DE642145C - Schnittmusterbogen - Google Patents

Schnittmusterbogen

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DE642145C
DE642145C DEM128310D DEM0128310D DE642145C DE 642145 C DE642145 C DE 642145C DE M128310 D DEM128310 D DE M128310D DE M0128310 D DEM0128310 D DE M0128310D DE 642145 C DE642145 C DE 642145C
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cutting
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cut
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line
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DEM128310D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
    • A41H3/06Patterns on paper

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Schnittmusterbogen Bei Schnittmusterbogen- aus Papier io. dgl. zum Zuschneiden von Stoffen usw. sind in der Nähe des Randes vielfach Markierungslinien vorgesehen, welche die Schnittlinien des Musters angeben. Diese können gegenüber den übrigen Linien, welche nur zur Markierung für andere Arbeiten dienen, durch besonders starken Druck hervorgehoben werden. Derartige Schnittmusterbiogen werden auf dem Stoff befestigt, aus dem das Kleidungsstuck hergestellt werden soll, und der Stoff und das Schnittmuster werden gleichzeitig entlang den Schnittlinien geschnitten. Es ist nun aber bekanntlich nicht leicht, beim Schneiden mit der Schere genau der Schnittlinie zu folgen, -und insbesondere wird diese Schnittlinie auch vielfach mitabgeschnitten, so daß sich dann später nicht mehr mit Genauigkeit feststellen läßt, iob der Schnitt wenigstens annähernd richtig geführt worden ist, das ausgeschnittene Muster also noch ein weiteres Mal als Lehre benutzt werden kann.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, besteht bei dem Schnittmusterbogen nach der Erfindung die Schnittmusterumgrenzung aus zwei dicht nebeneinander verlaufenden, kräftigen Linien, deren Zwischenraum die Schnittlinie und deren innere Linie die Kante des auszuschneidenden Musters bildet.
  • Durch die Begrenzung der Schnittlinie- auf beiden Seiten wird ein sicheres Hilfsmittel für einen genauen Schnitt gegeben, denn es ist bekanntlich leicht, nach Augenmaß einen kleinen Zwischenraum, mit. genügender Genauigkeit zu teilen, so daß seinerseits der Schnitt leicht richtig zu führen ist, andererseits aber auch die innere Schnittlinie stehenbleibt und dann als Kante des Musters dient, so daß sich jederzeit genau feststellen läßt, iob das Schnittmuster noch weiter gebraucht werden kann.
  • Bei mechanischen Schneidvorrichtungen ist es an sich bekannt, zweiseitige Führungen für das Schneidwerkzeug zu verwenden, jedoch lassen sich solche rein mechanischen Hilfsmittel nur dort verwenden, wo immer wieder sein und derselbe, insbesondere gerade Schnitt ausgeführt werden muß. Wenn dagegen Schnittmuster verwendet werden, so ergibt sich stets wieder eine andere Schnittform, so daß hierfür erst immer seine besondere mechanische Schnittführung geschaffen werden müßte.
  • Andererseits sind bei Schnittmusterbogen mit einer Mehrzahl durcheinanderlaufender Musterlinien .auch bereits Doppellinien verwendet worden, jedoch nur in der Absicht, die Unterscheidungsmöglichkeit gegenüber den anderen Schnittmusterdarstellungen zu erhöhen. Außerdem werden die Aufzeichnungen der Schnittmusterbogen im allgemeinen nicht ausgeschnitten, sondern nur durch Markierung .auf den zu schneidenden Stoff ioder besondere Übertragungsmittel übertragen, so daß hierbei die genaue Führung wie beim Schneiden selbst gar nicht so sehr ins Gewicht fällt und außerdem an dem nicht zerschnittenen Schnittmusterbogen immer noch festgestellt werden kann, ob mit der erforderlichen. Genauigkeit gearbeitet worden ist. Die Erfindung ist nun in der Zeichnung dargestellt.
  • In einem kleinen Abstand von der Außenkante io des Schnittmusterbogens verläuft diz-Markierung i z, 12, 13, 14. und 15 des Schnittmusters. Diese Markierung wird von zwi ausgezogenen Linien i6 und 17 gebildet, die etwas getrennt voneinander verlaufen, so daß ein schmaler mittlerer Zwischenraum i 8 verbleibt, nach welchem der Stoff zugeschnitten wird.
  • Die Markierung i 1, 12, 13, 14, 15 kann in besonderen Fällen zu einer vollständigen Umgrenzung des zuzuschneidenden Teiles vervollständigt werden. In anderen Fällen, in dienen dieser Teil gegenüber einer Mittellinie symmetrisch ist, ist lediglich die eine Hälfte auf jedem Schnittmusterbogen dargestellt. Ein derartiges Muster ist in der Zeichnung dargestellt. In diesem Fall ist also die eine Kante, i g, des Schnittmusters nicht mit Schnittlinien versehen, diese Kante verläuft längs einer Faltlinie dies doppelt liegenden Stoffes, wie bei 2o angegeben. Der doppelt liegende Stoff wird dann längs der Markierung i i bis 15 zugeschnitten, worauf das vollständige zugeschnittene Stück durch Auseinanderlegen erhalten wird. Das für den Zuschnitt benutzte Schnittmuster hat danach nur noch die innere Linie 17 der Umgrenzung i i bis 15.
  • Zusätzlich zur Richtungslinie 19 kann das Schnittmuster in bekannter Weise noch andere Linien, 21, 22, welche die Lage der Taschen usw. angeben, sowie besondere Markierungsstellen 1, 2, 3, 7 usw. aufweisen, auch können Nahtlinien 23 vorgesehen sein. Aus den vorstehenden Darlegungen geht klar hervor, daß überhaupt keine Möglichkeit besteht, die Schnittlinien mit den Hilfs-oder @Richtungslinien zu verwechseln. Wie durch 'die Vorschrift 24 angegeben ist, muß der -_ Schnitt immer durch den weißen Zwischenraum der Doppellinien verlauten, und das Fehlen einer solchen weißen Zwischenfläche ist ein Zeichen dafür, daß an dieser Stelle nicht geschnitten werden darf.
  • Jedoch können zwei wahlweise Schnittlinien vorgesehen sein, wie z. B. die Doppellinien 25, 26 an Stelle der Markierung 15. In ;einem solchen Fall kann die zweite der wahlweisen Markierung durch dünnere Doppelstriche dargestellt werden. Es besteht nur eine sehr geringe Gefahr, daß der Schnitt zwischen diesen dünneren Linien geführt wird, denn es besteht immer das Bestreben, den Schnitt zwischen den beiden starken Linien verlaufen zu lassen. Im letzteren Fall kann der Schnitt immer noch zwischen die Linien 25 und 26 gelegt werden, obwohl der Stoff bereits unbeabsichtigt längs der Markierung 15 geschnitten worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Schnittmusterbogen aus Papier ro. dgl. zum Zuschneiden von Stoffen usw., dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittmusterumgrenzung aus zwei dicht nebeneinander verlaufenden, kräftigen Linien (16, 17) besteht, deren Zwischenraum (18) die Schnittlinie und deren innere Linie (17) die Kante des auszuschneidenden Musters bildet.
DEM128310D 1934-08-12 1934-08-12 Schnittmusterbogen Expired DE642145C (de)

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DE642145C true DE642145C (de) 1937-02-23

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