DE891363C - Selbstverstaerkende Bremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbstverstaerkende Bremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE891363C
DE891363C DED599A DED0000599A DE891363C DE 891363 C DE891363 C DE 891363C DE D599 A DED599 A DE D599A DE D0000599 A DED0000599 A DE D0000599A DE 891363 C DE891363 C DE 891363C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
guide
self
motor vehicles
adjusting device
Prior art date
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Expired
Application number
DED599A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Gruhler
Herbert Dr-Ing Maruhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE891363C publication Critical patent/DE891363C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/46Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action
    • F16D51/48Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbstverstärkende Bremse, insbesondere- für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstverstärkende Bremse ('Servobremse), insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die schwimmend aufgehängten Bremsbacken durch eine in einer festen Führung begrenzt verschiebbare Einstellvorrichtung verbunden sind, die in der Ruhelage der Bremse unter der unterschiedlichen Wirkung der am Bremsschild aufgehängten Rückzugfedern der Bremsbacken geigen das eine Ende ihrer Führung gezogen wird.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, einer solchen, wegen ihrer einfachen, billigen Bauart und ihrer sicheren Wirkung an sich für den praktischen Betrieb gut geeigneten Bremse durch möglichst einfache Mittel auch für das Bremsen aus der Rückwärtsfahrt eine selbstverstärkende Wirkung zu verleihen, um sie auch für schwerere Fahrzeuge geeignet zu machen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung :dadurch gelöst, daß zwischen dem Anschlagende der Führung, gegen das die Einstellvorrichtung von den Rückzugfedern gezogen wird, und dem anschlagenden Teil der Einstellvorrichtung eine flache Feder, beispielsweise eine gewellte Federscheibe, angeordnet ist, deren Widerstand gegen ein Verschiebender Einstellvorrichtung über die Ruhelage hinaus wesentlich größer als der ihr entgegenwirkende einseitige Zug der Rückzugfedern, jedoch kleiner als die- beim Bremsen durch die Einstellvorrichtung von einer Bremsbacke auf die andere übertragene Servokraft ist. Infolgedessen wirkt die zusätzliche flache Feder in der Ruhelage der Bremse wie ein fester Anschlag für die Einstellvorrichtung, gibt aber beim Bremsen aus der Rückwärtsfahrt soweit nach, daß die dann vorlaufende Bremsbacke von der nachlaufenden, unmittelbar durch die Bremsbetätigungsvorrichtung angezogenen Bremsbacke ebenfalls an die Bremstrommel angepreßt wird.
  • Es sind zwar selbstverstärkende Bremsen mit schwimmend aufgehängten, durch eine Einstellvorrichtung miteinander verbundene Bremsbacken bekannt, die sowohl beim Bremsen aus der Vorwärtsfahrt als auch beim Bremsen aus der Rückwärtsfahrt ungehindert Servokräfte aufeinander ausüben können. Bei diesen Bremsen tritt jedoch wegen ihres im übrigen wesentlich anderen Aufbaus das Erfindungsproblem gar nicht in Erscheinung, dabei ihnen die Einstellvorrichtung entweder nicht in einer festen Führung begrenzt verschiebbar ist oder nicht von den Rückzugfedern,der Bremsbacken einseitig gegen einen festen Anschlag gezogen wird. Andererseits muß bei ihnen eine verhältnismäßig schwere und teure, umständlich zu bedienende Kraftübertragungs- undEinstellvorrichtung inKauf genommen werden, wodurch die einfache, billige und betriebssichere Gruridkonstruktiän der Bremse wieder verlorengeht.
  • Die Zeichnung zeigt die wesentlichen Teile-einer. gemäß der Erfindung ausgebildeten, hydraulisch und mechanisch zu betätigenden Bremse eines Fahrzeugrades in der Ansicht und in Teilschnitten bei abgenommenem Fahrzeugrad.
  • Die beiden mit Reibbelägen 1, 2 versehenen Bremsbacken 3 sind innerhalb der mit dem abgenommenen Fahrzeugrad fest verbundenen und daher hier nur in unterbrochenen Linien dargestellten Bremstrommel 5 in bekannter Weise schwimmend gelagert, d. h. sie sind nicht um feststehende Zapfen schwenkbar, sondern suchen sich in gewissen Grenzen selbst ihre jeweilige Lage unter dem Einfluß der auf sie einwirkenden Aktions- und Reaktionskräfte, indem sie sich in den ihre Enden gabelförmig umfassenden Widerlagern 6 bis 9 etwas nach oben und unten verschieben können.
