DE892041C - Auf einem Fahrzeug angebrachte Anordnung zur Abtötung von Ungeziefer, z. B. Läusen, in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen durch die Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfel'des - Google Patents
Auf einem Fahrzeug angebrachte Anordnung zur Abtötung von Ungeziefer, z. B. Läusen, in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen durch die Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfel'desInfo
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Description
- Auf einem Fahrzeug angebrachte Anordnung zur Abtötung von Ungeziefer, z. B. Läusen, in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen durch die Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfeldes Es ist vorgeschlagen worden, Ungeziefer, z. B. Läuse, in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen dadurch abzutöten, daß die Gegenstände samt dem Ungeziefer der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfeldeir, insbesondere eines Ultrakurzweldenfeldes mit einer Wellenlänge von weniger als roo m, ausgesetzt werden. Es ist vorgeschlagen worden, die zur Durchführung dieses Verfahrens erforderlichen elektrischen Einrichtungen geschlossen auf einem Fahrzeug, beispielsweise einem Lastkraftwagen., anzuordnen, um sie wahlweise an verschiedenen Orten einsetzen zu können.
- Gegenstand der Erfindung ist eine besonders vorteilhafte Ausbildung einer derartigen fahrbaren Anordnung zur Abtötung von Ungeziefer in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen durch die Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfeldes. Erfindungsgemäß sind die Feldelektroden und die zugehörigen Generatorröhren derart übereinander angeordnet, daß sich die Feldelektroden oberhalb der Generatorröhren befinden. Eine solche Anordnung hat den Vorzug einer weitgehenden Raumausnutzung. Das Kondensatorfeld liegt frei, so daß die Fördermittel für das zu behandelnde Gut ohne Schwieriglceit angebaut werden können. Die Förderrichtung ist senkrecht zum Schwingungskreis und parallel zu den Kondensatorelektroden. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß das Gut, ohne ein von streuenden Feldkraftlinien gebildetes Vorfeld durchlaufen zu haben; in das. Konden.satosrfeld ein- und ausgebracht werden kann, ohne daß mit Rücksicht auf das Streufeld irgendeine umständliche Führung der Förderrichtung not-,vendig ist. Zur Abtötung von Lebewesen im elektrischen Hochfrequenzfeld ist eine rasch einsetzende Behandlung bei großer Feldstärke zweckmäßig. Eine Energieabsorption durch das Streufeld des Schwingungskreises wird also weitgehend vermieden. Sie ist unerwünscht, weil die schwachen Felder biologisch kaum wirksam sein dürfen. Auch ist es bei der Anordnung nach der Erfindung vorteilhaft, daß die Generatorröhren im Transportwagen tief angeordnet sind, so daß sie nur mäßigen Erschütterungen ausgesetzt sind.
- Gemäß der weiteren Ausbildung der Anordnung nach der Erfindung ist es vorteilhaft, den Hoohfrequenzerzeuger durch die Ladefläche des Fahrzeuges hindurch in das Fahrgestell des Fahrzeuges einzubauen, vorzugsweise derart, daß sich die Röhren des Hochfrequenzerzeugers ungefähr in Höhe der Ladefläche des Fahrzeugeis befinden. Hierdurch ist eine weitgehende Schonung der Generatorröhren gewährleistet. Ferner ist es vorteilhaft, wenn zum mindestem der Hochfrequenzerzeuger auf dem Fahrzeug federnd angeordnet ist. Beispielsweise kann der Hochfrequenzerzeuger an Feldern aufgehängt sein, die an geeigneten, am Fahrzeug angebrachten Isolatoren befestigt sind. Hierdurch wird verhindert, daß die Generatorröhren und: sonstige empfindliche Teile des Hochfrequenzerzeugers bei schlechten Straßeroverhältnisse@n durch Erschütterungen geschädigt werden. Die Stromzuführu.ngsslei;tungen des Hochfresquenzerzeugers werden hierbei zweckmäßig biegsam ausgebildet.
- Sodann ist es vorteilhaft, wenn der Hochfrequenzerzeuger, zweckmäßig mit den Feldelektroden, von einem metallischen Gehäuse umgeben ist. Dies kann derart geschehen, daß der Hochfrequenzerzeuger, zweckmäßig zusammen mit den Feldelektroden, in dem federnd am Fahrzeug angebrachten Abschirmgehäwse fest eingebaut wird. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß die Isolatoren, die zur Halterung des Hochfrequenzerzeugers im Abschirmgehäuse verwendet werden, um die Länge der Federung größer sein können, wodurch die Gefahr eines Überschlages vom Schwingungskreis zum Gehäuse vermindert wird. Am Abschirmgehäuse wird zweckmäßig eine Klemmentafel angebracht, zu der biegsame Stromzuführungsleitungen führen.
- Da der Hochfrequenzerzeuger beim Betrieb des, Gerätes möglichst stabil stehen soll, ist es vorteilhaft, Mittel vorzusehen, die die Federmittel während des Betriebes unwirksam machen, indem sie beispielsweise durch einen einfachen Druckhebel das Abschirmgehäuse unterfangen.
