DE892431C - Zweiteiliger Grubenstempel - Google Patents

Zweiteiliger Grubenstempel

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DE892431C
DE892431C DESCH5430A DESC005430A DE892431C DE 892431 C DE892431 C DE 892431C DE SCH5430 A DESCH5430 A DE SCH5430A DE SC005430 A DESC005430 A DE SC005430A DE 892431 C DE892431 C DE 892431C
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DE
Germany
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lock nut
punch
pit
friction
cone
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Expired
Application number
DESCH5430A
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English (en)
Inventor
Alexander Schubert
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/16Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure
    • E21D15/24Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure with axial screw-and-nut, rack-and-worm, or like mechanism
    • E21D15/26Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure with axial screw-and-nut, rack-and-worm, or like mechanism with screw, worm, or the like, not self-locking but normally prevented from rotation by friction members which slip upon excessive pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zweiteiliger Grubenstempel Im Patent 885.236 ist ein zweiteiliger Grubenstempel unter Schutz gestellt, dessen Unterstempel mit einem steilgängigen Innengewinde versehen ist, in dem einerseits ein gewindeloser Oberstempel mittels Nut und Feder gegen Drehen gesichert und in dem andererseits eine Innenmutter drehbar und feststellbar angeordnet ist. Die Innenmutter wirkt dabei als Schloßmutter. Die unter der Wirkung einer starken Druckfeder gegen einen am Boden des Oberstempels angebrachten Stützring gepreßte Schloßmutter wird durch Reibungskräfte in ihrer Lage gehalten, bis der Gebirgsdruck die Reibungskräfte übersteigt. Durch entsprechende Bemessung der Reibungskräfte hat man es in der Hand, den Stempel auf eine gewünschte Belastung einzustellen.
  • Die unter Schutz gestallte Stempelkonstruktion hat neben dem Vorteil, däß durch vorherige Bestimmung der Reibungswerte an den einzelnen Reibflächen der benötigte Reibungsdruck mit der Belastung in Einklang gebracht werden kann, den weiteren Vorteil, daß komplizierte Schloßkonstruktionen in Fortfall kommen, weil die Grundbelastung zwischen beiden Stempelteilen in axialer Richtung übertragen wird.
  • In Weiterausbildung der Erfindung wird nun vorgeschlagen, die Wirkung des Reibungsschlusses zwischen Schloßmutter und Stützring zu vergrößern. Dies kann ent@veder dadurch geschehen, daß Stützring und Mutter konische Reibflächen erhalten, wobei der entstehende gemeinsame Kegelmantel, an dem beide Reibflächen sich berühren, in der Abwicklung eine größere Fläche einnimmt als die vorher vorhandenen durch Kreisringe gebildeten Berührungsflächen.
  • Man kann aber auch nach Art von Kreisringen gebildete Berührungsflächen beibehalten, wobei diese vorteilhaft nach Art einer Lamellenkupplung vermehrt werden, indem von- unten nach oben auf die Schloßmutter zunächst eine gegen Drehen im Innenstempel gesicherte Reibscheibe, dann eine mit der Schloßmutter sich drehende Reibscheibe und dann der Stützring aufeinanderfolgen.
  • Die mit der Schloßmutter sich drehende Reibscheibe wird von einem Vier- oder Sechskant mitgenommen, der entweder Bestandteil einer von der Schloßmutterkupplung zur Druckfeder durchgehenden Stange oder Bestandteil der Schloßmutter selbst ist.
  • Um ein besseres Lösen der drehbaren Reibscheibe vom Vier- oder Sechskant unter Last zu erzielen, was beim Hauptpatent durch Eintreiben eines Keiles erfolgt, der über eine Lösestange die Druckfeder zusammenpreßt und dadurch die am Ende der Stange befindliche Kupplung löst, kann der Eingriff zwischen Sechskant und der den Sechskant umgebenden Reibscheibe etwa sägezahnartig erfolgen, indem auf den Außenflächen des Sechskantes Schrägflächen angebracht sind mit einer Neigung, die über das Maß der Selbsthemmung hinausgeht. Es bildet sich auf diese Weise eineArt mehrgängiges Schraubengewinde, das bei axialer Verschiebung .des Sechskantes eine Drehung,der Reibscheibe verursacht.
  • Was die Kupplung der Schloßmutter mit dem Stützring bzw. den Reibscheiben anbetrifft, so wird die Lamellenkupplung des Hauptpatentes zweckmäßig ersetzt durch eine Konuskupplung, die verschiedenartig ausgebildet sein kann. Besonders bewährt hat sich eine Ausführungsform, bei der ein Kegel, der durch Nut und Feder im Unterstempel gegen Drehen gesichert ist, mit der Lösestange aus einem Stück besteht; der Kegel trägt mehrere mit Reibbelag versehene Backen, .die längs verschiebbar angeordnet sind; der Reibbelag dieser Backen steht inReibungsschluß mit der konischenInnenfläche der Schloßmutter.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch einen zweiteiligen Rohrstempel, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II, Fig.3 eine Draufsicht auf den Stützring am Oberstempel, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Bremsscheibe, Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform des Schlosses, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht der Bremsscheibe in Verbindung mit einem Ausschnitt des in das Innengewinde des Unterstempels eingreifenden Schlosses, Fig. 8 eine Draufsicht dazu, Fig. 9 und io eine andere Ausführungsform der Verbindung in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. ii und 12 eine weitere Ausführungsform, Fig. 13 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Schloßmutter mit doppelt konischen Abbremsflächen und Fig. 14 einen Schnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. 