DE893834C - Einrichtung zur Abschaltung von Wechselstrom beim Stromnulldurchgang - Google Patents

Einrichtung zur Abschaltung von Wechselstrom beim Stromnulldurchgang

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DE893834C
DE893834C DES13750D DES0013750D DE893834C DE 893834 C DE893834 C DE 893834C DE S13750 D DES13750 D DE S13750D DE S0013750 D DES0013750 D DE S0013750D DE 893834 C DE893834 C DE 893834C
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DE
Germany
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current
switching
switched
switch
electromagnetic switch
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Expired
Application number
DES13750D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans H Willmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • H01H9/56Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Breakers (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Abschaltung von Wechselstrom beim Stromnulldurchgang Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Abschailtung von Wechselstrom beim Stromnulldurcbgang, die insbesondere ;geeignet ist, als Kleinschaltgerät aufgebaut zu werden.
  • Erfindungsgemäß steuert eine von dem Belastungsstrom abhängige Spannung zwei Elektromagnetschalter in der Weise, daß der eine Elektromagnetscbalter, der im Einschaltzustand der Schalteinrichtung den Strom führt, @zuerst ausgeschaltet und; kurz vor seinem Ausschälten :durch den zweiten Elektromagnetschalter überbrückt wird, der nach dem Ausschalten des ersten Elektromagnets:chalters beim Nulldurchgang der von (dem Belastungsstrom abhängigen Spannung ausschaltet. In der Zeichnung .ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Fig. z bis 3 zeigen die Schalteinrichtung in verschiedenen Schaltzuständen; Fig. q. gibt die Wechselstromkurve während -des Abschaltvorganges wieder.
  • Die von der Schalteinrichtung gemäß der Erfindung zu überwachende Leitung wird an die Klemmen 1,.2 angeschlossen. Die Einrichtung besitzt zwei Elektromagnetschal'ter I, II. Der Elektromagnetschalter I bat ein von einem doppelarmigen Hebel gebildetes Schaltorgan 3, das entgegen der Wirkung einer Feder q. um die ortsfeste Achse 5 drehbar ist und den Kontaktteil f trägt. Der ortsfeste Gegenkontaktteil für Idas Schaltorgan 3 ist mit 7 bezeichnet. Das Schaltorgan 3 steht unter Einwirkung eines Elektromagneten 8, dessen Magnetwicklung mit 9 bezeichnet ist: zo>-ist eine federnde Klinke, die beim Ausschalten ides Sch.altorgana 3 einfällt und das Schaltorgan in d'erAusschaltstellung festhält. Der zweite Elektromagnetschalter 1I hat als Schaltorgan einen einarmigen Hebel i i, der entgeg.°n,der Wirkung einer Feder 12 um die ortsfeste Achse 13 -drehbar ist. Das Schaltorgan, i i trägt ,den Kontaktteil 14, der mit dem ortsfesten Gegenkontaktteil 7 zusammenwirkt. Außerdem ist an dem S lhaltorgan ein Kontaktteil 15 angebracht, der mit dem ortsfesten Gegenkontaktteil 16 zusammenarbeitet. Das Schaltorgan steht unter Wirkung eines Elektromagneten 17, der :die Magnetwicklung 18 trägt. i9 ist ein unter der Wirkung der -Feder 2o stehender drehbarer Abs.tützwinkel, der das Schaltorgan i i in einem kleinen Luftspalt gegenüber dem Elektromagneten hält. In der Einrichtung gemäß der Erfindung ist ferner noch ein Widerstand2i vorgesehen, der in -der zu überwachenden Hauptleitung liegt. An diesem Widerstand entsteht bei Stromdurchgang eine Spannung, die von dem zu überwachenden Belastungsstrom abhängig ist. Diese Spannung steuert die beiden Elektromagnetscbalter I und. II.
  • Die Leitungsführung in der Einrichtung gemäß der Erfindung ist folgende: Die Klemme i steht in Verbindung mit dem ortsfesten Gegenkontaktteil 7. An,das der Klemme 2 zugewandte Ende des Widerstandes 21 ist je ein Ende der Elektromagnetwicklungen 9 und 18 ,angeschlossen. Das zweite Ende der Elektrom.agnetwicklung 9 -liegt an dem ortsfesten Gegenkontakttei'I 16, während das zweite Ende der Elektromagnetwicklung i8 an die Drehachse 13 des. Schaltorgans i i angeschlossen ist. Das der Klemme 2,; abgewandte Ende des Widerstandes 21 steht in leitender Verbindung mit den beiden ortsfesten Achsen 5 und 13 der Schaltorgane 3 und i i.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß der Erfindung iist folgende: Die Fi.g. i zeigt die Schalteinrichtung nm Einschaltzustand. Der Strom fließt von der Klemme i über den Gegenkontaktteil 7, das Schaltorgan 3, den Widerstand2i zu der Klemmet. Die Magnetwicklung i8 des Elektromagnetschalters.II liegt @dauernd an der Spannung des Widerstandes 2i, während idie Magnetwicklung g .des Elektromagnetschalter& I nicht an Spannung liegt. Hat der Strom eine bestimmte Grenze nicht überschritten, so bleibt die Schalteinrichtung unbeeinflußt. Wird aber diese Grenze überschritten, so wird die von dem Belastungsstrom abhängige Spannung an den Widerstand 21 so groß, .daß die SchalteinrichtunginTätigkeittritt. Zunächstwirdan dem Elektromagnetschalter II entgegen der Wirkung der Feder i2 das Schaltorgan ii von dem Elektromagneten 17 