DE894912C - Tastkopf fuer Sortiergeraete und Verfahren zum Sortieren von Werkstuecken - Google Patents

Tastkopf fuer Sortiergeraete und Verfahren zum Sortieren von Werkstuecken

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DE894912C
DE894912C DEM8445A DEM0008445A DE894912C DE 894912 C DE894912 C DE 894912C DE M8445 A DEM8445 A DE M8445A DE M0008445 A DEM0008445 A DE M0008445A DE 894912 C DE894912 C DE 894912C
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FEINMESSGERAETE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/04Sorting according to size
    • B07C5/06Sorting according to size measured mechanically
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Tastkopf für Sortiergeräte und Verfahren zum Sortieren von Werkstücken Eine oft angewandte Methode, um Passungen mit sehr geringem Spiel ohne besonders teure, durch sehr kleine Toleranzen bedingte B earbeitungsverfahren zu erzielen, ist das Sortieren der Werkstücke nach dem Paßmaß. Hierbei wird das Toleranzfeld, das so groß gewählt wird, daß es mühelos mit gewühnlichen Bearbeitungsverfahren und -mitteln eingehalten werden kann, in eine Anzahl Gruppen unterteilt, von denen dann jede so klein ist, daß alle Werkstücke, die derselben Gruppe angehören, die gewünschte sehr kleine Toleranz aufweisen.
  • Nach der Erfindung ist ein mit mehreren, vorzugsweise elektrischen Feintastern versehener Tastkopf so ausgestattet, daß die Tastbolzen der einzelnen Feintaster auf nur einen gemeinsamen Tastbolzen des Tastkopfes wirken.
  • Bekannt sind Sortiergeräte, bei (denen die Werkstücke mehrere hintereinanderliegende Meßstellen durchlaufen, deren Taster in fortlaufender Stufung entsprechend der gewünschten Gruppenzahl angeordnet sind. Die Gruppe, in der sich das Werkstück befindet, wird entweder mechanisch-optisch durch Markierung von Toleranzgruppen auf der Anzeigeskala oder elektrisch-opti.sch durch Aufleuchten von Anzeigelampen sichtbar gemacht.
  • Solche Geräte sind auch schon mit elektriscllen Feintastern ausgeführt worden., die in der Ablaufbahn der Werkstücke liegende Klappen oder Weichen betätigen und dadurch selbsttätig die Werkstücke nach dem zu prüfenden Maß in Toleranzgruppen sortieren.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tastkopf für Sortiergeräte, der so ausgebildet ist, daß die Werkstücke nur eine Meßstelle -durchlaufen und an dieser sogleich in eine beliebige Anzahl Toleranzgruppen sortiert werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Tastkopfes entsprechend der Erfindung im Schnitt und in der Draufsicht dargestellt.
  • Abb. I zeigt den Tastkopf im Längsschnitt; Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch den oberen Teil des Tastkopfes; Abb. 3 ist eine Draufsicht mit drei eingesetzten Feintastern zum Sortieren in fünf Toleranzgruppen; Abb. 4 ist eine Draufsicht mit zwei eingesetzten Feintastern zum Sortieren in drei Toleranzgruppen; Abb. 5 zeigt schematisch das Verfahren beim Sortieren in fünf Toleranzgruppen mittels dreier elektrischer Feintaster.
  • Der Tastbolzen 1 des Tastkopfes 2 ist an seinen oberen Enden tellerförmig verbreitert. Eine in der Bohrung des Tastkopfes befindliche Feder 3 gleicht das Gewicht des Tastbolzens I aus. Der untere Teil des Tastkopfes besitzt einen abgesetzten Schaft, der zweckmäßigerweise mit einem kleineren und einem größeren Durchmesser, passend zu den Bohrungen in dem Haltearm handelsülblicher Meßtische, verseilen wird. Der obere Teil des Tastkopfes trägt in einer topfför.migen Aussparung eine Klemmplatte 4, die durch radial angeordnete Senkschrauben gehalten wird.
  • In der Klemmplatte 4 befinden sich mehrere geschlitzte Bohrungen 5, im gezeichneten Beispiel Abb. 2 vier Bohrungen, die so angeordnet sind, daß wahlweise drei oder zwei symmetrisch zur Achse des Tastkopfes stehende Feintaster mit elektrischen Kontakten, vwie in Abb. 3 und 4 gezeigt, eingesetzt werden können.
  • In dem in Abb. I und 3 gezeichneten Ausführungisbeispiel sind drei elektrische Feintaster 6 mit geringstem Platzbedarf, die nur als Fühlhebel mit verstellbaren elektrischen Kontakten ausgeführt sind, eingesetzt.
  • In dem in Abb. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei elektrische Feintaster 7 bekannter Bauart vorgesehen, die außer verstellbWaren elektrischen Kontakten auch'eine Skala besitzen, auf der das Maß abgelesen werden kann.
