DE890685C - Elektrischer Kondensator in feuchtigkeitsdichter Schutzhülle - Google Patents
Elektrischer Kondensator in feuchtigkeitsdichter SchutzhülleInfo
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- DE890685C DE890685C DENDAT890685D DE890685DA DE890685C DE 890685 C DE890685 C DE 890685C DE NDAT890685 D DENDAT890685 D DE NDAT890685D DE 890685D A DE890685D A DE 890685DA DE 890685 C DE890685 C DE 890685C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G2/00—Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
- H01G2/12—Protection against corrosion
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- Power Engineering (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
Bekanntlich müssen elektrische Kondensatoren vor Feuchtigkeit geschützt werden, damit ihre
elektrischen Werte konstant bleiben. Angefangen von den primitiven Schutzhüllen bis zu den
feuchtigkeitsdichtesten Einbauten sind bereits alle Möglichkeiten vorgeschlagen und durchgeführt
worden. Obwohl nun in jedem Fall ein vollkommener Feuchtigkeitsschutz erstrebenswert ist,
kann dieser jedoch nicht immer durchgeführt ίο werden, da der Aufwand dafür zum Teil beträchtlich
ist.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht in einem feuchtigkeitsdichten, beispielsweise
metallischen Gehäuse, in welches der Kondensatorkörper eingesetzt ist und dessen Einsatz-Öffnung
mittels einer Vergußmasse abgeschlossen ist. Diese Ausführungsform hat den großen Vorteil
der einfachen und billigen Herstellungsweise für sich und gewährt einen verhältnismäßig guten
Schutz.
Werden jedoch höhere Anforderungen an beispielsweise die Isolationsfestigkeit der Kondensatoren
gestellt, dann kann die beschriebene Ausführungsform nicht mehr benutzt werden, vielmehr
müssen dann andere Maßnahmen, die allerdings einen größeren Aufwand bedingen, Anwendung
finden. Häufig steht der Anwendung dieser anderen Maßnahmen aber deren höherer Fertigungspreis
entgegen. Es bestand daher seit langer Zeit die Aufgabe, möglichst unter Benutzung eines Vergußmasseabschlusses
in der beschriebenen Weise einen besseren feuchtigkeitsdichten Einbau von Kondensatoren
zu erzielen.
Eine jedoch nicht immer tragbare Lösung vergrößert den Diffusionsweg für die Feuchtigkeit dadurch,
daß sie eine stärkere Vergußmasseschicht an der offenen Gehäuseseite vorsieht. Dies bedingt
ίο jedoch zum Teil nur eine Verlängerung der Zeitpause,
bis die Feuchtigkeit zum Wickelkörper vorgedrungen ist, und andererseits wird das Baumaß
des Kondensators vergrößert.
Mit der vorliegenden Erfindung wird nun ein anderer Weg gezeigt, um ebenfalls unter Beibehaltung
der an sich bekannten Einbauweise einen wesentlich verbesserten Einbau zu schaffen. Maßgebend
war hierbei die Überlegung, daß die in den Kondensatorbehälter eindringende Feuchtigkeit zunächst
noch keine Verschlechterung der Kondensatorwerte hervorrufen kann, vielmehr erst dann,
wenn die Feuchtigkeit auch in den Wickelkörper eingedrungen ist. Die für den Zutritt von Feuchtigkeit
am meisten gefährdete Fläche des Kondensatorkörpers ist aber seine Stirnseite, weil dort
die Feuchtigkeit unmittelbar zwischen die Kondensator! agen eintreten kann, wohingegen die
Mantelfläche des Kondensatorkörpers weniger gefährdet
ist, weil der Feuchtigkeit dort eine nahezu, insbesondere noch durch die Imprägniermasse
des Kondensators bedingt, geschlossene Fläche gegenübersteht. Da nun weiterhin in der Regel die
offene Stirnfläche des Kondensatorkörpers der Einsatzöffnung des Kondensatorbehälters gegenüberliegt,
kann die Feuchtigkeit unmittelbar nach der Diffusion durch die Vergußmaeseschicht in den
Kondensatorkörper eintreten. Es müßte demnach also ein wesentlich verbesserter Einbau dann gegeben
sein, wenn die durch die Vergußmasseschicht diffundierende Feuchtigkeit nicht unmittelbar in
die offene Stirnseite des ,Kondensatorkörpers eindringen kann.
Nach dem Kennzeichen der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß über jeder, mindestens über
jeder einer Gehäuseöffnung zugewandten Stirnseite des Wickelkörpers eine Abdeckkappe vorgesehen
ist, die aus vollkommen feuchtigkeitsdichtem Werkstoff -besteht. Die Feuchtigkeit trifft
dann auf diese geschlossene Abdeckkappe und kann nun nicht unmittelbar in den Kondensatorkörper
eintreten, sondern muß einen wesentlich verlängerten Weg um die Außenfläche der Kappe herum und
zum Teil auch um deren Innenfläche herum zurücklegen, ehe sie in den Kondensatorkörper eindringen
kann.
