DE887368C - Spannungsregeleinrichtung - Google Patents

Spannungsregeleinrichtung

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Publication number
DE887368C
DE887368C DEK3945D DEK0003945D DE887368C DE 887368 C DE887368 C DE 887368C DE K3945 D DEK3945 D DE K3945D DE K0003945 D DEK0003945 D DE K0003945D DE 887368 C DE887368 C DE 887368C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
regulating
turn
winding
coarse
Prior art date
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Expired
Application number
DEK3945D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Tesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
Priority to DEK3945D priority Critical patent/DE887368C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE887368C publication Critical patent/DE887368C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/06Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with current collector gliding or rolling on or along winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Spannungsregeleinrichtung Zur feinstufigen Spannungsregelung ist ein Regeltransformator mit auf fder Regelwicklung laufender Kohlerolle als Stromabnehmer vielfach im Gebrauch. Dieser sogenannte Kohlerollenregler hat sich,in der Praxis sehr :gut bewährt; jedoch ist seine Leistungsfähigkeit insofern begrenzt, als die Wiudungsspannung nicht wesentlich höher als i Volt gewählt und' die Köhlerolle mit höchstens 40 Ampere belastet werden darf. Das entspricht einer Drehstromdeis,tung vom. ioo kVA. Um die Leistung zu erhöhen:, müßte man .die Bauhöhe des Kohlerollenreglers beträchtlich vergrößern, da idie Windungs;spannung nicht erhöht werden darf. Dieser Weg ist ungünstig und meist auch aus räumlichen Gründen ungangbar.
  • Zur Beseitigung dieses Mangels greift die Erfindung -zurück auf die bekannten. Spannungsregeleinrichtungen mit einem Grobregeltrans.formator und einem dessen Stufung überbrückenden, praktisch stufenlos arb-eitendcn Feinregeltransformator, der bei der Regelung nacheinander zwischen zwei aufeinanderfolgende Wicklungsanzapfungen dies Grobregeltranisrformators mittels zweier diesem zugeordneter Stromabnehmer geschaltet wird. Erfindungsgemäß wird bei einer solchen Spannungsregeleinrichtung als Grohregeltransformator ein Transformator mit wenigstens teilweise blank gemachter Wicklung und zwei auf dieser laufenden, abwechselnd um jeweils eine Windung oder ein geradzahtiges Vielfaches davon fo@rtschaltbaren Stromalin-ehmern aus elektrisch gut leiterndern Werkstoff benutzt, deren Kontaktbahnen im Abstand einer halben Windung oder eines geradzahligen Vielfachen davon voneinander entfernt liegen, während' als Feinregeltransformator ein Transformator mit zwei über Widerstände parallel geschalteten Regelwicklungen verwendet -#vird, derenLeiter nach Art einer zweigängigen - Schraube, nebeneinander auf einem Spulenkörper gewickelt sind. und auf ,deren mindestens teilweise blank gemachter Oberfläche ein Stromabnehmer aus, elektrisch gut leitendem Werkstoff läuft, der beim Übergang von der einen Windung zur nächsten Windung der einen Regelwicklung vorübergehend die zwischen diesen. Windungen liegende Windung der anderen. Regelwicklung berührt, welche dabei durch den Stromabnehmer zunächst mit der einen, nachher mit der anderen von den boiden genannten. Windungen der ersten Regelwicklung vorübergehend verbünden wird. Die Fortschaltung der Stromabnehmer des Grobregeltransformators erfolgt funken@los; der Feinregeltransformator kann ohne -weiteres für eine sehr kleine Win(dungsspannung, z. B. etwa o,5 Volt, aus-gelegt -,ver,den und dementsprechend die Widerstände, über welche die beiden Wicklungen des Feinregeltransformators miteinander verbunden sind, angemessen dimensioniert werden:. Denn der Feinregeltransformator dient'nur zur Feinregelung der Stufenspannung des Grobregeltransformators und sorgt dabei für ein funkenlo.ses Fortschalten des jeweils weiterzubewegenden Stromabnehmers des Grobregeltransformators. Die Regeleinrichtung gemäß der Erfindung ist also in erster Linie für den Leistungsbereich geeignet, der über .dem des Kohlerollenreglers liegt und für den. die bekannten Schub- und Drehtransformatoren aus wirtschaftlichen, Gründen noch nicht in Frage kommen.