13-In ` dem mit Innengewinde versehenen Unterstempel i ist der gewindelose Oberstempel :2 mittels des Stützringes 27 durch Nut und Feder 27' gegen Drehung gesichert. Zwischen der Schloßmutter 24 und dem Stützring 27 sind zwei Bremsscheiben 4 und 5 -angeordnet, von denen die Scheibe 5 gegen Drehung in derselben Weise wie der Stützring 27 durch Feder und Nut 5' gesichert ist. Ein zylindrischer Körper 6, der in einer entsprechenden Hohlform der Schloßmutter 24 liegt, ragt mit einem Vierkantansatz 6' durch den Boden der Schloßmutter und die beiden Bremsscheiben 4 und 5 und wird von .dem Stützring 27 durch einen Sprengring 7 gehalten. Der Zylinder 6 trägt an seinem unteren aus der Schloßmutter 24 herausragenden Ende eine konische Reibfläche, die mit einem gegen Drehung gesicherten konischen Ring 8 zusammen eine Kegelkupplung bildet. Der Anpressungsdruck erfolgt durch die mit dem konischen Ring 8 verbundene und nach oben durch den Oberstempel 2 sich erstreckende Lösestange 25 mittels der zwischen dem Stützring 27 und der Scheibe 26 angeordneten Druckfeder 28.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt: Der auf die Schloßmutter 24 wirkende Gebirgsdruck hat eine Drehung der Mutter zur Folge, wobei die gegen Drehung gesicherte Scheibe 5 eine Bremswirkung unter Wirkung der Feder 28 auf den Boden der Schloßmutter a4 ausübt. Mit der Drehung fder Schloßmutter 24 wird durch den Vierkantansatz 6' der Zylinder 6 mitgenommen, der jedoch einmal durch die Kegelkupplung 8 und zum anderen durch die auf dem Vierkant sitzende Scheibe 4, die auf der oberen Fläche der gegen Drehung gesicherten Scheibe 5 liegt, abgebremst wird.
  • Das Lösen erfolgt durch Eintreiben eines Keils 35 über die Lösestange 25. Dies hat zwar ein weiteres Zusammendrücken der Druckfeder 28 zur Folge, doch wird durch die Abwärtsbewegung der Stange 25 die Konuskupplung mit der Schloßmutter gelöst, soadaß der Oberstempel durch Drehbewegung der Schloßmutter zum Einsinken kommen kann.
  • Eine ähnliche Ausführungsform zeigt Fig. 5, bei der die mit dersLösestange25 verbundene und durch die Druckfeder 28 angepreßte Kegelkupplung innerhalb der Schloßmutter 24 angeordnet ist. Die Kupplung besteht aus einem mit der Lösestange 25 verschweißten Kegel 9, der an seinem unteren Ende durch Ansätze 9', die in die Nuten i' des Unterstempels i greifen, gegen Drehung gesichert ist. Auf dem Kegel sind vier mit einem Reibbelag iö versehene Backen io längsverschiebbar zwischen Führungsleisten 9' angeordnet, die an der entsprechend konisch ausgebildeten Innenwand der Schloßmutter 24 anliegen.
  • Die Schloßmutter 24 ragt mit einem abgesetzten Teil i i in den Oberstempel 2. Zwischen dem Boden des Oberstempels und der Schloßmutter 24 sind wie im vorhergehenden Beispiel die Bremsscheibe 4 und .die gegen Drehung gesicherte Scheibe 5 angeordnet. An Stelle des Vierkants bildet der Ansatz i i an der Stelle, wo die Scheibe4liegt, einen Sechskant (Fig.7 und 8), auf dessen Seitenflächen gleichmäßig nach einer Seite hin von der Oberkante nach unten führend schräg verlaufende Gleitflächen 12 ausgeschnitten sind. Die Gleitflächen sind so angeordnet, daß keine Selbsthemmung eintreten kann. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Neigung von etwa 25° erwiesen. In diese Ausschnitte greift die entsprechend geformte Scheibe 4, so daß bei einer axialen Verschiebung des Teils i i durch Druck auf die aufliegenden Schrägflächen 12 eine seitliche Verschiebung der Scheibe 4 erfolgt. Diese axiale Verschiebung erfolgt beispielsweise beim Lösen durch Eintreiben des Keils 35.
  • Man kann auch den axialen Druck nach beiden Richtungen wirksam ausnutzen, indem man die Schrägflächen 12 nach beiden Seiten hin erstreckt, wie dies bei den Ausführungen nach Fig. g und io und Fig. i i und 12 der Fall ist. Im ersteren Beispiel sind die beiden Schrägflächen 12' von der Oberkante des Sechskants i i ausgehend angeordnet, während bei dem zweiten Beispiel die Schrägflächen 12" von der Ober- und Unterkante ausgehen.
  • Um beim Lösen das Absinken der Schloßmutter 24 zu erleichtern und beschleunigen, sind zwischen der die Schloßmutter haltenden Scheibe 14 und dem Stützteil des Oberstempels Kugeln 15 angeordnet. Der Oberstempel selbst ist gegen Drehung durch die Ansätze 13 gesichert, die in die Nut i' des Unterstempels eingreifen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 und 14 ist der den Oberstempel tragende Stützring' 27 von unten konisch hohl geformt und bildet zusammen mit der aus vier Teilen zusammengesetzten Schloßmutter 24 eine Kegelkupplung. Das Anpressen erfolgt durch die konische -Gestaltung .des unteren Endes der Lösestange 25 bei 25' unter der Wirkung der Druckfeder 28. Die !Drehung der Lösestange verhindern in Nuten 16 der Stange eingreifende Federn 17 des Stützringes 27. Eine Abbremsung der Schloßmutter 24 erfolgt hierbei sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenwandung der kegelig geformten vier Backen..

