DE8808220U1 - Schlafbinde - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
· T
Die Erfindung betrifft eine Schlafbinde mit einer Abdeckung für die
Augen. Derartige Schlafbinden erlauben es z.B. einem Flugzeugpassagier, auch bei Tageslicht zu schlafen, wenn er durch mehrere Zeitzonen fliegen
muß, z.B. beim Flug nach Westen.
Eine Aufgabe der Erfindung wird darin gesehen, solche Schlafbinden
zu verbessern.
Nach d?r Erfindung wird! diese Aufgabe gelöst durch die im Anspruch 1
angegebenen Maßnahmen. Man erhält so eine Schlafbinde, die z.B. im Flugzeug nicht abgenommen werden muß, wenn der Benutzer kurz mit
der Stewardess reden möchte, denn in diesem Fall genügt es, kurz die
Augenabdeckung hochzuklappen, um die Augen wieder in Tätigkeit zu setzen.
Mit großem Vorteil wird dabei die Schlafbinde nach Anspruch 2 ausgebildet,
da sie sich dann leicht der Kopfform und den Bewegungen der Kopfhaut anpaßt. Was..hbarkeit ist sehr wünschenswert, da eine solche
Schlafbinde notwendig Schweiß etc. aufsaugt.
Einer, sehr wesentlichen Vorteil bietet der Gegenstand des Anspruchs 3,
denn dadurch wird zusätzlich auch das Gehörorgan' von Geräuschen entlastet und auch gegen Luftzug etc. geschützt, was dem Benutzer einen
tieferen, ungestörteren Schlaf verschafft. Dabei geht man mit besonderem Vorteil gemäß Anspruch 4 vor, denn solche Taschen schaffen dem Benutzer
individuell die Möglichkeit, hier zusätzliche Maßnahmen zu treffen, z.B. durch Ausstopfen mit Watte oder Kräutern, Einbringen von ätherischen
Ölen (gegen Ohrenschmerzen), oder auch durch das Einbringen eines Kopfhörers, falls das gewünscht wird.
Der Mensch bewegt sich im Schlaf sehr häufig, wodurch die Gefahr besteht,
daß eine solche Schlafbinde verschoben wird. Deshalb geht man mit besonderem Vorteil gemäß Anspruch 5 vor, denn hierdurch erhält man
auch bei derartigen Körperbewegungen einen sicheren Sitz der Schlafbinde
am Kopf« Dabei durchdringt dieses zweite Band mit Vorteil die taschenförmigen
Ohrenabdeckungen, da hierdurch die Lage der Öhrenabdeckungen
- die natürlich bei Kopfbetöegungen' besonders leicht verschoben werden am
Kopf gut fixiert wird. Insbesondere wird das zweite Band mit großem Vorteil an den taschenformigen Ohrenabdeckungen befestigt,
da dies das Anlegen der Schlafbinde außerordentlich erleichtert.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten, in keiner Weise als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden
Ausf-'ihrungsbeispiel, sowie aus den weiteren Unteransprüchen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein bevorzugtes Ausführungsb";.spiel
einer erfindunrsgemäßen Schlafbinde, im nicht angelegten
Zustand,
Fig. 2 eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Schlafbinde im
angelegten Zustand, bei heruntergeklappten Augenklapppen, und en face gesehen,
Fig. 3 eine Darstellung analog Fig. 2, aber en profil gesehen,
Fig. H eine Darstellung analog Fig. 2, also en face, aber bei hochgeklappten
Augenklappen, und
Fig. 5 eine Darstellung analog den vorhergehenden Figuren,
aber mit Blick auf den Hinterkopf, wobei auch hier die sichtbare Augenklappe hochgeklappt dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Schlafbinde 10. Diese hat ein Stirnband 11 mit einem vorderen Teil 12,
des durch ein eingenähtes Gummiband 13 oder dergleichen etwas verstärkt
