DE896797C - Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen aus Lactaten bestehenden Gemischen ausErdalkalisalzen von Carbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen aus Lactaten bestehenden Gemischen ausErdalkalisalzen von Carbonsaeuren

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DE896797C
DE896797C DEC978D DEC0000978D DE896797C DE 896797 C DE896797 C DE 896797C DE C978 D DEC978 D DE C978D DE C0000978 D DEC0000978 D DE C0000978D DE 896797 C DE896797 C DE 896797C
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DE
Germany
Prior art keywords
alkaline earth
lactates
carboxylic acids
mixtures consisting
consisting essentially
Prior art date
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Expired
Application number
DEC978D
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English (en)
Inventor
Borys Dr Korotkyj
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Joh A Benckiser GmbH
Original Assignee
Joh A Benckiser GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen aus Lactaten bestehenden Gemischen aus Erdalkalisalzen von Carbonsäuren
    Das Vierfahren bezweckt die Herstellung von im
    wesentlichen aus. Laztaten besitehenden Gicimischen
    aus Erdalkallsalzen von Carbonsäuren iausge end
    von Mono-saccharilden.
    Die für zahlreiche techn@iisiche unid Genußizwecke
    eingesetzte, Milchsäure wird fast ausschließlich, auf
    biochemischem Wege gewonnen. Allen Gärungs,-
    verfahren haftet jedoch der Nachteil an, daß sie
    einer sorgfältigen Überwachung bediürfen, ferner
    eine ver:häiltni@simäßiiig lange Reaktionszeit bemötibgen
    und. schließlich umlarngreiche Apparaturen und!
    Räumliichkeiroen beanspruchen. Es sind .deshalb
    Schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, die
    Milchsäure auf rein cheimischem Wege zu erzeugen.
    Nach einem idieser Verfahren soll man Rohrzucker
    oder rohrzuckerhaltige Läslungen mit Endallz.al,i-
    hydroxydein unter Druck und bei hohen Tempe-
    raturen: längere Zeit behandeln. Andere Arbeits-
    weisen gehen, von Monosacchariden, wie Gliucose,
    Fructosie oder Iuvertzucker, aus und lassen .die
    Erdialkali;hydiroxyde entweder bei 4o,° sehr lange
    oder bei. igi7° einige Stumiden auf dein Zucker ein-
    wirken. Die hiec:bei, erzielten Ausbeuten gehen je-
    doch nicht über 55 .bzw. 38 % Milchsäure hinaus.
    Nach einem neuerem. Vorschniaug !erzielt man! dann
    bessere Ausbeuten, wenn man den Zucker zuerst
    in !die @z<d@askas@isalz@e fier Saccharinslä(ure umwan-
    delt und diese daraufhin mit Erdalkal,ihydToxyden
    7 Stunden auf z2S° erhitzt.
    Dem Verfuhren liegt rum, die Aufgabe zugrunde,
    im wesentlichen aus Lactaten bestehende Erd-äkalil-
    salzgemische aus Zuckerlösungen. auf chemischem
    Wege mit einfachen Mitteln und' in: hoher Ausbeute
    zu erzeugen. Erfindungsgemäß wind idkeses Ziel
    dadurch erreicht, daß man von Mon!oisacch!ar@ilden,
    ins!besondlere Hexosen, wie Glucose, Fructose, In-
    vertzucker, oder aber auch von den in großen: Men-
    gen zurr Vemfügnüig stehenden Abfallgreidukten der
    Rübenzucker=, Stämkezuoker- und IHo:l.zzucker-
    ;indiustrie, !die gegebenenfalls vorher invertiert w!e:r-
    den, ausgeht und fiese in Form wäB@ri:ger Lösungen.
    ganz .aUmählich zu der kochenlden wäß:riigen Erd-
    alkaa,,Iihydroxydläs!ung oller -suspension zufließen
    FäBt, anstatt die Reaktionsteilnehmer in üblicher
    Weise auf einmal zusammenzugeben. Die allmäh-
    liche Zugabe soll sich dabei auf eben Zeitraum von
