DE892064C - Spaninlbandiageoung für das drehbare Teil von Meß-, Registrier-, Anzeige- oder Schaltgeräten, insbesondere für Relaisanker - Google Patents
Spaninlbandiageoung für das drehbare Teil von Meß-, Registrier-, Anzeige- oder Schaltgeräten, insbesondere für RelaisankerInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 28. JUNI 1956
S 2318p IX/42 d
Die Aufhängung an gespanntem Faden, Draht oder Band wird als sehr empfindliche und sehr genau
justierbare Lagerung bei Meß-, Anzeige-, Schaltgeräten u. dgl. überall dort gern verwendet,
wo das zu lagernde Teil nur Drehbewegungen innerhalb eines kleinen Winkelbereichs auszuführen
hat. Das Lagerglied, meist ein flaches Stahlband, ist dabei mit seinen Enden in einem Bügel, Ring
od. dgl. mit Vorspannung befestigt, wobei bisher der Träger selbst die Spannkraft aufbringt. Es hat
sich gezeigt, daß die im Laufe der Zeit eintretenden Materialermüdungen die Spannung des Bandes
so stark verringern, daß eine in vielen Fällen nicht mehr tragbare, als Lagerlose anzusehende Verschlechterung
der Lagerung eintritt. Dies ist besonders dann der Fall, wenn das Spannband gleichzeitig
zur Fesselung des Meß-, Anzeige- oder Schaltgliedes an eine bestimmte Nullage verwendet
wird, wobei die Fesselungskraft der Vorspannung des Bandes verhältig ist, also mit dieser abnimmt.
Um den Ermüdungserscheinungen des bandspannenden Ringes, Bügels od. dgl. entgegenzuwirken,
hat man parallel zu dem Spannband bereits Stützen in Form von Bolzen od. dgl. verwendet.
Dadurch wird zwar die Brauchbarkeit solcher Lagerungen wesentlich verlängert, jedoch hat sich
gezeigt, daß auch diese Maßnahme in vielen Fällen, insbesondere bei der Ankerlagerung hochempfind-
licher und stark beanspruchter elektrischer Relais, nicht genügt. Man muß hierbei vielmehr von Zeit
zu Zeit die Lagerung durch Anziehen der meist als verschraubbare Bolzen ausgebildeten Spannstege
von Hand nachspannen. Letzteres aber erfordert bei feinjustierten Meßinstrumenten und Relais
hohen Zeitaufwand und ist im allgemeinen auch nicht am Betriebsort, sondern nur in der Werkstatt
mit der erforderlichen Sorgfalt durchführbar.
ίο Solche Maßnahmen sind nicht mehr erforderlich,
wenn erfindungsgemäß dem Bügel, Ring od. dgl., in welchem die Enden des Spannbandes befestigt
sind, durch eine in koaxial oder parallel zum Spanndraht verlaufender Richtung wirkende Feder
vorgespannt wird. Die Vorspannkraft dieser Feder muß recht beträchtlich sein. Eine hierfür geeignete
Feder, die ebenfalls auch den im allgemeinen bei solchen Geräten bestehenden Forderungen nach geringstem
Raumbedarf entspricht, besteht erfin-
ao dungsgemäß aus einem breiten, im wesentlichen zylindrisch um ihre Wirkrichtung gebogenen Federband.
Dieses Federband wirkt wie eine Schraubenfeder. Es genügt im allgemeinen, sie eingängig zu
machen, in. welchem Falle sie aus einer parallelogrammförmig zugeschnittenen Platte aus Federblech
zu einem Zylinder mit parallel zur Zylinderachse verlaufendem Schlitz gebogen werden kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
In Fig. ι ist ein Bügel 1 in Seitenansicht und in
Fig. 2 in Draufsicht dargestellt, der mittels durch die Befestigungslöcher 2 greifender Schrauben
od. dgl. an dem Gestell oder Gehäuse des Meß-
gerätes oder elektrischen Relais befestigt werden kann und an einem Spannband 3 das zu lagernde
drehbare Teil 4, z. B. einen Meßgerätezeiger, oder den Anker eines elektromagnetischen Relais, trägt.
Dieser erstreckt sich in zur Zeichenebene der Fig. 1 senkrechter Richtung. Das Band 3 ist beim Ausführungsbeispiel
ein flaches Stahlband mit rechteckigem Querschnitt, welches oben und unten eine Bohrung besitzt für das Annieten an oben und
unten auf der Vorderseite des Bügel 1 vorspringende Nasen 1' und 1". Parallel zu dem Spannband
erstreckt sich die Vorspannfeder 5, welche in Fig. 3a bis 3d gesondert in größerem Maßstab
dargestellt ist. Diese Feder wird aus einem parallelogrammförmig zugeschnittenen Blech gemäß
Fig. 3c und 3d zylindrisch so zusammengebogen, daß sich die senkrechten Kanten gemäß Fig. 3 a
und 3 b mit einem parallel zur Zylinderachse verlaufenden Schlitz gegenüberstehen. Die oberen
Ecken bzw. unteren Ecken sind dann zueinander um die wirksame Federlänge in axialer Richtung
versetzt. Das Einsetzen der Feder in den Bügel 1 erfolgt mittels eines Gewindebolzens, der von oben
in den Bügel 1 nach Art einer Stiftschraube eingeschraubt wird und auf dem außer der Feder 5
auch zwei die Feder zwischen sich fassende Buchsen 6' und 6" lose aufgeschoben werden. Der
Bolzen ragt dann in eine öffnung des unteren
Teiles des Bügels 1 lose ein. Er ist oberhalb der Buchse 6' auf einen geringeren Durchmesser abgesetzt,
so daß er dort eine Druckfläche besitzt, gegen die sich die Buchse 6' legt. Eine derartige
Feder läßt sich durch entsprechendes Anziehen des Schraubenbolzens 7 spannen. Die Vorspannkraft
kann sehr beträchtlich sein, ohne befürchten zu müssen, daß sie durch Materialermüdungserscheinungen
merklich absinkt.
Claims (6)
1. Spannbandlagerung für das drehbare Teil von Meß-, Registrier-, Anzeige- oder Schaltgeräten,
insbesondere für Relaisanker, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel, Ring od. dgl., _ in
welchem die Enden des Spannbandes befestigt sind, durch eine in koaxial oder parallel zum
Spanndraht verlaufender Richtung wirkende Feder vorgespannt ist.
2. Spannbandlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannfeder
aus breitem, im wesentlichen zylindrisch um ihre Wirkrichtung gebogenem Federband besteht.
3. Spannbandlagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem
parallelogrammförmig zugeschnittenen Federblech zu einem Zylinder mit parallel zur Zy- go
linderachse verlaufendem Schlitz gebogen ist.
4. Spannbandlagerung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
sich an einem durchgesteckten und einseitig oder beiderseitig in den Bügel, Ring od. dgl. gehalterten
Bolzen führt.
5. Spannbandlagerung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder sich über
ebenfalls über den "Bolzen geschobene Ringe oder Hülsen an dem Bügel, Ring od. dgl. abstützt.
6. Spannbandlagerung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen
als im Bügel, Ring od. dgl. verschraubbares Stellglied für die Federspannung ausgebildet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 539 6.56
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892064C true DE892064C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=581092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT892064D Expired DE892064C (de) | Spaninlbandiageoung für das drehbare Teil von Meß-, Registrier-, Anzeige- oder Schaltgeräten, insbesondere für Relaisanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892064C (de) |
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