DE883231C - Verfahren zum Herstellen einer Behaarung fuer Friseurbuesten und Puppen, insbesondere Schaufensterpuppen, aus Wachs und Hartmasse - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Behaarung fuer Friseurbuesten und Puppen, insbesondere Schaufensterpuppen, aus Wachs und HartmasseInfo
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- DE883231C DE883231C DED7873A DED0007873A DE883231C DE 883231 C DE883231 C DE 883231C DE D7873 A DED7873 A DE D7873A DE D0007873 A DED0007873 A DE D0007873A DE 883231 C DE883231 C DE 883231C
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Description
- Es gibt Friseurbüsten und Schaufensterpuppen mit glatten, kahlen Schädeln aus Wachs oder Hartmasse, auf die Perücken (Büstenperücken) aufgesetzt werden, deren äußerste Ansätze an den Stirn-, Ohren- und Nackentampeln, also ringsum, auch bei allerfeinster Arbeit die Verbindung von Kopf und Perücke nur etwas verdecken, aber nicht wie natürlich gewachsen aussehen.
- Es gibt auch Büsten und Puppen, bei denen die Haare durch ein Verfahren eingestochen werden. Aber diese Herstellungsweise ist sehr kompliziert, sieht unnatürlich aufs, läßt sich nicht mehr entfernen, und die so hergestellte Büste wird daher allmählich schmutzig, trocken und brüchig.
- Die Erfindung bezweckt, die vorerwähnten Nachteile der bekannten Behaarungen zu vermeiden und eine Behaarung zu schaffen, die wie aus -der Haut gewachsen aussieht. Sie erspart die äußerst schwierige Arbeit des Einstechens der Haare in den Puppenkopf und kann; wenn die Haare schmutzig oder staubig sind, abgenommen, gereinigt, frisiert und wieder neu aufgesetzt werden.
- Die Erfindung besteht darin, daß den Konturen der sonst in üblicher Weise gearbeiteten Perücke, wie aus der Abbildung ersichtlich ist, ein io bis 2,o mm breiter Streifen aus Tamboriergaze (Rohseide) oder gewebter Haargaze ('Haartüll) angearbeitet wird, der mit dünneren Haaren einhaarweise entgegengesetzt beknüpft und nach Aufsetzen der Perücke an den Kopf angebügelt wird.
- Die Perückenmontur einschließlich Streifen aus Tamborier- oder Haargaze entspricht hinsichtlich der Größe einer üblichen Perücke. Die Perückenmontur a wird in üblicher Weise mit- Haaren beknüpft, während der io bis 2o mm breite feine Seiden- oder Haargazerand b mit dünneren Haaren einhaarweise entgegengesetzt beknüpft wird. Nach Fertigstellung der Arbeit wird die Perücke frisiert und auf den zu beliefernden Kopf gesetzt; die Perücke muß natürlich genau passen. Mit einem kleinen warmen Eisen werden die äußersten Konturen der Perücke angebügelt. Durch die Wärme des Eisens löst sich eine Wachsschicht auf und läßt die feinen Maschendes Seiden- oder Haargewebes ganz verschwinden, so daß sie nach Erkalten des Wachses festgehalten sind. Die feinen geknüpften Haare sehen wie aus der Kopfhaut gewachsen aus.
- Die Perücke kann, wenn sie schmutzig ist, mit kleiner Mühe wieder vom Kopf entfernt, gereinigt, neu frisiert und in gleicher Weise wieder auf dem Puppenkopf befestigt werden.
- Bei Hartmasseköpfen wird für das Anbübeln der Perücke eine Wachseinlage vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen einer Behaarung für Friseurbüsten und Puppen, insbesondere Schaufensterpuppen, aus Wachs und Hartmasse mittels aufgesetzter Perücke, dadurch gekennzeichnet; daß die Konturen der in üblicher Weise mit Haaren beknüpften Perückenmontur mit einem schmalen Seiden- oder Haargazerand versehen werden, der mit dünneren Haaren einhaarweise entgegengesetzt beknüpft und nach Aufsetzen der Perücke an den Kopf angebügelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7873A DE883231C (de) | 1951-01-27 | 1951-01-27 | Verfahren zum Herstellen einer Behaarung fuer Friseurbuesten und Puppen, insbesondere Schaufensterpuppen, aus Wachs und Hartmasse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7873A DE883231C (de) | 1951-01-27 | 1951-01-27 | Verfahren zum Herstellen einer Behaarung fuer Friseurbuesten und Puppen, insbesondere Schaufensterpuppen, aus Wachs und Hartmasse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883231C true DE883231C (de) | 1953-07-16 |
Family
ID=7032321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED7873A Expired DE883231C (de) | 1951-01-27 | 1951-01-27 | Verfahren zum Herstellen einer Behaarung fuer Friseurbuesten und Puppen, insbesondere Schaufensterpuppen, aus Wachs und Hartmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883231C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3112740A1 (de) * | 1981-03-31 | 1982-10-07 | Helga 8306 Schierling Stohl | "dekorationsperuecke" |
-
1951
- 1951-01-27 DE DED7873A patent/DE883231C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3112740A1 (de) * | 1981-03-31 | 1982-10-07 | Helga 8306 Schierling Stohl | "dekorationsperuecke" |
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