DE882014C - Heuwender - Google Patents
HeuwenderInfo
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- DE882014C DE882014C DEC4012A DEC0004012A DE882014C DE 882014 C DE882014 C DE 882014C DE C4012 A DEC4012 A DE C4012A DE C0004012 A DEC0004012 A DE C0004012A DE 882014 C DE882014 C DE 882014C
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- Germany
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- crankshaft
- shaft
- turning
- tedder
- turning arms
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/005—Turners; Tedders
- A01D78/008—Turners; Tedders with forks
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
Bei Heuwendern, die mit Wendearmen und hieran befestigten gabelartigen Zinken versehen sind,
ist es bereits bekannt, die Wurf- bzw. Schwenkbewegungen von den Fahrrädern abzuleiten. Der
Antrieb der Wendearme erfolgt dann über einen Ketten- oder sonstigen Antrieb, z. B. mittels einer
Kurbelwelle.
Die Wendearme sind entweder als federnde Hebel ausgebildet oder weisen um die Haltestangen
gewundene Federn auf, durch die auf der Flur liegende Steine oder sonstige Unebenheiten unter
Vermeidung eines Bruches der Zinken ausgeglichen werden sollen. Auch sind bereits Wendearme mit
gegeneinander verschiebbaren Zinken bekannt.
Bei diesen bekannten Ausführungsformen sind die Antriebsmittel für die Wendearme verhältnismäßig
niedrig angebracht; deshalb wird deren Bewegung durch hochgeworfene oder vom Winde abgetriebene
Halme, die sich um die Getriebeteile wickeln, beeinträchtigt, wodurch häufig Betriebsstörungen
auftreten. Außerdem werden rauhe Stöße auf das Triebwerk übertragen.
Demgegenüber ist die Erfindung auf einen Heuwender mit einem an sich bekannten Kurbelwellenantrieb
gerichtet und besteht darin, daß die Kurbelwelle oberhalb der Wendearme angeordnet ist.
Diese sind mit ihren freien Enden an den entsprechenden Wellenkröpfungen gelagert und durch je
eine am Wendeschaft angreifende Lenkstange mit dem Maschinengestell schwenkbar verbunden. Jede
Lenkstange ist an den Schaft des entsprechenden Wendearmes mittels einer Führungsgabel angeschlossen.
Die Kurbelwelle reicht beiderseits über die Fahrräder hinaus; die an den Wellenenden gelagerten
Wendearme sind über ihre Lenkstangen an der
Fahrachse abgestützt. Der von den. Fahrrädern abgeleitete
Antrieb -der Kurbelwelle ist vorteilhaft als Kettenantrieb ausgebildet, der in der Mitte der
Kurbelwelle angreift. .
Die Wendearme weisen an ihren Enden angebrachte Haltebügel zur Aufnahme von federnd
und auswechselbar gelagerten Zinken auf. Diese bestehen vorteilhaft je aus einem federnden Stab,
der um einen im Haltebügel gelagerten Querbolzen ίο gewunden ist und über ein federnd gewundenes
Auge abgewinkelt in die Arbeitsspitze ausläuft. Mehrere derartige Zinken liegen in dem Haltebügel
nebeneinander. ■
Die Kurbelwelle ist durch einen Schutzkorb aus Drahtgewebe od. dgl. abgedeckt, der seinerseits in
geeigneter Weise am Maschinengestell gehalten wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei die
Einzelheiten nur schematisoh angegeben sind, wie auch durch die beispielsweise Darstellung keine
Beschränkung auf die Anzahl der Wendearme und deren Abstände· erfolgt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Heuwenders,. Fig. '2 eine Ansicht von oben;
Fig. 3 und 4 geben das freie Ende eines Wendearmes mit den hierin gelagerten Zinken in Vorder-
und Seitenansicht wieder.
Das zweirädrige Fahrgestella ο mit den Rädern 11I
und der Zugdeichsel 12 trägt die Antriebsmittel
für die Wendearme, die über die S teuer stange 13 mittels des Handhebels 14 in an sich bekannter
Weise gehoben und gesenkt werden können.
Die Wendearme sind an der rückwärtigen Seite
der Maschine gelagert und unterhalb der Antriebswelle angeordnet, die als Kurbelwelle !i 5 ausgebildet
ist. Sie wird mittels der Stützarme 116 auf dem
Maschinengestell abgestützt. Die Kurbelwelle 15 ragt beiderseits über die Fahrräder in hinaus und
weist an den Wellenenden freie Kurbelarme 17 auf, die ihrerseits je einen -Wendearm tragen.
Die Wenidearme bestehen aus dem Schaft 18, der
an einem Ende an die entsprechende Wellenkröpfung der Kurbelwelle 15 angeschlossen ist. Das andere
Ende ist zu einem Bügel 19 zur Aufnahme der Wendezinken 20 geformt. An jedem Schaft 18
greift eine Lenkstange01 an, die mit dem Schaft 18
durch eine Führungsgabel -22, verbunden und am
Maschinengestell <i;o auf einem Längsträger 23 bei
24 schwenkbar gelagert ist.
Der Antrieb besteht bei demAusführungsbeispiel aus Zahnrädern 25 und einem Kettentrieb 26 mit
Kettenspanner 27, wobei vorteilhaft das auf der gleichen Welle 28 angeordnete Zahn- und Kettenrad
zweckmäßig aus einem Stück bestehen. Das Kettenrad 29 ist etwa in der M:itte der Kurbelwelle
15 angebracht.