- Schließlich ist es noch vorteilhaft, wenn die Röhren des Höchfrequenzerz.eugers in hohl ausgebildete Leiterteile des Lastschwingungskreises des Hochfrequenzerzeugers eingebaut werden. Diese auch zur Hoahfrequenzfe@lsdbehandlung anderen Gutes geeignete Anordnung hat verschiedene Vor-!i teile: Zunächst ergibt sich eine günstige Raumausnutzung. Ferner sind die Generatorröhren gegen mechanische Beschädigungen gut geschützt. Außerdem bietet sich aber noch der Vorteil, daß die hohlen Leiterteile als Luftschacht für die Kühlluft der Generatorröhren verwendet werden können. Die Luftzuführung erfolgt zweckmäßig im Spannungsknoten des Schwingungskreises. Die Abführung der Kühlluft kann an Austrittsöffnungen der hohlen Leiterteile erfolgen, die zweckmäßig an .der Außenseite der Leiterteile angebracht werden, da hier eine geringe Stromdichte herrscht und der Schwingungskreis wenig gedämpft wird. Die Austrittsöffnungen werden zweckmäßig mit Längsdrähten oder Drahtgeflecht, z. B. aus Kupfer, überdeckt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig., i zeigt die Anordnung in einer schematischen Gesamtansicht, Fig.2 den Hochfresquenzerzeuger mit einem ihn umgebenden Abschirmgehäuse.
- In Fig. i ist auf einem Fahrzeug i .ein Gehäuse 2 angerdnet, das den Hochfrequenzerzeuger enthält und gleichzeitig als Absohirmgehäuse dient. Das Gehäuse :2 ragt durch eine Öffnung der Ladefläche des Fahrzeuges nach unten hindurch und isst mittels der Federn 3 schwingbar aufgehängt.
- In Fisg. 2 befindet sich im Innern des Abschirrngehäuses 2 des Hochfresquenzerzeugers ein Röhrengenerator, der in Gegentaktschaltung angeordnete Röhren q, und 5 besitzt. Die Röhren sind im Innern der hohlen Leiter 6 des Schwingkreisels angeordnet. In denn Schwingkreis liegt ferner oberhalb der Generatorröshren der aus den beiden: Elek- troden 7 und 8 bestehende Feldkondensator. In diesem Kondensator werden die auf einem Förderband 9 zu- und abgeführrtenKleidungsstücke od. dgl. der Einwirkung des Hoohfrequenzfeldes ausgesetzt. Der Röhrengenerator ruht auf einem Rohrstutzen io aus Isolierstoff. Die Anodenleitung ii und die Gitterleitung i2 des Röhrengeneratorts sind durch die Wandung des Abschirmgehäuses 2 hindurch isoliert nach außen geführt.
- Der Kühlluftstrom der Generatorröhren wird durch den Stutzen io geführt und kann durch die Öffnung 13 und 1d. wieder entweichen.
Claims (7)
- P.ATENTANSPRLUCHE; i. Auf einem Fahrzeug angebrachte Anordnung zur Abtötung von Ungeziefer, z.. B. Läusen, in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen durch die Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfeldes, insbesondere eines Ultrakurzwellenfeldes mit einer Wellenlänge von weniger, als ioo m, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldelektroden oberhalb der zugehörig-en Generaitorröshren angeordnet sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der Hochfrequen:zerzeuger durch die Ladefläche des Fahrzeuges hindurch in das Fahrgestell des Fahrzeuges eingebaut ist, vorzugsweise derart, daß sich die Röhren des Hachfrequenzerzeugers ungefähr in Höhe der Ladefläche: des Fahrzeuges befinden.
- 3. Anordnung nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß zum mindesten der Hochfrequenzerzeuger auf dem Fahrzeug federnd angeordnet isst.
- 4.. Anordnung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzerzauger, zweckmäßig zusammen mit den Feldelektroden, von .einem metallischen Abschirmgehäuse umgeben ist.
- 5. Anordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzerzeuger; zweckmäßig zusammen mit den. Feldelektroden, in dem federnd am Fahrzeug angebrachten Abschirmgehäuse fest eingebaut ist.
- 6. Anordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, z. B,. Hebel, vorgesehen sind, durch die die Fcide-rmit.tel während des Betriebes unwirksam gemacht werden können.
- 7. Anordnung nach Anspruch z bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieRöhren des Hochfrequenzerzeugers in hohl ausgebildete Leiterteile des Lastschwingkrcises des Hochfrequenzerzeugers eingebaut sind, wobei die hohlen Leiterteile zweckmäßig von Kühlluft durchströmt sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892041C true DE892041C (de) | 1953-08-20 |
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ID=581069
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT892041D Expired DE892041C (de) | Auf einem Fahrzeug angebrachte Anordnung zur Abtötung von Ungeziefer, z. B. Läusen, in Kleidungsstücken und anderen Gegenständen durch die Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfel'des |
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- DE DENDAT892041D patent/DE892041C/de not_active Expired
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