DE891289C - Vorrichtung zum Messen der Druckfingerkraft in Buerstenhaltern elektrischer Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Druckfingerkraft in Buerstenhaltern elektrischer Maschinen

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DE891289C
DE891289C DED10273A DED0010273A DE891289C DE 891289 C DE891289 C DE 891289C DE D10273 A DED10273 A DE D10273A DE D0010273 A DED0010273 A DE D0010273A DE 891289 C DE891289 C DE 891289C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DED10273A
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English (en)
Inventor
Jakob Dietrich
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Deutsche Bundesbank
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Deutsche Bundesbank
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/38Brush holders
    • H01R39/381Brush holders characterised by the application of pressure to brush

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  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Messen der Druckfingerkraft in Bürstenhaltern elektrischer Maschinen Die betriebliche Eignung eines Kohlebürstenmaterials hängt wesentlich mit :davon ab, unter welchem Kontakt- und Führungsdruck eine Kohlebürste im Bürstenhalber ihre erotschenidende Aufgabe für den einwandfreien Lauf einer Maschine zu erfüllen hat. Der vom Bürstenhalterfabrikanten für eine gegebene Maschine konstruktiv festgelegte und in !der Bürstenhalterfertigung geprüfte Bürsten-.druck wird sein Sollmaß je nach :den Betriebsbedingungen verschieden schnell verändern. Stromwärme und Kohleabschliff tragen das ihre zum Schwergängi.gmachen der Gelenke :des Druckfingermechanismus bei. Zunehmend hängenble,iben:de Druckfinger begünstigen das Aufkommen zusätzlicher unerwünschter Bürstenschwingungen, :die möglicherweise mit Ursache des Schnellablaufens von Kohlebürsten sein können. Besonders bei mechanisch hochbeanspruchten Bahnmotoren ist darauf zu achten.
  • Es kommt vor; @daß eine auf (dem Prüfstand einwandfrei arbeitende Kohlebürstenqualität im Betrieb als Vergaser bezeichnet und abgelehnt wird, obwohl keinerlei Nachkontrolle der Mechanik der Bürstenapparatur stattgefunden hat. Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge- für Bürstendruckmeßvorrichtungen und :die danach gebauten und verwendeten Vorrichtungen sind wohl für :den Prüfstand oder im Laboratorium bei guter Zugängl.ichkeit zum Bürstenkranz ausgebauter Fahrmotoren von Triebfahrzeugen geeignet, wenn zugleich eine ausreichende Beleuchtung vorhanden ist, jedoch nicht für den Gebrauch ihn Maschinenraum des Triebfahrzeuges mit gewöhnlich unbequemer Zugänglichkeit und zugleich schlechter Beleuchtung.
  • Eine Bürstendruckmeßvorrichtung- hat nur dann wirklichen Wert für eine laufende Kontrolle im praktischen Betrieb, wenn sie unabhängig vom Licht nicht nur die Größe der Drücke für jede Druckfingerstellung in Abhängigkeit von: der Kohleabnutzung markiert, sondern :auch Aufschluß über die vorharoldenen Druckverluste gilbt. Dabei soll sie möglichst an Stelle einer Kohlebürste ohne sonstige Veränderungen an der Maschine in die Bürstentasche eingesetzt werden können. Diese Forderungen erfüllt die Erfindung. Sie betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Druckfingerkraft in Bürstenhaltern elektrischer Maschinen.
  • Erfindungsgemäß wird die bei der Messung an einer Eichfeder entstehende Längenänderung über ein Hebelwerk auf eine beispielsweise mit Wachspapier überzogene Schreibtrommel vergrößert übertragen, die sich um den verhältnisgleichen, gegebenenfalls vergrößerten Weg der zulässigen Abnutzungshöhe der Kohlebürste dreht, und eine am Hebelwerk angebrachte Schreibspitze zeichnet ein Kraft-Weg-Diagramm auf. -In den Abb. i untd 2r Ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Front- und Seitenansicht dargestellt.
