DE89148C - - Google Patents

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DE89148C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1895 ab.
Einrichtungen, um Hub und Voreilung von Steuerexcentern durch Verschieben einer Mutter auf steilem Gewinde zu ändern, sind bekannt. Zur Vermeidung von Zwischengliedern ist in der vorliegenden Ausführung die Welle des Steuerexcenters und die damit unmittelbar verbundene steilgängige Schraube in die hohle Achse eines zweiten Excenters eingefügt, das in seinem zum Lager ausgestalteten Bügel läuft und mit der Motorenwelle, durch Rädertrieb gekuppelt, gleiche Umdrehungen macht. Bei achsialer Verschiebung der Mutter der steilgängigen Schraube wird das Steuerexcenter zum Grundexcenter verdreht und dadurch dessen absoluter Hub, und Voreilung verändert. Auf der Kurbelwelle A A (Fig. 1) des Motors ist ein Stirnrad α aufgekeilt, welches in das Stirnrad b des Grundexcenters B eingreift, so dafs beide gleiche Umdrehungen machen.
Das Excenter B läuft in dem zum Lager ausgebildeten Bügel C und hat den zu seinem Umfang concentrischen Fortsatz B1. Beide sind längs der Mitte der Excentricität r durchbohrt. Im vorderen engeren Theil dieser Bohrung ist die Welle D gelagert, während im weiteren Theile des Fortsatzes B1 die Mutter d verschiebbar ist, die von diesem mitgenommen wird und bei ihrer Verschiebung die mit der Welle D unmittelbar verbundene steile Schraube D1 dreht. Die Welle D trägt am Kopfende den Kurbelzapfen c (Fig. 1) mit dem Radius rx, an welchem das Steuergestänge des Motors angreift.
Die Mutter d (Fig. ic) der Schraube besteht aus einem cylindrischen Hohlkörper mit Weifsmetallfutter und aufsen aufgesetzten Stegen, welche in entsprechenden Schlitzen des Fortsatzes B1 Führung haben und zugleich die denselben umschliefsende Schelle' e (Fig. ib) erfassen.
Wird die letztere von einem Regulator i?, z. B. mittelst Hebels f verschoben, so verdreht sie die steilgängige Schraube bezw. die damit verbundene Steuerwelle und ändert die absolute Excentricität und Voreilung des Kurbelzapfens c.
Statt die Regulatorspindel, wie in Fig. 1 dargestellt, von der Kurbelwelle A A anzutreiben, könnte der Antrieb auch von dem Steuerexcenter B aus erfolgen. Ebenso kann der Antrieb des Grundexcenters B durch Schraubenräder mit Schränkung der Achse von B zur Welle A stattfinden. Ferner läfst sich der Kurbelzapfen c durch ein Excenter ersetzen und die Welle D darüber hinaus fortsetzen.
Durch geeignete Wahl und Anordnung der Excentricitäten ist aufserdem die Möglichkeit gegeben, die Einrichtung für Umsteuerungen zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Steuerexcenter mit Einrichtung zur gleichzeitigen Veränderung von Hub und Voreilung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Steuerexcenter (c) und eine mit der Welle (D) derselben gekuppelte gleichachsige, steilgängige Schraube (D1J in oder an der Maschinenwelle oder einer von
    dieser angetriebenen besonderen Welle (B) excentrisch gelagert ist und durch die verschiebbare Mutter (d) der steilgängigen Schraube verdreht werden kann.
    Eine Ausführungsform des unter ι. gekennzeichneten, zum Kurbelzapfen (c) umgestalteten Steuerexcenters, bei dem die von der Maschinenwelle angetriebene Hohlwelle (B) einen gleichachsigen Fortsatz (B1) hat, dessen Schlitze der Mutter (d) der steilgängigen Schraube (D1) als Führung und Mitnehmer dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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