DE891726C - Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Glastafeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Glastafeln

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DE891726C
DE891726C DEA3522D DEA0003522D DE891726C DE 891726 C DE891726 C DE 891726C DE A3522 D DEA3522 D DE A3522D DE A0003522 D DEA0003522 D DE A0003522D DE 891726 C DE891726 C DE 891726C
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DE
Germany
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glass
grid
pane
frame
grids
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Application number
DEA3522D
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English (en)
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Lloyd V Blaek
Gerald Z Minton
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American Securit Co
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American Securit Co
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/14Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands
    • C03B35/20Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands by gripping tongs or supporting frames
    • C03B35/202Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands by gripping tongs or supporting frames by supporting frames
    • C03B35/205Transporting hot glass sheets or ribbons, e.g. by heat-resistant conveyor belts or bands by gripping tongs or supporting frames by supporting frames the glass sheets being in a vertical position
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B27/00Tempering or quenching glass products
    • C03B27/04Tempering or quenching glass products using gas
    • C03B27/052Tempering or quenching glass products using gas for flat or bent glass sheets being in a vertical position

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Härten von Glastafeln Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Härten von Glastafeln oder Scheiben und insbesondere von dünnen Scheiben, beispielsweise solchen, die unter 6 mm dick sind.
  • Ein bekanntes Verfahren zur Härtung von Glastafeln besteht darin, daß man sie senkrecht am oberen Rand aufhängt, dann bis in die Nähe des Erweichungspunktes des Glases erhitzt und auf die beiden Flächen der immer noch aufgehängten Tafeln kühlende Luftströme aufbläst, die gleich stark auf beide Seiten der Tafeln einwirken.
  • Die senkrechte Aufhängung der Glastafel, verbunden mit der Gleichförmigkeit der Strahlen, gestattet es, in der Tafel Spannungen zu erzeugen, die auf beiden Seiten der Mittelebene der Tafel gleich sind. Man kann also auf diese Weise eine gute Härtung erzielen, ohne daß die Tafel ihre ebene Form und die Glätte, die sie vor der Härtung besitzt, verliert. Wenn jedoch dieses Verfahren auf sehr dünne Glasscheiben angewendet wird, so ist eine intensivere Wirkung der Kühlmittel, d. h. der Luftstrahlen erforderlich, als wenn das Glas verhältnismäßig dick ist; in diesem Fall werden dementsprechend sehr hohe Luftdrücke angewendet. Unter diesen Umständen zeigte sich, daß die Luftstrahlen auf die Glasscheibe außer der erstrebten Kühlwirkung eine so starke dynamische bzw. mechanische Einwirkung ausüben, daß in der Zone ihres Auftreffens örtliche Verformungen derselben erfolgen, die, obwohl sie die Eignung der Tafel an sich nicht beeinträchtigen, doch zu beanstanden sind, weil sie ihr Aussehen und ihre optischen Werte ungünstig beeinflussen.
  • Ferner ist es wünschenswert, die Glastafeln gegen die Verformungen zu schützen, die sich daraus ergeben können, daß sie sich auf einer in der Nähe des Erweichungspunktes liegenden Temperatur befinden, wenn sie von dem Erwärmungsofen zur Abschreckstation befördert wenden.
  • Schwierigkeiten gleicher Art wie die beschriebenen ergeben sich, wenn man die Tafel nicht am oberen Rand aufhängt, sondern sie in senkrechter Stellung durch Gabeln oder Finger abgestützt wird, die auf ihre Unterkanten oder ihre Unter- und Seitenkanten einwirken.
  • Schließlich ist es, falls die Tafel während der Härtung in einer waagerechten oder geneigten Stellung gehalten wird, schwierig, eine gleichmäßige Abkühlung beider Flächen durchzuführen, ohne Blasstrahlen zu verwenden, die von der einen Seite stärker als von der anderen wirken, so daß in diesem Fall die dynamische Wirkung der Strahlen auf die Tafel zu bedeutsamen Verformungen führen kann. Bei nicht senkrechter Stellung der Tafel ist es außerdem notwendig, die Neigung der erweichten Tafel zur Durchbiegung in dem zwischen den Abstützungen liegenden Bereich zu bekämpfen.
