DE88544C - - Google Patents

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DE88544C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/62Magazines having means for indicating the number of cartridges left in the magazine, e.g. last-round indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
leicht Unglücksfälle hervor-
Bei den Schiefsübungen der Truppen ereignet es sich häufig, dafs ein Schütze mit nicht vorschriftsmäfsig entladenem Gewehr abtritt. Obwohl es üblich ist, nach dem Schiefsen eine genaue Revision vorzunehmen, so tritt doch noch manchmal der Fall ein, dafs ein noch geladenes Gewehr unbemerkt bleibt, wodurch alsdann
gerufen werden können.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, mittelst welcher man sofort erkennen kann, ob ein Gewehr geladen ist oder nicht. Diese Vorrichtung besteht in einem Mechanismus, welcher beim Einführen des Patronenrahmens in den Schlofskasten eine Scheibe oder dergleichen nach aufsen treten' läfst, die hierdurch in auffälliger Weise bemerkbar wird und erst dann zurücktritt, wenn die letzte Patrone aus dem Gewehr entfernt ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Vorrichtung an dem deutschen Infanteriegewehr Modell 88 in Fig. 1 und 2 aufser Thätigkeit in Ansicht und Schnitt, in Fig. 3 und 4 in Thätigkeit.
Der Schlofskasten α des Gewehres ist an einer geeigneten Stelle mit einer Aussparung b versehen, über welche ein Bügel c hinweggreift. Durch den Bügel c ist ein verschiebbarer Knopf d hindurchgeführt, welcher durch eine Spiralfeder e nach innen gedrückt wird und an seinem inneren Ende die Signalscheibe f trägt. Die letztere ist auf der Innenseite mit einem schwach federnden Bügel g versehen, der durch die Aussparung b hindurch in das Innere des Schlofskastens hineinragt. Wird nun der Patronenrahmen h in den Schlofskasten α eingeführt, so drückt er den Bügel g bei Seite und mithin den Knopf d und die Signalscheibe f nach aufsen, so dafs die letz-, tere nun aus der Aussparung b heraustritt und dadurch in auffälliger Weise bemerkbar wird. In dieser Lage bleibt der Knopf d und mit diesem die Signalscheibe f so lange, bis der Patronenrahmen aus dem Schlofskasten herausfällt. Da nun der Patronenrahmen bereits selbstthätig herausfällt, während die letzte Patrone in den Lauf eingeführt wird, so ist noch eine besondere Vorrichtung erforderlich, um den Anzeigemechanismus so lange festzuhalten , bis auch die letzte Patrone aus dem Lauf entfernt ist. Dies geschieht mit Hülfe eines bügeiförmigen Mitnehmers k, welcher die Schlofshülse i umfafst und mit der Schlofskammer so verbunden ist, dafs er beim Schliefsen und Oeffheii des Schlosses vor- und zurückgeschoben wird. An dem Schaft des Gewehres ist ein Winkelhebel / befestigt, welcher beim Vorschieben des Mitnehmers k umgelegt wird, wobei ein in einem Schlitz des Winkelhebels / geführter Sperrstift m zwischen den Knopf d und den Bügel c eingeschoben wird- und dadurch den Anzeigemechanismus feststellt. Der Winkelhebel I wird nach dem Passiren des Mitnehmers k durch eine Feder η wieder aufgerichtet, wobei jedoch der Sperrstift m noch nicht ausgelöst wird, da derselbe in der Schlitzführung des Winkelhebels bis
zum tiefsten Punkt derselben gleitet. Beim Oeffhen des Schlosses, wobei bekanntlich die Patronenhülse aus dem Lauf herausgezogen wird, legt der Mitnehmer k den Winkelhebel / nach der entgegengesetzten Seite um, wodurch eine Auslösung des Sperrstiftes m erfolgt. Eine derartige Auslösung findet zwar bei jedesmaligem Zurückziehen des Schlosses statt, sie bleibt jedoch ohne Wirkung, so lange der Patronenrahmen noch im Schlofskasten steckt, da der Patronenrahmen ein Zurücktreten des Anzeigemechanismus verhindert. Die Signalscheibe f kann erst dann in die Aussparung b zurücktreten, wenn die letzte Patronenhülse aus dem Gewehr entfernt ist.
Die beschriebene Vorrichtung kann an jedem Gewehr mit Bündelladung angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein mit Bündelladung zu beschickendes Kastenmagazin für Gewehre, bei welchem das Vorhandensein von Patronen im Magazin oder Lauf dadurch angezeigt wird, dafs beim Einführen des gefüllten Patronenrahmens in den Magazinkasten eine in dessen Seitenwandung (a) liegende Signalscheibe (f) aus der für sie bestimmten Aussparung (b) der Magazinwandung hervortritt und so lange in dieser Stellung erhalten wird, bis die letzte Patrone aus dem Lauf entfernt ist.
    Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Kastenmagazins, bei welcher das Zurücktreten der Signalscheibe (f) in die Magazinwandung nach dem Herausfallen des leeren Patronenrahmens (h) aus dem.Magazin (a) bis nach Entfernung der letzten Patrone aus dem Gewehr in der Weise verhindert wird, dafs ein mit dem Verschlufscylinder verbundener Mitnehmer^ beim jedesmaligen Schliefsen des Verschlusses mittelst eines Winkelhebels (I) und eines Sperrschiebers (m) die Signalscheibe (f) festlegt, während beim Oeffhen des Verschlusses der nach der entgegengesetzten Seite umgelegte Winkelhebel (I) den Sperrschieber (m) auslöst und die Signalscheibe wieder freigiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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