DE854586C - Vorrichtung zum Pruefen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl.

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Publication number
DE854586C
DE854586C DED1748D DED0001748D DE854586C DE 854586 C DE854586 C DE 854586C DE D1748 D DED1748 D DE D1748D DE D0001748 D DED0001748 D DE D0001748D DE 854586 C DE854586 C DE 854586C
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DE
Germany
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bearing shell
wedge groove
measuring
pointer
crowning
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Expired
Application number
DED1748D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Zink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B5/213Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures for measuring radius of curvature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl.
  • Die Bombierung von Lagerschalen wird bisher in der Weise geprüft, daß man eine Lagerschalenhälfte meine Art Presse einspannt und als Preßstempel am vorderen und rückwärtigen Ende oder auch in der Mitte der Stoßfugenkanten der Lagerschalenhälfte die Fühler von mehreren hintereinander angeordneteil Meßuhren sich aufsetzen läßt. Die verschiedenen Zeigerstellungen der Meßuhren zeigen die Maßunterschiede der Lagerschale an den einzelnen Meßstellen an. Eine solche Meßweise ist insofern ungenau, weil jeweils nur einzelne, in einem größeren Abstand voneinander entfernt liegende Punkte abgetastet werden und die dazwischenliegenden Al>schnitte der zu prüfenden Fläche unberücksichtigt bleiben.
  • Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstand ab. Sie bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen von Lagerschalen und besteht aus einem mit einer Keilrinne für die Aufnahme der zu prüfenden Lagerschalenhälfte versehenen und vorzugsweise durch einen Handhebel verschiebbaren Meßschlitten unterhalb eines gegebenenfalls in seiner Höhe verstellbaren Meßfühlers, der einen vor einer Skala spielenden Zeiger beeinflußt. An dem Meßschlitten ist eine Schwenkgabei befestigt, deren Druck die zu prüfende Lagerschalenhälfte in der Keilrinne festhält. Das Meßinstrument ist gegenüber der Meßschlittenbahn senkrecht verstellbar.
  • In der Zeichnung ist eine Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen die Abb. I und 2 ein Meßgerät zum Prüfen der Bombierung von Lagerschalenhälften in Vorderansicht und in einem senkrechten Länlgsschnitt und Abb. 3 einen Querschnitt durch das Gerät nach der Linie III-III von Abb. 2.
  • Auf einer Fußplatte 1 läuft auf Kugeln 2 ein Schlitten 3 mit einer Keilrinne 4. Vom Schlitten 3 ragt ein Bolzen 5 nach unten (Abb. 2). Dieser durchsetzt den Schlitz 7 in der Fußplatte 1 und einen Schlitz 8 in einem Schwenkhebel 9, der unterhalb der Fußplatte I drehbar gelagert und durch eine Schiene IO geführt ist. Der Bolzen 5 weist einen unteren Kopf II auf (Abb. 2) und steht unter dem Einfluß einer Feder I2, derart, daß der Schlitten 3 leicht auf seine Laufbahn gedrückt wird. Seitlich am Schlitten 3 ist ein schmiegsamer Draht 13, eine Darmsaite od. dgl. befestigt. Diese läuft über eine Führungsrolle 14 durch ein Rohr 15 senkrecht nach oben auf eine Aufwickeltrommel I6 auf, die seitlich an einer unter Drebfederwirkung stehenden Skalen-oder Schreibwalze I7 sitzt. Die Walze 17 ist mit einem Papierstreifen belegt, auf dem eine entsprechende Einteilung zum Ablesen der Meßwerte aufgebracht ist. Die Walze I7 ist in einem Gehäuse I8 drehbar gelagert. Vor der Walze I7 spielt der Zeiger oder Schreibfinger 19 eines Meßinstrumentes 20, dessen axial beweglicher Fühler 21 in die Keilrinne 4 des Meßschlittens 3 hineinragt. Das Meßinstrument 20 wird von einem Arm 22 gehalten, der an einer Büchse 23 festsitzt. Die Büchse 23 gleitet axial beweglich auf einem Führungsschaft 24 und kann mittels eines Exzenterzapfens 25 an der Drehachse 26 eines Handhebels 27 gehoben und gesenkt werden.