  • Zweck der Erfindung ist es, diese verschiedenen Mängel zu beseitigen, die je nach der Stärke der Tafel und ihrer Stellung während des Behandlungsverfahrens in mehr oder weniger erheblichem Maße auftreten.
  • Gemäß der Erfindung werden unter Halterung der zu härtenden Glastafeln in an -sich bekannter Weise durch Metalldrähte, welche an beiden Seiten der Glastafeln gespannt sind, die Metalldrähte auf jeder Seite der Tafel zu einem Netz- oder Gitterwerk vervollständigt, welches unbeschadet der Temperaturänderungen während der Behandlung eben und starr erhalten wird, und während der gesamten.Durchführung der Härtung in Berührung mit der Glasscheibe bleibt. Dieses Gitterwerk besteht aus vergleichsweise sehr dünnen Drähten, wobei die Spannvorrichtungen, die die Gitter ständig eben halten, außerhalb des Raumes an-' geordnet sind, welcher die Glastafeln von den Bla.sorganen trennt, so daß derart der freie Zutritt der Blasluft zu der Gesamtfläche des Gitters nicht behindert wird und die Blasorgane den Gittern so weit, als es erwünscht ist, genähert werden können.
  • Das Vorhandensein derartiger Gitter verhindert die örtliche Verformung der Scheiben oder Tafeln insbesondere unter der dynamischen Einwirkung der Kühlstrahlen und wirkt ferner der Gefahr entgegen, daß die Tafel aus ihrer allgemeinen planen Form herauskommt, besonders in dem Fall, daß die Härtung nicht in senkrechter Stellung erfolgt.
  • Die Gitter sind so gebildet, daß sie das Glas nicht beschädigen können, auch wenn sich dieses äüf einer nahe dem Erweichungspunkt liegenden Temperatur befindet. Die Erfindung ist im folgenden in mehreren beispielsweise gegebenen Ausführungsformen beschrieben, die sich insbesondere auf verschiedene mechanische Hilfsmittel beziehen, wie beispielsweise Rahmen aus einem Metall, dessen Wärmedehnungsziffer von der des Metalls, das die Fäden des Gitters bildet, verschieden ist, die durch Gegengewichte gespannt gehalten werden u. dgl.; diese verschiedenen Mittel bilden ihrerseits kennzeichnende Merkmale der Erfindung in ihrer Anwendung auf das neue Verfahren.
  • Von den Zeichnungen zeigt Abb. i einenAufriß der gesamtenAnlage-gemäß der Erfindung für die Härtung in senkrechter Stellung, Abb.2 eine Ansicht der Vorrichtung zur Stützung der Glastafeln; Abb. 3 und 4 sind,Schnitte nach den Linien III-III und IV-IV der Abb. 2; Abb.5 ist eine Einzeldarstellung, die in sehr großem Maßstab eine Kreuzungsstelle der Drähte des Gitters wiedergibt; Abb.6 ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung zur Stützung der Glastafeln; Abb.7 und 8 sind Schnitte nach den Linien VII-VII und VIII-VIII der Abb. 6; Abb.9 und io sind Einzeldarstellungen, und zwar Abb. 9 eine Seitenansicht und Abb. io ein Schnitt nach Linie X-X der Abb. 6.
