<Desc/Clms Page number 1>
Formblatt für Quittungen u. dgl.
Die Erfindung betrifft Quittungen und ähnliche Formblätter, bei welchen eine Zahl durch Schnitte in einer Zahlentafel körperlich zur Darstellung kommt. Erfindungsgemäss besteht ein solches Formblatt
EMI1.1
vorgesehen ist, derart. dass beim Durchschneiden der Zahlentafel nach einer der zu markierenden Zahl angepassten Linie sowohl Quittung als auch Gegenquittung einen die Zahl erkennen lassenden Zahlen- tafelrest anhängend behalten.
Ein erfindugnsmässige ausgestattetes Formblatt ist insbesondere vorteilhaft als Zahlungsquit1l\1 g in solchen Fällen zu verwenden, in denen der Zahlbetrag erst am Geldeinziehungsort festgestellt werden kann. Dies ist z. B. bei der Einziehung von Gebühren für den Verbrauch an Gas. Elektrizität. Wasser
EMI1.2
der Schuldner nur einen (vorher unbekannten) Teil der Schuld zu zahlen gewillt oder in der Lage ist.
Die Benutzung des erfindugnsgmässigen Formblattes spielt sich dann so ab, dass nach Ftststellung bzw. Vereinbarung des Zahlbetrages die Zahl auf Quitturg und Gegenquittung aufgeschrieben sowie das Formblatt durch einen in gerader oder gehrochener Linie durch die Zahlentafel geführten Schnitt in Quittung und Gegenquittung zertrennt wird. wobei sowohl auf der Quittung als auch auf der G genquittung die Endziffern des anhärgend gebliebenen Zahlentafelrestes den Zahlbetrag erkennen lassen.
Die Erfindung kann in verschiedener Art ausgeführt und noch weiter vervollkommnet werden.
In den Fig. 1-3 der Zeichnung sind einige solcher Ausführurgsformen dargestellt.
EMI1.3
rechte Ziffernreihen je mit Ziffern 0-9. Links von der Zahlentafel Z ist der Quittm gsabschnitt Q, rechts von der Zahlentafel der Gegenquitungsabschnitt G voresehen. In der Abbildung ist der Zustand des Formblattes nach der Vornahme des Schnittes durch die Zahlentafel dargestellt ; Quittung und (ri gen- quittung sind der Deutlichkeit halber mit Zwischenraum zu Darstellung gebracht. Man erkennt an den Zahlentafelresten, dass ein Betrag von 12 Mark und 34 Pfennige zu markieren war.
Die Quittung lässt diesen Betrag ohne weiteres an den Endziffern ihres Zahlentafelrestes ablesen.
Auf der Gegenquittung jedoch ist die den Endziffern direkt zu entnehmende Ablesezahl nicht 12#34 sondern 123#45, da die Endziffern auf den beiden Zahlentafelresten notwendigerweise um je eine Einheit verschieden sein müssen. Es ist also bei der Verwendung einer solchen Gegenquittung ais Eontroll- mittel noch eine gewisse geistige Arbeit aufzuwenden.
Von diesem Mangel ist die Ausführungsform nach Fig. 2 frei. Dort sind für jede Stelle der zu markierenden Zahl nicht eine. sondern zwei waagrechte Ziffernreihen vorgesehen, die untereinanderliegen und um je eine Ziffer gegeneinander versetzt sind. Die Ziffern der beiden Reihen sind gegeneinander auch noch durch besonderen Druck oder durch die Druckfarbe verschieden ausschend gemacht. da für die Quittung nur die eine Gattung, für die Gegenquittung nur die andere Gattung der Ziffernreihen in Betracht kommen und beachtet werden soll (in der Abbildung ist die unterscheidung durch einfach- linige und doppellinige Ziffernsehreibart angedeutet).
Wird ein Formblatt naeh Fig. 2 in der gleichen Weise wie oben durchgeschnitten (z. B. nach der
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1