DE894016C - Kontrollverschluss - Google Patents

Kontrollverschluss

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DE894016C
DE894016C DEK9061A DEK0009061A DE894016C DE 894016 C DE894016 C DE 894016C DE K9061 A DEK9061 A DE K9061A DE K0009061 A DEK0009061 A DE K0009061A DE 894016 C DE894016 C DE 894016C
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DE
Germany
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seal
control
plate
button
tape
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Expired
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DEK9061A
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KNOPF und METALLWARENFABRIK G
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KNOPF und METALLWARENFABRIK G
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • G09F3/037Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having tie-wrap sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)

Description

  • Kontrollverschluß Es werden schon auf den verschiedensten Gebieten Kontrollmarken verwandt, die von Hand befestigt als Festabzeichen, als Kontrollabschnitt an Waren und Sendungen irgendwelcher Art Verwendung finden, aber nicht mehr selbstlösend entfernt werden können, ohne die Verbindung zu zerstören.
  • Die verschiedenartigen bekannten Ausführungen sind derart ausgebildet, daß unter Verwendung von Nagel und Federplatte durch das Durchstecken des Nagels die federnden Zungen der Federplatte wiederstrebend abgedrückt werden, um durch die entstandene Spannung das Rückführen des Nagels zu verhindern. Diese Ausführung ist in ihrer sicheren Funktion. an die Materialqualität der Federplatte gebunden. Jede Härte- und Dimensionsschwankung macht auch die sichere Verwendung oft nichtig. Deshalb gebraucht man häufig eine gestauchte Öse in Verbindung mit der Federplatte, um mit Hilfe der Wulst, die durch die Stauchung entsteht, eine intensivere Sperrung zu erreichen, die das Öffnen, ohne die Plombe zu zerstören, unmöglich machen soll. Aber dennoch tritt mit dem Übermaß der Wulst ein Fehler in Erscheinung, der sich insofern auswirkt, daß das Material der Federplatte oft über das Elastizitätsvermögen der Federzungen beansprucht wird. Die durch die Stauchung verbleibende runde Naht der Wulst sichert deshalb nicht immer die rückwirkende Sperrung. Außerdem bestehen die bisher bekannten Kontrollverschlüsse aus vielen Einzelteilen: z. aus dem gezogenen topfartigen Teil für die Aufnahme der Federplatte, a. aus der Federplatte selbst, 3. aus dem Teller mit gezogener sowie mit Wulst gestauchter Öse oder ,.. aus dem Teller mit eingenietetem Stift, 5. aus dem Nietstift selbst, 6. aus der dazugehörigen Deckplatte.
  • Diese Teile werden gesondert hergestellt und durch umständliche Einzelzuführung jeweils miteinander nietend oder bördelnd verbunden.
  • Nun ist man schon dazu übergegangen, die Teile. und 6, den Teller und die Deckplatte, derart zu kombinieren, daß sie durch einen schmalen Steg miteinander verbunden und, im Bereich des Steges umlegbar ineinandergreifend, durch Bördelrand od..dgl. verfestigt werden.
  • Aber immerhin findet ein gesondert eingenieteter Sperrstift Verwendung, der den oben bezeichneten Nachteil immer noch aufweist.
  • Mit -der Erfindung ist eine nicht wieder zu öffnende ,Verschließung angegeben, die eine Verwendung als Festabzeichen mit verplombtem Kontrollband od. dgl., auch als Kontrollmarke bei Waren (und ihrer Packung) geeigneter Art findet, die nur aus zwei Teilen besteht.
  • Mit Hilfe dieser einfachen Ausführung nur zweier Teile wäre z. B. das Ansetzen der Kontroll bänder oder -marken, die aus Papier, Bast, Kunststoff gefertigt sein können, sehr erleichtert, indem diese jeweils in den schon angewinkelten Flügeln gehalten und mit Hand geheftet werden, um sie anschließend mit einem einfachen Anschlag"verkzeug endgültig zu befestigen. Ein umständliches Zusammenlegen aller bisherigen Einzelteile ist nicht mehr notwendig, und die fabrikatorische Herstellung ist damit bedeutend erleichtert.
