DE885C - Kochapparat mit Gasolingasheizung - Google Patents
Kochapparat mit GasolingasheizungInfo
- Publication number
- DE885C DE885C DE885DA DE885DA DE885C DE 885 C DE885 C DE 885C DE 885D A DE885D A DE 885DA DE 885D A DE885D A DE 885DA DE 885 C DE885 C DE 885C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gasoline
- cooking apparatus
- cooking
- burner
- gas heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010411 cooking Methods 0.000 title claims description 8
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 6
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 3
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C5/00—Stoves or ranges for liquid fuels
- F24C5/02—Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
1877.
Kfasse
FRANZ IPOLT in WIEN. Kochapparat mit Gasolin-Gas-Heizung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1877 ab.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Kochapparat ist folgendermafsen construirt:
A ist ein aus Zinkblech geformter, mit Füllloch und Verschlufsdeckel, der ein kleines Luftloch
hat, versehenes Reservoir, welches, mit Gasolin gefüllt, dergestalt an den Apparat angebracht
ist, dafs dasselbe in einer gewissen Höhe vom Brenner B, und wegen Vermeidung
aller Gefahr, die durch Erhitzung des Gasolinleitrohres α entstehen könnte, sich in geeigneter
Entfernung von demselben befindet. Durch das 13 mm Eisenrohr α gelangt das Gasolin mit
hydraulischem Druck nach dem Brenner. Dieses Rohr α ist am Boden mit einem messingenen
Winkelstück versehen, in welches ein 6 '/2 mm
Eisenrohr b in horizontaler Lage eingeschraubt ist. An dessen Ende ist wiederum ein messingenes
Winkelstück c angebracht, von welchem das aufrechtstehend eingeschraubte Brennrohr d von
gleicher Stärke, wie b, die Gasolinleitung fortsetzt. Unterhalb des Winkelstückes c ist ein
kleines Fangschälchen e angebracht, welches dazu dient, bei Beginn der Benutzung des
Kochers eine geringe Quantität Gasolin, die infolge des vorhandenen Druckes, durch ein am
Brenner befindliches kleines Loch beim Oeffnen der Verschlufsschrauben f und g ausfliefst, in
sich aufzunehmen.
Die Rohre b und d sind ihrer ganzen Länge
nach mit Baumwolle ausgefüllt, um den Druck des Gasolins vom Reservoir aus zu mäfsigen
und eine raschere Gasentvvickelung in demselben herbeizuführen. Am Winkelstück c befindet sich
eine Verschlufsschraube /, mittelst welcher der Zuflufs des Gasolins aus dem Reservoir regulirt
werden kann. Am oberen Ende des Brennerrohres d ist der Brenner B aufgeschraubt. Derselbe besteht aus einem messingenen Untersatzstück
α und einem gufseisernen Deckel ß. Ersteres ist mit einer Verschlufsschraube ,^versehen, mittelst
welcher die Stärke der gebildeten Flamme regulirt und die letztere momentan gelöscht
werden kann. Aufserdem befindet sich in demselben das kleine Loch, welches, wie vorbesagt,
zum Ueberfliefsenlassen des Gasolins bei Beginn der Benutzung des Apparates, gleichzeitig aber
auch zur Ausströmung des entwickelten Gases dient. Der Deckel β ist auf seiner unteren
Fläche mit zehn radialen Prismen oder anderen Vorsprüngen von gleichmäfsiger beliebiger Form
versehen; dieselben dienen dazu, um im Verein mit den beiden sich gegenüberstehenden Zäpfchen
des Untersatzstückes, auf welche der Brennerdeckel gesteckt ist, das aus dem kleinen
Loch gegen denselben strömende Gas, bezw. die Gasflamme, in zwölf gleichmäfsige Strahlen zu
vertheilen.
Im übrigen besteht der Apparat aus einer auf Füfsen ruhenden Bodenplatte C und einer oben
mit Einschnitten versehenen Oberplatte D, in welche Einschnitte der fünfarmige Rost B beliebig
einzulegen ist. Zwischen diese beiden Platten ist eine etwa 160 mm hohe Blechwand
von runder oder eckiger Form F gefügt. Dieselbe wird mit der Ober- und Fufsplatte durch
zwei schwache Stehbolzenschrauben y zu einem Ganzen zusammengehalten und somit eine ofenförmige
Gestalt des Apparates hergestellt.
