DE887115C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gewellten Sperrholzes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gewellten SperrholzesInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gewellten Sperrholzes Gewelltes Sperrholz ist bisher nicht benutzt worden, da es ein Verfahren und Vorrichtungen nicht gab, um dasselbe preiswert herzustellen.
- Bekannt ist es, Rückenlehnen und Sitze von Stühlen aus gebogenem Sperrholz herzustellen, nicht aber mittels Platten, ,die eine größere Anzahl von au.feinanderfolgenden konkaven und konvexen Ausbiegungen besaßen.
- Üblich ist die Herstellung von Platten aus Metall, Faserzement oder Pappe in gewellter Form. Unbekannt ist aber die Herstellung von Sperrholzplatten dieser Form. Die Wellen erteilen dem Material eine große Widerstandsfähigkeit und gestatten seinen Gebrauch für neue Zwecke, wie z. B. zur Gebäudebedachung. Für ,diesen Zweck sind besonders gewellte Sperrholzplatten mit dünner Aluminiumschicht geeignet.
- Verhältnismäßig leicht ist es, Sperrholzplatten in gewöhnlichen Formen mit höchstens drei oder vier Wellen herzustellen. Dieses Verfahren ist aber für .die Herstellung von Platten mit größerer Anzahl von Wlelle.n nicht möglich, weil .die Platten sich an gewissen Stellen der Form festsetzen und da sie nicht dicht an ihr anliegen, bei Ausübung des erforderlichen Druckes brechen und damit unbrauchbar werden.
- Mit dem der Erfindung entsprechenden Verfahren wird erreicht, da,ß die Platten sieh selbst an die Form anpassen, bevor sie den Druck erhalten, sie müssen dabei an der Form entlanggleiten und sich vollkommen an dieselbe anlegen, und zwar unter Wirkung der ,der Erfindung entsprechenden Vorrichtung. Durch dieses Verfahren ist es möglich, gewellte Platten mit irgendwelcher Zahl von Wellen zu erzeugen, wie z. B. mit zehn Wellen oder auch mit größerer Zahl.
- Das der Erfindung entsprechende Verfahren und eine vorteilhafte Ausführungsform der entsprechenden Vorrichtung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert.
- Fig. i zeigt schematisch einen Querschnitt einer zur Ausführung der Erfindung geeigneten Plattenpresse; dabei zeigt die untere Platte die der Erfindurng entsprechende Ausbildung. Die Vorrichtung befindet sich in der Lage vor Beginn der Deformation der Furniere.
- Fig. 2 zeigt gleichfalls schematisch einen Querschnitt. Die Vorrichtung befindet sich in der Lage, in der die erste mittlere Welle zur Anlage an die obere Formplatte gebracht ist.
- Fig. 3 zeigt schaubildlich einen Teil der unteren Platte mit der der Erfindung entsprechenden Vorrichtung. -Die der Erfindung entsprechende Vorrichtung kommt mit einer mehrteiligen, beheizten Plattenpresse der in der Sperrholzindustrie üblichen Form zur Anwendung. Fig. i zeigt die Oberplatte a der Presse. Im Innern derselben strömt Dampf durch die Kanäle v. Diese Platte ist an der Unterseite mit Wellen versehen, deren Wellenberge mit c und deren Wellentäler mit d bezeichnet sind. In den Zwischenraum zwischen Ober- und Unterplatte sind die Furniere e eingebracht. In Fig: i sind sie noch eben und liegen oben an den Wellenbergen c an. Unten liegen sie lediglich an der mittleren Wellenbergleiste f der unteren Platte an, die höher ist als die angrenzenden Wellenbergleisten g, und diese sind wieder höher als die nächsten Wellenbergleisten h. Die Wellenbergleisten f, g, h werden mittels Spiralfedern i, welche in Bohrungen der unteren Platte angeordnet sind, von dieser unteren Platte im Abstand gehalten.
- Statt der Federn könnten auch andere geeignete Mittel hierfür benutzt werden.
- Die mittleren Federn il, welche die Wellenbergleiste f anheben, sind länger als die Federnil und diese wieder länger als die Federn i3 und so fort, so daß die mittlere Wellenbergleiste f höher steht als die seitlichen. Die Furniere sind wie üblich mit Klebstoff imprägniert.
- In Fig. 2 sind mit denselben Buchstaben wie in Fig. i die Furniere e, und zwar derart dargestellt, daß sie durch die Wellenbergleiste f in vollständige Anlage an das mittlere Wellental der oberen Platte gebracht sind. Die mittlere Welle ist also durch die Wellenbergleiste f vollkommen ausgeformt, während die seitlichen Wellen durch die Wellenbergleisten g und h nur teilweise gebildet sind.