  • Im Verlauf der Verfestigung durch Bördeln mit Kontrollband, -marke od. dgl. wird bei diesem Vorgang das Kontrollband zusätzlich in den-einzelnen Plombenteilen gehalten, indem je ein Flügel eines Plombenteils erfindungsgemäß am Außenrand des Tellers mit einer Ausnehmung versehen und der andere Flügel beim Umlegen und Ineinanderlegen der Flügel mit einer 'mit der Ausnehmung sich deckenden Wulst ausgebildet ist. Dadurch wird das Kontrollband unverletzt mittels der Wulstwarze in ,die Ausnehmung gepreßt und zusätzlich gehalten. Es wird doch eine Verplombung angestrebt, die an sich unlösbar und nicht austauschbar ist und nur dann die Gültigkeit als Kontrollzeichen verliert, wenn das Kontrollband gerissen ist. Leider wird oft das Band an der Randstelle des Tellers mittels durchgestochener Zacken u. dgl. insoweit wohl gehalten, aber verletzt, wodurch die Stelle oft vorzeitig abreißt, wenn,die Plombe noch als Kontrollzeichen dienen soll.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung schematisch in mehreren Ansichten dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das Plombenteil aus Flügel mit randgerollter Öse und tellerartiger Deckplatte, Ab'b.2, das Plombenteil aus Flügel mit freigeschnittenen. Federzungen und topfartiger Grundplatte, Abb. 3 das Plombenteil nach Abb. i in Draufsicht, Abb. q. ,das Plombenteil nach Abb. 2 in Draufsicht, Abb. 5 das Plombenteil nach Abb. i, jedoch angewinkelt, beispielsweise zwecks Anschlag des Kontrollbandes, Abb. 6 das Plombenteil nach Abb. ?, jedoch angewinkelt, beispielsweise zwecks Anschlag des Kontrollbandes, Abb. 7 die beiderseitig angeschlagene Kontrollplombe mit Band oder je einer Kontrollmarke, Abb. 8 die unlösbare Plombe beispielsweise mit einem Band in Schlaufe gelegt, Abb. 9 die unlösbare Plombe nach Abb. 8 in vergrößertem Maßstab und im Schnitt gezeigt mit an jedem Teil angebrachter Kontrollmarke.
  • Am Plombenteil i ist der tellerartige Flügel 2 mit dem randgerollten Knopf 3 angebracht. Beispielsweise kann der Bördelrand q. zackig ausgebildet sein. Am Außenrand des Flügels z ist eine warzenartige Wulst 5 ausgedrückt, die sich in die Ausnehmung 6 des tellerartigen Deckels 7 legt.
  • Das Plo@mbenteil8 trägt einen Flügel bzw. Teller 9 mit frei geschnittenen federnden Zungen io und auch einen mittels Steg i i verbundenen Flügel 12, der topfartig ausgebildet ist, um Raum für die durchgesteckte Öse 3 zu bieten.
  • In den im Fabrikationsverlauf angewinkelten Plombenteilen i und 8 (Abt. 5 und 6) kann das Kontrollband oder die -marke 13 vorerst mit Fingerdruck geheftet werden. Mit Hilfe eines einfachen Anschlagwerkzeuges werden die Flügel eines jeden Plombenteils mit dem angehefteten Kontrollband oder der -marke 13 bördelnd verbunden (Abt. 7).
  • Die Verschließung tritt dann als Kontrolle in Erscheinung, wenn das Kontrollband oder die -marke 13 unverletzt in unlösbarer Verbindung des Plombenteils i und der randgerollten Öse 3 mit dem Plombenteil8 und der am Flügel 9 angeordneten federnden Zungen io steht (Abt. 8 und 9).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontrollverschluß als Festzeichen oder Warenkontrollmarke mit am Kontrollband, Kontrollmarke oder-an Packungen wirkenden und nicht wieder verwendbaren Verschließ- oder Plombenteilen, gekennzeichnet a) durch zwei aus Doppeltellern (Blech) bestehenden Plombenteilen, die die beiden Randstellen des zu plombierenden Bandes (:Marke u. dgl.) scharnierförmig umfassen und daran durch Heftbördelung befestigt werden, b) durch Ausbildung eines Knopfes an dem einen Plombenteil, indem sein einer Teller einen rohrförmigen Mittelzapfen bildet, an dem durch Umbördeln des Randes ein Kopf von das Rohrteil nur wenig übertreffendem Durchmesser entsteht, c) durch Ausbildung eines dem Knopf entsprechenden Loches am anderen Plombenteil,. wobei das Loch von federnden Zungen umrandet ist, die nachdem Überstülpen des Lochteils über das Knopfteil sich so gegen den Kopf des Knopfes legen, daß,ein Trennen beider Plombenteile ohne Zerstörung nicht möglich ist. z. Kontrollverschluß nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß je ein Teller eines jeden Plombenteils am Außenrand mit einer Warze versehen und der andere Teller des Teils im zusammengelegten Zustand mit einer der Warze sich deckenden Ausnehmung versehen ist.
DEK9061A 1951-02-20 1951-02-20 Kontrollverschluss Expired DE894016C (de)

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DE894016C true DE894016C (de) 1953-10-22

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DEK9061A Expired DE894016C (de) 1951-02-20 1951-02-20 Kontrollverschluss

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