DE894093C - Drahtstiftpresse - Google Patents

Drahtstiftpresse

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DE894093C
DE894093C DEP2812A DEP0002812A DE894093C DE 894093 C DE894093 C DE 894093C DE P2812 A DEP2812 A DE P2812A DE P0002812 A DEP0002812 A DE P0002812A DE 894093 C DE894093 C DE 894093C
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DE
Germany
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wire
jaws
lever
wire pin
knives
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Expired
Application number
DEP2812A
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English (en)
Inventor
Bruno Pfeiffer
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/32Feeding material to be worked to nail or pin making machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D45/00Ejecting or stripping-off devices arranged in machines or tools dealt with in this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Drahtstiftpresse Ein großer Nachteil der bekannten Maschinen zur Herstellung von Drahtstiften ist der starke Lärm, den diese Maschinen verursachen und der dazu führen kann, daß die an den Maschinen beschäftigten Arbeiter gesundheitliche Schäden erleiden.
  • Die Beseitigung dieses Lärms oder zum wenigsten seine weitgehende Milderung ist die Aufgabe der Erfindung.
  • Dabei hat es sich gezeigt, daß der genannte Übelstand hauptsächlich durch die bisherige Ausbildung von drei Teilen derartiger Drahtstiftpressen bedingt ist, und zwar einmal durch die Ausbildung der Betätigung der Backen, die den Draht während des Stauchens des Kopfes festhalten, weiterhin durch die Verwendung eines-sogenannten Schnellers zum Abschlagen der beim Anschneiden der Drahtstiftspitzen entstehenden Bärte und. drittens durch die Führung der Messer beim Abschneiden der Stifte. Bei den bekannten Drahtstiftpressen werden nämlich die Backen zwangsläufig durch einen Hebel geschlossen, der von einer auf der Antriebswelle der Presse sitzenden unrunden Scheibe betätigt wird. Der Hebelarm, an dem diese Scheibe über einen Schieber mit Rollen an seinen beiden Enden angreift, ist dabei jedoch verhältnismäßig lang, so, daß der Nocken. der unrunden Scheibe entsprechend hoch sein muß, damit die Öffnung der Backen genügend groß wird, um den Draht unbehindert durchlaufen zu lassen.. Da aber für das Schließen der Backen nur wenig Zeit zur Verfügung steht, wird die Steigung des Nockens ziemlich steil, und das Aufundablaufen der Rolle des Schiebers ist bei der großen Umdrehungsgeschwindigkeit der unrunden Scheibe mit starkem Geräusch verbunden. Ein weiterer Nachteil -dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß die Antriebsmaschine in dem gleichen Zeitraum; in dem -sie die Backen geschlossen hält, auch den Kopf des Nagels zu stauchen hat. In ihrem Kräftediagramm liegen daher diese beiden Arbeitsspitzen übereinander, und das Drehmoment ist in diesem Augenblick entsprechend hoch, so, daß die Maschine selbst schon äußerst unruhig läuft.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, indem sie zunächst vorschlägt, das Schließen der Backen, anders als bisher, durch Federkraft und erst das Öffnen der Backen gegen diesen Schließdruck zwangsläufig durch den maschinellen Antrieb erfolgen zu lassen. Dabei soll dann gemäß der Erfindung die wiederum `über einen Hebel die Backen zwangsläufig betätigende unrunde Scheibe der Antriebswelle auf einen möglichst kurzen Arm dieses- Hebels wirken. Die unrunde Scheibe braucht daher nur einen sehr geringen Hub aufzuweisen, und- die. Steigung. ihres Nockens hat demgemäß einen'sanften Verlauf. Der Schlag gegen die Rolle des wieder--zwischen dieser Nockenscheibe und dem Backenhebel vorgesehenen Schiebers ist somit wesentlich geringer als bei dem bisher gebräuchlichen Backenhebel, und ein Geräusch kann. nicht mehr entstehen. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Backenbetätigung hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß der Druck zum Öffnen -der Backen erst nach dem Stauchdruck des Kopfstempels auftritt, während :bisher, wie erwähnt, Schließdruck der Backen und Stauchdruck zu gleicher Zeit von, der Kurbelwelle aus geleistet werden mußten. Im Kräftediagramm liegen jetzt diese beiden Druckspitzen hintereinander statt wie bisher übereinander, und ein ruhigerer Lauf der Maschine ist auch .dadurch erreicht. Durch den federnden Schluß,der Backen machen sich auch Unregelmäßigkeiten in derDrahtstärke nicht mehrstörend bemerkbar. Das Schließen der Backen durch Federdruck ist auch vorteilhafter als ihr Öffnen durch Federn, wie es bisher gebräuchlich ist. Denn wenn eine Feder bricht, die- das Schließen der Backen bewirkt, kann höchstens ein geringer Schrottanfall dadurch entstehen, daß der Draht nicht mehr während .des Anstauchens des Kopfes festgeklemmt wird und jedesmal um die Drahtlänge, die zur Bildung des Kopfes erforderlich ist, zwischen den Backen zurückrutscht, wodurch dann Nägel ohne Köpfe anfallen können. Anders ist es beim Bruch einer Feder, die auf Öffnen der Backen, arbeitet.. Dann bleibt der Draht festgeklemmt, der Einzugschlitten fördert weiter, und es bildet sich zwischen diesem und dem Backenhalter eine Wirrnis von Draht, in der sich der Einzugschlitten endlich festrennt, und Maschinenschaden ist die Folge.
  • Eine weitere wesentliche Geräuschquelle. ist der bei den bekannten Drahtstiftpressen zum Abschlagen der-sogenannten Bärte, das sind die beim Anschneiden der Spitzen entstehenden Abfälle, dienende Schneller. Seine Bewegung erfolgt nämlich ruckweise, da ihm zu seiner Arbeit nur wenig Zeit innerhalb einer Umdrehung der Maschine zur Ver-' fügung steht. Nach der Erfindung wird deshalb dieser Schneller durch einen Abstreifer ersetzt, der, senkrecht an der Schnittstelle vorbeistreifend, etwa an der -Schnittstelle hängengebliebene Bärte abschlägt und gleichzeitig-die abgeschnittenen Nägel aus der Maschine wirft.
  • Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, einem Auswerfer eine solche Bewegung zu verleihen, daß er beim Auswerfen der Nägel gleichzeitig das Abschlagen der Bärte besorgte. Während jedoch diese Konstruktion aus mehreren Gelenken besteht und der Sicht entzogen unter der Maschine liegt, ist die erfindungsgemäße Anordnung so getroffen, daß der Hebel, an den die Abstreiferzunge angeschraubt ist, nur um einen in der Höhe der Drahtmitte hinter dem Amboß der Haltebacken gelagerten Bolzen schwingt, so daß er frei über der Maschine liegen. kann. Der Abstreifer arbeitet .dabei vollständig da er ständig federnd gegen den Stauehstempel gedrückt die vollen 36o°' einer Kurbelwellenumdrehung für seine Bewegung zur Verfügung hat.
  • Den. größten Lärm verursacht schließlich das Abschneiden der Nägel, wenn hierbei die Messer senkrecht zum Draht arbeiten. Denn in diesem Fall staucht sich beim Eindringen der Messer in den Draht das verdrängte Material zwischen Messer und Backen an, wodurch eine Spannung erzeugt wird, die sich beim Auseinandergehen der Messer mit einem lauten Knacken plötzlich löst. Werden jedoch nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Messer unter einem Winkel zur Drahtachse geführt, vorzugsweise in Richtung ihrer den Backen zugekehrten Schneide, so kann eine Spannung zwischen Messern und Backen nicht entstehen, und das beim Auseinandergehen der Messer entstehende Geräusch ist vermieden. D'aß durch diese Art des Ahschneidens auch die Messer geschont werden, ist ein weiterer Vorteil dieser Anordnung.