    mehreren Stunden, erstrecken. Unter diesen Reak-
    tionsbedlingungen werden: rdie Monosaccb,arid e zurr
    größten Teil in: Erdulka1'il!actate @unngev"adddt. Man
    erhält so eine Gemisch. aus, etwa 70 % Milchsäure,
    2o % Saccharinsäure und '2,%-Ameisensäure in
    Form ihmer stark alkalischen Erid@alkain.sa@l:ze, «-iä@h-
    rend nur lein Gemisch aus 15 0/0 Müchsäure, 51 0/0
    Saccharinsäurre und 5 % Amei,sen!säwre erhalten
    wird, wenn idiie gleichen Ausigangsstoffe miteinander
    gemischt und unter sonst gleichen, Arib eitsbediinr
    gunglen zur Umsetzung gebracht werden.
    Man kann nun aus :der Lösung der Erdal:kall!iiS,alze
    zunächst !das: überschlüssige Ertdalkalihyfdroxyd in
    üblicher Weise entfernen, z. B. .durch Ei@glei.ten von
    Kohlensäure oder auch tauf :andere Weis, und dar-
    aus aus Odem geruch- und farblosen Fml(trat in be-
    kannter Weisse das Gemisch edler Erdialkäl!i@salze ge-
    winnen. Das daraus durahUmsetzlungn @i!tSc'hwefel-
    säure erhadteme Säuregemisch kann, sowohl für Snl@i@-
    .rungszwecke als auch für Genua zwecke Verwen
    dun g finden.
    Bei!sgiel
    45 Tenle Glucose werden alis 45°/oige wäßrige
    Lösung im Laufe von: 14. Sbwden zu 333 Teilen
    lebhaft kochender Kalkmilch (enthaltend 42 Teile
    Ga O) unter Rühren zugegeben. Nachdem die ganze
    Zuckerlösung zuggetropft Ist, ward das Kochen de:r
    Reaktionsmiechung .1t Stund!e fortgesetzt und an-
    schließend das übenschüssüge Cal:ciuimhydroxyd mit
    Kohlendioxyd gefällt un!d filtriert. Beim Eindicken
    des wasserhellen Filtrates fällt das Gemisch der
    Galciumsalze kristalknisch aus, so daB Idas Ganze
    zu einem festen KristaNbrei erstarrt. Nach dem
    Trocknem: im Vakuum beträgt die Ausbeute
    48,7 Teile Trockensubstanz mit einem Gehalt von
    z6,92 % Calcium, entsprechend 6!8,o8 % MilIch-
    säure, 2u,8 % Saccharinslälure und( 1,94 % Ameisen-
    säure.
    Man kann aus. dem Salzgemisch in bekannter
    Weise durch Umkristallis.ieren Calciiamlacbat ge-
    winnen und, dieses in, ebenfalls bekannter Weisse
    durch Umsetzung mit Schweiefsäure im, freie Milch-
    .s.äu-re überführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von im wesent- lichen aus Lactaten bestehenden Gemischen aus Erdalkalisatzen von Carbonsäuren idiuroh Er- hitzen von Monosaccharidlen mit Erdalikali- hyd,roxyden im, Wärßriger Lösung oder Suspen- sion, dadurch gekennzeichnet, d aß man die Saccharndlösung allmählich in die kochende wiäB@ri,ge Lösung oder Suspension eines Erid!- alk.alihydroxyds einträgt, aus dem erhaltenen Umseetzungsgemisch gegebenenfalls Überschüs- siges. Erdalkal-ihydroxyed auf bekannte Weise entfernt und aus -der -erhaltenen Lösung das Gemisch der catbonsauren Erdalk ali@salze in ebenfalls bekannter Weise gewinnt.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 737 495.
DEC978D 1944-05-31 1944-05-31 Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen aus Lactaten bestehenden Gemischen ausErdalkalisalzen von Carbonsaeuren Expired DE896797C (de)

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DE896797C true DE896797C (de) 1953-11-16

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE737495C (de) * 1940-04-11 1943-07-15 Zuckerfabrik Greifenberg I Pom Verfahren zur Herstellung von Erdalkalilactaten aus Monosacchariden

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE737495C (de) * 1940-04-11 1943-07-15 Zuckerfabrik Greifenberg I Pom Verfahren zur Herstellung von Erdalkalilactaten aus Monosacchariden

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