DE890986C - Kohleschleifring mit Ableitung - Google Patents
Kohleschleifring mit AbleitungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R39/00—Rotary current collectors, distributors or interrupters
- H01R39/02—Details for dynamo electric machines
- H01R39/08—Slip-rings
- H01R39/085—Slip-rings the slip-rings being made of carbon
Landscapes
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
Kohleschleifringe sind mittlerweile bekanntgeworden. Um die hohen elektrischen Verluste, die
durch den Widerstand des Kohlematerials bedingt sind, zu vermeiden, werden in die Kohleringe
Metallbänder eingelegt, so daß die Stromzufuhr von der {Anschlußstelle bis zur Stromabnahmestelle über
das eingelegte Metallband verläuft und nur in radialer Richtung über die Kohle erfolgt. Dieser
radiale Weg ist sehr klein, er entspricht der Ring-
stärke, und die auf diesem Wege entstehenden Stromwärmeverluste sind daher sehr gering. So
einfach diese Lösung an und für sich ist, so viele Schwierigkeiten haben sich ihr in der praktischen
Durchführung entgegengestellt, die bedingt waren
durch die außerordentlich voneinander abweichenden thermischen Dehnungen des Metalls und der
Kunstkohle, die sich wie 1:100 verhalten. Man hat versucht, durch Schlitzen der Bänder, die in die
Kohle eingelegt wurden und mit ihr, um einen
geringen Übergangswiderstand zu erzielen, verlötet werden müssen, dieser thermischen Dehnung Herr
zu werden. Man hat weiterhin versucht, das in die Kohle einzulegende Band zu wellen und es nur an
einer bestimmten Anzahl von Punkten an die Kohleringinnenfläche
anzulöten. Es zeigte sich jedoch, daß diese Lösungen zwar durchführbar waren, jedoch haftet ihnen der Nachteil an, daß man die
Kohleringe niemals auf einen Metallkörper, so wie es bei Metallschleifringen der Fall ist, aufziehen
konnte, da die eingelegten geschlitzten oder gewellten Bänder zwar ein Großteil der Lötspannungen
auf nahmen, jedoch nicht die Dehnungen des metallischen Schleifringtragkörpers. Dieser
Umstand zwingt dazu, die Kohleringe seitlich zu
fassen und zu verspannen unter Einhaltung eines bestimmten Abstandes zwischen den Kohleringen
und dem Schleifringtragkörper. Diese Bauart bringt aber in Verbindung mit den zur Verfügung
stehenden Baustoffen für die Fassungsringe eine Reihe von Nachteilen mit sich. Es ist dies einmal
die mangelhafte. Abkühlung der Kohleringe, dadurch bedingt, daß ein Großteil der Oberfläche der
Kohleringe in Isolierstoffe eingebettet ist, die sehr schlechte Wärmeleiter sind, und zum anderen Male
die Alterung, die bei diesen Fassungsringen aus Isoliermaterial sich dadurch bemerkbar macht, daß
sich diese unter dem Einfluß der Betriebstemperatur verziehen, während das Kohlematerial, aus welchem
die Kohleringe gefertigt sind, starr bleibt und in axialer Richtung Spannungen erhält, die zu einem
Zerplatzen der Ringe führen.
