DE891641C - Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Teilen aufgebauten Kurbelwellen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Teilen aufgebauten Kurbelwellen

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DE891641C
DE891641C DED10486A DED0010486A DE891641C DE 891641 C DE891641 C DE 891641C DE D10486 A DED10486 A DE D10486A DE D0010486 A DED0010486 A DE D0010486A DE 891641 C DE891641 C DE 891641C
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Germany
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parts
several parts
relaxing
another
crankshafts
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DED10486A
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English (en)
Inventor
Clemens Dipl-Ing Hoppe
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Dortmund Hoerder Huettenunion AG
Original Assignee
Dortmund Hoerder Huettenunion AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/10Crankshafts assembled of several parts, e.g. by welding by crimping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Kurbelwellen und Kurbeln, die durch Aufbauen, .d. h. sdurch Ineinanderfügenmehrerer gesondert hergestellter Teile hergestellt sind. Das bekannteste Verfahren dieser Art besteht darin, kreisrunde, in ihrem Querschnitt über die Länge des einszufügenden Teiles gleichbleibende Zapfen in eine etwas enger dimensionierte Bohrung der Kurbelwange einzuschrumpfen.
  • Es ist auch bekannt, unsrunsde Profile für aufgebaute Maschinenelemente zu, verwenden. Erfindungsgemäß werden Kurbelwellen und Kurbeln in der Weise hergestellt, rdaß im Querschnitt von der Kreisform abweichende Zapfen in entsprechende Bohrungen der Kurbelwangen eingeschrumpft werden, jedoch vor der Inbetriebnahme .die Spannungen in der Schrumpfverbindung wieder beseitigt werden. Zu diesem Zweck wird- die Schrumpfverbindung derart spannungsfrei geglüht, d'aß während des Erwärmens eine Lockerung der Verbindung und ein Verschieben des eingefügten Teiles nicht stattfindet.
  • Das Aufschrumpfen. hat im Falle der Erfindung einen .anderen Zweck als bei .den bekannten aufgebauten Kurbelwellen mit eingeschrumpften Teilen. Erfindungsgemäß wird das. Schrumpfen so vorgenommen, .daß die Oberfläche der Bohrung .in, der Kurbelwange sich allseitig :genauestens an den eingefügten Zapfen anformt. Deswegen ist .die Herstellung des unrunden, z. B. polygonalen Zapfens und ,der entsprechend gestalteten Bohrung wesentlich erleichtert. Wollte man nämlich diese Passung durch Bearbeitung der Einzelteile herbeiführen-, so wäre ein erheblicher Mehraufwand an feinster Bearbeitung notwendig, ohne daß sichere Gewähr dafürgegeben wäre, daß ein wirklich sattes Anliegen aller Punkte der Berührung sflächen beim Zusammenfügen auch tatsächlich eintritt. Andererseits kann durch das Entspannen .der Schrumpfverbindung, das auf das Schrumpfen. vor der Inbetriebnahme folgt, ein unerwünschtes Zusammenwirken von Schrumpf-und Betriebsbeanspruchung nicht mehr -stattfinden, da :die gleichgerichtete Schrumpfspannung schon vorher praktisch beseitigt ist: Die Kraftübertragung ist .infolge des urrunden Querschnittes .der ineinandergepaßten Teile anstandslos gegeben. Selbstverständlich besitzen sdie Lagerstellen sder Zapfen runden Querschnitt.
  • Die erfindungsgemäß hergestellte Kurbelwelle ist besonders haltbar und betriebssicher. Sie eignet sich auch vor allem dort, wo große Kräfte, insbesondere unter. stoßweiser Beanspruchung unter häufigem Vorwärts- und Rückwärtsschalten zu übertragen sind. Infolge des Fehlens der Schrumpfspannungen, die eine schwer faßbare Größe darstellen, wird eine Berechnung der Kurbelwelle sicherer. Kerbwirkungen, die trotz mancherlei bekannter Formgebungen des überganges vom eingeschrumpften Teil des Zapfens zu seinem freien Teil nie zum Verschwinden zu bringen waren und daher zu Zapfenbrüchen führten, fallen fort.
  • In der Zeichnung .ist als Beispiel eine Kurbelwelle gemäß,der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt sie in zwei Ansichten, wobei in jede Kurbelwange ein Zapfen i mit :seinem elliptischen. Querschnitt aufweisenden Ende 2 eingeschrumpft ist, das in der ebenfalls elliptischen Bohrung steckt. Die Abb. 2 biss 7 zeigen weitere Beispiele für erfindungsgemäß anwendbare Querschnittsformen der einzu.schrumpfenden Zapfen bzw. der entsprechenden Bohrungen in den Kurbelwangen.
  • Außer bei Kurbelwellen und Kurbeln läßt sich die Erfindung auch bei anderen Bauelementen, z. B. bei Kupplungen mit eingepaßter Welle, anwenden.
  • Das entspannende Glühen, kann ssich auf nur eine einzige Schrumpfstelle beziehen oder auch auf mehrere, während alle anderen Teile der Kurbelwelle durch zweckentsprechende Kühlung kalt gehalten werden. Mit Vorteil 'kann das Entspannen durch eine bis in den Zapfen durchgreifende induktive Erwärmung, gegebenenfalls unter Kühlung äußerer Zonen durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Kurbelwellen, Kurbeln od.,dgl. aus mehreren ineinandergepaßten Teilen, .deren Einpaßquerschnitte von der Kreisform abweichen, d. h. eckig (vieleckig) oder oval gestaltet sind, dadurch. gekennzeichnet, daß -die einzupassenden Teile durch Schrumpfen satt aneinanderanliegend geformt werden, worauf die Schrumpfverbindung ohne gegenseitige Verschiebung ihrer Teile entspannt wird, indem sie entsprechend langsam auf eine zum Entspannen geeignete Temperatur erwärmt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das entspannende Glühen bis in den Zapfen durchgreifend induktiv, vorzugsweise unter Kühlung der Kurbelwange vorgenommen wird.
DED10486A 1951-10-25 1951-10-25 Verfahren zum Herstellen von aus mehreren Teilen aufgebauten Kurbelwellen Expired DE891641C (de)

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