Die Haltebügel 19 der Wendearme tt8, die zur
Lagerung der eigentlichen Arbeitszinken 20 dienen, sind mit einem Querbolzen 30 versehen, auf den
die Zinken 20 mit gewundenen Lageraugen 311 aufgereiht
sind. Die Zinken ,20 werden im Bügel 19 mittels Federn 312 in Stellung gehalten, die aus dem
Zinkendraht geformt sein können. Es ist jedoch auch möglich, die Federung auf andere Weise zu
erreichen, z. B. durch auf den Zinkenschaft aufgeschobene, am Bügel ·ΐ 9 zu befestigende, besondere
Federn. Wie Fig. 4 erkennen läßt, läuft jeder einzelne Zinken 20 über ein weiteres, federnd gewundenes
Auge 3.3 abgewinkelt in eine freie Spitze aus.
Der den Kurbelantrieb abdeckende Schutzkorb ist mit 34 bezeichnet.
Es ist ersichtlich, daß die durch die Fahrräder 11
auf die Kurbelwelle 15 übertragene Antriebskraft den Wemdearmen 18 mitgeteilt wird, die entsprechend
der Kröpfung der Welle 15 unter dem Einfluß der Lenkhebel 21 eine Wurfbewegung entgegen
der Fahrtrichtung ausführen. Die Steuerung mittels der Lenkhebel 211 erfolgt in der Weise, daß
die Wturfbewegung der menschlichen Arme bei Benutzung einer Gabel weitgehend nachgeahmt
wird. Hierbei sichern die Führungsgabeln 22 eine sichere Steuerung der Wendearme 18; auch ist die
Lagerung bei 24 so ausgebildet, daß ein Verkanten der Wendearme vermieden wird. Die außerhalb der
Fahrräder Bi angeordneten Wendearme 18 sind an
der Fahrachse 36 mittels Stützarmen 35 gehalten. Die Lenkstangen entsprechen den zwischen den
Fahrrädern i'i angeordneten Lenkstangen 2ii.
Die Ausbildung der Zinken 20, die aus einem fortlaufend gebogenen, federnden Stahlstab bestehen
können, ermöglicht ein sicheres Arbeiten bei ausreichendem Federungsvermögen. Die Federung bei
31, 33 und 32 wird durch die Anzahl der Windungen bzw. durch die sonstige Bemessung so abgestimmt,
daß je nach der Größe des auftretenden Widerstandes die Federn nacheinander zur Wirkung
kommen. Die Zinken lassen sich durch die lösbare Anbringung des Bolzens 30, auf den sie
mittels des Auges 311 aufgereiht sind, leicht auswechseln.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein Zahn- und Kettenantrieb vorgesehen, doch kann
statt dessen auch ein sonstiger Antrieb "Verwendung finden.
Erfindungsgemäß wird der Vorteil erreicht, daß durch die Nachahmung der natürlichen menschlichen
Arbeitsbewegung beim Heuwenden ein hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Die Anordnung
der Kurbelwelle über den Wendearmen schließt Betriebsstörungen durch abgeschleuderte bzw. hochgewehte
Halme aus. Der Schutzkorb 34 kann vorsorglich alle Antriebsteile umschließen, ohne die
freie Beweglichkeit der Wendearme 18 zu behindern. Durch die Lagerung der Zinken 20 in den
zweckmäßig starr auszubildenden Haltebügeln 19 wird ein gutes Federungsvermögen bei auftretenden
Widerständen erreicht. Durch die Federung bei 311, 312, 33 wird die Übertragung von Stoßen
auf das Triebwerk vermieden und dadurch dessen Lebensdauer wesentlich erhöht.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:Ί, Heuwender mit durch eine Kurbelwelle angetriebenen Wendearmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (15) oberhalb derWendearme angeordnet ist, die mit ihren freien Enden an den entsprechenden Wellenkröpfungen gelagert und durch je eine am Wendeschaft (ii8) angreifende Lenkstange (im) mit dem Maschinengestell (no) schwenkbar verbunden sind.
- 2. Heuwender nach Anspruch >i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lenkstange (2,1) an den Schaft (ΐ·8) des entsprechenden Wendearmes mittels einer Führungsgabel (22) angeschlossen ist.
- 3. Heuwender nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (15) beiderseits über die Fahrräder (ιί) hinausreicht und die an den Wellenenden gelagerten Wendearme über die Lenkstangen (21) an der Fahrachse (36) abgestützt sind.
- 4. Heuwender nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Fahrrädern abgeleitete Antrieb der Kurbelwelle (15) vorteilhaft als Kettenantrieb ausgebildet ist und in der Mitte der Kurbelwelle (ii 5) angreift.
- 5. Heuwender nach Anspruch! bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (20) der Wendearme in an deren Enden angebrachten Haltebügeln (19) federnd und auswechselbar gelagert sind.
- 6. Heuwender nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (20) der Wendearme um einen im Haltebügel (ίο.) gelagerten Querbolzen (30) gewunden sind und über ein federnd gewundenes Auge (33) abgewinkelt in die Arbeitsspitzen auslaufen.
- 7. Heuwender nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (15) durch einen Schutzkorb (34) aus Drahtgewebe od. dgl. abgedeckt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5240 6.53
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEC4012A DE882014C (de) | 1951-03-31 | 1951-03-31 | Heuwender |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEC4012A DE882014C (de) | 1951-03-31 | 1951-03-31 | Heuwender |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE882014C true DE882014C (de) | 1953-07-06 |
Family
ID=7013251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC4012A Expired DE882014C (de) | 1951-03-31 | 1951-03-31 | Heuwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE882014C (de) |
-
1951
- 1951-03-31 DE DEC4012A patent/DE882014C/de not_active Expired
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