Aufgabe der nachstehend beschriebenen Erfindung ist es, Kohleschleifringe mit Ableitungen herzustellen,
die man auf die Schleifringkörper aufziehen kann, ohne daß die Kohleringe durch die
auftretenden Beanspruchungen während des Schrumpfvorganges beschädigt werden können,
noch daß sie durch die auftretenden Betriebstemperaturen solche Spannungen erhalten, daß sie
zerplatzen. Die Erfindung löst dies dadurch, daß die Stromzuführung durch einen Metallreif, beispielsweise
durch einen Eisenreif erfolgt, der durch Ausgleichsglieder derart mit dem Kohlering verbunden
ist, daß der Stromverlauf im Kohlering immer nur radial zur Stromabnahmestelle erfolgen kann, der
Kohlering jedoch in tangentialer Richtung den auftretenden Beanspruchungen ausweicht. Der aus dem
Kohlering, dem Stromführungsring und den Ausgleichsgliedern bestehende Kohleschleifring kann
nun in der bekannten Weise auf den Schleifringtragkörper aufgezogen oder aufgepreßt werden,
ohne daß der Kohlering beansprucht wird, da durch die in dem Stromführungsring auftretende
Dehnung, die eine Vergrößerung des Ringdurchmessers zur Folge hat, die Ausgleichsglieder sich in
ihrer Längsrichtung dehnen und eine Verdrehung des Kohleringes hierdurch bewirken und so die
Durchmesseränderung des Stromzuführungsringes aufgefangen haben. Einige Ausführungen der Erfindung
sind aus der Zeichnung ersichtlich und nachstehend erläutert.
In Abb. ι ist der Stromführungsring mit α bezeichnet,
auf welchem die S-förmig gestalteten Ausgleichsglieder b durch eines der bekannten Verfahren
der Schweißung, der Lötung, der Vernietung usw. befestigt sind, c stellt den Kohlering dar,
welcher auf die Ausgleichsglieder aufgelötet ist. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit zeigt die
Abb. 2. α stellt wiederum den Stromführungsring dar, b die bogenförmig gestalteten Ausgleichsglieder
und c den Kohlering. Abb. 3 zeigt den Kohleschleifring mitZ-förmigenAusgleichsgliedern.
Es bedeutet α den Stromführungsring, b die Ausgleichsglieder und c den Kohlering. Es können aber
auch Wärmedehnungsausgleichsglieder in Form von Schraubendruckfedern usf. vorgesehen werden.
Abb. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher ein Ring b zwischen dem Stromführungsring α und
dem Kohlering c eingelegt ist, der teilweise mit Lappen d mit dem Kohlering c verlötet ist.
Claims (3)
1. Kohleschleifring mit Ableitung, dadurch gekennzeichnet, daß ein metallischer Stromführungsring
über Ausgleichsglieder mit dem Kohlering verbunden ist.
2. Kohleschleifring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem metallischen
Stromführungsring und dem Kohlering angeordneten Wärmedehnungsausgleichsglieder
S-, bogen-, Z-förmig oder schraubendruckfederartig usf. gestaltet sind.
3. Kohleschleifring nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Stromführungsring und dem Kohlering ein Ring eingelegt
ist, der mittels Lappen, die an die Stelle der Ausgleichsglieder treten, mit dem Kohlering
verbunden ist. _
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC1190D DE890986C (de) | 1944-06-01 | 1944-06-01 | Kohleschleifring mit Ableitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC1190D DE890986C (de) | 1944-06-01 | 1944-06-01 | Kohleschleifring mit Ableitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890986C true DE890986C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=7012556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC1190D Expired DE890986C (de) | 1944-06-01 | 1944-06-01 | Kohleschleifring mit Ableitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890986C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0344464A1 (de) * | 1988-06-01 | 1989-12-06 | Asea Brown Boveri Ag | Schleifringanordnung für rotierende elektrische Maschinen |
| US6469414B2 (en) * | 2000-06-30 | 2002-10-22 | General Electric Company | Slip-ring mounting assembly for high-power rotary current collector system |
| DE10225790A1 (de) * | 2002-06-10 | 2003-12-18 | Bosch Gmbh Robert | Schleifringvorrichtung |
| DE10009007B4 (de) * | 2000-02-25 | 2004-02-05 | Sgl Carbon Ag | Schleifringkörper für eine Schleifringanordnung für elektrische Motoren und Generatoren |
| WO2011026834A1 (de) * | 2009-09-04 | 2011-03-10 | Schunk Kohlenstofftechnik Gmbh | Schleifringvorrichtung |
-
1944
- 1944-06-01 DE DEC1190D patent/DE890986C/de not_active Expired
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