ist, um dort eine erhöhte FernsljbHität zu erhalten. Ferner hat
das Stirnband 11 zwei Ohrentaschen 11, 15 sowie zwei rückwärtig-a Enden 16, 17, die jeweils mit einem Klettenband 18 bzw. 19 versehen sind,
welch letzteres einen lösbaren, längenverstellbai'en Verschiuß des Stirnbandes
11 ermöglicht. Das Stirnband 11 besteht aus einem gerippten, elastischen Gewebe, das z.B. in Längsrichtung um etwa 30 % gedehnt werden
kann. Beim Ausführungsbeispiel besteht es aus einem Gemisch aus
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Baumwolle und elastischer Kunstfaser/ &zgr;,B, mit der Handelsmarke
Modal. Solche Gewebe können leicht gewaschen werden, was für die
Hygiene wichtig ist. Das eingenähte Gummiband 13 verringert die elastische Dehnung Im Stirnbereich 12, so daß dieser Bereich eine
größere Formstabilität aufweist. - Die Rippung des elastischen Gewebes
Ist in den Figuren 2-5 mehrfach präzise so gezeigt/ wie sie sich an
einem Muster darstellt.
Am vorderen Teil 12 des Stirnbandes 11 sind zwei Augenklappen 21,
befestigt, die durch eine Ausnehmung 23 für die Nase teilweise voneinander
getrennt sind. Diese Augenklappen zi, ZZ enthalten Einlagen
24, 25 aus opakem Material, z.B. aus schwarzem/ wäschbarem Stoff.
Die Einlagen 24, 25 verhindern, wie ohne weiteres ersichtlich, den
Zutritt von Licht zum betreffenden Auge, sind aber schweißdurchlässig. Die Augenklappen 21, 22, die - wie dargestellt - ebenfalls aus dem
gerippten elastischen Gewebe bestehen, können leicht hochgeklappt bzw. hochgeschlagen werden, ohne das Stirnband 12 abzunehmen, z.B.,
wenn im Flugzeug die Stewardeß ein Getränk oder e'neMahlzeit bringt.
Fig. 2 zeigt die Augenklappen 21, 22 im heruntergeklappten Zustand, und Fig. 4 im hochgeklappten Zustand.
Die Ohrentaschen 14, 15 sind oben offen, so daß in sie Watte oder
dergleichen eingebracht werden kann, z.B. bei Ohrenschmerzen des Benutzers, wobei die Watte auch mit Ohrenmedizin getränkt werden
kann, z.B. mit Ohrentropfen. Dies betrifft z.B. Benutzer mit Zinkmangel, die zu Mittelohrentzündung neigen.
Wie besonders Fig. 5 zeigt, wird das Stirnband 11 um den Kopf K gelegt
und hinten mit dem Klettenverschluß 18, 19 verschlossen.
Durch die Ohrehtaschsn 14, 15 erstreckt sich ein zweites Band 30,
das zum Stirnband 11 im wesentlichen orthogonal verläuft und aus dem
gleichen Materia! besteht wie dieses. Dieses Band 30 ist mittels Nähten
31, 32 am unteren Bereich der Taschen 14, 15 festgenäht, wobei die Taschen 14, 15 selbst bevorzugt an ihrem oberen Ende und an dem
den Augenklappen 21, 22 zugewandten Abschnitt mittels Klettenverschlüssen
33 bzw. 34 verschließbar sind.
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Das zweite Band 30 hat einen oberen Abschnitt 36, der sich, wie die
Figuren 3 und 5 zeigen, im getragenen Zustand über das Dach des
Schädels K erstreckt, etwa wie der Bügel eines Kopfhörers, und es hat einen in Fig. 1 linken unteren Abschnitt 37, der mit einem Klettenband
38 versehen ist, sowie einen in Fig. 1 rechten unteren Abschnitt 39,
der mit einem Klettenband 40 Versehen ist. Durch Anlegen und Verschließen
der Klettenbänder 38 und 10 entsteht ein Kinnband, das sich von den Ohrentaschen 14, 15 unten um das Kinn herum erstreckt
Und zusammen mit dem oberen Abschnitt 36 das zv/eite Band 30 bildet, welches den Kopf ebenfalls umgibt. Letzteres zeigt z.B. Fig. 4.