  • In der schematischen Abb. 5 sind zur Erklärung der Arbeitsweise des Tastkopfes die im Ausführungsbeispiel nach Abb. IIl und 3 vorgesehenen drei elektrischen Feintaster nebeneinander dargestellt.
  • Die Tasbtolzenwege bzw. -stellungen sind darunter stark vergrößert gezeichnet, um die Gruppeneinteilung des Toleranzfeldes deutlich zu machen.
  • Die drei Feintaster werden so in die Aufnahmebohrungen 5 der Klemmplatte 4 eingesetzt, daß alle Tastbolzen sich auf den oberen Teller des TastbolzenslI abstützen, wenn unter diesen ein Endmaß oder Einstellstück mit dem Nennmaß des Prüflings oder mit einem in der Nähe des Nennmaßes liegenden Maß gelegt wird.
  • In der Abb. 5 ist beispielsweise ein unter dem unteren Grenzmaß liegendes Nennmaß angekommen. Alle weiteren Einstellungen geschehen nun durch Einstellen der Grenzkontakte der Feintaster auf folgende Weise: Der Tastbolzen I wird durch Unterschieben eines Endmaßes auf das untere Grenzmaß angehoben und der Minuskontakt 9 des beispielsweise mit 6a bezeichneten Feintasters so eingestellt, daß der Fühlhebel 8 diesen gerade noch berührt, und in einem Anzeigegerät mit Signallampen in bekannter Weise eine rote Lampe gerade noch leuchtet. Dann wird der Tastbolzen I um das Maß der Toleranzstufe I gehoben, wodurch in bekannter Weise der Stromkreis, in dem die röte Anzeigelampe liegt, unterbrochen wird und eine der Stufe I zugeordnete Lampe aufleuchtet. Der Pluskontalkt des Feintasters 6a wird dann so eingestellt, daß er in dieser Stellung gerade den Fühlhebel 8 berührt, wodurch in dem Anzeigegerät gerade die aer Stufe II zugeordnete Lampe auf-Inuchtet.
  • Nun wilrd der Tastbolzen I weiter um das Maß der Toleranz stufe II angehoben und der Minuskontakt g des Feintasters 6b so eingestellt, daß er gerade den Fühihebel 8 noch berührt. In dem Augenblick,- in dem der Fühlhebel den Minuskontakt 9 des Feintasters 6a nicht mehr berührt, wird durch eine bekannte Schaltung des Anzeigegerätes bewirkt, daß die im Stromkreis des Pluskontaktes des Feintastens 6a liegende Lampe der Toleranzstufe II erlischt und die der Toleranzstufe III zugeordnete Lampe aufleuchtet.
  • Ferner ist in bekannter Weise die Schaltung des Anlzeigegerä-tes so ausgeführt, daß der über die Minuskontakte 9 der beiden Feintaster 6 und 6e fließende Strom keine Anzeigelampe zum Aufleuchten bringt. ,Dadurch geben diese beiden Feintaster erst in dem Augenblick ein Lichtsignal, wenn sich der jeweilige Fühlhebel 8 von dem Minuskontakt g a1jhebt.
  • Sobald der Fühlhebel 8 des Feinbasters 6b den Pluskontakt I0 berührt, erlischt die Anzeigelampe der Toleranzstufe III und die der Stufe IV leuchtet auf. In der gleichen Weise werden die Kontakte des Feintasters 6c eingestellt, daß die der Stufe V zugeordnete Lampe 6c aufleuchtet, wenn der Fühlhebel 8 sich vom Minuskontakt 9 ablöst und bei dem nun erreichten Grenzmaß ein grünes Lichtsignal erscheint, das dann anzeigt, daß das geprüfte Werkstückmaß außerhalb des eingestellten Toleranzfeldes liegt.
  • Die Anzahlx der Toleranzstufen, die sich auf die vorstehend beschriebene Weise mit einer beliebigen Anzahl rrFeintastern erreichen läßt, wird ans der Formel x = 2n - I ermittelt.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, in bekannter Weise neben den Lampen auch Klappen oder Weichen in der Ablaufbahn der Prüflinge elektrisch zu betätigen und auf - diese Weise eine selbsttätige Sortierung in beliebig viele Gruppen an nur einer Meßstelle vorzunehmen.
  • Der Tastkopf entsprechend vorliegender Erfindüng vermindert den Aufwand an Mitteln bei Sortiergeräten und damit auch den Platzbedarf gegenüber den bisher bekannten Sortiergeräten, bei denen der trüfling mehrere Meßstellen durchlaufen muß. Außerdem wird eine Verkürzung der Prüfzeit und dlamit-eine Herabsetzung der Prüfkosten erzielt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Tastkopf für mechanische Längenmessungen zum Sortieren von Werkstücken in eine beliebige Anzahl Gruppen nach Maßunterschieden durch mehrere Feintaster, vorzngsweise elektrische Feintaster, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastbolzen der einzelnen Feintaster auf nur einen gemeinsaten Tastbolzen des Tastkopfes wirken.

