DE2833879C2 - Scharnier mit Halteeinrichtung - Google Patents
Scharnier mit HalteeinrichtungInfo
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
- E05D3/06—Hinges with pins with two or more pins
- E05D3/14—Hinges with pins with two or more pins with four parallel pins and two arms
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05D11/10—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
- E05D11/1014—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed
- E05D11/1021—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed the hinge having two or more pins and being specially adapted for cabinets or furniture
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Scharnier mit einer Halteeinrichtung für einen um eine Achse schwenkbaren Flügel nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Ein derartiges Scharnier ist aus der DE-OS 24 46 180 bekannt. Bei dem vorbekannten Scharnier besteht das schwenkbare Scharnierteil aus einer Schwinge mit einer Öse, in der ein Führungskolben drehbar gelagert ist. Der Führungskolben ist mit dem feststehenden Scharnierteil drehfest verbunden. Der schwenkbare Scharnierteil ist als in Richtung der Längsachse federndes Element ausgebildet. Der Führungskolben weist am Außenumfang mindestens zwei in Umfangsrichtung gesehen im Abstand voneinander liegende Anlagestellen für die zugeordnete Öse auf, die als parallele Geraden oder als schmaler Längsstreifen ausgebildet sein können. Die um den Führungskolben herumgreifende Öse ist an einem Teil ihres Umfangs ebenfalls gerade ausgebildet, so daß sie mit der entsprechenden Stelle des Führungskolbens verrasten kann. Bei dem vorbekannten Scharnier ist das für die Haltewirkung erzeugbare Drehmoment begrenzt, da es nur durch eine Abflachung des im wesentlichen runden Führungskolbens erzielt werden kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Scharnier der vorbekannten Art zu schaffen, das einfach und sicher auch große Drehmomente zum Halten des schwenkbaren Flügels aufnehmen kann.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale. Der Führungskolben weist eine senkrecht zu seiner Längsachse verlaufende Bohrung zur Aufnahme einer Druckfeder auf. Auf mindestens einer Seite der Bohrung ist eine Aussparung des Führungskolbens vorgesehen, die einen mit der Druckfeder verbundenen Bolzen aufnimmt. Dieser Bolzen kann in eine Aussparung einrasten, die in der als zylindrische Bohrung ausgebildeten Öse vorgesehen ist. Die in Umfangsrichtung wirkenden Kräfte, die von dem schwenkbaren Flügel ausgeübt werden, werden also vom Bolzen aufgenommen, der sich in radialer Richtung und damit senkrecht zu den aufzunehmenden Kräften befindet. Durch eine entsprechende Auslegung der Bolzen-Aussparung-Verbindung kann das Scharnier auf einfache Weise an das zum Halten des Gewichts des Flügels jeweils erforderliche Drehmoment angepaßt werden. Dadurch, daß der Bolzen senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung belastet wird, ist nur eine geringe Federkraft zum Halten des Flügels in geklappter Stellung erforderlich. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Halte- und Rastmechanik von außen nicht sichtbar ist, was insbesondere bei Haushaltsgeräten von Bedeutung ist. Das erfindungsgemäße Scharnier ist nicht auf eine bestimmte Scharnierart beschränkt, sondern - sowohl als Eingelenkscharnier, wie auch als Mehrgelenkscharnier - universell einsetzbar.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Wenn zwei Aussparungen gegenüberliegend angeordnet sind und an beiden Seiten der Druckfeder je ein Bolzen, ist es möglich, mit einer einzigen Druckfeder zwei Raststellen zu schaffen und dadurch das erzeugbare Haltemoment zu verdoppeln. Wenn die zylindrische Bohrung der Schwinge mehrere Aussparungen aufweist, ist es möglich, den zu öffnenden Flügel in einer entsprechenden Anzahl von Zwischenstellungen zu halten.
- Das erfindungsgemäße Scharnier wird anhand eines Viergelenkscharniers beispielhaft erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 das erfindungsgemäße Scharnier in Schließstellung, in einem Gerät eingebaut,
- Fig. 2 einen Schnitt des Scharniers nach Fig. 1 um 90° aus der Zeichnungsebene herausgeschwenkt,
- Fig. 3 eine Teildarstellung aus Fig. 1 mit zusätzlichen Raststellungen und
- Fig. 4 das erfindungsgemäße Scharnier in Öffnungsstellung.
