DE892017C - Selbstschalter mit von einem Bimetallauslöser gesteuertem Kraftspeicher - Google Patents
Selbstschalter mit von einem Bimetallauslöser gesteuertem KraftspeicherInfo
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- DE892017C DE892017C DENDAT892017D DE892017DA DE892017C DE 892017 C DE892017 C DE 892017C DE NDAT892017 D DENDAT892017 D DE NDAT892017D DE 892017D A DE892017D A DE 892017DA DE 892017 C DE892017 C DE 892017C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/14—Electrothermal mechanisms
- H01H71/16—Electrothermal mechanisms with bimetal element
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Description
- Selbstschalter mit von einem Bimetaliauslöser gesteuertem Kraftspeicher
Es! ist bekannt, für die Auslösung der- Selbst- schaler Kraftspeicher zu benutzen, deren Ver- klinkung von dem Bimetallauslös!er gelöstt wird. Die Lösung erfolgt bei Überstrom durch die er- höhte Erwärmung und Durchhiegung des Bi- metalilauslösers. Der Kraftspeicher- hebt :dann! mit seiner aufgespeicherten Schilagkra£t die Sperr;unig der Eintsch@altstellung dies Sel!b!sts!chalterst auf. Bei den mit Verklinkung arbeitenden Anord- nungen kann es vorkommen, daß der Bimetall- auslöser bei einer Erwärmung und Durchbiegung dies Biimet,al!ls" die no;c!h nicht zur Auslösung des Schal!terst führt, ,die Verlelinkungsfächie dürch, Über- windung der Rei@butnig an der Verklinkuug ver- kleine!rt. Kühilt sich der BtimetaIlauslösier wieder ab, so tritt infolge der eine Ver- größerung der Verkl!inkuntgsfläche nicht mehr, ein. Entsteht dann eine Überlastung, die den Schialter zur Auisilöisuug bringt,. so ist die Auslösezeit herab- gesetzt, weil der Bimetallauslöser einen Teil der Verkl,inkungs!fläche nicht mehr zu überwinden hat. Die Verkleinerung der Auslöisezeit wird um sio größer, je öfter sich, der oben geschilderte Vorgang vo!r dem Auslösen dies Schalters wiederholt hat. Es kann bei mehrfachen Stromstößen scg!a!r@ so weit kommen, daß die Verklinkungsfläche sich derart verkleinert hat, daß bei ganz geringen Erschütte- rungen der Schalter von selbst! auslöst, ohiae diaß das Bimetall eine weitere Veranlassung dla,zu ge- geben hat. Zu den mit Verldinkung arbeitenden( Anortdntun,- gen hom!mt noich hinzu, daß, bei kräftigem Kraft- 1speicher ,die Reibung an der Veirkliukuintgsfläche recht groß ist. Der Bimetallauslöser kann! eine fälliges Auslösen desi Schalters bei mehrfachen Sbroimstößen ist bei :der Anordnung gemäß: dien Erfinduinig nicht möglich. Die Zuverlässigkeit, stets in der gleichen: Zeit aniszu.4iöisien, und bei nicht genügender überlastung immer wieder in die uirspniimigliehe Sperrsitelilung zuirüclczugehein, hängt vom, dem Durichmes.eer der einzelnen Verbindlungsaichsen dies Kniegelenkes alt:. Durch Kleinhalten, der Verb-i.ldhngsa,chs-en läß:t sich die Znverläseigkoit aiuß:er!oirdendtich steigern.solche Verkliinkuing nur sichwer und nur, innerhalb einer großen Streuung lösen. Nach der Erfindung wird am Selbistschallter zwischen dem Kraftspeicher und -dem: Bimetall- ausilmser ein Kniegelenk angeordnet, ,das von ,dem B.imet:aillauslöser unter Duirchdrückung über die Totpuinktlag 5 in einer _ für den Kraftspieicher,gehalten, und beim Ansilösieni über diie Toitpunktlage- zurüclcb,ewegt wird. In der Zeichnung isst eine Aus.führungsibeispieel der Erfindung