DE89655C - - Google Patents
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- DE89655C DE89655C DENDAT89655D DE89655DA DE89655C DE 89655 C DE89655 C DE 89655C DE NDAT89655 D DENDAT89655 D DE NDAT89655D DE 89655D A DE89655D A DE 89655DA DE 89655 C DE89655 C DE 89655C
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- spreader
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/04—Fertiliser distributors using blowers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Gebläse-Streumaschine zeichnet sich durch Anwendung von Gebläserohren aus,
durch welche ein künstlich erzeugter Luftstrom auf die Breite der Streumaschine vertheilt wird
und das vor der Streumündung lagernde Streugut (pulverförmige Düngemittel, Samen
u. s. w.) nach aufsen bringt, sowie neues Streugut von oben her vor die Streumündung
führt.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 3 dargestellte Gebläse-Streumaschine besteht
aus dem zur Aufnahme des Streugutes dienenden Seekasten K, dessen beide Seitenwände S1
und S2 die Achsen für die beiden Laufräder R1
und R2 tragen und zwischen dessen Rückwand W und dessen nach vorn aufsteigendem
Boden B eine schlitzförmige Streumündung m gebildet ist. Die Höhe des Schlitzes kann
durch einen in der Führung t sich bewegenden Schieber s eingestellt werden, welcher
mittelst einer an der Hebelvorrichtung h befindlichen Schraubenmutter in der Form eines
Handrädchens w bewegt wird. An der Vorderwand des Säekastens ist zur Erzeugung eines
Druckluftstromes der Ventilator V angebracht, dessen Antrieb von dem Laufrade Rl aus
dergestalt erfolgt, dafs das auf der Radnabe η sitzende Schneckenrad α die Schnecke b in
Bewegung setzt, welche letztere mittelst der Schnurscheiben c auf der Schneckenwelle und
der Scheiben d auf der Ventilatorwelle auf den Ventilator übertragen wird.
Auf dem schrägen Boden in kurzer Entfernung von der Streumündung in ist ein Gebläserohr
r parallel zu letzterer angeordnet. Dieses Rohr, welches eine Reihe der Steumündung
zugewendeter,, kleiner rechtwinklig oder schräg im Rohr sitzender Oeffnungen oder statt deren
einen schmalen geraden oder schlangenförmigen Spalt (Fig. 4 und 5) hat, steht mit dem Ventilator
V durch die Zuleitungsrohre \ und ^3 in
Verbindung und kann von diesem mit geprefster Luft versorgt, werden. Geschieht
dieses, so wird bewirkt, dafs die aus den Oeffnungen oder dem schmalen Spalt des Gebläserohres
r hervortretenden Luftströme das bei gefülltem Säekasten vor der Streumündung lagernde Streugut durch dieselbe hindurch nach
aufsen blasen. Seiner Schwere, folgend, schiebt sich von oben her ununterbrochen neues Streugut
vor den Streuschlitz, welcher Vorgang dadurch unterstützt wird, dafs mehrere mit dem
Ventilator (und zwar durch die Zuleitungsrohre IjT1, ^2 und ^3) in Verbindung stehende Gebläserohre
rV2, ähnlich dem ersten und parallel zu diesem, jedoch stufenweise über einander angeordnet
sind. An denjenigen Stellen, an welchen die Gebläserohre gelagert sind, ist der
schräge Boden abgestuft, damit das nachrutschende Streugut sich nicht an den Gebläserohren
stöfst. Der halbkreisförmige Querschnitt des Geblä'serohres mit dem schrägliegenden
Rohrboden bewirkt, dafs nicht leicht Streugut in das Gebläserohr fallen oder hineingefallenes
darin sich aufhalten kann.