  • Bei der allgemeinen Anordnung nach Abb. i findet eine obere Laufschiene 13 und ein Wagen 14 mit Rädern 15 Anwendung. Die Räder 15 laufen auf den Flanschen der Schiene 13 und-dienen- dazu, die Glastafel in den Ofen 16 einzubringen, in welchem sie bis in die Nähe des Erweichungspunktes erhitzt wird, wonach sie dann weiter aus dem Ofen herausgefahren wird, um abgeschreckt zu werden. Die Abschreckeinrichtung weist zwei Blasköpfe 18 auf, die auf gegenüberliegenden Seiten der Ebene liegen, in der sich die Tafel weiterbewegt und die mit gegen die Tafel gerichteten Düsen i9 besetzt sind, aus welchen den Köpfen durch Leitungen 2o zugeführte Luft gegen die Glastafel geblasen wird. Der Wagen oder Rahmen für die Glastafel weist gemäß Abb.2 bis 4 zwei seitliche Pfosten 2i, einen oberen Holm 22 und einen unteren Holm 23 auf. Die Pfosten 2i treten durch einen Schlitz 24 in der Decke des Ofens hindurch, der durch Abdeckungen, beispielsweise in Gestalt von zusammengebogenen Asbesttafeln 25 (Abb. 3) verschließbar ist. -Die zu härtende Glastafe126 wird am oberen Rand durch Zangen 27 erfaßt, die durch Gelenkvierecke 28 gesteuert werden, welche an Aufhängeeisen 29 angebracht sind. Diese'werden durch den oberen Querholm 22 abgestützt, und zwar unter Vermittlung von Schrauben 3o, die in eine Rinne in der Oberseite des Holmes 22 eingreifen, welche die Längsverschiebung der Hängeeisen 29 längs des Holmes 22 gestattet. Die Pfosten 21 stützen zu beiden Seiten der Glastafel einen rechteckigen Rahmen 31, der je aus senkrechten Rahmenteilen 32-32 und einem oberen und unteren Holm 33-34 besteht, die an den Ecken in beliebiger Weise miteinander verbunden sind. Über jedem Rahmen ist ein Metallgitter 35 gespannt, dessen Verbindung mit den senkrechten und waagerechten Rahmenteilen vorzugsweise entsprechend Abb.4 dadurch gesichert ist, daß man die Gitterkanten um die Rahmenteile herumlegt und durch mittels Schrauben 37 angedrückte Deckleisten 36 anpreßt.
  • Die Gitter sind über die Rahmen derart stark gespannt, daß sie eben und glatt liegen. Die Rahmen, die die Gitter stützen, sind aus einem Metall hergestellt, das eine etwas stärkere Wärmedehnung aufweist als das Metall, aus dem die Gitter bestehen. Die sich stärker ausdehnenden Rahmen bewirken derart eine Spannung der sich nur weniger ausdehnenden Gitterdrähte.
  • Ein zweckmäßiges Verhältnis der Wärmeausdehnungen ergibt sich, wenn man Bronzerahmen von einer den in Frage kommenden Temperaturen standhaltenden Zusammensetzung anwendet, während man die Gitter aus Drähten einer Stahllegierung herstellt.
  • Eine andere zweckentsprechende Anordnung besteht darin, daß man Rahmen wie Gitter aus Stahl, jedoch von etwas verschiedener Zusammensetzung herstellt, derart, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient der Rahmen etwas größer ist als der der Gitter.
  • Wie weiter Abb.4 zeigt, werden die oberen Holme 33 der Rahmen. durch schräge Schultern 38 und 39 an den Pfosten 21 gestützt; die Rahmen suchen sich infolgedessen durch ihr Eigengewicht in Richtung auf die Glasebene zu bewegen, wobei die auf die Rahmen gespannten Gitter sich mit leichtem Druck gegen die Oberfläche der Glastafel anlegen. Am unteren Ende der beiden Rahmen legen sich die Holme 34, wie Abb. 3 zeigt, in Aussparungen der Pfosten 2i. Diese Art der die Gitter tragenden Rahmenabstützung ist von Vorteil, da sie es leicht möglich macht, das eine oder andere Gitter wegzunehmen und somit die Aufhängung der Glastafel 26 an den Zangen erleichtert. Nachdem die Aufhängung erfolgt ist, wird der Rahmen des Vordergitters, der weggenommen wurde, wieder in seine Lage gebracht und somit der gesamte Aufbau vervollständigt. Damit die Gitter das Ansetzen der Zangen nicht behindern, sind Aussparungen 40 in den Gittern gemäß Abb. 2 angebracht.
