DE896479C - Vorrichtung zum Ausrichten und Querverschieben von Walzgut, insbesondere von Blechen und Streifen auf Rollgaengen od. dgl., vermittels heb- und senkbarer Daumen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten und Querverschieben von Walzgut, insbesondere von Blechen und Streifen auf Rollgaengen od. dgl., vermittels heb- und senkbarer Daumen

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DE896479C
DE896479C DESCH7969D DESC007969D DE896479C DE 896479 C DE896479 C DE 896479C DE SCH7969 D DESCH7969 D DE SCH7969D DE SC007969 D DESC007969 D DE SC007969D DE 896479 C DE896479 C DE 896479C
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DE
Germany
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thumbs
rolling stock
lowered
aligning
strips
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Expired
Application number
DESCH7969D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Becker
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Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/004Transverse moving

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

  • Es sind Vorrichtungen bekannt, welche das Walzgut zwischen gegenläufig zueinander und zur Mitte des Rollganges hin bewegten Daumen erfassen und somit das Walzgut zur Mitte des Rollganges ausrichten. Diese Daumen können heb- und senkbar sein, damit sie, wenn sie nicht betätigt werden, den Materialtransport, insbesondere den Quertransport, nicht behindern. In vielen Fällen genügt es jedoch nicht, wenn das Walzgut auf eine bestimmte untveränderliche Linie, .beispielsweise die Rollgangsmitte, ausgerichtet wird, sondern es ist erwünscht, das Walzgut auf eine beliebig wählbare Linie aus.zurichten.
  • Diese Forderung wird erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß die Daumen außer im gegenläufigen .Sinn bei Erhaltung des Abstandes derselben voneinander nach der einen und anderen Querrichtung verschiebbar sind.
  • Der Antrieb der Verschiebedaumen ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung als Doppelantrieb ausgebildet, wobei der eine Antrieb die gegenläufige Bewegung der Daumen über ein 1bei--den Daumen gemeinsames Getriebe bewirkt, dieses Getriebe mit .dem die gleichsinnige Bewegung der Daumen bewirkenden Getriebe vereinigt ist un.d dieser Doppelantrieb zwischen den sich gegenüber liegenden Verschiebedaumen angeordnet ist.
  • Den Verschiebedaumen sind, wie durch die Erfindung weiterhin vorgeschlagen wir;d, Leitschienen solcher Art zugeordnet, daß die Daumen in ihren äußersten Stellungen abgesenkt werden. Durch eine derartige Anordnung ist es möglich, die Verschiebedaumen aus der Förderebene hinauszubewegen, um einen Materialtransport, insbesondere einen Quertransport, zu ermöglichen. Diese Leitschienen für die Absenkung der Daumen können quer zur Bewegungsrichtung des Walzgutes einstellbar sein.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in Fig. I in Aufsicht, Fig. 2 in Ansicht, Fig. 3 in einem Schnitt durch den Doppelantrieb und Fig. 4 in einem Schnitt durch. die Daumenschlitten und die Damuenführung.
  • Mit I sind die Daumen bezeichnet, welche zur Verschiebung des Walzgutes beispielsweise auf einem Rollgang zwischen den Rollen des Rollganges angeordnet sind. Zwischen den Daumen I ist der tDoppelantrieb 2 mit seinen beiden Antriebsmotoren 3 und 4 angeordnet. Von dem Motor 3 wird eine ,mit dem Schneckenrad 5 im Eingriff ste hende Schnecke angetrieben. Auf der Welle 6 ist einerseits das Schneckenrad 5, andererseits das Zahnrad 7 drehfest angeordnet. Das Zahnrad 7 steht im Eingriff mit der Zahnstange 8, welche mit der Führungsschiene g fest verh'undefl ist. Auf dieser Führungsschiene 9 und der weiteren Flührungsschiene I0 ist der Doppelantriebs über das Getriebe 5, 6, 7 und 8 durch Betrieb des Motors 3 je nach dessen Drehrichtung nach der einen oder anderen Richtung verfahrbar, womit auch auf der Fülhrungss.chiene g der Daumenschlitten I2 und auf ,der Führungsschiene I0 der Daumenschlitten II in gleicher Richtung miteinander verfahren werden.
  • Zur Verstellung der Daumenschlitten,II und 12 in zueinander entgegengesetzter Richtung dient der Motor 4, der über eine Schnecke das Schneckenrad I3 und damit das auf der Welle 15 drehfest angeordnete Zahnrad I6 antreibt, wobei das Zahnrad I6 seinerseits mit den Zahnstangen I7 und I8 im Eingriff steht, welche mittels der Bolzen I9 und 20 gelenkig mit den Daumenschlitten ii und I2 verbunden sind. Das Schneckenrad 13 ist mit der Welle 15 über eine Rutschkupplung 14 .mit einstellbarem Drehmoment verbunden, um Motor und Getriebe vor Überlastung zu schützen, wie sie sonst bei Anschlag beider Daumen am Walzgut oder der Daumenschlitten gegeneinander eintreten kann.
  • Jeder der beiden Motoren. ist fernerhin mit einer elektromagnetischen Bremse 21 versehen, die den Motor festbremst, solange er stromlos ist, wodurch ein sel1bsttätiges Verschieben der Daumen I oder des Doppelantriebes 2 auch dann ausgeschlossen ist, wenn die Getriebe nicht selbsthemmend sind, An beiden Führungsschienen g und I0 sind Leitschienen 22 zur Führung der mit den Daumen I verbundenen Führungsrollen 23 vorgesehen. Da diese Leitschienen 22 an ihren Enden mit abfallenden.Schrägen versehen sind, senken sich die Daumen gegen Ende ihres Hubes bis unter die Förderebene des Rollganges ab, wodurch ein Quertransport des Materials auch aus dem Bereich des Rollganges heraus möglich ist. Um eine Einstellmöglichkeit der Leitschienen 22 zu haben, sind diese mit Langschlitzen 24 versehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Ausrichten und Querverschieben von Wålzgut, insbesondere von Blechen und Streifen auf Rollgängen od. dgl., vermittels heJb- und senkbarer Daumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumen außer im .gegenläufigen Sinn bei Erhaltung des Abstandes derselben voneinander nach der einen und anderen Qùerrichtungtverschiebibar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen zwischen den sich gegenüberliegenden Verschiebedaumen vorgesehenen Doppelantrieb zum gegenläufigen und gleichsinnigen Verschieben der Daumen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Verschiebedaumen Leitschienen solcher Art zugeordnet sind, daß die Daumen in äußersten Stellungen abgesenkt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschienen quer zur Bewegungsrichtung desWalzgutes einstellbar sind.
DESCH7969D 1942-06-26 1942-06-26 Vorrichtung zum Ausrichten und Querverschieben von Walzgut, insbesondere von Blechen und Streifen auf Rollgaengen od. dgl., vermittels heb- und senkbarer Daumen Expired DE896479C (de)

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