- Beim weiteren Schließen der Presse bringen die Wellenbergleisten g die Furniere e zur Anlage gegen die Wellentäler f der oberen Formplatte, bevor die Wellenbergleisten h zur vollen Wirkung kommen. Die Furniere e können sich also gleitend von Welle zu Welle bewegen, da ihre Enden immer frei liegen. Dadurch wird das Gleiten ermöglicht und das Brechen der Furniere verhindert. Beim Heben ,der unteren Platte werden die Federn i zusammengedrückt und, wenn alle Holzwellen an der oberen Platte anliegen, wird der Vorrichtung der zum Verleimen erforderliche Druck erteilt, wobei die Wellenbergleisten f, g, h an der unteren Platte anliegen, so .daß sie den Druck übertragen könnten. Offensichtlich - wird den mittleren Wellen ein etwas größerer Druck erteilt als den äußeren, da der Preßdruck und der durch die Federn ausgeübte Druck sich summieren. Dieser überschüssige Druck ist jedoch verhälnismäßig klein und beeinträchtigt die Eigenschaften des @Materials nicht.
- Fig. 3 zeigt schaubildlich eine der Wellenbildung dienende Platte mit ihrer Hebevorrichtung. Der Abstand j zwischen den Federn i bzw.deren Anzahl kann derart gewählt werden, daß die für das Anlegen des Materials an die Oberplatte erforderliche Kraft erzielt wird. Diese Sondervorrichtung kann sowohl an der unteren Formplatte als auch an der oberen Formplatte, gegebenenfalls auch an beiden angebracht werden. Es hat sich aber gezeigt, daß es genügt und zweckmäßig ist, diese Sondervorrichtung nur an :der unteren Formplatte zu benutzet, weil bei :der Anbringung an der oberen Formplatte besondere Maßnahmen erforderlich wären, um das Herabfallen der der Ausbildung der Welle dienenden Wellenbergleiste n zu verhüten.
- Statt Federn zum Hebender Wellenbergleisten zubenutzen, können auch andere elastische Mittel angewendet werden, wie z. B. ,durch Druckluft betätigte Kolben, Gummistücke od. dgl. Wesentlich ist immer, :daß die mittleren Wellenbergleis.ten stärker angehoben werden als die Seitenleisten, so daß also die Furniere nicht bei allen Wellen zu gleicher Zeit an die Gegenplatte angedrückt werden, sondern allmählich von der Mitte nach den Enden hin.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von gewelltem Sperrholz, dadurch gekennzeichnet, .daß die Furniere allmählich fortschreitend von der Mitte zu den Enden der Formplatten in die Wellentäler vor Ausübung des zum Verleimen erforderlichen Druckes eingedrückt werden.
- 2. Verfahren mach Anspruch,i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Wellenberge auf die betreffenden Furnierteile elastische Mittel derart zur Einwirkung gebracht werden, .daß auf die mittleren Teile des Furniers ein größerer elastischer Druck: ausgeübt wird als auf die mach außen hin folgenden Teile.
- 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, @daß sie aus einer heizbaren Metallform besteht, von der mindestens eine der Preßplatten an den Stellen der Wellenberge Leisten (f, g, h) besitzen, die in bezug auf den Grundkörper durch elastische Mittel (i) im Abstand gehalten werden, wobei der Arbeitsweg der elastischen 'Mittel (i) in der Formmitte am größten und nach den Enden hin fortschreitend geringer ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenmzeichnet, daß als elastische Mittel Schraubenfedern, Gummistücke oder ,durch Gas oder Flüssigkeit betätigte Kolben zur Anwendung kommen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß ,der Abstand (j) bzw. die Anzahl der auf ein und dieselbe den Wellenberg bildende Leiste (f bzw. g bzw. la) wirkenden elastischen Mittel (i.) entsprechend der zum vollständigen Anlegen .der Sperrholzwelle an die Gegenplatte erforderlichen Kraft gewählt ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Mittel (i) an der unteren Formplatte angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BR887115X | 1950-11-13 | ||
| BR2640517X | 1950-11-13 | ||
| GB25863/51A GB697203A (en) | 1950-11-13 | 1951-11-05 | Improvements in or relating to the manufacture of corrugated plywood |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE887115C true DE887115C (de) | 1953-08-20 |
Family
ID=27160022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM10906A Expired DE887115C (de) | 1950-11-13 | 1951-09-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gewellten Sperrholzes |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE887115C (de) |
| FR (1) | FR1194160A (de) |
| LU (1) | LU32172A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008022805A1 (de) * | 2008-05-08 | 2009-11-12 | Wolfgang Lacroix | Wellfurnierplatte und daraus aufgebaute Leichtbauplatte sowie Verfahren zu deren Herstellung |
| WO2015149942A1 (en) * | 2014-04-02 | 2015-10-08 | Wood Innovations Ltd. | Method of manufacturing a corrugated wood element, a corrugated wood element and its uses |
| US11208806B2 (en) | 2016-02-22 | 2021-12-28 | Wood Innovations Ltd. | Lightweight construction board containing wave-like elements |
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-
1951
- 1951-09-07 DE DEM10906A patent/DE887115C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008022805A1 (de) * | 2008-05-08 | 2009-11-12 | Wolfgang Lacroix | Wellfurnierplatte und daraus aufgebaute Leichtbauplatte sowie Verfahren zu deren Herstellung |
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| US11208806B2 (en) | 2016-02-22 | 2021-12-28 | Wood Innovations Ltd. | Lightweight construction board containing wave-like elements |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU32172A1 (de) | |
| FR1194160A (de) | 1959-11-06 |
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