DE89151C - - Google Patents

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DE89151C
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Germany
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cutter head
spring
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peeling machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/10Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor using rotatable tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

Braunschweig
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Bearbeitung, Geräthe und Maschinen
EISENGIESSEREI & MASCHINENFABRIK (vorm. GOETJES '& SCHULZE) in BAUTZEN.
Rindenschälmaschine.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1896 ab.
Bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Maschine zum Abschälen der Rinde kann der Messerkopf sich den Besonderheiten jedes einzelnen Stammes in solcher Weise anpassen, dafs vom guten Holz möglichst wenig weggenommen wird, dagegen alle Unebenheiten und Vertiefungen sauber, aber in gleich schonender Weise ausgeputzt werden.
Eine solche Maschine ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist ein Gesammtaufrifs, bei welchem die untergeordneten Theile nur angeordnet sind, Fig. 2 ein ebensolcher Grundrifs und Fig. 3 eine entsprechende Seitenansicht. In gröfserem Mafsstabe zeigen Fig. 4 (von vorn) und Fig. 5 (von oben) Gestaltung und Lagerung des Messerkopfes.
Der zu bearbeitende Stamm 5 wird durch schrägliegende Walzen α und b, zwischen welchen er hindurchgeht, vorgeschoben und zugleich gedreht. Der Antrieb von α erfolgt mit veränderlicher Geschwindigkeit von der Vorgelegewelle c her, was durch kegelförmige Riemscheiben a' c' (Fig. 2 punktirt) oder durch ein verstellbares Reibrädergetriebe c" (Fig. 2 und 3) erfolgen kann.
Die auf den Stamm S drückenden Walzen b erfahren keinen eigenen Antrieb, sondern werden vom Stamm in Drehung versetzt. α und b sind geriffelt.
Der Messerkopf M ist eine kegelförmige Trommel, deren Spitze zweckmäfsig etwas abgerundet ist. Für jedes Messer d ist ein nach der Grundlinie des Kegels hin erweiterter Hohlraum vorhanden, in welchem das Messer so befestigt ist, dafs die Rindenspäne an der Grundlinie herausfliegen können. Hier kann man sie in irgend einer geeigneten Weise auffangen.
Der Messerkopf sitzt an einem Ende der Welle e fest, welche in den Lagern/" ruht und durch einen über Leitrollen geführten Riemen g von der Welle c aus in schnelle Umdrehung versetzt wird.
Die Lager f sitzen an der Scheibe F, welche in einer zweiten, entsprechend ausgedrehten Scheibe F', welche von einem Arm des um h schwingenden, durch das Gewicht H' gegenbelasteten Hebels H getragen wird, drehbar ist.
Zwischen F und F' ist die Spiralfeder «eingelegt, deren Befestigungsstelle an F' durch Zahnbogen V, Zahntrieb i" und Handrädchen verschiebbar ist (Fig. 4), damit die Federspannung geregelt werden kann. Die Feder strebt F so zu drehen, dafs sich das linke Ende von e mit dem Schneidkopf senkt. In dieser Wirkung könnte die Feder auch durch ein Gewicht ersetzt werden. Statt am Hebel H angebracht zu werden, könnte FF' in einer senkrechten Geradführung verschiebbar sein.
Der pendelnd und zugleich verschiebbar gelagerte, kegelförmig gestaltete Messerkopf wirkt folgendermafsen:
So lange der Stamm eine glatte Fläche nach oben kehrt, legt sich der Messerkopf nach
Fig. ι flach auf und es schneiden die Messer d ihrer ganzen Länge nach. Tritt aber eine Einsenkung unter den Messerkopf, so bohrt sich infolge der Wirkung der Feder i die Messerkopfspitze in die Vertiefung ein. Je ausgeprägter und steiler die Vertiefung ist, desto spitzer stellt sich M zum Stamm. Dabei verhindert aber die Nachgiebigkeit der Lagerung in senkrechter Richtung, dafs die Messer gutes Holz wegfressen. Der Messerkopf schmiegt sich somit thatsächlich jeder Unebenheit an. Die Verschiebbarkeit in senkrechter Richtung ermöglicht gleichzeitig eine selbsttätige Anpassung an verschieden starke Hölzer.
Zur Bewegung des Messerkopfes durch die Hand des Arbeiters ist an den Lagern/ der Bügel k angebracht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Rindenschälmaschine, gekennzeichnet durch einen umlaufenden, kegelförmigen Messerkopf (M), welcher derart gelagert ist, dafs sich seine Spitze unter Feder- oder Gewichtswirkung zu senken strebt, während seine Lagerung zugleich in senkrechter Richtung beweglich ist, zum Zweck, den Messerkopf den Unebenheiten und Vertiefungen des Holzes folgen zu lassen.
  2. 2. Rindenschälmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Messerkopfwelle (e) an einer Scheibe (F) gelagert und diese unter der Einwirkung einer Feder (i) in einer Scheibe (F') drehbar ist, welche letztere an einem gegenbelasteten Hebel (H) angebracht ist.
    WZrir~d'. ν
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