  • In. der A!bb. i ist schematisch ein Ausführungsbeispiel für eine Spann.ungsregeleinrichtung gemäß .der Erfindung dargestellt. Der Grobregeltransformator weist neben einer Erregerwicklung i eine Regelwicklung 2 auf, die mit verhältnismäßiig.großem Windungsabst.and auf einen Isolierzylinder aufgewickelt ist. Die Abb. 2 zeigt einen. Teil dieses Isolierzyliniders.3, auf den der die Wicklung bil-.dernde Leiter 2 aufgewickelt ist. Die einzelnen Wirndiungen der Wi-eklung 2 werden im gleichen Abst'an'd voneinander durch einen spiralförmig aufgeschnittenen Hartpapierzyli.nider 4 gehalten., der zwischen die e@inz"!lnen Windungen eingearbeitet wird. Die Wicklung 2 wird, falls zu ihrer Herstellung nicht schon wie in Abb. 2 ein blanker, nicht isolierter Leiter verwendet wird-, auf ihrer Oberfläche mindestens teilweise blank gemacht, so daß zwei Kontaktbahnen. entstehen, auf denen zwei Stromabnehmer 5 und, 6 laufen.
  • Die Stro:m@abnehmer bestehen aus einer oder mehreren Rollen aus elektrisch gut leitendem-Werkstoff. Der Abstand der einzelnen Windungen voneinander und ,der Durchmesser der auf der Wicklung laufenden Stromabnehmerrolle sind so gewählt, daß die Rolle beim Ubergang von einer Windlang .zur näehs,ten Windung :die erste Windung schon verlassen hat, bevor sie ,die folgende Windung berührt. In der Alb. 2 ist :gestrichelt die Zwischenstellung angedeutet, in welcher die Stromabnehmerrolle keine von den beiden benachbarten Windungen berührt. Die beiiden Kontaktbahnen liegen um den Abstand einer halben Windung voneinander entfernt, d. h. sie befinden sich auf eihander gegenüberliegenden Seiten des Wicklungszylinders. D.ie beiden Stro:maibnehmer 5 und 6 sind längs zweier Kontaktschienen 7 und 8 verschiebbar; ihr Antrieb erfolgt beispielsweise mittels zweier endloser Stahlbänder, Ketten oder Seile, "die über Stifträlder 9 .und 9a bewegt wenden und über ein Maltesergetriebe io mit der von: Hand oder motorisch angetriebenen Welle i i gekuppelt sind. Mit dieser Welle ist über einen Kurbeltrieb. 12 der Feinre:geltransformator gekuppelt. Dieser besitzt zwei Wicklungen 13 und 14, deren Leiter nach Art einer zweigängigen Schraube nebeneinander auf einen Spulenkörper gewickelt sind. Die beiden Enden 'der Wicklung 13 sind an zwei verbreiterte Kontaktstücke 15 bzw. 16 angeschl.ossen, die wiederum elektrisch leitend .mit den Kontaletsahenen.8 unid 7 :des Grobregeltransformators verbunden: sind. Die beiden Enden der Wicklung 14 des Feinreglers sind über Widerstände 17 b:zw. i@ an die Kontaktstücke 15 und 16 angeschlossen. Die wenigstens: teilweise blank gemachte Oberfläche ,der beiden Wicklungen 13 und 14 dient als Kontraktbahn für den. Stromabnehmer 1g, der längs einer Kontaktschiene verschiebbar ist und durch den Kurbeltrieb 12 mit der Antriebswelle i i gekuppelt ist. Bei Drehung der Welle i i wird: also .der Stromabnehmer eine hin und her gehende Bewegung zwischen dien beiden Endkontaktstücken 15 und 16 .ausführen. Die Regeleinrichtung ist in, Sparschaltung als( Zusatztransformator geschaltet; an die Klemme U wird also die ungeregelte Spannung :geführt, und von der Klemme zc wird. die geregelte Spannung abgenommen.
  • Soll (die regelbare Spannung erhöht werden:, so wird,die Antriebswelle i i in Pfeilrichtung gedreht. Dabei wird der Stromabnehmer i9 durch den Kurbeltrieb mach oben verschoben, bis er an dem Endkontaktstück 15 anlangt. Jetzt steht :.die abgehende Leitung a, über das Kontaktstück, 15 unmittelbar iniVerbindung mit dem Stromabnehmer 6. Es kann id.aher jetzt der Stromabnehmer 5 funkenlos auf tdiie nächste Windung fo:rtgescha,ltet werden. D,iesi erfolgt über ,den Maltesertrieb, der in der Zeit, während welcher ,sich ;der Stromabnehmer i9 auf dem Kontakt 15. befindet, über den Madtesertrieb das Stiftrad 9 um einen solchen Betrag dreht, daß der Stromabnehmer 5 um eine Windung nach oben hin verschoben wird. Bei dem Weiterdrehen der Antriebswelle ii in Pfeilrichtung wan,diert der Stromabnehmer ig nach unten,, bis er :das Endkontaktstück 16 erreicht. Jetzt wird. über den Maltesertrieb und das Stiftrad. ga der Stromabnehmer 6 um eine Windung weitergeschaltet, was ebenfalls, furnkenlosi erfolgt, da während dieses Schaltvorganges die Leitung u. über das Kontaktstück 1:6 unmittelbar mit dem Stromabnehmer 5 verbunden ist. Die Arbeitsweise des Feinregeltransformato:rs bedarf keiner näheren Erläuterung, da derartige Regeltransformatoren. mit zwei nebeneinander aufgewickelten und über Widerstände parallel geschalteten Wicklungen und einem auf diesen, Wicklungen. laufenden Stromabnehmer an sich bereits bekannt sind. Der Feinregler arbeitet ohne Stromunterbrecher und praktisch funkenfrei, da. die beiden Wicklungen 13 und 14 über die Widerstände 17 und 1ä miteinander verbunden. sind.