Claims (1)

  1. 2. Tastikòpf nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der als Tastbolzenführung dienende Teil als Doppeleinspanuschaft zum Einsetzen in den Tragarm üblicher Meßtische ausgebildet ist und der die Feintaster tragende Teil in einer topfförmigen Anssparung eine Klemmplatte (4) mit nachspannbaren Aufnahmebohrungen für mehrere Feintaster trägt.
    3. Verwahren zum Sortieren von Werkstücken nach Maß unterschieden mittels meE-rerer Feintaster mit elektrischen Kontakten, die in einem Tastkopf nach Anspruch I und 2 eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle Feintaster erst auf ein gleiches Einstellmaß eingestellt und danach der jeweilige Abstand der elektrischen Kontakte der einzelnen Feintaster auf den einer zugeordneten Toleranzgruppe entsprechenden Maßunterschied so verstellt wird, daß der Minuskontakt gegenüber dem Pluslkontakt des vorausgehenden Feintasters um den Maßunterschied einer zugeordneten Toleranzstufe versetzt ist.
DEM8445A 1951-02-04 1951-02-04 Tastkopf fuer Sortiergeraete und Verfahren zum Sortieren von Werkstuecken Expired DE894912C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940067C (de) * 1955-03-13 1956-03-08 Mitthof Messwerk G M B H Tastkopf fuer mechanische Laengenmessungen
DE1152828B (de) * 1957-06-19 1963-08-14 Kugelfischer G Schaefer & Co Vorrichtung zum Messen von Werkstuecken mit Kreisprofil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940067C (de) * 1955-03-13 1956-03-08 Mitthof Messwerk G M B H Tastkopf fuer mechanische Laengenmessungen
DE1152828B (de) * 1957-06-19 1963-08-14 Kugelfischer G Schaefer & Co Vorrichtung zum Messen von Werkstuecken mit Kreisprofil

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