  • Sie besteht aus einem Lagerbock i mit der Spreizklemme 2, ,die in :die Bürstentasche 3 eingesteckt wird, bis,der Bockunterteil auf dem oberen Rand der Bürstentasche aufsitzt. Mittels der Spannschraube q., deren Linsenkopf 5 beim Andrehen der Mutter 6 die Keilbacken 7 auseinandertreibt, wird der Lagerbock auf dem Bürstenhalter festgehalten. An seitliche Zapfen 8 ist die Steuersäule 9 im Lagerbock i kippbar eingehängt. In der Längsbohrung der Steuersäule ,dreht sich, in Lagerbüchsen geführt, die Schreibtrommelwelle io, die oben die Schreibtrommel i i und am unteren Ende das Reibrad 12 trägt, da.s auf einem elastischen Rollisegment 13 zwischen den Lagerbocksehilden abrollt, wenn die Steuersäule kippend hin und her geschwenkt wird. Dadurch dreht sich, die Schrewbtrommel. Aus :den Steuersäulenkopf 14 wächstseit- _ lich das Griffschild 15 mit Odem Betätigungsgriff 16 heraus. Zwischen Lagerbock und Steuersäule idreht sich an den Steuersäulenzapfen B der Waagebalken 17, an dessen äußerem Ende der Druckbügel 18 gelenkig angelascht ist. Dieser Druckbügel nimmt den Druck der Druckfingerfinne i9 des zu messen-,den Bürstenhalters auf und überträgt diesen auf die Maßfeder 2o in der Mitte ides Waagebalkens 17. Die für verschiedene Maßbereiche austauschbare Meßfeder stützt sich über den Bolzen 2@i gegen das Griffschild 15 ab. Der zum Zweck geringsten Meß'hähenverluste_s `klein gehaltene Federweg der Maßfeder wird mittels der Zugstange 22 übersetzt auf den Schreibarm 23 übertragen, der .an seinem Ende die Schreibspitze 24. ihat, die ,auf das um die Schreibtrommel gelegte Wachspapier die Schreibarmausschläge sichtbar markiert. Über Farallelo-@grammlenker 25 und a6 ist der Schreibarm in bekannter Weise geradegeführt. Eine schwache Gegenfeder :27 gleiehit Iden möglichen Totgang der Gelenke aus:. Im Hohlraum der Schreibtrommel findet der Wachspapiervorrat Aufnahme. Es wird an einem Schlitz der Trommel herausgezogen, um denTrommelumfang gelegt und mittels der Klemrnfeder 28 festgehalten.
  • Eine Bürstendruckaufnahme geht folgendermaßen vor sich. Aus .dem zu' prüfenden Bürstenhalter werden ,alle Kohlebürsten entfernt und die Meßvorrichtung mit -ihrem Druckbügel über die Mitte der zu kontrollierenden Bürstentasche ausgerichtet, was man mittels der in -den Druckbügel einzuführenden Druckfingerfinne auch bei echlechter Beleuchtung unschwer kann. Dabei findet die Spreizklemme 2 in einer der benachbarten Bürstentaschen Aufnahme, wo dann der Lagerbock i als Wi:derlager gegen den Druckfingerdruck leicht durch Drehen der Rändelmutter 6 angeklemmt wird. Die Schwenklage der Vorrichtung ist zunächst nach vorn genommen, entsprechend der Stellung (des Druckfingers bei voll abgenutzter Kohlebürste. Der Druckfingerdruck.erzeugt dabei einen Ausschlag des Schreibarmes entsprechend seinem verbleibenden Restdruck in dieser Stellung. Kippt man mit dem Griff 1,6 die Vorrichtung nach rechts bis zu einem Anschlag 2!g: an der Vorrichtung, iso zeichnet der Schreibstift (des Schreibarmes den .Druck ,des Druckfingers bei neuer Kohlebürste ab. Während der Kippbewegung hat sich die Trommel i i um klen verhältnisgleichen Betrag tder Abnutzungshöhe der Kohlebürste gerdreht. Jede Druckveränderung auf diesem Weg zeichnet der Schreibstift ab. Für einen guten Bürstenhalter ohne Gelenkreibung entsteht eine Linie, d. h. im Hoch- und Niedergang des Druckfingers wurde genau ,derselbe Druck angezeigt, und zwar ohne jede zwischenzeitliche Abweichung (s. Abb. 3). Hat dagegen die Druckfingermechanik irgendwelche schwergängigen Gelenke oder sonst Widerstände zu überwinden, z. B. an einem Grat oder angeschmortem- Gelenk, so entstehen Druck-Weg-Diagramme nach den Abb. q. und 5. Die umhüllte Fläche innerhalb des Linienzuges entspricht einer Renbungsmomentenfläche. Wenn man nun nach Entlastung .des Druckbügels noch die obere Ausgangsgrundlinie der ganz leicht vorgespannten Maßfeder im Leergang auf der Schreibtrommel schreiben läßt, kann man von dieser Linie aus mit einem für jede Maßfeder bereit liegenden Eichmeßstab die Größe ,der Fingerdrücke in Ruhe und bei guter Beleuchtung außerhalb der zu prüfenden Maschine heraüsmessen. Für den jeweils auf @die Kohlebürste wirksamen Druck gilt die der Grundlinie zugekehrte, geschriebene Drucklinie, die äußere Drucklinie dagegen zeigt die Druckkraft des Fingers plus sämtlicher Reibungswiderstände an.
  • Für .den Fall, daß kein Mehrfachbürstenhalter, sondern nur, ein Einzelhalter oder überhaupt nur ein schmaler Halter geprüft werden soll, kann man statt der Festhalteklemme einen ansteckbaren Anschlagwinkel vorsehen, (den man .an der Seitenfläche des Halters ansetzt., und auf diese Weisse. nach Einhängen des Druckfingers in den Bügel das Diagramm in der vorbeschriebenen Weise aufnehmen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Messen der Druckfingerkraft ,in Bürstenhaltern elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, ,daß sich die bei der Messung an einer Eichfeder (2o) entstehende Längenänderung über ein Hebelwerk -(i7, 22, 23, 25, 26) auf eine beispielsweise mit Wachspapier überzogene Schreibtrommel (1i) vergrößert überträgt, ,die sich um @ den verhältnisgleichen gegebenenfalls vergrößerten Weg oder zulässigen Abnutzungshöhe der Kohlebürste dreht, und daß eine am Hebelwerk angebrachte Schreibspitze (2q.) ein Kraft-Weg-Diagramm aufzeichnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, (dadurch. gekennzeichnet, daß sie zum Zweck der Diagrammaufzeichnung (derart ausgebildet ,ist, daß sie sich hin und her kippen läßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß sie in Bürstentaschen einsteck- und festklemnvbar ist. ¢.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, @dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeldrehung zwangsläufig ,durch Abwälzen eines auf der Trommelwelle (io) befestigten Reibrades (i2) an einem Wälzbogen (i3) erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i biss q., @dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibpapiervorrat im Hohlraum der Trommel (i i) untergebracht ist.
  6. 6. Vorrichtwng nach Anspruch ti und 2 sowie q. und 5, idadurch gekennzeichnet, daß sie unter Verwendung eines aufsteckbaren Anschlagwinkels an Einzel- oder Sonderbürstenhalter auleg'bar ist.
DED10273A 1951-09-23 1951-09-23 Vorrichtung zum Messen der Druckfingerkraft in Buerstenhaltern elektrischer Maschinen Expired DE891289C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011076310A1 (de) * 2011-05-23 2012-11-29 Schunk Bahn- Und Industrietechnik Gmbh Messvorrichtung und Verfahren

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DE102011076310A1 (de) * 2011-05-23 2012-11-29 Schunk Bahn- Und Industrietechnik Gmbh Messvorrichtung und Verfahren

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