Behufs Einstellung der Streumenge, soweit letzteres nicht schon durch den Schieber s geschieht,
ist — hier an dem Ende des durch
die Seitenwand S1 geführten Gebläserohres r —
eine Druckminderungsvorrichtung ν angebracht. Durch dieselbe kann ein beliebiger .Theil der
geprefsten Luft fortlaufend zum Entweichen gebracht und dadurch die Spannung im Gebläserohr,
welche zuvörderst als eine für alle Fälle ausreichende zu erzeugen ist, mehr oder weniger
herabgesetzt werden. Die Druckverminderung wird durch eine Gewindemuffe e bewirkt, welche
sich mittelst des Handrädchens f (Fig. 6) über das mit Gewinde versehene Rohrende schrauben
läfst. Dadurch können die an dem Umfang des Rohres befindlichen Oeffnungen mehr oder
weniger geöffnet oder geschlossen werden.
An der Seitenwand S1 ist folgende selbstthätige Verschlufsvorrichtung für den Schieber s
(Fig. 7) angebracht. Der in dem festen Punkt k drehbare Hebel g, durch welchen der Schiebers
auch von Hand bedient werden kann, steht mit dem Kolben / in Verbindung. Letzterer
ist in dem Kolbenrohr p, einem rechtwinklig umgebogenen Fortsatz des Gebläserohres r2,
hin und her beweglich. Wird die Streumaschine und damit gleichzeitig auch der Ventilator in Bewegung gesetzt, so übt die dadurch
erzeugte geprefste Luft einen Druck auf den Kolben / aus. Infolge dessen wird der
Kolben und gleichzeitig auch der Hebel g-, dieser bis zum Anschlag i, nach hinten bewegt
und das Oeffnen des Schiebers veranlafst. Wird die Thätigkeit der Maschine unterbrochen,
so tritt der umgekehrte Fall ein: der Druck der Luft wirkt nicht mehr auf den Kolben,
dem letzteren ist infolge dessen rückgängige Bewegung gestattet und der Schieber s senkt
sich durch sein Eigengewicht und verschliefst die Streumündung.
Damit die dem gelochten Gebläserohr r entweichenden Luftstrahlen abwechselnd jede Stelle
der Streumündung bestreichen können, kann dasselbe in der Längsrichtung hin- und hergeschoben
werden; dies kann dadurch geschehen, dafs das durch die Seitenwand S2 hindurchgeführte, mit einem Einschnitt versehene Ende
des Geblä'serohres r mit dem schlangenförmigen Rand der auf der Radnabe η sitzenden Scheibe ο
im Eingriff steht. Die Bewegung des Geblä'serohres wird durch nichts gehindert, da das
Zuleitungsrohr ^ durch Einschaltung eines Gummistückes beweglich gemacht ist.
Claims (5)
1. Eine Saat- und Düngerstreumaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs ein durch ein
Gebläse erzeugter Druckluftstrom, welcher mittelst Gebläserohres (r) auf die ganze
Breite der Streumündung vertheilt wird, das vor der letzteren lagernde Streugut
durch diese hindurch nach aufsen bläst und neues Streugut von oben her vor die Streumündung
führt.
2. Eine Ausführungsform der Streumaschine nach Anspruch 1, bei welcher die Gebläserohre
(rrlrz) stufenweise über einander
auf dem abgestuften Boden- des Säekastens angebracht sind, um das Nachfallen des
Streugutes zu erleichtern.
3. Eine Ausführungsform der Streumaschine nach Anspruch 1, bei welcher die Gebläserohre halbkreisförmigen Querschnitt besitzen
und schräg liegen, damit sich das Streugut nicht in den Röhren ansammeln kann.
4. Eine Ausführungsform der Streumaschine nach Anspruch 1. bei welcher das Gebläserohr
der Länge nach hin- und hergeschoben wird, damit die Luftströme alle Stellen des Streuschlitzes treffen.
5. Eine Ausführungsform der Streumaschine nach Anspruch 1, bei welcher die Druckluft
benutzt wird, um den Verschlufsschieber des Streuschlitzes zu öffnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.^
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89655C true DE89655C (de) |
Family
ID=361454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89655D Active DE89655C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89655C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4410365A1 (de) * | 1994-03-25 | 1995-09-28 | Amazonen Werke Dreyer H | Pneumatische Verteilmaschine |
-
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- DE DENDAT89655D patent/DE89655C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4410365A1 (de) * | 1994-03-25 | 1995-09-28 | Amazonen Werke Dreyer H | Pneumatische Verteilmaschine |
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