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliger Grubenstempel, insbesondere Rohrstempel, vorzugsweise ganz oder teilweise aus Leichtmetall, nach Patent 885 236 mit steilgängigem Innengewinde im Unterstempel, in ,dem ein gewindeloser Oberstempel mittels Nut und Feder gegen Drehen gesichert und in dem eine Innenmutter dreh- und feststellbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Reibwirkung die wirksame Reibfläche der Schloßmutter vergrößert ist.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Reibfläche der Schloßmutter (24) kegelmantelförmig ausgebildet ist und mit einer entsprechenden Reibfläche eines am Oberstempel angebrachten Stützringes (27) zusammenwirkt.
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßmutter (24) auch eine innere kegelförmig gestaltete Aussparung aufweist, in der ein am unteren Ende der die Schloßmütter und den Stützring durchdringenden Stange (25) angeordneter Konus (25') vorgesehen ist, der unter Einwirkung einer Druckfeder (28) einen Reibungsschluß mit der-Schloßmutter und dieser mit dem Stützpunkt vermittelt.
  4. 4. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur wirksamen Vergrößerung der Reibfläche zwischen Schloßmutter (24) und Stützring (27) mehrere Reibringe angeordnet sind, die abwechselnd gegen Drehen gesichert sind bzw. sich mit der Schloßmutter drehen können.
  5. 5. Grubenstempel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, d aßdie drehbaren Reibringe (4) auf einem Vier- oder Sechskant (6') aufgereiht sind, mit dem die Lösestange (25) im Bereich der Reibringe ausgestattet ist.
  6. 6. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßmutter (24) mit einem in den Oberstempel hineinragenden Sechskantansatz (ii) versehen ist, auf dem zunächst ,der Schloßmutter ein gegen Drehen gesicherter Reibring (5), darauf ein drehbar angeordneter Reibring (4) und darauf ein vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Kugellagers sich gegen den Oberstempel (2) abstützender Ring (14) angeordnet sind.
  7. 7. Grubenstempel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen .dem Sechskant (i i) und der Bremsscheibe (4) geneigte, vorzugsweise sägezahnartig angeordnete Eingriffsflächen (i2) vorgesehen sind, wobei der Grad der Neigung oberhalb der Selbsthemmung liegt. B. Grubenstempel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schloßmutter (24) und Stange (25) eine Konuskupplung vorgesehen ist. g. Grubenstempel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein am unteren (Ende der Stange (25) angeordneter Konus im Innenstempel beispielsweise mittels Nut und Feder gegen Drehen gesichert und mit Führungsleisten (g') versehen ist, zwischen denen vorzugsweise mit einem Reibbelag (io') versehene Backen (io) längs verschiebbar angeordnet sind, .die am entsprechend geformten Innenkonus der Schloßmutter (24) anliegen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 228 165, 236 334; »Die neueste Entwicklung des Strebausbaus in Stahl und .Leichtmetall« von Dr.-Ing. F. Spruth, 1950, S.22.
DESCH5430A 1950-12-09 1950-12-09 Zweiteiliger Grubenstempel Expired DE892431C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE236334C (de) *
DE228165C (de) *

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE236334C (de) *
DE228165C (de) *

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