  • In der Zeichnung ist Abb. r der Aufriß einer schematischen Darstellung der Maschine, ' Abb. z der Grundriß dazu; Abb. 3 zeigt links die bisherige Art des Drahtabschnittes und rechts die neue Art; Abb. 4 stellt den Vorderteil des Auswerfers von der Seite und von vorn gesehen dar.
  • Von der Kurbelwelle a aus "verden der Stempelschieber b und über die Exzenter 5 und 6 und die unrunde Scheibe e die Messerhebel c und. d sowie der Backenhebel ä bewegt. Als Zwischenglieder sind die Exzenterstangen 3 und 4 mit .den Kugelgelenken o und p und der Schieber feingeschaltet. Der Hebel g wird durch die Feder t, die mit der Stange u gespannt werden kann,. gegen die Druckstange r gedrückt, die ihrerseits die bewegliche Backe h gegen die feste Backe i preßt. Die bewegliche Backe lt ist durch die Zugstange s mit dem Hebel g verbunden und muß somit dessen Bewegungen folgen. Der Auswerferhebel x ist auf dem Bolzen y gelagert, durch dessen Querbohrung und eine Öffnung in der Nabe des -Hebels x der Draht hindurchgeleitet wird.
  • Die an dem Hebel x angeschraubte Auswerferzunge z wird durch den Stempel q, der in dem Stempelschieber b befestigt ist, bei dessenVorwärts= gang heruntergedrückt und -streicht mit ihrer Vorderkante dicht an der Abschnittstelle des Drahtes vorbei. Durch die Wickelfeder 7 wird die Zunge z stets in Berührung mit dem Stempel q gehalten. Auf den Messerhebeln c und d sind die Messerhalter l und k befestigt, in denen die Messer m und yi verstellbar angebracht sind.
  • Der Drahteinzug ist, weil allgemein bekannt, nicht gezeichnet, er wird durch den Kurbelzapfen v und die Zugstange w betätigt.
  • Der Arbeitsvorgang ist der folgende: Nachdem die :Messer m und i@ in geringem Abstand vor den Backen i und la, die den Draht zwischen sich festhalten, abgeschnitten haben, gehen sie wieder auseinander, der Stempel q geht vorwärts, drückt die Zunge z unter sich, tritt durch die öffnung 2 (Abb. ,4) des Hebels x hindurch, staucht das vor den Backen vorstehende Stück Draht zum Kopf und geht dann wieder zurück. Durch das Herunterdrücken der Zunge z werden der abgeschnittene fertige Drahtstift aus der Maschine herausgeworfen und etwa hängengebliebene Bärte abgestreift.
  • Jetzt drückt die unrunde Scheibe e den Hebel g gegen den Druck der Feder t zurück, die Backen lt und i geben den Draht frei, und der Einzug kann den Draht um eine Nagellänge vorschieben, worauf wieder die Backen schließen, die Messer abschneiden usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drahtstiftpresse"dadurch gekennzeichnet, da8 sie folgende Merkmale einzeln oder gemeinsam aufweist: i. Die den Draht beim Anstauchen des Kopfes festhaltenden Backen,(h, i) werden durch Federdruck (t) geschlossen und zwangsläufig geöffnet, 2. die über einen Hebel (g) die bewegliche Backe (h) zwangsläufig betätigende unrunde Scheibe (e) der Antriebswelle (a) wirkt auf einen kurzen Arm des -Hebels (g), 3. ein gleichzeitig als Auswerfer dienender Abstreifer (x, z) ist hinter dem AmboB der Backen (h, i) auf Drahtmitte gelagert, .4. die Messer (m, yt) werden unter einem Winkel zur Drahtachse, vorzugsweise in Richtung der den Backen (h, 2@ zugekehrten Schneide geführt.
DEP2812A 1948-10-02 1948-10-02 Drahtstiftpresse Expired DE894093C (de)

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DEP2812A DE894093C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Drahtstiftpresse

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DEP2812A DE894093C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Drahtstiftpresse

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DE894093C true DE894093C (de) 1953-10-22

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