DE8808881U1 - Ampulle aus Kunststoff - Google Patents
Ampulle aus KunststoffInfo
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Description
1. Juli. 1988
Unsere Ref.: Gm 5924/3338
Bernd Hansen, Heerstraße 1S , 7166 Sulzbach-Laufen 2
Ampulle aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft eine Ampulle aus Kunststoff mi*· einem angeformten, ohne Werkzeuge vom Ampullenkörper
trennbaren Ampullenkopf, wobei im Bereich der Trennstelle die Dicke der Wand reduziert ist.
Bai den bekannten Ampullen dieser Art ist zwischen dem Ampullenkopf und dem Ampullenkörper ein Abschnitt
vorhanden, der bei der Herstellung der Ampulle sehr
stark gereckt wird, um die Wandstärke so weit zu reduzieren, daß sie beim Drehen des Ampullenkopfes
relativ zum Ampullenkörper im Bereich dieses Abschnittes abgerissen werden kann. Man spricht deshalb bei
diesen Ampullen auch von solchen mit einem Twist-Off-Verschluß. Oberhalb eines relativ kleinen Innendurchmessers
des gereckten Abschnittes treten bei diesen Ampullen Schwierigkeiten beim Öffnen auf. Zum einen
erreicht das für das Abdrehen erforderliche Drehmoment einen Wert, der nicht mehr ohne weiteres aufgebracht
werden kann. Zum anderen wird der Rand der entstehenden
Öffnung infolge der Bildung von fransenartigen Materialpartie.n
unsauber.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Ampulle der eingangs genannten Art zu schaffen, die es ej'flöglicht, größere Öffnungsdurchmesser als bisher
realisieren zu können. Diese Aufgabe löst eine Ampulle mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Zum Trennen des Ampullenkopfes vom Ampullenkörper braucht ersterer nicht mehr um die Längsaschse des
Ampullenkörpers gedreht zu werden. Vielmehr genügt es, den Ampullenkopf zur Seite hin zu kippen. Dabei
wird die Wand im Grunde der Einschnürung abgerissen,.
Der Kraftbedarf für das Kippen des Ampullenkopfes läßt sich auch bei relativ großem Öffnungsdurchmesser
gut aufbringen, zumal man nicht darauf beschränkt ist, den Ampullenkopf mit zwei Fingern zu erfassen.
Man kann ihn beispielsweise auch mit dem Handballen belasten. Ferner erhält man unabhängig vom Öffnungsdurchmesser,
also auch bei relativ großen Öffnungsdurchmessern, einen sauberen Rand. Dies dürfte darauf
zurückzuführen sein, daß die Zone reduzierter Wandstärke
sehr schmal ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Einschnürung sind Gegenstand der Ansprüche 2, 3, 6 und 7.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform schließen sich
beidseitig an die Einschnürung Abschnitte gemäß Anspruch 4 an.
Der Ampullenkopf weist vorzugweise die Merkmale der Ansprüche 5 und 8 bis 10 auf.
Die vorstehend und auch im nachfolgenden verwendete
Bezeichnung "Ampulle" umfaßt alle flaschenartigen Behältnisse mit angeformtem Verschlußteil.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen
erläut^it. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels
aus einer ersten Blickrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels aus einer um 90° in Umfangsrichtung versetzten
Blickrichtung.
Eine aus Kunststoff bestehende Ampulle 1 weist einen zylindrischen Ampullenkörper 2 auf, der an seinem
einen Ende durch einen Boden 3 verschlossen ist. Sein anderes Ende wird durch einen ebenfalls zylindrischen,
im Durchmesser jedoch reduzierten Endabschnitt 2' gebildet, dessen Wandstärke gleich derjenigen
des übrigen Teils des Ampullenkörpers 2 ist. Sein Außendurchmesser beträgt aber nur 50 % des Außendurchmessers
des übrigen Teils des Ampullenkörpers 2. Der Übergang zum Endabschnitt 2' ist, wie die Fig.
1 und 2 zeigen, konisch ausgeführt.
An den Endabschnitt 2' des Ampullenkörpers 2 schließt sich eine Einschnürung 4 an, an die sich wiederum
der Ampullenkopf 5 anschließt. Letzterer hat den gleichen Außendurchmesser wie der Endabschnitt 2'
und ist an dem dem Ampullenkörper 2 abgekehrten Ende durch eine kugelschalenförmige Materialpartie verschlossen.
Von der Zylinderform weicht der Ampullenkopf 5 nur in so weit ab, als in axialem Abstand
von der Einschnürung 4 einander gegenüberliegend zwei spiegelbildlich gleich ausgebildete Mulden
für den Eingriff der den Ampullenkopf 5 erfassenden Finger vorgesehen sind. Die Mulden 6 haben die Form
von quer zur Längsrichtung del' Ampulle 1 verlaufenden
Rinnen. In dieser Ricncurtg erstrecken sich angeformte
Rippen 7, die parallel und im Abstand nebeneinander angeordnet sind sowie über den Grund der Mulde 6
überstehen, um die beiden Mulden 6 griffiger zu machen. Die axiale Länge des Ampullenkopes 5 ist etwa zweibis
dreimal so groß wie ihr Außendurchmesser.