  • Weiterhin weist der Schlitten 3 eine ausladende Lasche 28 (Abb. I und 3) auf. Auf der Lasche ist ein Lagerbeck 29 angeordnet. Am oberen Ende dieses Lagerbockes sitzt, um eine waagerechte Achse schwenkbar, eine in die Keilrinne 4 des Schlittens 3 hineinragende Gabel 30 (Abb. I und 3), deren Zinkenenden mit Gummimuffen 3I, Filzmuffen od. dgl. bewehrt sind. Eine rückwärtige Verlängerung 32 des Hebels 30 dient als Schwenkgriff für die Gabel 30, die durch eine Feder 33 (Abb. I) gegen die Keilrinne 4 des Meßschlittens 3 nach unten gezogen wird.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der geschilderten Vorrichtung ist folgende: Der Haltearm 22 mit dem Meßinstrument I6 bis 19 und den Gehäusen 15, I 8 sind zunächst durch eine entsprechende Schwenklage des Hebels 27 bzw. des Exzenterzapfens 25 angehoben worden, und der Hebelarm g ist in Pfeilrichtung a von Abb. 3 nach rechts verschwenkt, so daß der Meßschlitten 3 in bezug auf die Abb. 3 sich über dem rechten Abschnitt der Fußplatte I befindet. In die Keilrinne 4 des Schlittens wird die zu prüfende Lagerschale 34 eingelegt, wie die Abb. 2 zeigt, und durch den Federdruck 33 der Gabel 30 belastet. Die Muffen 3I der Gabel halten die Lagerschale in der eingebrachten Stellung fest.
  • Dann wird durch Verschwenken des Hebels 27 in Pfeilrichtung b von Abb. I nach links der Haltearm 22 mit dem Meßinstrument gesenkt und dadurch dessen Meßfühler 21 mit der zu überprüfeniden Lagerfläche in Berührung gebracht. Sobald dies geschehen ist, verschwenkt man den Hebelarm g entgegen der Pfeilrichtung a von Abb. 3 nach links, wodurch der Schlitten 3 mit der Lagerschale 34 unter dem Meßfühler des Gerätes 20 hindurchgeschoben wird und der Zeiger 19 den Verlauf der vom Meßfühler an der inneren Fläche der Lagerschale bestrichenen Kontur anzeigt. Schlägt der Zeiger I9, z. B. entsprechend der Abb. 4, nach links aus, so verläuft die vom Meßfühler bestrichene Kontur unterhalb des durch die Kennlinie x festgelegten Nennmaßes. Schlägt der Zeiger nach rechts aus, so liegt die vom Meßfühler bestrichene Kontur oberhalb des Nennmaßes, während bei genau eingehaltenem Nennmaß der Zeiger über der Linie x der bei einer Bewegung des Meßschlittens sich drehenden Walze I7 sitehenzbleiqbt. Wandert der Zeiger über dlie Linie y oder z hinaus,. so ist das obere oder untere Abmaß überschritten. Der Zeigerausschlag 19 erfolgt gegenüber der Bewegung des Meßfühlers 21 mit einer entsprechenden Übersetzung. Zweckmäßig werden vor Beginn des Meßvorganges die entsprechenden Kennlinien auf den Papierstreifen der Walze I7 aufgebracht. An Stelle der mechanischen Meßvorrichtung 20, 21 kann im Rahmen der Erfindung auch ein elektrisch, mechanisch oder hydraulisch arbeitendes Meßinstrument vorgesehen sein. Ebenso kann der Zeiger 19 eine Spiegeleinrichtung tragen, die von einem Lichtstrahl getroffen wird, der wiederum als Lichtzeiger dient. Im Rahmen der Erfindung kann an Stelle des beweglichen Meßschlittens 3 auch ein ortsfestes Auflager für die zu prüfende Lagerschale vorgesehen sein, und das Meßgerät ist dann gegenüber diesem Schlitten parallel zur Lagerschalenachse beweglich. Verwendet man eine geeichte Auflagerfläche 4 für die zu prüfenden Lagerschalen, so kann das Gerät auch zum Messen der Wandstärke der Lagerschale verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zum Prüfen von Lagerschalen, gekennzeichnet durch einen mit einer Keilrinne für die Aufnahme der zu prüfenden Lagerschalenhälfte versehenen und vorzugsweise durch einen Handhebel verschiebbaren Meßschlitten unterhalb eines gegebenenfalls in seiner Höhe verstellbaren Meßfühlers, der einen vor einer Skala spielenden Zeiger beeinflußt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine am Meßschlitten befestigte Schwenikgabel, deren Druck die zu prüfende Lagerschalenhälfte in der Keilrinne festhält.
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. I 880 942; Zeitschrift »Maschinenkonstrukteur - Betriebstechnik«, 1932, Heft 21/22.
DED1748D 1940-02-16 1940-02-16 Vorrichtung zum Pruefen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl. Expired DE854586C (de)

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DED1748D DE854586C (de) 1940-02-16 1940-02-16 Vorrichtung zum Pruefen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl.

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DED1748D DE854586C (de) 1940-02-16 1940-02-16 Vorrichtung zum Pruefen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE854586C true DE854586C (de) 1952-11-06

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ID=7029482

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DED1748D Expired DE854586C (de) 1940-02-16 1940-02-16 Vorrichtung zum Pruefen der Bombierung von Lagerschalen od. dgl.

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DE (1) DE854586C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1880942A (en) * 1930-07-07 1932-10-04 Bell Telephone Labor Inc Photographic recorder

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1880942A (en) * 1930-07-07 1932-10-04 Bell Telephone Labor Inc Photographic recorder

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