und es bildet sich ein Hohlkörper 21, wie er in Abb. 5 dargestellt ist, der also auf der einen Seite noch offen ist. Dann wird, wie Abb. 6 zeigt, die Platte q. um ein Stück verschoben, während der Kern 1q. seine Lage beibehält. Das weiter eintretende flüssige Material schließt jetzt vorn bei 22 den gebildeten Hohlkörper ab.
  • Um die Platte q. verschieben zu können, sind an ihr die Stangen 23 angebracht, die durch entsprechende Führungen in der Form hindurchgehen und von außen her betätigt werden können.
  • In den Abb. 7 bis i i sind verschiedene Formen mit Kernen und Kernträgern dargestellt zur Herstellung verschiedenartigster Hohlkörper. Bei der Ausführungsform nach Abb. 7 ist in der Hohlform :2 mit der Kernträgerplatte q. ein einziger Kern 2q. an den Kernträgern 8 aufgehängt. Es wird dann beim Eingießen des Materials ein vollständig geschlossener Hohlkörper gebildet. Der Kern kann dann, wie schon erwähnt, durch die Löcher der Kernträger 8 ausgeblasen oder ausgespült werden, worauf die Löcher dieser miteingegossenen Kernträger durch Pfropfen geschlossen werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 wird ein geschlossener mehrwandiger Hohlkörper hergestellt, indem in. der Mitte ein Vollkern 25 und um ihn herum ein ringförmiger Kern 26 gelegt ist. Auch diese Kerne werden wieder durch Kernträger 8 mit der Kernträgerplatte ¢ verbunden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.9 ist dieselbe Anordnung getroffen, nur ist der ringförmige Kern 26 der Abb. 8 ersetzt durch einen topfartigen Kern 27.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. io liegen zwei Vollkerne 28 und 29 übereinander, und sie werden beide von Kernträgern 8 getragen, die an der Kernträgerplatte q. befestigt sind. Dabei müssen die Kernträger für den unteren Kern 29 durch den oberen Kern hindurchgehen.
  • Die Ausführungsform nach Abb. i i gestattet die Herstellung desselben Hohlkörpers wie die nach Abb. io, jedoch wird der untere Kern 29 durch Kernträger 8" getragen, die von unten her kommen und an der Form befestigt sind.
  • Beim Gießen von dünnwandigen Hohlkörpern kann es vorkommen, daß zwischen Kern und Wandung das Material beim Eingießen bereits erstarrt, ehe es den ganzen Raum zwischen Kern und Wandung ausgefüllt hat. Um dies zu vermeiden, ist es zweckmäßig, ein besonderes Gießverfahren zu benutzen, das mit den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen durchgeführt werden kann, wobei es dann aber nötig ist, noch eine gegenseitige Bewegung von Kern und Gießrinne zu ermöglichen. Man kann dabei folgendermaßen verfahren. Die Gießrinne wird in die Form eingeführt, bevor der Kern in die Gießrinne eingebracht wird. Beim Einführen der Gießrinne wird die Außenwand des Hohlkörpers hergestellt. Dann wird die Gießrinne ohne Metallabgabe wiederherausgezogenundgleichzeitig der Kern eingefahren, wie dies in Abb. 13 dargestellt ist, wo 2 die Gießform, 9 den verschiebbaren Kern, der an der Kernträgerplatte q. hängt, und 7 die Gießrinne darstellt. Befindet sich der Kern in seiner Endlage in der Form, sö wird die Gießrinne zum zweiten Male in die Form eingefahren und gießt darin über die Innenwand des Kernes die zweite Wandung des betreffenden Hohlkörpers. Dadurch wird vermieden, daß das Material erstarrt, bevor es den engen Zwischenraum zwischen Kern und Wandung ausgefüllt hat. Es ist zweckmäßig hierbei, Flächenkernträger nach den Abb. 3 und q. zu benutzen, weil das auf der Außenwand befindliche Material dabei teilweise abgestreift wird und den Lehmkern verletzen könnte.