darges.tellit. Die Fig. i ende 2 zeigen schematisch einte Anordnung gemäß .gier Erfindung. Die Fig. 3 gibt die Anordnung gemäß -gier Erfindung in .einem mehrpoligen Schalter wieder. Mit i ist der Bii@rnetadilauslöisier bezeichnet, dler dien Kraftspeicher :dies Selbsitsichalters steuert. Der Kraftspeicher ist eint zweimmiger Hebel 2, der um die Achise 3 drehbar ist-, und unteir' Wirknzmig einer starken Feder 4 steht. Zwisichen dem Kra£ttspeichier und dien Biiimetaill@au,silöser der Erfindüng ist, ein Kniegelenk angeordnet, ,das aazsi den Gliedern und; 6 besitdit. Das, Glied 5 ist an ,dem Kr@aft- speiche!rh!ebieil 2 angelienkt. Das Glied; 6 isst um, die Achse 7 -drehbar und trägt eine Einsteillsichraube B. Die Fiig. i zeigt die Anordnung gemäß der Er- findung ins .gier Sperrstelliung für dien; Kr'aft.sp,eiiohier. Der Kraftspeicherhebel 2 wird in der Sperrstellung dadurch gehalten, daß sich die Einstellschraube 8 gegen denn Bimetalläauslöser i legt. Dias, Knie- gelenk 5, 6 ist eine wenig über ,die Totpunktlage dhrchigedrückt. Die Tiefe der Durchdrilckung kann duirch, diiie Einstellischraube 8, in Abhängigkeit von der, gewünschten :und zulässigen Überlastung des zu schützenden Gerätes eingestellt werden,. Je kleiner die Durchidrückung dies Ivegialemkes über die Tot!punktlage @is.t, desto, geringer isst die vorm dem Bimetallanisdoser Halltekradt. Um den Bimetadl'aussläseir hiervon weitgehend zu! ent- lasten, kann ans dem Glied 6 des Kniegelenkes eine Feder g .angeoirdnet werden, die der von! denn Kraft- speicher wbeir dasr Kniegelenk ausgeübten Kraflt entgegenwirkt. Spricht der Bimetallauslöser an, in- ,dem er sich durchbiegt (Feg. 2), so wiirid glas Knie- ged,er9c über die Totpunktliage zurückbewegt. Bei Überschreiten der Totpuniktlage bricht d' s: Knie- gelenk in stich zusammen, und' der Kraftspeiicher- hebel f#lhr't unter Wirkung der Krafbsp:eich!e'rfeder 4 einte schtagartigge Bewealung aus, wo,dürch der Me- chamii@simus des Schal:tieirs: zur Auslös@unig gebracht wird. Ein wesentlicher Voirteil der Erfindung besteht darin, ,diaß bei allen! Bewegungen des Bdmetall- anuts:lösers; @die das Kniegelenk nicht über die Toit- pu nktlage zurückdrücken, die Einstellschirau!be 8 an dient Bdmetalilaiuslöser i anliegt. Nasch jeder über- Lastunig, -die nicht zur Auslösung dbsi Kraftspeichers Führt, geht dass unteir Druck sitehendde Kniegelenk mmer wieder in die ursprüngliche Speirrsitelfung 3urück. Die Anoe'dnungi gemäß der' Erfindlung arbeitet adiso stets mit der gleichen Ausilösezeit, nenn nach der vorangegangenen die Auslösung des Ichelters nicht bewirkenden; f@berlastung der Bi- netallausilösier sich völlig albgekühlt ?hat. Eins zu- - Ein weiterer Vorzug der Erfindung besteht dhrin, daß die Kraft, .die giegmi die Auisliöiselara£t des Bimetallausilöisers, wirkt, mit der Zunahme der, Aus; biiiegung in weit hoheremn Maß, geringer wdrid als die Kraft des ausbiegenden Bimetalls. Der Bimetallauusslöser .halt #somit eine kleine Auslüsearbeit, aufzubringen. Diese bleibt sddh stets gleich, n.ndoilä°'ed!essen isst auch -die Streuung int edier Auisdiöisezeit rieche klein. Dia der Bi!metallausdö!s,er bei gestrecQter Laige dies Kniüegelenkes eine nur geri:nigle Ausilösearbeit hast, wiird :auch einte: schl@aä artige Aus ilösung mit geniau begrenzter Amsibiegung des Bünetallis erreicht.
