DE8808894U1 - Reaktionsgefäßhalter - Google Patents

Reaktionsgefäßhalter

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DE8808894U1
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reaction vessel
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/06Test-tube stands; Test-tube holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/20Mixing the contents of independent containers, e.g. test tubes
    • B01F31/201Holders therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)

Description

• · · I
Gebrauchsmusteranmeldung
Bodenseewerk Perkin - Elmer & Co. GmbH D-7770 Überlingen (Bodensee)
Reaktionsgefäßhalter
Die Neuerung betrifft einen Reaktionsgefäßhalter mit wenigstens einer langgestreckten Reaktionsgefäßaufnahme, die eine Reihe von Aufnahmeöffnungen zur Aufnahme von Probengefäßen aufweist.
Die Reaktionsgefäßhalter sind dabei im allgemeinen langgestreckte, rechteckige platten mit einer Reihe von Durchbrüchen. In diese Durchbrüche werden Reaktionsgefäße in Form von Reagenzgläsern eingesetzt, die durch einen Stopfen verschlossen sind. Es ist häufig erforderlich, solche Reaktionsgefäße in Richtung ihrer Längsachse zu schütteln. Hierfür sind Schütteltische bekannt, die eine Schwingbewegung in einer horizontalen Ebene ausführen. Es ist weiterhin bekannt, Reaktionsgefäßhalter mechanisch, z.B. mittels eines "Laborroboters" zu bestücken. Eine solche Bestückung muß praktisch in vertikaler Richtung erfolgen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Reaktionsgefäßhalter zu schaffen, der eine mechanische Bestückung bei vertikaler Lage der Reaktionsgefä&e gestattet und in welchem die Reaktionsgefäße wahlweise in eine horizontale Lage gebracht werden körnen.
Der Neuerung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, einen Reaktionsgefäßhalter zu schaffen, bei welchem die Reaktionsgefäße mittels eines in horizontaler Richtung schwingenden Schütteltisches in Richtung der Achsen der
Reaktionsgefäße geschüttelt werden können.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Reaktionsgefäßaufnahme mit einem schwenkbar gelagerten Hebel verbunden ist, der durch einen Stellmotor zwischsr! zwei um 90° versetzten Endsteilu &pgr; n e &eegr; vercrhwenkbar ist, wobei die Achsen der Aufnahmeöffnungen in einer Endstellung vertikal und in der anderen Endstellung hör i zonta1 sind.
in einer Endstellung sind dann die Aufnahmeöffnungen so angeordnet, daß die Reaktionsgefäße vertikal eingesetzt werden können. Das erleichtert die mechanische Bestückung. Dann wird die Reaktionsgefäßaufnahme durch den Stellmotor über den Hebel um 90° verschwenkt. Die Reaktionsgefäße liegen dann mit ihren Achsen horizontal und können dann beispielsweise durch einen in einer Horizontalebene schwingenden Schütteltisch geschüttelt werden.Eine seitliche Begrenzung verhindert Verschiebung der tfeaktionsgefäße.
Vorteilhafterweise sind mehrere Reaktionsgefäßaufnahmen parallel zueinander schwenkbar in einem Rahmen angeordnet und mit je einem schwenkbar an dem Rahmen gelagerten Hebel verbunder,·, wobei diese Hebel gelenkig mit einem gemeinsamen Lenker verbunden sind und der Stellmotor an einem dieser Hebel angreift.
Die Hebel mit dem Lenker bilden dann ein ParalIeI lenkergetriebe, wenn die Hebelarmlängen aller Hebel gleich sind. Die Hebel bleiben daher ständig parallel. Wenn einer der
* a ■ t · ·
Hebel durch den Stellmotor verschwenkt wird, dann erfolgt eine entsprechende Verschwenkung aller Hebel. Es können daher durch einen Stellmotor gleichzeitig mehrere fleaktionsgefäßaufnahmen aus der vertikalen in eine horizontale Stellung verschwenkt werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Neuerung besteht darin, daß der Stellmotor einen doppelt wirkenden Hubzylinder aufweist, der an einem der besagten schwenkbaren Hebel
Ifi annrpift. WPIr hör aIc 7woiai"minor Uo hai ancnafiihrt ic +
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
15
Fig.1 ist eine Seitenansicht eines Reaktionsgefäßhalters .
Fig.2 ist eine zugehörige Draufsicht. 20
Fig.3 zeigt im einzelnen den Stellmotor in einer abgebrochenen Seitenansicht.
Fig.4 ist eine zugehörige Draufsicht.
In einem Rahmen 10 sind drei langgestreckte Reaktionsgefäßaufnahmen 12,14,16 schwenkbar gelagert. Die Reaktionsgefäßaufnahmen sind rechteckige Platten mit je einer Reihe von Durchbrüchen 18 zur Aufnahme der Reaktionsgefäße. Die Reaktionsgefäße sind Reagenzgläser, die mit einem Stopfen abgeschlossen sind. In der In Fig.1 und 2 dargestellten Lage sind die Reaktionsgefäßaufnahmen in einer Endstellung, in welcher die Achsen der Durchbrüche vertikal sind, die Reaktionsgefäße also mit vertikalen Achsen eingesetzt werden können.
• t ftf;
Die Reaktionsgefaßaufnahmen 12,14,16 sind mit Zapfen 20,22;24,26 bzw. 28,30 verbunden und mit diesen in dem Rahmen 10 gelagert. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind an dem Rühmen 10 drei Hebel 32, 36 und 38 schwenkbar gelagert. Die Schwenkachsen der Hebel 32,24 und 38 fallen mit den Achsen der Zapfen 20,22; 24,26 bzw. 28,30 zusammen. Der Hebel 34 ist fest mit dem Zapfen 22 verbunden. Der Hebel 36 ist fest mit dem Zapfen 26 verbunden. Der Hebel 38 ist fest mit dem Zapfen 30 verbunden. Die in Fig.1 oberen freien Enden der Hebel 34,36 und 38 sind gelenkig mit einem gemeinsamen Lenker 40 verbunden. Die Hebelarmlängen sind gleich und die Anlenkpunkte der Hebel an dem Lenker 40 sind in gleichen Abständen voneinander wie die Schwenkpunkte. Dadurch bilden die Hebel 34,36 und 38 mit dem Rahmen 10 und dem Lenker 40 ein ParalIeI lenkergetriebe. Die Hebel 34,36 und 38 bleiben ständig parallel. Da die Reaktionsgefäßaufnahmen 12,14 und 16 über die Zapfen 22,26 und 30 fest mit den Hebeln 34,36 und 38 verbunden sind, bleiben auch die Reaktionsgefäßaufnahmen 12,14 und 16 ständig parallel.
Der Hebel 36 ist durch einen Stellmotor 42 um 90° in eine zweite Endstellung verschwenkbar. Dadurch wird die Reaktionsgetäßaufnähme 14 in eine Stellung verschwenkt, in welcher die Achsen der Durchbrüche 18 und damit die Achsen der darin sistzenden Reaktionsgefäße horizontal sind. Da die Reaktionsgefäßaufnahmen 12 und 16 mit der Reaktionsgefäßaufnahme 14 durch das Para 1 IeI1enkergetriebe gekoppelt sind, werden diese Reaktionsgefäßaufnahmen 12 und 16 in gleicher Weise verschwenkt.
Der Stellmotor 42 enthält einen doppelt wirkenden pneumatischen Hubzylinder 44. Der Hubzylinder 44 ist mit einem Lagerblock 46 auf einem Lagerzapfen 48 gelagert, der an dem Rahmen 10 angebracht ist. Auf diese Weise ist der
Hubzylinder 44 in einer vertikalen Ebene verschwenkbar. Der Hebel 36 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet. An dem
einen Hebelarm ist, wie gesagt, der Lenker 40 angalenkt.
An dem anderen Hebelarm des Hebels 36 ist eine Kolben-
stange 50 des Hubzylinders 44 mittels eines Lagerzapfens 52 angelenkt. Durch Ausfuhren des Hubzylinders 44 kann der Hebel 36 aus der in Fig.3 dargestellten einen Endstellung um 90° in eine andere Endsteliung 56 verschwenkt werden.
Dementsprechend werden auch die Reaktionsgefäßaufnahmen um go0 verschwenkt.
Der beschriebene Reaktionsgefäßhalter gestattet sin sicheres Einführen üer Reaktionsgefäße. Die Reaktionsgefäße können wahlweise in horizontaler oder in vertikaler Lage geschüttelt werden. Das kann vollständig automatisch ablaufen. Es ist auch mög1 ich,vol1 ständig automatisch die Reaktionsgefäße wiederholt aus der vertikalen Lage in die horizontale Lage und zurück zu schwenken. Nach der Behandlung können die Reaktionsgefäßaufnahmen mit den Reaktionsgefäßen wieder in eine genau definierte vertikale Lage zurückgeführt werden, so daß eine einwandfreie mechanisierte Entnahme möglich ist. Es ist auch möglich, die Flüssigkeiten in den Reaktionsgefäßen einfach durch Wiederholtes hin- und herschwenken zwischen den End-Stellungen durchzuschütteln und zu mischen.

