DE896274C - Vorrichtung zum Ausschleusen von Fluessigkeit aus unter Unterdruck stehenden Raeumenins Freie - Google Patents

Vorrichtung zum Ausschleusen von Fluessigkeit aus unter Unterdruck stehenden Raeumenins Freie

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Publication number
DE896274C
DE896274C DEW2288D DEW0002288D DE896274C DE 896274 C DE896274 C DE 896274C DE W2288 D DEW2288 D DE W2288D DE W0002288 D DEW0002288 D DE W0002288D DE 896274 C DE896274 C DE 896274C
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DE
Germany
Prior art keywords
negative pressure
rotary valve
vessel
liquid
air
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Expired
Application number
DEW2288D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Kottenhahn
Karl Roeben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Mechanical Equipment GmbH
Original Assignee
Westfalia Separator GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/042Milk releaser
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/02Feed or outlet devices therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausschleusen von Flüssigkeit aus unter Unterdruck stehenden Räumen ins Freie Zum Ausschleusen von Flüssigkeit aus Räumen, die unter Unterdruck stehen, benutzt man doppelte Auslaßgefäße mit Ventilen, die durch Schwimmer oder andere Einrichtungen gesteuert werden. Besonders bei Melkstandanlagen kommen derartige Flüssigkeitsschleusen zur Anwendung. Sie haben aber den Nachteil, daß leicht Störungen an der Steuerung auftreten, weil sie meist von Leuten mit geringer technischer Schulung bedient werden; sie sind auch zumeist verwickelt im Aufbau und schwierig zu reinigen. Bei Melkanlagen kommt aber gerade dem zuletzt erwähnten Punkt besondere Bedeutung zu.
  • Die Vorrichtung zum Ausschleusen von Flüssigkeft aus unter Unterdruck stehenden Räumen ins Freie nach der Erfindung ist besonders übersichtlich, zuverlässig im Betrieb und leicht zu reinigen dadurch, daß auf einer Achse ein Gefäß kippbar gelagert ist, das bei seiner Kippbewegung selbsttätig das Zu- bzw. Abströmen von Milch, Außenluft und Dünnluft setuert.
  • Die Steuerung erfolgt zweckmäßigerweise durch einen auf der Kippachse si ; tzenden Drehschieber, der unmittelbar unter einem Flüssigkeitslsammelgefäß liegt. Er verbindet das Auslaßgefäß in seiner höchsten Stellung mit der Unterdruckleitung und dem Flüssigkeitssammelgefäß und in seiner tiefsten Stellung mit der Außenluft.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung ist in der Zeichnung in zwei Figuren dargestellt.
  • Fig. I zeigt die Hauptteile der Vorrichtung im Längsschnitt; Fig. 2 zeigt den Drehschieber mit einem Stück der Anschlußleitungen im Querschnitt.
  • Aus dem Ausführungsbeispiel gehen weitere Einzelheiten der Erfindung hervor. Die Milch fließt aus der Leitung I durch das Schwimmerventil 2 in das Sammelgefäß 3. Bei dem gezeichneten Flüssigkeitsstand schlließt das Ventil 2 die Leitung I ab, so daß der Milchspiegel in genügender Entfernung von der Eintrittsöffnung 4 der mit einer Vakuumpumpe verbundenen Leitung 5 bleibt.
  • Diese Regelung des Flüssigkeitsstandes vermeidet ein Überlaufen des Sammelgefäßes und ein Mitreißen von Milch oder Spülflüssigkeit mit der abgesaugten Luft.
  • Unter dem Sammelgefäß 3 liegt eine Kippschleuse, die in der Hauptsache aus dem Milehaus laßgefäß 6 und dem Drehschieber 7 besteht. In der gezeichneten Stellung fließt die Milch aus dem Sammelgefäß 3 durch die Leitung 8 in den hohlen Drehzapfen 8a und durch die Öffnung 9 desselben in den Kanal 7a des Drehschiebers 7 und weiter in das Milchauslaßgefäß 6. Dieses Gefäß ist durch die biegsame leitung 10 mit dem Anschlußstutzen 11 am Drehschieber verbunden. Der Stutzen 11 liegt über einem Kanal 12, der den Stutzen 11 über einen seitlichen Abzweig mit dem Stutzen 13 verbindet.
  • An diesen schließt sich die Leitung 14 an, die zum Unterdruckraum 15 im Sammelgefäß 3 führt.
  • Im Milchauslaßgefäß 6 herrscht also Unterdruck, so daß der Klappdeckel I6 mit der Dichtung I7 durch den Druck der Außenluft auf seinen Sitz gepreßt wird.