- Das Scharnier besteht aus einem feststehenden Scharnierteil 1, der an einem Gehäuse 2 eines Gerätes befestigt ist, sowie aus einem verschwenkbaren Scharnierteil 3, der an einem um eine waagerechte oder senkrechte Achse schwenkbaren Flügel 4 befestigt ist. Der Flügel 4 kann eine Klappe, einen Deckel, eine Tür od. dgl. sein. Der feststehende Scharnierteil 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel, wie sich aus Fig. 2 ergibt, als umgekehrt U-förmiges Gehäuse 5 mit zwei seitlichen parallelen Schenkeln 6, 7 ausgebildet. Die beiden Scharnierteile 1, 3 sind mit Hilfe von 3 Nietbolzen 8, 9, 10 über eine Schwinge 11 und einen Lenkhebel 12 miteinander verbunden. Die Schwinge 11 weist eine zylindrische Bohrung 13 mit gegenüberliegenden Aussparungen 14, 14 a auf, in der ein Führungskolben 15 drehbar gelagert ist. Der Führungskolben 15 weist senkrecht zu seiner Achse eine zylindrische Bohrung 16 auf, in der eine Druckfeder 17 angeordnet ist, an deren beiden Enden federnde Bolzen 18, 19 in Aussparungen 20, 21 des Führungskolbens 15 gelagert sind. Die Bolzen 18, 19 sind zwischen den Schenkeln 6, 7 achsial fixiert. Der Führungskolben 15 ist gegenüber dem feststehenden Scharnierteil 1 drehfest verbunden. Die Verbindung kann vorteilhaft durch an den Stirnseiten der Führungskolben befindliche Rippen 22, 23, die in Schlitze 24, 25 der parallelen Schenkel 6, 7 eingreifen, erzielt werden.
- Beim Klappen des Flügels 4 können die Bolzen 18, 19 in die Aussparungen 14, 14 a der zylindrischen Bohrung 13 der Schwinge 11 einrasten. Dadurch wird der Flügel in einer bestimmten Öffnungsstellung gehalten. Um die Möglichkeit zu schaffen, den Flügel in verschiedenen Öffnungsstellungen zu halten, können mehrere Aussparungen nebeneinander und gegenüberliegend angeordnet sein (Fig. 3).
- Sollen die Zwischenstellungen nur leicht einrasten, genügen einseitig nebeneinanderliegende Aussparungen.
Claims (5)
1. Scharnier mit einer Halteeinrichtung für einen um die Achse schwenkbaren Flügel, zum Beispiel eine Klappe, einen Deckel, eine Türe oder dergleichen, mit einem feststehenden Scharnierteil, einem schwenkbaren Scharnierteil und einer federbelasteten Rasteinrichtung, wobei das schwenkbare Scharnierteil aus einer Schwinge mit einer Öse besteht, in der ein mit dem feststehenden Scharnierteil drehfest verbundener Führungskolben drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse aus einer zylindrischen Bohrung (13) mit mindestens einer Aussparung (14) besteht und daß der Führungskolben (15) eine senkrecht zu seiner Längsachse verlaufende Bohrung (16) aufweist, in der sich eine Druckfeder (17) befindet, die auf mindestens einen in eine Aussparung (20) des Führungskolbens (15) lagernden Bolzen (18) drückt, welcher in die Aussparung (14) der zylindrischen Bohrung (13) einrasten kann.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Druckfeder (17) je eine Aussparung (20, 21) im Führungskolben (15) mit je einem darin gelagerten Bolzen (18, 19) vorgesehen ist und daß die zylindrische Bohrung (13) der Schwinge (11) eine zweite Aussparung (14) gegenüberliegende Aussparung (14 a) aufweist, so daß die Bolzen (18, 19 ) gleichzeitig in die Aussparungen (14 bzw. 14 a) einrasten können.
3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Bohrung (13) der Schwinge (11) mehrere Aussparungspaare (14, 14 a) aufweist.
4. Scharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskolben (15) stirnseitig Längsrippen (22, 23) aufweist, die in Schlitze (24, 25) des feststehenden Scharnierteils (1) zur Verdrehsicherung eingreifen.
5. Scharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es als Viergelenk ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782833879 DE2833879C2 (de) | 1978-08-02 | 1978-08-02 | Scharnier mit Halteeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782833879 DE2833879C2 (de) | 1978-08-02 | 1978-08-02 | Scharnier mit Halteeinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2833879A1 DE2833879A1 (de) | 1980-02-14 |
| DE2833879C2 true DE2833879C2 (de) | 1987-02-26 |
Family
ID=6046031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782833879 Expired DE2833879C2 (de) | 1978-08-02 | 1978-08-02 | Scharnier mit Halteeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2833879C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3708700A1 (de) * | 1987-03-18 | 1988-09-29 | Lautenschlaeger Kg Karl | Scharnier fuer ganzglas-tuerfluegel |
| FR2648761B1 (fr) * | 1989-06-21 | 1991-10-11 | Coutier Moulage Gen Ind | Dispositif d'arret de porte, notamment de porte de vehicule |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2446180A1 (de) * | 1974-09-27 | 1976-04-15 | Hettich Hetal Werke | Scharnier |
-
1978
- 1978-08-02 DE DE19782833879 patent/DE2833879C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2833879A1 (de) | 1980-02-14 |
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