DE892766C - Relais, im besonderen fuer Eisenbahn-Sicherungs-Einrichtungen - Google Patents

Relais, im besonderen fuer Eisenbahn-Sicherungs-Einrichtungen

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DE892766C
DE892766C DES23961A DES0023961A DE892766C DE 892766 C DE892766 C DE 892766C DE S23961 A DES23961 A DE S23961A DE S0023961 A DES0023961 A DE S0023961A DE 892766 C DE892766 C DE 892766C
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DE
Germany
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springs
contact
relays
pin
safety devices
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Expired
Application number
DES23961A
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English (en)
Inventor
Gotthold Dipl-Ing Rehschuh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/54Contact arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

  • Relais, im besonderen für Eisenbahn-Sicherungs-Einrichtungen Bei Telefon- und Telegrafenretais verwendet man für die Kontaktgabe die Berührung zwischen zwei Kontaktfedern. Um ein sicheres Schließen der Kontakte zu gewährleisten, hat man die Kontaktfedern geschlitzt, so daß man jeweils zwei Kontaktstellen erhält, Bei Ei.senbuhn-Sicherungs-Einrichtungen bevorzugt man demgegenüber den. Kontaktschluß zwischen zwei Kontaktfedern. und einem Kontaktstift. Man erhält auf diese Weise auch zwei Kontaktstellen, die aber. hier nicht parallel, wie bei den Fernmelderelais, sondern in Reihe liegen. Man erzielt dadurch ein sicheres Öffnen der Kontakte, und das sichere Öffnen ist in .den meisten Fällen, bei diesen Einrichtungen wichtiger als das. Schließen.
  • Gemäß der Erfindung werden die mit einem solchen Kontaktstift zusammenarbeitenden Federn ebenfalls als geschlitzte Federn ausgebildet. Man kann auf diese Weise den Vorteil der Ausbildung ,der Kontaktfedern, wie sie bri Fernmelderelais üblich ist, mit dem Vorteil .der Eisenbahn-Sicherungsrelais verbinden, d. h. dadurch, daß man je zwei parallel liegende Kontaktstellen in Reihe schaltet, baawirkt man sowohl ein. sicheres Öffnen wie auch ein sicheres Schließen. Hierzu kommt aber noch, ,daß der Vorteil, den die HintereinanderschaItung zweier Kontaktstellen. bei Eisenbahn-Sicherungsrelais besitzt, nun vervielfachtwird. Ein weiterer Vorteil ist, daß bei zwei zusammenarbeitenden geschlitzten Kontaktfedern sich eine .etwaige Verbiegung zweier einander gegenüberliegender Federteile doppelt auswirkt, wenn sie bei beiden einander gegenüberliegenden Federteilen in dem gleichen Sinn erfolgt. Demgemäß erhält man hier einen größeren zeitlichen Abstand zwischen den Kontaktunterbrechungen an der einen und der anderen Kontaktstelle. Hat man dagegen eine geschlitzte Kontaktfeder gegen den Stift liegen, so kann eine solche Addition von Veribiegungen nicht eintreten, @da der Stift gegenüber beiden Federteilen dieselbe Lage behält. Man erhält in diesem Fall also einen geringeren zeitlichen Abstand zwischen der Unterbrechung an ,den beiden Kontaktstellen der geschlitzten Kontaktfedern.