DE890815C - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Hochfrequenz-Impulsen grosser Leistung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Hochfrequenz-Impulsen grosser Leistung

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Publication number
DE890815C
DE890815C DET5208D DET0005208D DE890815C DE 890815 C DE890815 C DE 890815C DE T5208 D DET5208 D DE T5208D DE T0005208 D DET0005208 D DE T0005208D DE 890815 C DE890815 C DE 890815C
Authority
DE
Germany
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tube
circuit arrangement
oscillating
resistor
control
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Expired
Application number
DET5208D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl-Ing Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Publication of DE890815C publication Critical patent/DE890815C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/78Generating a single train of pulses having a predetermined pattern, e.g. a predetermined number

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betritt eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Hochfrequenz-Impulsen großer Leistung, insbesondere solchen sehr kurzer Wellenlänge. Zur Erzeugung solcher Impulse ist eine Einrichtung bekannt, wie sie in Abb. i der Zeichnung, dargestellt ist. Dem Gitter des in Abb. i schematisch dargestellten Schwingrohres D, dessen Schwingungskreis E zwischen Gitter und Anode liegt, wird periodisch eine negative Vorspannung zugeführt, deren zeitlicher Verlauf in Abb. a dargestellt ist. Das Rohr wird also von den Spannungsamplituden A1 und AZ periodisch geöffnet und geschlossen.
  • Zur Erzeugung von Impulsen sehr großer Leistung ist es. erforderlich, Sperrspannungen sehr großer Amplitude zu erzeugen. Bei dem in. Abb. i dargestellten bekannten Prinzip wird diese Sperrspannung an einem Widerstand C abgegriffen, der im Anodenkreis des Rohres B liegt. An die Klemmen A, d. h. also zwischen Gitter und Kathode des Rohres B, wird eine positive Spannung angelegt, deren zeitlicher Verlauf in Abb. 3 dargestellt ist. Besitzt die an die Klemmen A gelegte Spannung die Amplitude A.', so kann im Anodenkreis des Rohres B ein Strom fließen. Dieser Strom erzeugt an ,dem Widerstand C einen Spannungsabfall, der die Sperrspannung für das Rohr D darstellt. Zur Erzeugung einer großen, Vorspannung ist es erforderlich, -entweder einen sehr hochohmigen Widerstand C zu wählen oder aber im Stromkreis des Rohres B einen großen Strom fließen zu lassen. Der -erste Vorschlag besitzt den Nachteil, daß eine starke Bedämpfung des Schwingrohres D und damit eine Verschlechterung der Schwingungsbedingungen dieses Rohres auftritt. Hinzu kommt, daß sich die Flankensteilheit und damit die Breite des auf das Gitter des Schwingrohres einwirkenden Impulses mit größer werdendem Widerstand C verschlechtert. Der zweite Vorschlag besitzt den Nachteil -einer übergroßen Belastung des Rohres B und eines erheblichen Leistungsverlustes am Widerstand C.
  • Diese Nachteile werden gemäß .der Erfindung dadurch vermieden, daß dem die Sperrspannung für das Schwingrohr erzeugenden Anodenwiderstand einer Steuerröhre, der zur Vermeidung einer Überlastung dieser Steuerröhre hinreichend groß bemessen ist, eine Röhrenanordnung parallel geschaltet wird, die gegenüber dem gemannten Widerstand infolge ihrer Polung im Sperrzustand des Schwingrohres einen sehr großen, im Schwingungszustand des Schwingrohres einen kleinen Widerstand darstellt. Zweckmäßig wird man dazu eine Pentode wählen.
  • In Abb. q. ist ein Ausführungsbeispiel dieses Erfindungsgedankens dargestellt. Die gleichen Bezugszeichen stellen die gleichen Anordnungen dar, wie sie bereits an Hand der Abb. i beschrieben wurden: Im Anodenkreis des Rohres B liegt wiederum der die Vorspannung für das Schwingrohr D erzeugende Widerstand C. Um den Strom in dem Anodenkreis des Rohres B klein zu halten, wird der Widerstand C sehr hochohmig gewählt. Gemäß der Erfindung liegt dem Widerstand C ein Rohr F parallel, an dessen Steuergitter eine am Widerstand G abgenommene Spannung gelegt wird. Fließt in dem Anodenkreis des Rohres B infolge der an das Gitter von B gelegten positiven Spannung A2 (gemäß Abb. 3) ein Strom, so entsteht in bekannter Weise an dem Widerstand C ein Spannungsabfall, der als Sperrspannung für das Schwingrohr D dient. Das Rohr F ist ebenfalls gesperrt, da der Punkt P des Anodenkreises des Rohres B, der ein starkes negatives Potential besitzt, mit dem Steuergitter dieses Rohres F verbunden ist. Diese Art der Steuerung hat den besond°_ren Vorteil, daß die Gitter-Kathoden-Kapazität des Schwingrohres D besonders niedrig gehalten werden kann. Verschwindet die starke positive Vorspannung am Gitter des Rohres B, d. h. ändert sich deren Amplitude von Az auf _A1 gemäß Abb. 3, so erhält auch der Punkt P eine Potentialverschiebung ins positive Gebiet, und das Rohr F wird .leitend. Es stellt damit einen niederähmi.gen Widerstand dar, der dem Widerstand C parallel liegt. Da das Gitter des Rohres D nicht mehr negativ vorgespannt ist, befindet sich .die Anordnung D nunmehr im Schwingungszustand.
  • In Abb. q. ist die Röhre F als Pentode dargestellt. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß man zur Sperrung der Umkehrröhre F kleinere Sperrspannungen benötigt als bei Verwendung einer Triode.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Hochfrequenz-Impulsen großerLeistung,bei der das Schwingrohr unmittelbar impulsmäßig getastet wird, insbesondere zur Erzeugung von Impulsen sehr kurzer Wellenlänge, dadurch gekennzeichnet, daß dem die Sperrspannung für das Schwingrohr erzeugenden Anodenwiderstand (C) einer Steuerröhre, der zur Vermeidung einer Überlastung dieser Steuerröhre hinreichend groß bemessen ist, eine Röhrenanordnung parallel geschaltet ist, die gegenüber dem Widerstand (C) infolge ihrer Polung im Sperrzustand -des Schwingrohres einen sehr großen, im Schwingungszustand des Schwingrohres einen kleinen Widerstand darstellt. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch. i, da-.durch gekennzeichnet, daß dem Steuergitter des dem Widerstand (C) parallel liegenden Rohres.(F) eine vom Anodenkreis des Steuerrohres. (B) abgenommene Steuerspannung zugeführt wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß als dem Sperrwiderstand (C) parallel geschaltete Röhre eine Pentode vorgesehen ist.
DET5208D 1939-10-19 1939-10-20 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Hochfrequenz-Impulsen grosser Leistung Expired DE890815C (de)

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