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Bügelkettensäge, bei der das tragende Gerüst des Bügels im wesentlichen
aus zwei Rohren besteht -Die Erfindung betrifft die Verbesserung und Ergänzung
einer Bügelkettensäge nach dem Patent 805 936 :durch das zusätzliche Anbringen eines
schwenk- und einsetzbaren. Stützfußes.
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Die Bügelkettensäge des Hauptpatents, bei der das tragende Gerüst
im wesentlichen aus zwei Rohren besteht und die Kettenumlenkgehäuse gleichzeitig
als Füße beim Aufstellen der Säge dienen könnten, kann in. senkrechter Lage nicht
frei aufgestellt werden. Das ist besonders bei Verwendung von Denzinmotoren als
Antriebsquelle hinderlich, .denn ein solcher Motor ist meist mit einem Vergaser
versehen, der eine annähernd senkrechte Lage erfordert, vor allem beim Anwerfen.
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Während der Arbeitspauisen -werden solche Bügelkettensägen entweder
an eine Wand oder einen Baumstamm u.:dgl. angelehnt oder gar niedergelegt, wodurch
oft Teile derselben beschädigt werden und Brennstoff aus dem Vergaser austreten
kann.
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Es wäre an sich zweckmäßig, diese Bügelkettensägen noch mit einer
dritten Stütze, also mit einem zusätzlichen Fuß zu versehen. Man hat bisher aber
davon abgesehen., da sich dieser beim Arbeiten, besonders beim Ablängen :dicht liegender
Langhölzer als hinderlich erweist.
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Eründungsggemäß erhält die Bügelkettensäge einen Stützfuß, mittels
dessen sie in senkrechter Lage sicher abgestellt werden kann und der die oben angegebenen
Mängel vermeidet. Da er der Bügel'kettensäge in .senkrechter Lage einen. festen
Halt bietet, kann auch der Antriebsvergasermotor
durch einen einzigen
Mann angeworfen werden. Während des Arbeitens hindert er die Betätigung der Säge
in keiner Weise, sondern erleichtert sogar das Halten der Maschine, gestattet die
Leistungsregelung des Antriebsmotors und dient außerdem auch zum Aufbewahren kleinerer
Reserveteile und Werkzeuge.
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Zur Erläuterung der Art der Anbringung dieses zusätzlichen Stützfußes
dient ,die Zeichnung mit den Fig. i bis 3.
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Fig. i zeigt die Seitenansicht der Bügelkettensäge, die mit dem erfindungsgemäßen
Stützfuß versehen ist.
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Fig. 2 :zeigt deren Frontalansicht.
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Fig. 3 zeigt die .Draufsicht. Die Darstellung ist dem Zweck entsprechend
vereinfacht und schematisiert.
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An. das Gehäuse für den Antriebsmotor i sind an Augen 2 die Tragrohre
3 und q. angesetzt, von denen das linke, 3, auch als Schmieröltank dienen kann.
Die Kettenfü'hrungsschiene 5 dient zur Führung der Sägekette beim Arbeiten und.
verbindet .die Anschlagstücke 6 und 7. Diese Anschlagstücke 6 und 7 sind @gleichzeitig
auch die Kettenumführungsgehäuse. Auf ihnen ruht auch. die Bügelketten.säge, wenn
sie oben gehalten wird. Der Zylinder 12 des Antriebsmotors i trägt den Vergaser
i3,, der, falls als Schwimmervergaser ausgebildet, während der Arbeit etwa eine
senkrechte Lage haben muß. Der Brennstoffbehälter 1q. besitzt oben den Brennstoffeinfüllstutzen
15. Seitlich trägt der Antriebsmotor i .die Seilscheibe, 16, de dem Anwerfen dient.
In der mit einer federnden Einrastvorrichtung versehenen Hülse 17 ist der Fuß 18
verstellbar und einrastbar angebracht. Auf diesem befindet sich der verschiebbare
Handgriff ig, der auch drehbar ist. Der Fuß 18 trägt an seinem oberen Ende noch
den Bügel 2o. Auf der,dem verstellbaren Fuß 18 gegenüberliegenden Seite befindet
sich am Motorgehäuse .der feste Handgriff 21.
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Der Fuß 1.8 wird in die Hülse 17, die mit dem Motorgehäuse fest verbunden
ist, von links (Fig. i) leicht drehbar eingesteckt. Dadurch läßt er sich von der
vertikalen (gezeichneten) Lage in .die horizontale Stellung verschwenken und umgekehrt.
Durch eine an sich bekannte Einrastvorrichtung kann er an der Drehung sowohl in
seiner horizontalen als auch in seitner vertikalen Lage gehindert und. erst nach
Lösen der Einrastvorrichtung, z. B. durch teilweises Herausziehen aus der Hülse
17, wieder verschwenkt werden. Der Fuß i8 besteht vorzugsweise aus einem Rohr. En
-ihm lassen sich !kleinere Reserveteile für die Bügellkettensäge und kleineres Werkzeug
aufbewahren.. Der runde Handgriff ig läßt sich in Längsrichtung auf dein Fuß, 18
verschieben und so der Größe des Arbeiters anpassen. Er ist außerdem als _ Drehgriff
für die Leistungsregelung des Motors ausgebildet.
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In seiner senkrechten Stellung dient der Fußi 18 zur Abstützung der
Bügelkettensäge. Sein freies Ende bildet in dieser Lage mit .den beiden Anschlagstücken
6 und 7 ein Dreieck.
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Dadurch erhält die Bügel'kettensäge eine sichere Auflage, und der
Antriebsmotor i kann in bekannter Weise durch Drehen der Seilscheibe 16 mittels
eines Seiles od. dgl. von einem Mann angeworfen werden.
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Wird der Fuß 18 in die horizontale Lage (in Fi:g. 2 nach links) verschwenkt,
so schiebt sich der an ihm befindliche Bügel :2o vor die Seilscheibe 16 und schützt
.den Arbeiter vor ungewollter Berührung mit ihr. Der Bedienungsmann steht beim Betrieb
rechts von der Maschine (Fig., 2 und 3), faßt mit der rechten Hand den Handgriff
2i, mit der linken Hand den Handgriff ig und regelt die Leistung des Antriebsmotors
i durch Drehung dieses Handgriffes in an sich bekannter Weise.
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In seiner senkrechten Lage ermöglicht der Stützfuß 18 also sowohl
das sichere Abstellen als auch das Anwerfen des Motors der Bügelkettensäge. In seiner
horizontalen Lage ermöglicht er ein. besseres Halten der Säge, als bis heute möglich,
@dader Handgriff ig verschoben -werden kann. Beim Transport dient er als Behälter
für Werkzeug und Reserveteile. Damit hat die Bügelkettensäge durch die Hinzufügung
eines billigen Teiles eine wesentliche Verbesserung erhalten. Statt des gebogenen
Fußes 18 der Zeichnung ließe sich dieser natürlich auch gerade ausführen, wenn.
die Hülse 17 dann. eine senkrechte und eine waagerechte Öffnung aufweist, in die
dieser Fuß dann eingesteckt werden kann.