  • Das Verfahren kann auch so durchgeführt werden, daß die Gießrinne, ohne Metall abzugeben, in die Form eingeführt wird und erst beim Herausziehen gießt, worauf dann der Kern eingefahren wird und die Gießrinne gleichzeitig wieder nach vorn geht und dabei über den in die Form eintretenden Kern das Material gießt.
  • Die Gießrinne kann auch beim Einfahren und beim Ausfahren gießen, und zwar beim Einfahren ohne Kern und beim Ausfahren über den Kern.
  • Schließlich kann auch das Verfahren so durchgeführt werden, daß Gießrinne und Kern gleichzeitig eingeführt werden, aber der Kern ein Stück hinter der Ausflußstelle der Gießrinne, so daß zunächst die Außenwand ohne Kern und die Innenwand über den Kern gegossen wird.
  • Beim Gießen mit zwei Gießrinnen, das insbesondere bei Zwillingsguß aus zwei verschiedenen Materialien Verwendung finden kann, kann die Bewegung der Rinnen und des Kernes so eingerichtet werden, daß die eine Rinne vor dem Kern herläuft, die andere hinter ihm. Beide Rinnen sowie der Kern fahren dann in die Endstellung und bleiben hier, bis alles Material in die Form gelaufen ist.
  • Man kann auch'eine Gießrinne mit doppeltem Ausguß verwenden, wie sie in Abb. 14 dargestellt ist. Der vordere Ausguß ist mit 3o, der an der Seite liegende mit 31 bezeichnet. Beide Ausgüsse können durch irgendeine Absperrvorrichtung zeitweilig verschlossen werden. Das Gießverfahren ist derartig, daß der Kern hinter dem Ausguß 30 zurückbleibt und dann der Ausguß 31 verschlossen wird, wenn Kern und Rinnen ihre Endstellung in der Form erreicht haben.
  • Die beiden letztgenannten Verfahren haben den- Vorteil, daß der gesamte Guß in kurzer Zeit erfolgt und der Zusammenfluß der Materialien über der Kokillenwand und über dem Kern bereits dann erfolgt, wenn die Abkühlung des Materials noch nicht oder erst wenig eingetreten ist, so daß sich die beiden Teile (Außenwand und Innenwand) gut und einwandfrei zu einem homogenen Körper zusammenfügen können.
  • Die Bewegung des Kernes bei diesen verschiedenen Verfahren kann dadurch erfolgen, daß man die Führung 2o (Abb. 5 und 6), in der die Rollen ig der Kernträger laufen, in Richtung der Achse der Form verschiebt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkörper im Schleuderguß mit kernlos hergestelltem, mittlerem, zylindrisch oder konisch gestaltetem Hohlraum, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung zusätzlicher, zur Drehachse symmetrisch liegender Hohlräume ein oder mehrere Kerne in entsprechendem Abstand von der Drehachse in die Hohlform eingebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Kerne erst während des Gießens in die Form eingeführt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kern und Gießrinne eine gleichzeitige oder aufeinanderfolgende, gleichgerichtete oder gegenläufige Bewegung zur Form ausführen, gegebenenfalls auch in räumlichem Abstand voneinander.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herstellen von Verbundguß aus zwei Materialien zwei entsprechend zueinander und zum Kern bewegte Gießrinnen angewendet werden.
  5. 5. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernträger als vollwandige Körper, etwa aus Stahlblech o. dgl., ausgeführt sind, auf deren Außen-oder Innenwandung in an sich bekannter Weise die Kernmasse aufgetragen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernträgerplatte Löcher hat, die teils zum Befestigen der Platte an der Form, teils zum Befestigen der Kernträger in beliebiger Lage dienen und von denen die letzteren bei Nichtbenutzung durch Pfropfen verschließbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Form abschließende Kernträgerplatte während des Gusses in Richtung der Achse der Form verschiebbar ist, zweckmäßig unter Verwendung von in der Form geführter Stangen. B. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernträger mit Bolzen durch entsprechende Löcher der verschiebbaren Kernträgerplatte hindurchgehen, die an ihren Enden Rollen haben, welche in einer kreisförmigen Führungsrinne bei der Umdrehung der Form laufen. g. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 3 unter Verwendung einer mit mehreren Ausläufen versehenen Gießrinne, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausläufe der Gießrinne durch Abschlußvorrichtungen unabhängig voneinander außer Tätigkeit gesetzt werden können.
