DE89012C - - Google Patents

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DE89012C
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Germany
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clamping
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DENDAT89012D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D5/00Planing or slotting machines cutting otherwise than by relative movement of the tool and workpiece in a straight line
    • B23D5/02Planing or slotting machines cutting otherwise than by relative movement of the tool and workpiece in a straight line involving rotary and straight-line movements only, e.g. for cutting helical grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Construction der Maschine ist folgende: Die Arbeitsspindel α ist gelagert:
1. drehbar und gegen Längsverschiebung gesichert in der mittelst Kurbel, Hohlrad und Zahntrieb bewegten Zahnstange b;
2. längs verschiebbar und gegen Drehung gesichert in der Büchse c.
Die Zahnstange b ist längsverschiebbar in den hinteren, die Büchse c drehbar und gegen Längsverschiebung gesichert in den vorderen Lagerkörper eingepafst. Auf der Büchse c ist das Zahnrad d fest aufgekeilt. An das Hohlrad e ist rückseitig das Kegelrad f angegossen und bildet mit den weiteren Kegelrädern g und h und der Kupplungsmuffe i ein Wechselgetriebe.
Die Kupplungsmuffe i ist auf der Welle k längsverschiebbar aufgekeilt. Die Welle k leitet die vom Wechselgetriebe erhaltene Bewegung über die Zahnräder / und I1 auf der Stellscheere m weiter zum Zahnrad d, welches die Büchse c und damit die Arbeitsspindel a in Drehung versetzt. Zur Herstellung von Schmiernuten mit gröfserer oder kleinerer Steigung ist nur das Uebersetzungsverhältnifs zwischen den Zahnrädern η und d zu ändern.
Je nachdem die Kupplungsmuffe i mit dem einen oder anderen der beiden Kegelräder g und h in Eingriff gebracht wird, werden rechts- oder linksgängig Schmiernuten geschnitten.
Es ist nun erforderlich, dafs der Stichel beim Rückgang um etwas mehr als Maximalnutentiefe radial zur Lagerschale ausgehoben wird. Um dies zu bewerkstelligen, ist folgende Einrichtung getroffen:
Im Werkzeugkopfe n> sitzt das prismenförmige Stichelgehäuse 0 senkrecht zur Spindelachse verschiebbar. Dieses Stichelgehäuse ist auf beiden Längsseiten mit je einer gegen die Horizontale geneigten Nut versehen. In der Längsachse des Kopfes w ist die mit zwei Rollen r versehene Gabel s längsverschiebbar gelagert. Die Rollen r der Gabel s führen sich in den schrägen Nuten des Stichelgehäuses 0. Der Schraubenschaft ρ der Gabel 5 ragt, durch die centrisch ausgebohrte Arbeitsspindel α gehend, am hinteren Ende derselben heraus und wird dort von der mit Handrad versehenen Ueberwurfmutter q umfafst und festgestellt.
Durch Drehen der Ueberwurfmutter q wird jetzt der Schraubenschaft ρ und mit ihm die Gabel s in Richtung der Spindelachse verschoben. Die Rollen r werden bestrebt sein, den schrägen Nuten im Stichelgehäuse zu folgen, was ihnen durch die seitliche Bewegung der Gabel s jedoch unmöglich gemacht ist; es wird sich also das Stichelgehäuse 0 und mit ihm der Stichel O1 radial zur Lagerschale bewegen. So wird durch Vor- oder Zurückdrehen der Ueberwurfmutter gum einen bestimmten
begrenzten
Winkel der Stichel O1
eingesenkt oder ausgehoben. Das Feinschalten des Stichels O1 auf Spanstärke wird durch Verschieben der Gabel s mittelst Drehung des Schraubenschaftes ρ am . Handgriff t bewirkt.
Lagerexemplar
Ein schnelles und sicheres Aufspannen der Lagerschalen wird durch Benutzung der stets durch die Lagerachse gehenden Spaltebene der Lagerschalen als Aufspannebene erreicht. Der hierzu nothwendige Apparat ist folgender:
Die Planscheibe u ist auf ihrem winkelartigen rückwärtigen Fortsatz U1 durch eine horizontale, genau durch die Achse der Arbeitsspindel a gehende Ebene abgegrenzt. Auf dieser Ebene sind ■ mittelst Aufspannnut und Schrauben zwei Spannleisten ν ■ und V1 befestigt. Diese Spannleisten, deren Kanten χ χ und X1 X1 parallel zur Spindelachse sind, werden durch je zwei Ansätze y.y und Jr1 Jr1 in der Aufspannnut geführt und sind in Richtung dieser Nut verschiebbar. Mittelst einer auf horizontaler Ebene angebrachten Scala können die Spannleisten, für die jeweilige Lagerbohrung passend, eingestellt werden. Das Anspannen der Lagerschalen selbst an die Leisten ν und V1 geschieht unter Anwendung von Schrauben und Spanneisen, welch erstere ebenfalls in Aufspannnuten \ und fj verschiebbar sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Einschneiden schraubenförmiger Schmiernuten in Lagerschalen, dadurch gekennzeichnet, dafs an einer schraubenförmig bewegten Arbeitsspindel (a) ein Stichelgehäuse (o) mit Stichel O1 in radialer Richtung zur Lagerschale verschiebbar angeordnet ist, dessen Einsenkung für den Arbeitsgang und Aushebung für den Rückgang um etwas mehr wie Maximalnutentiefe durch Drehen einer Ueberwurfsmutter (q) um einen bestimmten, begrenzten Winkel bewirkt wird, und dessen Feinschaltung auf Spanstärke durch Verschieben einer Gabel (s) mittelst Drehung eines Schraubenschaftes (p) am Handgriff (t) desselben erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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