DE641223C - Eingekapseltes Scharnier - Google Patents

Eingekapseltes Scharnier

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DE641223C
DE641223C DES114531D DES0114531D DE641223C DE 641223 C DE641223 C DE 641223C DE S114531 D DES114531 D DE S114531D DE S0114531 D DES0114531 D DE S0114531D DE 641223 C DE641223 C DE 641223C
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hinge
encapsulated
joint
arms
articulated
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/16Hinges with pins with two or more pins with seven parallel pins and four arms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/16Hinges with pins with two or more pins with seven parallel pins and four arms
    • E05D2003/166Vertical pivot-axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME RELATING TO HINGES OR OTHER SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS AND DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION, CHECKS FOR WINGS AND WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05Y2600/00Mounting or coupling arrangements for elements provided for in this subclass
    • E05Y2600/40Mounting location; Visibility of the elements
    • E05Y2600/41Concealed

Description

  • Eingekapseltes Scharnier Die Erfindung betrifft ,ein eingekapseltes Scharnier, bei dem die beiden Befestigungsplatten durch Gruppen von Gelenkgliedern miteinander verbunden sind.
  • Beil den bekannten Scharnieren dieser Art, die für schwere Belastung bestimmt sind, besteli,en die einzelnen Gelenkglieder aus einer Anzahl im Abstand übereinander angeordneter und durch Gelenkstifte zusammengehaltener Teile, die abwechselnd zwischenentsprechende Teile des zugehörigen Gelenkgliedes greifen. In einer anderen bekannten Ausführung besteht das Gelenkglied aus einem festen Block, an dem sich die ineinandergreifenden Gelenkteile als im Abstand voneinander angeordnete Ansätze befinden. Die abwechselnde Reihenfolge der Teile zweier zugehöriger Gelenkglieder gewährleistet in beiden Ausführungsformen infolge der immer vorhandenen Ungenauigkeiten in der Herstellung keime gleichzeitige und gleiche Beanspruchung aller Teile; so daß bei großer Beanspruchung die zuerst beanspruchten Teile eine Verformung erleidenoder brechen; selbst eine entsprechend breitere Ausführung der einzelnen Gelenkgruppen verhütet eine solche Verformung nicht. -Außerdem werden in den bekannten ieingekapselten Scharniergelenken beim geschlossenen Gelenk zwischen den gegenüberliegenden zusammenarbeitenden Gruppen von Gelenkgliedern und zwischen den einzelnen. im Abstand übereinanderliegenden Teilen einer Gruppe Zwischenräume gebildet, die ein Festsetzen von Fremdkörpern gestatten, s o daß das Gelenk nicht vollkommen geschlossen oder geöffnet werden kann.
  • Gemäß der Erfindung bestehen die einzelnen Gruppen der Gelenkglieder unter sich aus ;einer Anzahl dünner, dicht übereinandergeschichteter Lamellen, deren Enden mit entsprechenden Teilen des Scharniers. gelenkig verbunden sind. Die Lamellen der beiden Hauptgelenkglieder sind unter sich durch je einen in der Mitte durchgehenden Stift noch besonders miteinander verbunden. Die Ein-und Ausbuchtungen der anliegenden Seitenflächen der Gelenkglieder liegen bei geschlossenem Scharnier -schlüssig aufeinander, so daß keine Zwischenräume .entstehen. Zwischen den anliegenden Seitenflächen von zwei gegenüberliegenden Gelenkgliedern ist je eine hervortretende Anlagefläche vorgesehen, durch die die Schließbewegung des Scharniers begrenzt wird.