  • Ist das Gebilde nach Ahb. 2, 3 und 4 zusammengesetzt, so wird nunmehr der Wagen in den Heizofen gemäß Fig. i eingefahren, das Glas bis nahe der Erweichungstemperatur erhitzt, dann mittels des Wagens ziemlich rasch ausgefahren und zwischen die Blasköpfe 18 gebracht.
  • In dieser Stellung erfolgt die rasche Abkühlung der Glasoberfläche durch die Luftstrahlen. Es hat sich gezeigt, daß das Vorhandensein der Gitter zwischen den Luftdüsen und der Glasoberfläche kein Hindernis für die rasche Kühlwirkung der Luft bildet, und weiter, daß die Berührung der Gitter mit der Glasoberfläche diese in keiner Weise beschädigt, insbesondere, wenn die Tafel in senkrechter Lage gehalten wird. Gemäß dem in Abb. 5 dargestellten Beispiel besteht der Rahmen 41 aus einem einzigen Stück, und das Gitter wird durch zwei Sätze von sich kreuzenden Drähten 42 und 43 gebildet, die um den Rahmen herumgebogen und mit ihren äußeren Enden um Schrauben 44 gelegt sind. Dieses Gitter wird zweckmäßig mit Hilfe von Metalldrähten hergestellt, die an ihren Kreuzungspunkten leicht abgeflacht sind, so daß ihre Innenflächen annähernd in der gleichen senkrechten Ebene liegen.
  • Abb. 6 bis io veranschaulichen eine Anordnung ähnlich oder nach Abb. i bis 4, wobei jedoch ein anderes Hilfsmittel benutzt wird, um die Gitter bei den verschiedenen Temperaturen gespannt zu halten, so daß sie in den richtigen senkrechten Ebenen verbleiben. Bei dieser Ausführung sind obere und untere Ouerholme 46 und 47 jedes Gitters durch seitliche Pfosten 48-48 getrennt und Hilfsmittel vorgesehen, die es gestatten, untere Holme und seitliche Pfosten leicht so anzuspannen, daß infolge dieser Spannung die Gitter eben sind und bleiben. Die Gitter sind an ihren Rändern um die Rahmenteile herumgelegt und durch in passenden Abständen angebrachte Niete 49 befestigt.
  • Der Holm 46 ist an dem einen Wagenteil bildenden Holm 5o angehängt, während der untere Holm 47 durch ein Paar von Gewichten 51 nach unten gezogen wird, die in der aus Abb. 7 erkennbaren Weise angehängt sind. Die gegenüberliegenden Holme 46 legen sich gegen die beiden Seiten einer Rippe 52 an der Unterkante des Holmes 5o (Abb. 7 und io). Die Befestigung der Holme 46 an dieser Rippe 52 erfolgt durch hindurchgezogene Bolzen 53. Die Oueröffnungen, durch die die Bolzen hindurchtreten, haben die Gestalt von Schlitzen 54 (Abb. g), während die Enden der Bolzen Flügel 55 bilden. Hierdurch ergibt sich eine leicht zu lösende Verbindung für den Fall, daß man die Gitterrahmen von dem Holm 5o entfernen will. Man braucht dann nur die Flügel 55 um go° derart zu drehen, daß sie genau vor den Schlitzen 54 liegen, wonach sie dann leicht herausgezogen werden können.