  • Das Milchauslaßgefäß 6 wird durch das Gewicht I8 gegen den Anschlag 19 gedrückt und in dieser höchsten Stellung so lange gehalten, bis das Geweicht der Milchfüllung ausreicht, die Kippschleuse zu drehen. Bei der Drehung schließt der Drehschieber den Milchzuflußkanal 7a ab. Gleichzeitig wird auch der Stutzen I3 abgeschlossen, so daß die Verbindung des Auslaßgefämes mit dem Unterdruckraum 15 unterbrochen und die Öffnung 20 mit dem Kanal 12 verbunden wird, so daß Außenluft durch das Filter 21, den hohlen Arm 22, die Öfnung 20, den Kanal 12 und die Leitung 10 in das Auslaßefäß strömt. Der Deckel 16 öffnet sich dann, und die Milchfüllung fließt aus.
  • Der Arm 22 stößt in seiner Endstellung gegen den Anschlag 23, und das Gewicht I8 dreht das leere Auslaßgefäß wieder in die gezeichnete Ausgangssbellung.
  • Damit die Luft nicht in das Milchsammelgefäß strömt, wenn der Kanal 7a des Drehschiebers 7 mit der Öffnung 9 des Drehzapfens 8a zusammenkommt, was zu Stauungen des Milchstroms und zu unerwünschter VErmischung der Milch mit Luft führen würde, sitzt in der Leitung 8 ein Rückschlagventil 214. Man könnte die Steuerung so ausbilden, daß die Leitung 10 mit dem Unterdruckraum 15 verbunden wird, ehe die Kanäle 7a und 9 sich berührern, so daß die Entlüftung des Auslaßgefäßes vor Öffnung des Milchkanals erfolgt, jedoch müßten dann die Verbindungskanäle und die Leitung sehr groß sein, um die Luft rechtzeitig abzuführen, da die Umsteuerungszeit beim Hochgehen des Auslaßgefäßes sehr kurz ist. Mann kännte die Leitung I4 unmittelbar mit der Leitung 5 verbinden, aber der Anschluß der Leitung 14 an den Unterdruckraum 15 hat den Vorteil, daß etwa mitgerissene Flüssigkeit wieder abgeschieden wird. Der hohle Drehzapfen des Schiebers kann mit einem Ablaßorgan für die Entleerung der Restflüssigkeit versehen sein.
  • Statt des Gegengewichts 18 kann bei entsprechend ausgebildeter Steuerung auch ein zweites Auslaßgefäß angebracht sein, das sich füllt, während das andere leerläuft.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Vorrichtung zum Ausschleusen von Flüssigkeit aus unter Unterdruck stehenden Räumen ins Freie mit einem auf einer Hohlachse kippbar gelagerten Gefäß, dem die Flüssigkeit durch die Hohl achse zufließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlachse als Drehschieber mit getrennten Kanälen für Flüssigkeit, Außenluft und Dünnluft ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber unmittelbar unter einem Flüs sigkeitssammeigefäß angebracht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in der Flüssigkeitsleitung zwischen Drehschieber und Sammelgefäß ein Rückschlagventil angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Drehschiebers mit dem Unterdruckraum im Sammelgefäß durch Schlauchleitungen erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Drehzapfen des Schiebers mit einem Ablaßorgan für die Restfüllung versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht für das Ausiaßgefäß oder der zu seiner Befestigung dienende Arm als Luftzuführungsleitung mit Luftfilter ausgebildet ist.
    Angezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 22 815 vom Jahre 1913, 438703, 496 397; USA.-Patentschriften Nr. I IO9 370, I 546 437, 2 009 400.
DEW2288D 1942-12-05 1942-12-05 Vorrichtung zum Ausschleusen von Fluessigkeit aus unter Unterdruck stehenden Raeumenins Freie Expired DE896274C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1109370A (en) * 1913-11-01 1914-09-01 Alexander Storrie Milk-releaser.
GB191322815A (en) * 1913-10-09 1914-10-08 Frederick Richard Simpson Improvements in and relating to Pneumatic Tyre Alarms.
US1546437A (en) * 1922-10-11 1925-07-21 Laval Separator Co De Combined milk releaser and milk-measuring device
US2009400A (en) * 1931-09-19 1935-07-30 Laval Separator Co De Continuous milk delivery system
GB438703A (en) * 1934-07-14 1935-11-21 Separator Ab Improvements in or relating to milking machines
GB496397A (en) * 1937-06-01 1938-11-30 Harry George Williams A releaser for the delivery of milk or other liquids under vacuum

Patent Citations (6)

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