  • Infolge der dicht üb,ereinandergeschichteten Lamellen gleicht jedes Glied einer starken Feder. Ein dem Gelenk zugeführter Schmierstoff kann sich zwischen den übereinanderliegenden_ Lamellen halten und für eine dauernde Schmierung des Gelenkstiftes über die ganze Breite des Gliedes sorgen. Da die Schließbewegung des Scharniers durch besondere hervortretende Anlageflächen an den Lamellenarmen begrenzt wird und nicht durch einen aufliegenden Rand einer beispielsweise zu schließenden Tür, tritt kein lautes Klappen auf. Infolge der Breite der Flächen ist auch keine Abnutzung zu befürchten, wie sie bei einer Bewegungsbegrenzung durch den Rand der Einkapselung zustande kommt. Da die einzelnen Lamellen sich billig im Stanzverfahren herstellen lassen, wird die Herstellung eines solchen Lamellenscharniers nicht verteuert.
  • In den Zeichnungen sind: Fig. i .eine Seitenansicht eines Gelenkstükkes eines Scharniers gemäß der Erfindung, das an Scharnierplatten angehängt ist und sich in Offenstellung befindet, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 ein der Fig. 2 ähnlicher Schnitt, der das Gelenk geschlossen zeigt, Fig.4 eine Ansicht einer Lamelle der Hauptgelenkglieder und Fig. 5 .eine -Ansicht einer Lamelle der anderen Gelenkglieder.
  • In der beispielsweisen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht das Gelenkstück des Scharniers aus einem mittleren, sich aus Lamellen zusammensetzenden Glied oder Arm io, über und unter welchem sich andere Lamellenarme i i befinden, die niedriger sind als der Arm io oder, mit anderen Worten, weniger Lamellen besitzen. Die Gelenkglieder oder Gelenkarme i o und i i sind von gleicher Ausführung und aus Lamellen 12 nach Fig.4 hergestellt, so daß es genügt, für die Arme io und i i nur eine Beschreibung der Lamellen zu geben.
  • Die Lamelle 12 besteht aus einem verhältnismäßig breiten Mittelteil mit einem abgerundeten. Ausläufer 13 an der Seite des einen Endes, in dem sich eine Öffnung 14 befindet. Die andere dem Ausläufer 13 `anliegende Seite dieses Endes der Lamelle ist bei 15 ausgebaucht und mit einer Öffnung 16 versehen. Das andere gegenüberliegende Ende der Lamelle hat eine im wesentlichen kreisrunde Verlängerung 17, die durch einen engen Hals 18 mit dem Mittelteil zusammenhängt. Die Verlängerung@17erstreckt sich nach der dem Ausläufer 13 diametral gegenüberliegenden Seite der Lamelle und hat eine Öffnung ig. Eine weitere Öffnung 2o befindet sich in dem Mittelteil der Lamelle und nimmt Nieten i oa bzw. i ia auf, um die Lamellen i 2 der entsprechenden Arme i o und i i unter sich zu verbinden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, geht .ein gemeinsamer Scharnierstift 21 durch die Öffnungen 16 der Arme i o und i i, so- daß diese Arme beim Bewegen des Scharniers gegeneinander drehbar sind.
  • Ferner sind zusätzliche Gelenkglieder 22 und 23 vorgesehen, die aus einer Anzahl Lamellen 24 von der in Fig. 5 gezeigten Lamellenform bestehen. Die Lamelle 24 besitzt abgerundete, verbreiterte Enden 26 und 27, in denen sich Öffnungen 28 und 29 befinden. Ein gemeinsamer Gelenkstift 3o geht durch die Öffnungen 28 des Armes 22 und die öffnungen 14 der Arme i i und verbindet so diese Glieder 22 und i i gelenkig miteinander. Ein entsprechender gemeinsamer Gelenkstift 31 geht zwecks gelenkiger Verbindung des Armes io und der Arme 23 durch die öffnungen 14 des Armes io und die Öffnungen 28 der Arme 23.
  • In den Fig. i bis 3 sind Scharnierplatten 32 und 33 gezeigt, die bei der dargestellten, Ausführungsform aus Blechplatten bestehen und an dunen das Gelenkstück angelenkt ist. Der Arm io ist durch einen Gelenkstift 34 an der Platte 32 angelenkt. Dieser Stift 34 geht durch die Öffnungen i g des Armes i o, während * einentsprechender Gelenkstift 3 5 in der Platte 33 sich durch die Öffnungen 19 der Arme i i erstreckt.
  • Auf dem Gelenkstift 34 befinden sich ober-und unterhalb des Armes io Abstandsbüchsen 36, die auf den Innenseiten eines Kapselt@eiles 32a der S.charnierplatte 3z aufliegen. Auf dem Gelenkstift 35 befindet sich zwischen den Armen i i eine Abstandsbüchse 37 und außerhalb der Arme i i Unterlegscheiben 38, die auf den Innenseiten eines Kapselteiles 33a der Scharnkrplatte aufliegen.