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise erläutert. In Fig. i ist i ein Kontaktstift, der mit den aufgeschlitzten Federn 2, 3 und 4, 5 zusammenarbeitet. Sobald der Stift i, der durch den Anker 6 .des Relais 7 bewegt wird., sich abwärts bewegt, unterbricht er sowohl an den Stellen 8, 9 wie auch an .den Stellen i o, i i ungefähr gleichzeitig. Hierdurch wird: ,die Schaltleistung auf vier Kontaktstellen verteilt. Durch die Parallelschaltung der beiden Federn 2, 3 sowie der Federn 4, 5 erhält man an den Stellen 8, 9 wie auch an den Stellen io, ii einen sicheren Könta'ktschluß, andererseits auch ein sicheres Öffnen, selbst wenn an einer Stelle, z. B. 8, der Kontakt verschweißen oder Materialwanderung auftreten würde. Hierbei würde zwar auch die Stelle 9. nicht unterbrechen, aber an den Stellen i o, i i würde eine Unterbrechung eintreten. Bei Kontaktgabe, durch zwei Federn gegen zwei Federn, die Teile einer aufgeschlitzten Kontaktfeder darstellen, würde dagegen im gleichen Fäll an keiner der Federn eine Unterbrechung stattfinden, d. h. der Kontakt würde überhaupt nicht geöffnet. Es ist zweckmäßig, den Öffnungsaugenblick bei beiden Federn 2; 3 möglichst auf denselben Zeitpunkt zu legen, zumindest den Zeitunterschied beim Öffnen von 8, 9 möglichst klein zu halten. Dies wird bei dem Zusammenarbeiten eines Kontaktstifts. mit geschlitzten Kontaktfedern besser erreicht als bei Feder gegen Feder. Dies ist veranschaulicht in Fig. 2. Würden nämlich z. B. durch Verschweißen die beiden Kontaktfedern i2, 13 im gleichen Sinn verbogen werden oder sich durch Materialwanderung genähert haben, aber doch auseinanderreißen, so ergäbe sich nachher der Zustand, wie, er in Fig.2 dargestellt ist. -Beim Abreißen nach dem Verschweißen haben sich die Federn i2 und 13 einander genähert, während die Federn 14 und. 15 die ursprüngliche Lage behalten haben. Es ergibt sich also hier ein Gesamtunterschied in der Entfernung .der Federn 14 und 15 voneinander von d -I- b gegenüber dem Abstand der Federn 12 und 13. 14 und 15 haben zueTst geöffnet und dann erst 12 und 13. Die Verbiegung der Federn. 1.2, 13 wirkt sich aber darin aus, .daß sich beim nächsten Wiederöffnen die Kontakte 14, 15 um den Abstand a -h b früher öffnen als 12, 13- Läß.t man nun, wie in Fig. i dargestellt, nicht zwei Federn 12, 14 und 1s, 15 zusammenarbeiten, sondern eins Feder 2, 3 mit einem Stift i und eine zweite Feder4, 5 mit demselbeniStift i nach Fig. i, so. ergibt sich das Bild, wie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt. Verschweißt eine der Federn, z. B. 12, mit dem Stift i, der hier an Stelle der Federn 13,15 tritt, so ist der Unterschied im Öffnen der beiden Kontakte 12 und 14 beim Abreißen von dem Stift i nur gegeben durch den Abstand. a, während der Abstand b hier fortfällt. Also: bewirkt das Zusammenarbeiten von geschlitzten Federn mit einem Stift bei Verbiegung der Federn nur den: halben Zeitabstand beim Schalten als bei Zusammenarbeit von Feder mit Feder. Dies wirkt sich auch auf die Schaltleistung aus, so daß also in vielerlei Hinsicht das Zusammenarbeiten von. geschlitzten Kontaktfedern und einem Kontaktstift wesentlich günstiger ist als das Zusammenarbeiten von zwei geschlitzten Federn.
  • Die Anordnung gemäß .der Erfindung kann überall da zur Anwendung kommen, wo sowohl ein sicheres Schließen wie auch ein sicheres Öffnen der Kontakte verlangt wi:rdi und wo so eine starke Beanspruchung der Kontaktstellen stattfindet, daß man, um einen Abbrand nach Möglichkeit zu vermeiden, die Schaltleistung weitgehend auf die verschiedenen Kontaktstellen verteilen ruß.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCH: Relais, im besonderen. für Eisenbahn-Sicherungs-iEinriehtungen, wobei Kontaktfedern mit Kontaktstiften zusammenarbeiten, dadurch. ge kennzeichnet, daß für jede Kontaktstelle zwei Federn bzw. je eine geschlitzte Feder vorgeise'hen ,sind.
DES23961A 1951-07-15 1951-07-15 Relais, im besonderen fuer Eisenbahn-Sicherungs-Einrichtungen Expired DE892766C (de)

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