DE89125C - - Google Patents

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DE89125C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
    • E01H1/04—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt taking- up the sweepings, e.g. for collecting, for loading
    • E01H1/045—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt taking- up the sweepings, e.g. for collecting, for loading the loading means being a rotating brush with horizontal axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
für den Kehricht.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Strafsenkehrmaschine, bei welcher das Aufladen des zusammengekehrten Kehrichts und Ueberführen in einen Sammelkasten in selbstthätiger Weise bewirkt wird. Zu diesem Zweck ist vor der walzenförmigen Kehrbürste eine Schaufel angebracht, auf welcher sich ein Rechen hin- und herbewegt und den aufgeworfenen Kehricht in einen am Wagengestell aufgehängten Kasten überführt. Dieser ist so eingerichtet, dafs er leicht aus dem Traggestell herausgedreht werden kann und sich durch die Bodenöffnung entleert. Die hin- und hergehende Bewegung des Rechens, welcher auf seinem Hingang nach der Bürste zu von der Schaufel abgehoben werden mufs, während er auf seinem Hergang auf derselben schleift, erfolgt mittelst Zugstange von einem Rade aus, welches seinen Antrieb mittelst Kette von der Hinterachse des Wagens aus erhält. Das Heben des Rechens erfolgt durch Auflaufen seiner Führungsrolle auf eine zweitheilige Schiene, welche sich beim Hergang des Rechens öffnet, beim Hingang dagegen schliefst und diesen dadurch so lange hochhält, bis die Rolle am Ende der Schiene abläuft, worauf der Rechen auf der Schaufelfläche schleifend zurückgeht. Mittelst einer vom Kutschersitz durch Umlegen eines Hebels in Thätigkeit zu setzenden Vorrichtung kann sowohl d.er Antrieb für die Bewegung des Rechens, als auch derjenige für die Walzenbürste aus- und eingerückt werden, wodurch namentlich ein Rückwärtsfahren der Maschine ermöglicht wird. In üblicher Weise ist auf dem Wagen selbst ein Wasserfafs angebracht, von welchem aus eine nach vorn gehende Rohrleitung, die in ein Brausenrohr mündet, das Sprengen der Strafse vor dem Kehren erfolgt.
Auf beiliegender Zeichnung stellt:
Fig. ι die Strafsenkehrmaschine mit dieser selbsttätigen Auflade-Vorrichtung für den Kehricht in Seitenansicht dar, während Fig. 2 eine Hinteransicht dieser Vorrichtung ist und Fig. 3 und 4 die Ausrückung der beiden Antriebe veranschaulicht, während Fig. 5 die Führungs-Vorrichtung für den Rechen im Schnitt und Fig. 6 die getheilte Führungsschiene im geöffneten Zustand beim Durchgehen der Führungsrolle zeigt.
Die' Walzenbürste α ist so eingerichtet, dafs sie den Kehricht pach einer Seite befördert. Ihren Antrieb erhält sie mittelst einer Kette, und zwar in der Mitte von der Hinterachse b des Wagens aus durch das Kammrad c, welches lose auf der Radachse sitzt und durch Einrücken einer auf der Achse verschiebbaren, aber nicht drehbaren Klauenkuppelung d an den Drehungen der Achse theilnimmt. Auf derselben Achse ist ebenfalls lose ein Kettenrad e angeordnet, welches durch eine gleiche Klauenkuppelung d1 ein- und ausgerückt wird. Das Verschieben der Kuppelungen d dl erfolgt mittelst Gabeln f, welche durch Hebelwerk g verschoben werden. Auf einer kurzen Welle h sitzen ein zweites Kettenrad k, auf welches die
Drehung der Welle b übertragen wird, und ein Schwungrad /, an dessen Stelle auch ein einfacher Kurbelarm treten kann; an dieses ist die Stange m angelenkt, welche einen in dem Führungsrahmen η laufenden Schlitten ο hin- und herschiebt. An letzterem ist die Rechenstange p1 beweglich befestigt; diese trägt ungefähr in der Mitte die Rolle r. Auf dem Hingang nach der Bürste zu läuft die Rolle r auf einer neben dem Führungsrahmen η für den Schlitten ο liegenden Führungsschiene η1 hin bis zu deren Ende, wo sie dann abgleitet. Dadurch fällt die Stange pl nieder und der Rechen ρ setzt sich kurz hinter der Bürste a auf das Blech t auf. Beim nun erfolgenden Hergang zieht der Schlitten ο die Stange pl mit dem Rechen ρ nach, wobei die Rolle r von unten an die getheilte Schiene nl anstöfst, deren beweglicher Theil sich hebt, und die Rolle r gleitet nun über die schräge Schnittfläche auf den festen Theil der Schiene n1; der bewegliche Theil fällt sofort nach Durchgang der Rolle wieder nieder, so däfs die Schiene 7z1 wieder geschlossen ist. Dadurch ist der Rechen für den Hingang ausgehoben. Der über die Fläche des schaufelartig gebogenen Bleches t gleitende Rechen ρ befördert den aufgeworfenen Kehricht in den verschiebbaren Kasten w mit feststehendem Boden w1, welcher in dem Gestell ν hängt, mit dem der Boden w1 verbunden ist. Dieser Kasten kann mittelst eines vom Kutschersitze aus zu beeinflussenden Rädergetriebes aus dem Gestell heraus- und von dem festen Boden wl weggedreht werden, wodurch der auf dem Boden des Gestelles liegende Kehricht auf die Strafse gehoben wird.
Das Ein- und Ausrücken des Antriebes für die Bürstenwalze α sowohl als für die Bewegung des Rechens ρ erfolgt vom Kutschersitze aus und kann die Maschine so lange in Thätigkeit bleiben, bis der Kehrichtkasten w gefüllt ist. Die Entleerung desselben durch Ausschütten kann auch vom Kutscher bewirkt werden, die einzelnen Kehrichthaufen werden dann von einem nachfolgenden Sammelwagen aufgenommen.
An Stelle der beschriebenen Vorrichtung zum Heben und Fallenlassen des Rechens kann selbstverständlich auch eine andere geeignete Construction angewendet werden, ebenso kann die Ueberführung des Kehrichts nach dem Sammelkasten auf andere Weise, z. B. mit einem endlosen Bande erfolgen. ;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Strafsenkehrmaschine mit selbstthätiger Auflade-, Sammel- und Entleerungs-Vorrichtung für den Kehricht, bei welcher der aufgefangene Kehricht von einem vor der Bürstenwalze (μ) angeordneten schaufelartigen Blech ft) unter Vermittelung eines hin- und hergehenden Rechens fp) in einen mit feststehendem Boden (w1) versehenen, verschiebbaren Sammelkasten (w) befördert wird, welch letzterer aus seinem Aufhängerrahmen (v) herausgedreht wird, so dafs der Kehricht von dem feststehenden Boden (wl) abgezogen werden kann, wobei die beweglich an einem in einem Führungsrahmen (n) verschiebbaren Schlitten (o) angebrachte Rechenstange (pl) durch Auflaufen ihrer Rolle fr) auf eine getheilte Schiene fn1) gehoben und dadurch der Rechen (p) bei seinen Hingang nach der Bürste zu hochgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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