DE89086C - - Google Patents

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DE89086C
DE89086C DENDAT89086D DE89086DA DE89086C DE 89086 C DE89086 C DE 89086C DE NDAT89086 D DENDAT89086 D DE NDAT89086D DE 89086D A DE89086D A DE 89086DA DE 89086 C DE89086 C DE 89086C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche den Zweck hat, dem Schützen das Zielen und Abfeuern in liegender Stellung zu erleichtern.
Die Stütze ist in der beiliegenden Zeichnung bildlich dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Stütze,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben;
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten des Auflagers für das Gewehr,
Fig. 5 bis 7 die Anordnung der Stütze am Gewehr, und zwar
Fig. 5 die Stütze in aufgeklapptem Zustande und
Fig. 6 und 7 an den Lauf angelegt.
Die Stütze besteht aus zwei besonderen Theilen, einem Drahtbügel α α1 und einem Scharnierkopf A B (Fig. 1). Der Drahtbügel wird aus einem Stück gehärteten Stahl- oder Eisendraht in der in Fig. 1 dargestellten Form gebogen und in den Biegungspunkten b b1 durch einen Quersteg versteift. Die am unteren Ende des Bügels befindlichen Röllchen RR1 dienen dazu, der Stütze eine gewisse Stabilität bei unebenem Boden, sowie eine gewisse Nachgiebigkeit beim Abfeuern des Schusses zu verleihen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die beiden parallelen Enden a a1 des Bügels etwas abgeplattet, um ein Verdrehen derselben um ihre eigene Achse beim Seitwärtsbewegen des Gewehres zu verhindern.
Der zweite Bestandtheil der Stütze, der Scharnierkopf A B, ist in den Fig. 8 bis 12 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 8 eine Oberansicht des Scharnierkopfes, Fig. 9 eine Seitenansicht desselben mit theilweisem Schnitt,
Fig. 10 eine Unteransicht desselben,
Fig. 11 die Lage, in welche der Drahtbügel α al in dem Scharnierkopf fixirt ist, und
Fig. 12 die Lage, in welcher der Drahtbügel sich in dem Scharnierkopf verschieben läfst.
Der Scharnierkopf besteht aus einem Holzkern H und einem Stahlblech A, welches letztere derartig gebogen ist, dafs eine ovale Oeffnung O (Fig. 1 und 9) entsteht, in welcher das Ende des Gewehrlaufes G bis zum Gewehrschaftring liegt. Die Oeffnung O ist mit einem Lederfutter L versehen, welches sich dicht an den Gewehrlauf anlegt, indessen ein leichtes Drehen des Laufes nach den Seiten in der Oeffnung O noch gestattet. An den Seiten des Scharnierkopfes sind zwei gegenüberstehende Kopfschrauben S1 S1 (Fig. 9) in den Holzkern H eingeschraubt, welche ein Drehen des Scharnierkopfes in Bezug auf das Gestell gestatten. Die Köpfe der Schrauben 5 S1 sind durchbohrt und mit Führungsröhrchen s s1 versehen, in welchen sich ihrerseits die Stangen aa1 der Bügel auf- und abbewegen können. An dem oberen Theile des Bügels A sind zwei Klemmen K K1 befestigt, welche aus einer federnden Zunge m m1 und zwei Rippen ff1 bestehen, so dais die Stangen α al von letzteren erfafst werden können. Die unteren Enden e e1
des Bleches A sind umgebogen und federn zurück (Fig. 9 punktirte Stellung) bezw. dieselben greifen um die Stangen α α1 herum (Fig. 9 und 10 ausgezogene Stellung).
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun die folgende:
Im gewöhnlichen Zustande trägt der Soldat die Stütze in der Stellung Fig. 6 und 7 bezw. Fig. 12, d. h. der Ring j4 liegt um den Gewehrschaft und die Stangen α α1 sind parallel zum Lauf gerichtet. Hierbei werden die letzteren weder von den Klemmen KK1 noch von den Haken e e1 gehalten, und es ist somit möglich, die Stangen in den Hülsen s sl so lange zu verschieben, bis der Schütze die richtige Auflagerhöhe für den betreffenden Zielpunkt gefunden hat. Das Fixiren der Höhe geschieht in der Weise, dafs der Schütze die Stangen a a1 aus der Lage Fig. 6 und 12 in die Lage Fig. 5 und 11, und zwar um die Schraubenköpfe SS1 herumdreht, also in umgekehrter Pfeilrichtung (Fig. 11). Dabei erfassen Zunge m und Rippen ff1 die Stangen α α1 und klemmen dieselben fest, während die Haken e e1 gleichzeitig um die Stangen aal herumgreifen (Fig. 10), so dafs ein Lösen des Kopfes unmöglich ist. Soll das letztere geschehen, so drückt der Soldat mit der Hand die Federn e e1 zurück (Fig. 9 punktirte Stellung), und dreht die Stangen α al in Richtung des Pfeiles (Fig. 11) herum, wodurch dieselben die Klemmen KK1 verlassen (Fig. 12) und nunmehr wieder auf den Führungen s sl verschoben werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Gewehrstütze, deren Schenkel a a1 mittelst Führungen S S1 derartig am Gewehrschaft befestigt sind, dafs sie einerseits an letzteren herangeklappt und senkrecht zu demselben aufgerichtet, andererseits behufs Einstellung der Höhe der Stütze in ihren Führungen S SL verschoben werden können, in aufgerichteter Stellung jedoch durch Klammern KK1 und Schnappfedern e e1 an einer Verschiebung innerhalb der Führungen verhindert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89086D Active DE89086C (de)

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DE (1) DE89086C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5853900A (en) * 1994-12-01 1998-12-29 Basf Aktiengesellschaft Alkenylnitrile-containing binders for paper coating slips
RU2395149C1 (ru) * 2006-10-19 2010-07-20 Сименс Акциенгезелльшафт Закрытая электрическая машина с охлаждаемым жидкостью статором

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5853900A (en) * 1994-12-01 1998-12-29 Basf Aktiengesellschaft Alkenylnitrile-containing binders for paper coating slips
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