  • Durch die Öffnungen 29 des Armes 22 und in die Scharnierplatte 32 ist ein Gelenkstift 39 geschoben, und ein entsprechender Gelenkstift 4o befindet sich in den Öffnungen 29 der Arme 23 und in der Scharnierplatte 33. Der Arm 22 wird durch eine obere und eine untere Abstandsbüchse 41, die über den Stift 39 geschoben und den Büchsen 36 ähnlich sind, in dem Kapselteil 32a der Scharnierplatte 32 in Lage gehalten, während eine Abstandsbüchse 42 und Unterlegscheiben 43 über den Stift 4o geschoben sind, um die Arme 23 im richtigen Abstand zu halten, wie es bei den Armen i i durch die Büchse 37 und die Unterlegscheiben 38 geschieht.
  • Von den Kapselteilen 32a und 33a der Scharnierplatten 32 und 33 erstrecken sich Lappen 32b und 33b oben und unten nach außen, so, daß die Scharnierplatten auf einer Unterlage, z. B. einer Tür oder einem Rahmen, befestigt werden können.
  • Bei Vergleich der Fig.2 und 3 ist zu sehen, daß durch das verbesserte Gelenkstück eine verhältnismäßig große Öffnung zwischen Tür und Rahmen erzielt wird. Andererseits kommen infolge der eigenartigen Formgebung der einzelnen Glieder diese bei geschlossener Tür eng aneinanderzuliegen, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Im Zusammenbange hiermit wird noch auf die Absätze oder Anlageflächen 12a hingewiesen,, die sich an den Lamellen r 2 der Arme i o und i i befinden und beim Schließen der Tür als Anschläge für die Arme 22 und 23 dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eingekapseltes Scharnier, bei dem die beiden Befestigungsplatten durch Gruppen von Gelenkgliedern miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gruppen der Gelenkglieder (i o, 11, 22, 23) unter sich aus einer Anzahl dünner, dicht übereinandergeschichteter Lamellen (12:, 2q.) bestehen, deren Enden mit entsprechenden Teilen des Scharniers gelenkig verbunden .sind.
  2. 2. Eingekapseltes Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (12) der beiden Hauptgelenkglieder (i o, i i) unter sich durch j e -einen in der Mitte durchgehenden Stift (1 oa, 11a) noch besonders miteinander verbunden sind.
  3. 3. Eingekapseltes Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausbuchtungen der anliegenden Seitenflächen der Gelenkglieder (io, ii, 22, 23) bei geschlossenem Scharnier schlüssig aufeinanderliegen, so daß keine Zwischenräume entstehen. q.. Eingekapseltes Scharnier nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß je eine hervortretende Anlagefläche (12a) zwischen den anliegenden Seitenflächen von zwei gegenüberliegenden Gelenkgliedern (10, 22 bzw. 11, 23) vOrgesehen ist, durch d.e die Schließbewegung des Scharniers begrenzt wird.
DES114531D 1933-07-03 1934-06-29 Eingekapseltes Scharnier Expired DE641223C (de)

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US641223XA 1933-07-03 1933-07-03

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ID=22053706

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DES114531D Expired DE641223C (de) 1933-07-03 1934-06-29 Eingekapseltes Scharnier

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DE (1) DE641223C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2557266A1 (fr) * 1983-12-27 1985-06-28 Legrand Pierre Systeme de jonction de barres aboutissant au meme point suivant des angles variables
EP0200019A2 (de) * 1985-05-03 1986-11-05 Häfele KG Scharnier, insbesondere Möbelscharnier
WO2020173812A3 (de) * 2019-02-26 2020-11-05 Reishauer Ag Bedientafel für eine werkzeugmaschine
WO2022020867A1 (de) * 2020-07-29 2022-02-03 Robert Peer Scharnier

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WO2020173812A3 (de) * 2019-02-26 2020-11-05 Reishauer Ag Bedientafel für eine werkzeugmaschine
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