DE89116C - - Google Patents

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DE89116C
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Germany
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glass
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00—Re-forming shaped glass
    • C03B23/26—Punching reheated glass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Fabrikation von Tafelglas durch Blasen wird derart verfahren, dafs die Glaswalze nach beendetem Blasen (Fig. 1) an ihrem unterem Ende geöffnet wird. Dies geschieht bislang in der. Weise, dafs mittels einer glühenden Eisenstange etwas Glasmasse an den Boden der Glaswalze gedrückt wird (Fig. 2), worauf der hierdurch erweichende Boden durch kräftiges Blasen zum Aufplatzen gebracht wird (Fig. 5). Dieses Verfahren macht einen zweiten geschickten Arbeiter nöthig, der die Glasmasse andrückt.
Bei dem vorliegenden neuen Verfahren kommt man mit einem Arbeiter aus. Dasselbe wird ausgeübt mittels eines an geeigneter Stelle neben dem Ofen, der sogenannten Trommel, befindlichen Mundstücks (Fig. 3), welches durch eine Rohrleitung mit einem luftverdünnten Räume in Verbindung steht und für gewöhnlich durch einen Tritthebel mittels eines Ventiles geschlossen ist. Derartige Mundstücke können in der Nähe einer jeden Arbeitsöffnung angebracht und durch eine gemeinschaftliche Rohrleitung mit einem Behälter, in dem durch eine Luftpumpe oder dergl. eine genügende Luftverdünnung unterhalten wird, in Verbindung gebracht werden.
Der Bläser drückt nach beendetem Blasen die Glaswalze mit ihrem Boden gegen das Mundstück, setzt dieses durch einen Tritt auf den Hebel mit dem luftverdünnten Raum in Verbindung und saugt hierdurch einen Zapfen von dünner Wandstärke aus dem Boden der Glaswalze heraus (Fig. 4). Letztere wird dann wie gewöhnlich in den Ofen gebracht, wodurch sich der Zapfen öffnet.
Der Apparat an sich bietet gegenüber bereits bekannten Anordnungen, wie sie beispielsweise die Patentschriften Nr. 10873, 28646, 40346 und 72122 der Klasse 32 enthalten, nichts wesentlich Neues.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Oeffhen des Bodens von Glaswalzen, dadurch gekennzeichnet, dafs aus dem Boden derselben mittels eines Mundstücks ein Zapfen herausgesogen wird, der dann zum Oeffnen gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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