  • Die Erfindung ist nicht nur bei regelbaren Zusatztransformatoren, sonldern auch bei regelbaren Ixistungs.trans@orm-atoren anwendbar. Wie dabei das in. Abb. i dargestellte Ausführungsbeispiel schaltungsgemäß abgeändert werden muß, versteht sich von selbst.
  • Der Grobregeltransform.atorkann auch so, ausgebi1 det sein, daß die beiden Stromabnehmer abwechselnd um jeweils zwei Windungen fortgeschaltet werden. Dann müssen die beiden. Kontailctibahnen im Abstand einer ganzen. Windung voneinander entfernt liegen, d. h. sie müssen praktisch dicht nebeneinander auf der Wicklung a angeordnet sein, jedoch so, daß der eine Stromabnehmer nur die gemdzahligen, der andere Stromabnehmer nur die ungeradzahligen Windungen berühren kann. Der Feinregeltransformator muß natürlich dieser gröberen Stufung des Grobregeltransform:ators angepaßt sein. Es ist auch eine noch: gröbere Stufung des Grobregeltransformators möglich. Am vorteilhaftesten ist jedoch die in der Abbildung dargestellte Ausführungsform, hei der die Kontaktbahnen um eine halbe Windung voneinander entfernt liegen, weil hier die Anoridnung der Kontaktbahnen: konstruktiv am einfachsten ist,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Spannungsregeleinrichtung mit einem Grobre.geltransformator und. einem dessen Stufung überbrückenden, praktisch stufenlos arbeitenden Feinregeltransformator, er bei der Regelung nacheinander zwischen zwei aufeinanderfolgende Wicklunigsanzapfungen des Grobregeltransformators mittels zweier diesem zugeordneter Stromabnehmer geschaltet wind, dadurch gekennzeichnet, daß als Grobregeltransformator ein Transformator mi:t wenigstens teilweise blank gemahter Wicklung und zwei auf dieser laufenden,' abwec hsehzd um jeweils eine Windung oder ein geradzahliges Vielfaches ,davon fortschaltbaren Stramabnehmern aus elektrisch gut leitendem Werkstoff dient, deren Kontaktbahnen im Albstand einer halben Windung oder eines geradzahligen Vielfachen davon voneinanider entfernt liegen, während als Feinregeltransformator ein. Transformator mit zwei über Widerstände parallel geschalteten Regelw ickl,ungen verwendet wird, deren Leiter nach Art einer nveigängigen Schraube nebeneinander auf einen Spulenkörper gewickelt sind und auf deren mindestens teilweise blank gemachter Oberfläche ein- Stromabnehmer aus elektrisch gut leitendem Werkstoff läuft, der beim Übergang von der einen Windung zur nächsten Windung der einen Regelwicklung vorübergehend die zwischen diesen Windungen liegende Windung der anderen Regelwicklung berührt; welche dabei @durch den Stromabnehmer zunächst mit der einen, nachher mit -der anderen von den beiden genannten Windungen ,der ersten Regelwicklung vorübergehend verbunden wird. a. Spannungsreg,eleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dä,ß die Stromabnehmer beider Regeltransformatoren als Rollen ausgebildet sind, die auf den von den. Regelwicklungen selbstgebildeten Kontaktbahnen laufen.
DEK3945D 1944-10-13 1944-10-13 Spannungsregeleinrichtung Expired DE887368C (de)

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DE (1) DE887368C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077300B (de) * 1954-01-27 1960-03-10 Emi Ltd Vorrichtung zur selbsttaetigen Interpolation von als Spannung dargestellten Steuerbefehlen
EP0600612A1 (de) * 1992-11-05 1994-06-08 Bba Canada Limited Luftdrasselspule mit fest zu einer Strukturhülse verankerter Leiterwicklung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077300B (de) * 1954-01-27 1960-03-10 Emi Ltd Vorrichtung zur selbsttaetigen Interpolation von als Spannung dargestellten Steuerbefehlen
EP0600612A1 (de) * 1992-11-05 1994-06-08 Bba Canada Limited Luftdrasselspule mit fest zu einer Strukturhülse verankerter Leiterwicklung

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