- Schließlich ist noch hervorzuheben, dhß bei Anordnung .gemäß der Erfindung :die Er!schütter'ungssiicherheit des; Sehalltersi in der Eintschaltstedtliung immer gleich .groß bleibt, wenn Überlastungen auftreten, die nichit zurr Auslösung .dies Schaltiris geführt haben.
- Ins der Feig. 3 isst idie Anordhung gemäß, der Erfindung ein Verbindung mit, einem. eliektrom-agnetischen Auslösier an :dem Unterteil eines Schalters dargestellt. Der Unterteil des- Sockels fo nimmst die Anordnung gemäß der Erfindung mit ,dem Bimetalliauslöser, i unterhalb. der Tr'ag'pilette z i auf, während oberhalb der Tragplatte i i der Magnet 12 dies elekbnimagnefisdhen Auslösers angeoirdlnet ist. Der Anker i3 desi elektromagnetischen Auslöisiers befinidet sich unterhalb, der Tragplatte und sitzt an einem -dloppelarmigen Hebel 14, der uni die Achse 3 drehbar ist, um die sich zugleich der Kraftspeicherhiebel 2 .bewegt. Der .doppelarmige Hiebeli 14 steht unter Wirkung der Rüddhoilfedier 15. Spricht der elektroimagnetische Auslöser an, indem der Anker 13 angezogen wird:, sio schEg t der freie Arm dies,dopp:e1.a,rmiigen Hebelfis 14 gegen das. Glied 6 dies Kniegelenkes, wodurch ,das Kniegelenk über die Toitpu.nktliage zurückbewe wird. Beim Zusiammenbireehen des, Kniegelenkes 5., 6 schlägt der Kraftspeicherhebel 2 gegen den Stößel 16, der ,den Mechaniismus :dies Schadibets auslöst. Spricht an dlem in der Feig. 3 gezeiigtieni Schalter der Bimetallausilöser i an, so, wird beiim Auslösen, .des: Kraiftspeicherhebels 2 ebenfalls ein Stößel 16 bewegt.
Claims (1)
- PAT-ENTANSPRUCHE: i. Selbstschalter mit von einem Bimetallauslöiser gesteuertem Kraftspeicher, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kraftspeicher (Zi) und dem Biimetallattslöser (i) ein Kniegelenk (5, 6) angeordnet isst, glas von dien Biimetalfausläser (i) unter Durehdlrücktmg über die Totpunktlage in einer Sperrstellung
für den Kraftspeicher gehalten Und beire Aus- lösen über die T'oitpunktlage zuriückbewegt wird. 2. Selbistschafer nach Anspruch i, da,dürch gekennzeichnet, daß der B.imeta:,llo;uisl@ö@sier (i) von der, von dem Kraftspeicher (2) wbier das Kniegelenk (5, 6) ausgeübten Kraft dlurrh,eine Feder (9) eutllastet wird. 3. Selbstschalter nach Anspruch i, da,dürch gel ennzeichnet, dlaß -die durch. diene Bimetall- ausl@öser (i) bewiekte Sperrung dies Kra,fi- speichers (2) von einem edektromagnetische:n Auslöser (i2) durch Zurückbewegen des Knie- gelenkes (5, 6) über die Totpunktlage auf- gehoben werden kann.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892017C true DE892017C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=581047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT892017D Expired DE892017C (de) | Selbstschalter mit von einem Bimetallauslöser gesteuertem Kraftspeicher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892017C (de) |
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0
- DE DENDAT892017D patent/DE892017C/de not_active Expired
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