DER78837D 1929-08-02 1929-08-02 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss Expired DE585362C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER78837D DE585362C (de) 1929-08-02 1929-08-02 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER78837D DE585362C (de) 1929-08-02 1929-08-02 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE585362C true DE585362C (de) 1933-10-10

Family

ID=7415894

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER78837D Expired DE585362C (de) 1929-08-02 1929-08-02 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE585362C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239441B (de) * 1954-05-05 1967-04-27 Herman Pneumatic Machine Compa Auf einem verschiebbaren Schlitten gelagerte Vorrichtung zum Halten und Fuehren von Giessrinne und Muffenkern bei Schleudergiessmaschinen
DE1281118B (de) * 1962-10-27 1968-10-24 Siegerlaender Kupferwerke G M Anwendung und Giessform zur Durchfuehrung des Schleudergiessverfahrens auf hohle Heisswindschieberplatten und hohle Heisswindschieber-Dichtungsringe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239441B (de) * 1954-05-05 1967-04-27 Herman Pneumatic Machine Compa Auf einem verschiebbaren Schlitten gelagerte Vorrichtung zum Halten und Fuehren von Giessrinne und Muffenkern bei Schleudergiessmaschinen
DE1281118B (de) * 1962-10-27 1968-10-24 Siegerlaender Kupferwerke G M Anwendung und Giessform zur Durchfuehrung des Schleudergiessverfahrens auf hohle Heisswindschieberplatten und hohle Heisswindschieber-Dichtungsringe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1155763A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Rotationsgiessen
DE2641658A1 (de) Vorrichtung zum giessen oder spritzen von fahrzeugreifen
CH427224A (de) Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus thermoplastischem Material im Blasverfahren
DE3400349C2 (de)
DE585362C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen offener und geschlossener doppelwandiger Hohlkoerper im Schleuderguss
DE10019310C1 (de) Gießform, umfassend Außenformteile und darin eingelegte Formstoffkerne
DE2032062A1 (de) Spritzgussvorrichtung
AT131620B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung offener und geschlossener Hohlkörper im Schleuderguß.
DE2434850C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Rohrluppen
DE1034532B (de) Giesskarussell zur Behandlung von Giessformen
DE4120483A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von gerinnen in schachtunterteilen
DE2407264B1 (de) Vorrichtung fuer die Herstellung und zum Umsetzen von Giessformen
DE2039158C3 (de) Tauchausguß für Metallschmelzen
DE1951948A1 (de) Formverfahren zur Herstellung von Gusswerkstuecken sowie Form und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
AT228952B (de)
DE2207597C2 (de) Verfahren zur Herstellungeines Hohlkörpers, insbesondere aus Glas, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Hohlkörper
DE603243C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern oder von Vollkoerpern in um die senkrechte Achse umlaufenden Schleudergussformen
DE3046113A1 (de) Kuehlvorrichtung an einer stranggiessmaschine
AT142917B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlstangen oder anderen rohrförmigen oder hohlen Gußkörpern.
DE1608786B1 (de) Schleudergiessverfahren mit kontinuierlichem Ausstoss
DE566713C (de) Gussform fuer Schleudergussmaschinen
DE673236C (de) Verfahren zur Herstellung von Rollen- bzw. Kugellagerkaefigen
DE739449C (de) Schleudergussform
CH174023A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Röhren, Rohrstücken, Masten, Platten und Balken aus Zement oder Beton mit oder ohne Armierung, mittelst achsialen hydraulischen Druckes bei gleichzeitiger Anwendung eines Schüttelmechanismus.
CH630555A5 (de) Vorrichtung zum formen von rohrelementen, insbesondere von stahlgeflechtbetonrohren.