Claims (3)

• · 1 Schutzansprache
1. Reaktionsgefäßhalter mit wenigstens einer langgestreckten ReaktionsgefäEaufnahme (12,14,16), die eine Reihe von Aufnahmeöffnungen (18) zur Aufnahme von Reaktionsgefäßen aufweist, dadurch gekenn zeichnet, daß die Reaktionsgefäßaufnahme (12,14,16) mit einem schwenkbar gelagerten Hebel (34,36,38) verbunden ist, der durch einen Stellmotor (42) zwischen zwei um 90° versetzten Endstellungen verschwenkbar ist, wobei die Achsen der Aufnahmeöffnungen (18) in einer Endstellung vertikal und in der anderen Endstellung horizontal sind.
2. Reaktionogefäßhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Reaktionsgefäßaufnahmen (12,14,16) parallel zueinander schwenkbar in einem Rahmen (10) angeordnet und mit je einem schwenkbar an dem Rahmen (10) gelagerten Hebel (34,36,38) verbunden sind, wobei diese Hebel (34,36,38) gelenkig mit ei &eegr;am gemeinsamen Lenker (40) verbunden sind und der Stellmotor (42) an einem dieser Hebel (36) angreift.
3. Reaktionsgefäßhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor (42) einen doppelt wirkenden Hubzylinder (44) aufweist, der an einem der besagten schwenkbaren Hebel (36) angreift, welcher als zweiarmiger Hebel ausgeführt ist.
DE8808894U 1988-07-11 1988-07-11 Reaktionsgefäßhalter Expired DE8808894U1 (de)

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