Bei der Benutzung desselben kommt das Gasolin nicht zur directen Verbrennung, sondern
es wird nur das durch die eigenthümliche Construction des Apparates selbst erzeugte Gasolingas
zur Heizung verwendet. Die Bildung dieses Gases erfolgt dadurch, dafs man bei Beginn der
Manipulation durch Oeffnen der Verschlufsschraube / eine geringe Quantität Gasolin aus
dem in dem Untersatzstück des Brenners befindlichen kleinen Loche überströmen und von
dem Fangschälchen aufnehmen läfst, dies dann anzündet und dadurch das innerlich mit Baumwolle
ausgefüllte Brennerrohr d erhitzt. Durch diese Erhitzung entwickelt sich in demselben
das Gasolingas, welches, mit einer gewissen Spannung gegen die Brennerdecke ausströmend,
bei Anzündung genöthigt wird, in zwölf stichflammenartigen Strahlen seine intensive Hitze
an das Kochgefäfs abzugeben. Nur in der kurzen Zeit, welche zur Verbrennung der geringen
Quantität des übergelaufenen Gasolins nöthig ist, macht sich ein Geruch bemerkbar.
Sowie aber das Gasolingas zum Verbrennen kommt, verschwindet aller Geruch und ist jede
Rufsbildung beseitigt.
Bei Benutzung des vorbeschriebenen Kochapparates mit voller Flamme benöthigt derselbe
in sieben Stunden 1 1 Gasolin im Werthe von 50 bis 60 Pfennige und werden 2 1 Wasser in
15 Minuten damit auf den Siedepunkt gebracht.
Claims (1)
- Im übrigen ist der Apparat bei seiner Benutzung gänzlich-' gefahrlos, hinterläfst keinerlei Geruch, ist frei von jeder Rufsbildung und benöthigt keinen Docht. Auch können von einem Gasolinreservöir aus zwei, drei oder vier Kochapparate zum gleichzeitigen Kochen gespeist werden.Patent-Anspruch: Eine eigenthümliche Construction eines Kochapparates mit Gasolinheizung, bei welchem sich das zu consumirende Gasolingas selbstthätig erzeugt und durch einen Brenner ohne Docht zur Verbrennung gelangt; alles, wie vorbeschrieben und durch Zeichnung erläutert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE885T | 1877-11-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE885C true DE885C (de) |
Family
ID=70976533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE885DA Expired - Lifetime DE885C (de) | 1877-11-05 | 1877-11-05 | Kochapparat mit Gasolingasheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE885C (de) |
-
1877
- 1877-11-05 DE DE885DA patent/DE885C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2846120A1 (de) | Warmwasserspeicher | |
| DE2047457A1 (de) | Verfahren zur Erzeugung von Heizgasen und Brenner zur Durchfuhrung des Verfahrens | |
| DE2829363A1 (de) | Als warmwasserbereiter nutzbarer offener kamin | |
| DE885C (de) | Kochapparat mit Gasolingasheizung | |
| DE415027C (de) | Dampfbrenner | |
| AT17366B (de) | Vergasungsbrenner für flüssige Brennstoffe. | |
| DE148111C (de) | ||
| DE866380C (de) | Heiz- und Kochofen fuer fluessige Brennstoffe | |
| DE39539C (de) | Neuerung an Lampen, die automatisch Petroleumdampf und -Gas erzeugen | |
| DE2538211C3 (de) | Heizungskessel | |
| DE85724C (de) | ||
| DE92196C (de) | ||
| DE363181C (de) | Verfahren zur Herstellung eines brennbaren Gases aus Wasserdampf und Daempfen von OEl | |
| DE90871C (de) | ||
| DE351398C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entzuenden von Feuerungen aller Art | |
| DE582112C (de) | Gluehlichtlampe fuer fluessige Brennstoffe | |
| DE37202C (de) | Lampe, in welcher der Leuchtstoff fein zertheilt zur Verbrennung gelangt | |
| DE191717C (de) | ||
| DE89878C (de) | ||
| DE158957C (de) | ||
| DE25942C (de) | Retorte zur Verbrennung von flüssigen Kohlenwasserstoffen | |
| CH211083A (de) | Olfeuerungseinrichtung. | |
| DE107774C (de) | ||
| AT16774B (de) | Dampferzeuger. | |
| DE138663C (de) |