Dis Einschnürung 4 hat, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, die Form einer Ringnut mit keilförmigem Querschnittsprofil, wodurch der Grund der Einschnürung 4 eine äußerst
geringe axiale Erstreckung hat. Nur im Bereich dieses Grundes ist die Stärke der Wand auf einen geringen
Wert reduziert. Die beiden Flarken der Einschnürung
4 schließen im Ausführungsbeispiel einen Winkel von
45° ein. Dabei ist im Ausführungsbeispiel der Winkel zwischen der Flanke auf der Seite des Ampullenkopfes
5 und einer Radialebene 15°, woraus sich für den Winkel zwischen der anderen Flanke und der Radialebena
ein Wert von 30° ergibt. Es ist aber selbstverständlich auch möglich, beide Winkel gleich groß zu wählen
oder den Winkel auf der Seite des Ampullenkopfes 5 größer als denjenigen auf der anderen Seite zu
machen.
Zum Öffnen der Ampulle 1 wird der Ampullenkopf 5 zur Seite hin gekippt. ner Ampullenkopf 5 kann dabei
mit den Fingern erfaßt werden. Es genügt ■· jer auch,
ihn, beispielsweise mit dem Handballen, zur Seite zu drücken. Die axiale Länge des Ampullenkopfes 5
ist dabei völlig ausreichend, um die erforderliche Kraft aufbringen zu können. Das Kippen des Ampullenkopfes
5, das durch die Keilform des Querschnittsprofils der Einschnürung 4 begünstigt wird, hat zur Folge,
daß Kunststoff im Bereich des Grundes der Einschnürung 4, welcher die Solltrennstelle definiert, abgerissen
wird. Dieses Abreißen ist, da die Zone verminderter
Wandstärke eine sehr geringe axiale Erstreckung hat, möglich, ohne daß dabei fransenartige Materialpartien
längs des Öffnungsrandes entstehen, der nach dem Abtrennen des Ampullenkopfes 5 vorhanden ist.
Wegen des relativ großen Innendurchmessers dieser Öffnung lößt sich nunmehr der Inhalt der Ampulle
1 dem Ampullenkörper 2 problemlos entnehmen.
Die Herstellung der Ampulle 1 und das Einbringen des Inhaltes kann nach ainem der bekannten Verfahren
erfolgen.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie auch die nur allein aus der Zeichnung entnehmbaren
Merkmale sind als weitere Ausgestaltungen Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen
erwähnt sind.
Claims (9)
1. Ampulle aus Kunststoff mit einem angeformten,
ohne Werkzeug vom Ampullenkörper trennbaren Ampullenkopf, wobei im Bereich der Trennstelle die
Dicke der Wand reduziert ist, dadurch gekennzeichnet, daß
a) ein den Übergang vom Ampullenkörper (2) zum
Ampullenkopf (5) bildender Abschnitt in Forn
einer sich radial nach innen keilförmig verjüngenden Einschnürung (4) ausgebildet ist,
b) der Grund dieser Einschnürung (4) die Trennstelle bildet,
c) die verringerte Wandstärke auf die die Trennstelle bildende Ringzone beschränkt ist.
2. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel, den die beiden Flanken der Einschnürung (4) einschließen, höchstens 903, vorzugsweise
höchstens 75°, beträgt.
3. Ampulle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Flanke der Einschnürung (4) mit einer Radialebene einen Winkel von 15°, die andere einen
Winkel von 30° einschließt.
4. Ampulle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die sich beidseitig en die
Einschnürung (4) anschließenden Abschnitte (21, 5)
- II
einen gleichen Durchmesser haben.
5. Ampulle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ampullenkopf (5) den gleichen Durchmesser
wie der sich an die Einschnürung anschließende Abschnitt hat.
6. Ampulle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung (4) an ihrem
Grund auf einen Durchmesser reduziert ist, der zwischen 50 % und 8U % des Durchmessers der sich
anschließenden Abschnitte (21, 5) beträgt und vorzugsweise bei 65 % liegt.
7. Ampulle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an die Einschnürung
(4) anschließende Abschnitt (21, 5) einen Durchmesser
hat, der höchstens um 60 %, vorzugsweise um etwa
50 %, kleiner ist als der Außendurchmesser des Ampullenkörpers (2).
8. Ampulle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ampullenkopf einander gegenüberliegend je eine sich in Querrichtung
erstreckende Mulde (6) aufweist.
9. Ampulle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grund der Mulden (6) mit im Abstand nebeneinander liegenden und sich in Querrichtung erstreckenden, über den Muldengrund nach außen überstehenden
Rippen (7) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808881U DE8808881U1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Ampulle aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808881U DE8808881U1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Ampulle aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808881U1 true DE8808881U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808881U Expired DE8808881U1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Ampulle aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808881U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0350772A1 (de) * | 1988-07-11 | 1990-01-17 | Bernd Dipl.-Ing. Hansen | Ampulle aus Kunststoff |
-
1988
- 1988-07-11 DE DE8808881U patent/DE8808881U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0350772A1 (de) * | 1988-07-11 | 1990-01-17 | Bernd Dipl.-Ing. Hansen | Ampulle aus Kunststoff |
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