Es ist an sich gleichgültig, aus welchem Werkstoff diese Abdeckkappen bestehen, wenn sie nur an
sich feuchtigkeitsundurchlässig sind. Es kommen unter Umständen bestimmte Kunststoffe in Betracht,
ebenso wie auch dünne Keramikkappen. Bei derartigen Hilfseinrichtungen ist jedoch nicht ohne
weiteres die Möglichkeit gegeben, eine dichte Verbindung zwischen den Stromleitungen, die die
Kappe durchdringen müssen, und der Kappe zu gewährleisten, so daß immer noch, wenn auch
wesentlich verkleinert, eine öffnung für den Feuchtigkeitsdurchtritt der Wickelstirnseite unmittelbar
gegenüberliegt. Es ist daher am zweckmäßigsten, die Abdeckkappe aus Metall zu wählen,
welches ebenfalls vollkommen feuchtigkeitsdicht ist, und diese ,Kappe mit der Stromleitung an der
Durchtrittsstelle zu verlöten.
In besonderen Fällen kann jedoch auch die aus der Wickelstirnseite heraustretende Stromzuführung
mit unter die vollkommen geschlossene Abdeckkappe untergeklemmt und seitwärts herausgeführt
werden, so daß in diesem Fall gegen die Anwendung einer aus nicht lötfähigem Stoff be- ·
stehenden Kappe nichts einzuwenden ist. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, bei nicht lotfähigen
Werkstoffen feuchtigkeits dichte Kitte od. dgl. für die Abdichtung der Durchtrittsstelle
der Stromleitung durch die Abdeckkappe zu benutzen.
Besonders sinnvoll ist die Anwendung der gekennzeichneten Regel bei sogenannten rohrförmigen
Kondensatoren, die infolge der 'billigen Herstellungsweise in größtem Umfange benutzt
werden. Hierbei wird der Kondensatorkörper in einen Rohrabschnitt aus Hartpapier, Keramik go
od. dgl. eingeführt, und die offenen Stirnseiten dieses Rohres werden durch Vergußmasse abgeschlossen.
Der Dichtigkeitsgrad dieser Kondensatoren ist, weil beide Stirnseiten des Wickelkörpers
dem Feuehtigkeitsöinfkiß unterliegen, besonders
'ungünstig, eo daß die Anwendung der erfindunigsgemäßen
Schutzkappen hier zu. einem besonders
großen Erfolg führt.
In der Zeichnung ist ein derartiger stabförmiger Kondensator im Schnitt mit den erfindungsgemäßen
feuchtigkeitsdichten Schutzkappen dargestellt, α ist das übliche verwendete Schutzrohr
aus 'Hartpapier .od. dgl., b der Kondensatorwickelkörper,
der durch die Vergußmasseschichten c und d abgeschlossen in dem Rohre untergebracht
ist. Die Stromzuleitungen e und / sind in Form von
Drähten durch die Vergußmasseschichten c und d hindurchgeführt. Nach dem Kennzeichen der Erfindung
sind nun über den Wickelkörper zum Schutz der offenen Stirnseiten die Abdeckkappen g n0
und h geschoben, die im dargestellten Beispiel aus Metall bestehen mögen und an der Durchtrittsstelle
der Stromleitungen e und f mit diesem bei i und k
verlötet sind.
Je langer der zylindrische Mantelteil der Ab- u5
deckkappen g· und h ausgeführt ist, um so größer ist
der Diffusionsweg für die eingedrungene Feuchtigkeit und um so geringer die Wahrscheinlichkeit,
daß in absiehibarer Zeit eine wesentliche Verschlechterung
der Kondensatorwerte eintritt.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Elektrischer Kondensator in Schutzhülle ■mit durch Vergußmasse albgeschlossener Gehäuseöffnung, beispielsweise stabförmiger Kon-densator im Metallrohr od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß über jeder, wenigstens jeder einer Gehäuseöffnung zugewandten Stirnseite des Wickelkörpers eine Abdeckkappe vorgesehen ist, die aus vollkommen feuchtigkeitsdichtem Werkstoff besteht.
- 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgleichkappe Öffnungen für den Durchtritt der Stromanschlüsse besitzt.
- 3. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromanschlüsse mit der Kappe feuchtigkeitsdicht verbunden sind.
- 4. Kondensator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe aus Metall besteht und gegebenenfalls mit einem durchgeführten Stromanschluß verlötet ist.
- 5. Kondensator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe aus keramischem Material besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5427 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890685C true DE890685C (de) | 1953-08-13 |
Family
ID=580831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT890685D Expired DE890685C (de) | Elektrischer Kondensator in feuchtigkeitsdichter Schutzhülle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890685C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023824B (de) * | 1954-08-14 | 1958-02-06 | Eichhoff Werke | Elektrischer Kondensator mit Giessharz-Abschluss |
-
0
- DE DENDAT890685D patent/DE890685C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023824B (de) * | 1954-08-14 | 1958-02-06 | Eichhoff Werke | Elektrischer Kondensator mit Giessharz-Abschluss |
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