angezogen. Dadurch werden die Kontakte 7 und 14 sowie 15 und 16 geschlossen. Durch das Schließen. der Kontakte 7 und 14 wird der Elektromagnetschalter I überbrückt. Durch d.as Schließen der Kontakte 15 und 16 erhält die Elektromagnetwicklüng 9 des Elektromagnetschalters I Spannung. Dadurch wird das Schaltorgan 3 von dem Elektromagneten 8 angezogen, wodurch eine Unterbrechung zwischen den. Kontaktteilen 6 und 7 auftritt. Bei dieser Unterbrechung entsteht aber kein Schaltlichtbogen, da der ElektromagnetschalterLdurch den:ElektromagnetschalterII überbrückt ist. Hat das Schaltorgan3 auggeschaltet, so, fällt,die Klinke io hinter das Schaltorgan 3 und hält dieses in der Ausschaltstellung fest. Bei der Einschaltbewegung ,des Schaltorgans i i des Elektromagnetschalters.II hat sich der Abstützwinkel i9 unter Wirkungseiner Feder 2o umgelegt. Das Schaltorgan i i des Elektromagnetschalters wird so lange in der Einschaltstellung gehalten, solange der Zeitwert der von dem Belastungsstrom abihängig:n Spannung ° an dem Widerstand 2i von Null verschieden ist. Erreicht der Zeitwert der Spannung an dem Widerstand und damit der Zeitwert-des zu überwachenden Belastungsstromes den Nullwert, so kann der Elektromagnet 17 das Schaltorgan ii entgegen der Wirkung ider Feder 12 nicht mehr halten und läßt das Schaltorgan abfallen. Dadurch tritt die endgültige Unterbrechung des zu. überwachenden Stromes an den Kontakten 7 und i¢ auf. Diese Unterbrechung ist aber, da der Zeitwert des Wechselstromes praktisch Null ist, praktisch funkenlos. Bei der Ausschaltung legt das Schaltorgan ii einem großen Weg zurück, indem es sich bis an die umgelegte Klinke i9 legt. Dadurch wird ein großer Abschaltweg bei der Ausschaltung des Elektromagnetschalters II erreicht, wodurch Rückzündungen vermieden werden. Dieser Zustand ist in ,der Fi.g. 3 ,dargestellt.
  • Um die Schalteinrichtung einzuschalten, wird der Abstützwinkel i9 gedreht, wodurch,das.Schaltorgan i i -in seinen geringen Abstanid von dem Elektromagneten :gebracht wird und sich auf den Abstützwinkel auflegt. Ferner -ist es notwendig, die federnde Klinke io zu :dreihen, wodurch das Schaltorgan 3 des Elelztromagnetschalters. I freigegeben wird und in die Einscbaltstiellung gelangt.
  • In der Fig. q. -ist 'der Verlauf .des von der erfindungsgemäßen Einrichtung überwachten Wechsel-Stromes T -in Funktion der Zeit T dargestellt. In dem lintkenTeil der Kurve hat der Strom roch nicht die Grenze ierreicht, bei der die Schalteinrichtung anspricht. In dem rechten Teil tder Kurve ist eine große Stromerhöhung, z. B. durch Kurzscbluß, entstanden. In dem Punkt A ider Kurve spricht der Elektromagnetscbalter II an, indem er die Überbrückung,des Elektromagnetschalters I :durchführt. In dem Punkt B findet,dieAusschaltung .des Elektromagnetschalters I statt. In dem Punkt C, der in der Nähe des Nulldurchganges des Wechselstromes liegt, findet die endgültige Unterbrechung des Stromes durch .den Ehktromag#netschalter II statt.
  • Die Schalteinrichtung gemäß der Erfindung läßt sich auf ihre Ansprechstromstärkedurch Verändern der Spannung an der Feder 12 einstellen. Das gchnelleArbeiten ider Einrichtung wird zweckmäßig durch Verwendung hochwertiger ferromagnetischer und remanenzfreier Werkstoffe für die Elektromagneten der Schalter unterstützt. Durch Verwendung besonders kleiner beweglicher Teile für die Schalteinrichtung sowie durch die Anwendung kleinster Schalthübe für die Magnetanker sowie durch große Ausschaltwege an den Schaltorganen können der Schalteinrichtung !gc@mäß der Erfindung besonders kleine Abmessungen gegeben werden, ohne daß beim Schalten Rückzündungen auftreten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Abschaltung von Wechselstrom beim Stromn@ulldurch,gang, @dad'urch gekennzeichnet, daß seine von :demBelastungsstrom abhängige Spannung zwei Elektromagnetschalter (I, II) steuert in der Weise, daß der eine Elektromagnetschalter (I), der im Einschaltzustand ider Schalteinrichtung den Strom führt, zuerst ausgeschaltet und kurz vor seinem Ausschalten durch einen zweitenElektrornagnetscha-Iter (1I) überbrückt wird, -der nach derAussc'haltung :des ersten Elektromagnetschalters (I) beim Nulldurchgang der von dem Belastungsstrom abhängigen Spannung ausschaltet.
  2. 2. Einriichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß d er zur Überbrückung dienende Elektromagnetschalter (II), dessen Magnetwicklung (i7) dauernd an :der von d cm Belastungstrom abhängigen Spannung liegt, bei seinem Einschalten die Magnetwicklung (9) des anderen Elektromnagnetschalters (I) an diese Spannung 'legt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dad'urc'h: gekennzeichnet, daß ider im Ruhezustand den Strom führende Elektromagnetschalter (I) bei seinem Ausschalten in eine Klinke (i9) einfällt und von dieser im Ausschaltzustand gehalten wird.
DES13750D 1943-02-10 1943-02-10 Einrichtung zur Abschaltung von Wechselstrom beim Stromnulldurchgang Expired DE893834C (de)

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