  • Die Glastafel 56, die zwischen den Gittern 57 und 58 liegt, wird durch Zangen 59 getragen, deren Schenkel an Haken 6o angelenkt sind. Diese Haken greifen durch entsprechend geformte Schlitze an der vom Holm 5o vorspringenden Rippe 52. In der waagerechten Richtung werden die Gitter unter Vermittlung von Winkelhebeln 61 gespannt, die bei 62 an den Pfosten 63 des Wagenrahmens drehbar sind. Die Winkelhebel sind mit Gegengewichten 64 versehen, und ihre senkrechten Arme sind durch Verbindungszangen 65 an die Pfosten 48 der Gitterrahmen angeschlossen, um die sie bei 66 in der aus Abb. 8 erkennbaren Weise hakenförmig herumgebogen sind. Durch die Belastungsgewichte 51 und durch die auf die Winkelhebel 61 wirkenden Gewichte wird das Gitter sowohl in senkrechter wie in waagerechter Richtung gespannt, so daß es bei jeder beliebigen Längenänderung infolge wachsender oder abnehmender Temperatur während der Erwärmungs- und Abkühlungsbehandlung seine ebene und flache Gestalt beibehält und sonach keine Verformung der Glastafel verursachen kann.
  • Bei dieser Anordnung sind naturgemäß ebenso wie bei .der nach Abb. r bis 4 die der Ofenwärme ausgesetzten Teile aus einem temperaturwiderstandsfähigen Metall, z. B. reinem Stahl, .hergestellt.
  • Es ist ersichtlich, daß für die Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung sehr verschiedene Gitterformen verwendet werden können, wie z. B. Gitter mit kettenförmigen oder maschenförmigen Teilen, die auch unter sich ändernden Temperaturen ohne Einwirkung von Gegengewichten oder Belastungsgewichten am * unteren Rand flach zu bleiben bestrebt sind. Auch sehr dünne, gelochte Platten können zum Ersatz der beispielsweise beschriebenen und dargestellten Drahtgitter Anwendung finden. Die Erfindung ist daher nicht auf Gitter oder Netze im engeren Sinn beschränkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Härten von Glastafeln, insbesondere dünnen Glasscheiben, bei welchen die zu härtende Scheibe durch Metalldrähte gehalten wird, welche an beiden Seiten der Glasscheibe gespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalldrähte auf jeder Seite der Glasscheibe ein Netz oder ein Gitterwerk bilden, welches unbeschadet der Temperaturänderungen während der Behandlung eben und starr erhalten wird und während der ganzen Dauer der Härtung in Berührung mit _ der Glasscheibe verbleibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter aus sehr dünnen Drähten bestehen und die Spannvorrichtungen, die die Gitter eben halten, außerhalb des Raumes angeordnet sind, welcher die Scheibe von den Blasorganen trennt, so daß derart der freie Zutritt der Blasluft zu der Gesamtfläche des Gitters nicht gehindert wird und die Blas= organe den Gittern so nahe als dies erwünscht genähert werden können.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter derart angeordnet sind, daß sie sich mit leichtem Druck gegen die Flächen der Glasscheibe anlegen, wobei jedes Gitter in einer senkrechten Ebene gehalten wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe durch auf den Oberrand wirkende Zangen in senkrechter Lage gehalten wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte der Gitter in waagerechter und senkrechter Richtung gespannt werden, beispielsweise dadurch, daß ein das Gitter haltender Rahmen aus einem Metall besteht, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient etwas größer als der des Gittermetalls ist, oder dadurch, daß Spanngewichte auf die das Gitter tragenden Rahmenglieder einwirken.
  6. 6. Vorrichtung zur. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe mit den Gitterrahmen an einem verfahrbaren Rahmen angehängt ist, von dem die Rahmen mit ihren Gittern leicht abnehmbar sind.
  7. 7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterrahmen auf Schrägflächen so aufgehängt sind, daß sie infolge ihres Eigengewichtes bestrebt sind, sich in Richtung auf die Glastafel zu bewegen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 734 r53-
DEA3522D 1938-05-18 1939-05-17 Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Glastafeln Expired DE891726C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE734153C (de) * 1938-01-16 1943-04-09 Dr Phil Habil Fritz Eckert Vorrichtung zum Haerten von ebenen Glasplatten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE734153C (de) * 1938-01-16 1943-04-09 Dr Phil Habil Fritz Eckert Vorrichtung zum Haerten von ebenen Glasplatten

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FR854927A (fr) 1940-04-27

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