  • Die Betätigung der Bremse kann einmal durch den Bremsfußhebeldes Fahrzeugs auf hydraulischem Wege erfolgen, wobei die Druckflüssigkeit durch eine Öffnung io unter die Kolben i i, i ia des fest am Bremsschild 12 angeordneten Radbremszylinders -13 tritt und zunächst beide Kolben nach außen treibt. Diese bringen über die an ihnen befestigten Widerlager 6, 9,die beiden Bremsbacken 3, 4'zum Anliegen an die Bremstrommel 5. Die d abei durch die Reibung zwischen der Primärbacke 3 und der Trommel erzeugte Tangentialkraft wird, wenn sich die Trommel bei der Vorwärtsbewegung des Fahrzeugs in Richtung des Pfeiles 14 dreht, von dem vorderen Ende 3a dieser Backe auf das Widerlager 7 übertragen, das den Kopf einer Schraube 15 bildet. Auf diese ist eine mit entsprechendem Muttergewinde und mit einem gezahnten Bund 16 versehene Stellhülse 17 aufgeschraubt. Diese ist in einem fest mit dem Bremsschild i2 verbundenen Führungszylinder 18 drehbar gelagert. Für das Widerlager 8 der Sekundärbacke 4 ist in spiegelbildlich gleicher Anordnung ebenfalls eine Schraube i9 und eine Stellhülse 2o vorgesehen. Die beiden Stellhülsen 17, 20 stoßen in dein Führungszylinder 18 mit ihren inneren Enden aneinander und werden in der Ruhelage der Bremse so eingestellt, daß sie bei ausreichendem Spiel zwischen beiden Bremsbacken und der Bremstrommel unter der Einwirkung der mit unterschiedlicher Kraft an den Bremsbacken angreifenden Rückzügfedern 2 i, Zig die in der Zeichnung dargestellte-Lage einnehmen, in -welcher die Stellhülse Zo mit ihrem gezahnten Bund 23 an dem Führungszylinder 18 anliegt, die Stellhülse 17- sich mit ihrem Bund 16 jedoch in gewissem Abstand von der Stirn-Fläche der Führung 18 befindet.
  • Infolgedessen überträgt .die Primärbacke 3 die beim Bremsen entstehende Tangentialkraft (Servokraft) über die Stellliülsen i7, 2o auf die Sekundärbacke 4 und preßt diese, indem sie die Stellhülse in ihrer Führung 18 nm Sinne des Pfeiles 24 verschiebt, noch stärker an die Bremstrommel 5 an, als dies allein durch den Kolben i ia möglich ist.
  • Die dabei an der Backe 4 verstärkt auftretende Tangentialkraft wird durch das Widerlager 9 auf den Kolben i i a übertragen und treibt diesen wieder in den Zylinder 13 hinein, bis er mit seinem Bund 1 ib än der Stirnfläche des Zylinders anschlägt. Erst dann ist die volle Bremswirkung erreicht.
  • Es leuchtet ein, daß -die oben für das Bremsen des Fahrzeugs aus der Vorwärtsbewegung beschriebene Servowirkung der Bremse bei Rückwärtsfahrt nicht eintreten könnte, wenn die Stellhülse 2o in der Ruhelage mit ihrem Bund 23 an dem Führungszylinder 18 nachgiebig anliegen würde, wie dies bei -der bisher vorgeschlagenen Ausbildung einer solchen Bremse der Fall ist. Aus diesem Grunde ist gemäß der Erfindung zwischen dem Bund 23 der Stellhülse und der Stirnfläche des Führungszylinders eine gewellte Federscheibe 36 angeordnet, deren' Härte so gewählt ist, daß sie von der überschüssigen Kraft der Rückzugfeder 22 nicht zusammengedrückt wird, beim Bremsen des -Fahrzeugs aus der Rückwärtsbewegung jedoch durch die nunmehr an der Bremsbacke 4 auftretende, stärkere Servokraft elastisch verformt wird und dadurch ein Verschieben der Stellhülsen 17,20 entgegen der Richtung des Pfeiles 24 ermöglicht, so daß die Servokraft von der Backe 4 auf die Backe 3 übertragen wird und die Bremse daher auch bei Rückwärtsfahrt als selbstverstärkende Bremse wirkt.
  • An Stelle einer gewellten Federscheibe können auch andere flache Federformen gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverstärkende Bremse (Servobremse), insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die schwimmend aufgehängten Bremsbacken durch eine in einer festen Führung begrenzt verschiebbare Einstellvorrichtung verbunden sind, die in der Ruhelage der Bremse unter der unterschiedlichen Wirkung der am Bremsschild aufgehängten Rückzugfedern der Bremsbacken gegen das eine Ende ihrer Führung gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesem Anschlagende der Führung (18) und dem anschlagenden Teil (2o) der Einstellvorrichtung eine flache Feder, beispielsweise eine gewellte Federscheibe (3b) angeordnet ist, deren Widerstand gegen ein Verschieben der Einstellvorrichtung über die Ruhelage hinaus wesentlich größer als der ihr entgegenwirkende einseitige Zug der Rückzugfedern, jedoch kleiner als die beim Bremsen durch die Einstellvorrichtung von einer Bremsbacke auf die andere übertragene Servokraft ist.
DED599A 1949-12-22 1949-12-22 Selbstverstaerkende Bremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE891363C (de)

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DE891363C true DE891363C (de) 1953-09-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9012519U1 (de) * 1990-08-31 1990-11-08 AL-KO Kober AG, 8871 Kötz Innenbackenbremse für Kraftfahrzeug-Anhänger

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE703813C (de) * 1939-03-30 1941-03-17 Georg Seiler Dipl Ing Zentriervorrichtung fuer selbstverstaerkend wirkende Innenbackenbremsen fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE703813C (de) * 1939-03-30 1941-03-17 Georg Seiler Dipl Ing Zentriervorrichtung fuer selbstverstaerkend wirkende Innenbackenbremsen fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9012519U1 (de) * 1990-08-31 1990-11-08 AL-KO Kober AG, 8871 Kötz Innenbackenbremse für Kraftfahrzeug-Anhänger

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