Beim Anlegen stülpt der Benutzer zunächst den Vorderen Abschnitt
12 des Stirnbandes 11 und den oberen Teil 36 des zweiten Bandes
über den Kopf, wobei die Augen bereits bedeckt werden. Dabei hält sich die Schlafbinde bereits am Kopf, besonders wenn der Kopf des
Benutzers behaart ist und dadurch eine ausreichende Reibung bietet.
Nun kann der Benutzer in Ruhe zunächst das Stirnband 11 mit Hilfe der Klettenverschlüsse 18, 19 hinten verschließen, wobei wegen der
großen Elastizität des verwendeten textlien Materials die LängsversteÜ-barkeit
durch das Klettband 18, 19 in der Praxis keine Rolle spielt. Anschließend kann der Benutzer, wenn er es wünscht, auch noch die
unteren Enden 37, 39 des zweiten Bandes 30 mit Hilfe der Klettenbänder 38, 40 verschließen*
Besonders angenehm ist bei der Erfindung, daß der mit dem Gummiband
13 verstärkte Stirnabschnitt 12 nicht auf die Augen drückt, sondern
auf der Stirn aufliegt, und daß die Augenklappen 21, 22 die Augen ohne Druck abdecken, denn das Auge ist ein gegen Druck sehr empfindliches
Organ. Bei Versuchen mit Freiwilligen hat sich dies als sehr positiv erwiesen. Auch wird durch die Verwendung von zwei orthogonal
zueinander verlaufenden Bändern eine gute Fixierung relativ zum Kopf erreicht, was angesichts der häufigen Bewegungen eines Schlafenden
von Vorteil sein kann.
Naturgemäß sind bei erfindungsgemäßen Schlafbinden vielfältige modische
Ausgestaltungen und Variationen möglich, z.B. durch Farbwahl des
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Stoffes und andere modische Adaptationen. Die Klettenverschlüsse lassen sich ohne Beeinflussung der Funktion durch andere Verschlüsse
ersetzen, z.B. durch Druckknopfverschlüsse. Statt eines durchgehericSen
elastischen Materials lassen sich auch textile Werkstoffe verwenden,
bei denen nur elastische Abschnitte eingesetzt sind. Weitere Abwandlungen sind dem Fachmann ohne weiteres ,geläufig.
Claims (12)
- PATeNTANWALTRAIBLE TELEFON (O>**) &bgr;&thgr;>4·»40 ·· ·· ·« ·«7ÖÖÜÜ-UTTGAHrr1 TELEX 7 252 25> RA|b" D &iacgr; '. i , , ' · · &Egr;3&Lgr;&Tgr;&Rgr;&Kgr;&Igr;&Tgr;&Dgr; &Mgr;\&Lgr;/&Dgr; I TLENBÄÖHSTRASSE 32 TELEÖRAMME* ABiLPAl1 E^UTjCjARt * &iacgr; Jj' e "-1^ '^I^VVML·!LANDESGIRÖKASSE STUTTGART 2Ö15O76 DIPLHNG. HANS RAIEBLEÜZUGELASSENER VERTRETER BEIM EUROP PATENTAMT EUROPEAN PATENT ATTORNEYElisabeth Rsible Stuttgart, den 15.5.19&8Stuttgart Anwaltsakte R68.22Dt/mSchutzansprüche1. Schlafbinde mit einer Abdeckung für die Augen,dadurch gekennzeichnet, daß ein Stirnband (11) zur Umschlingung des Knnfoc in Sticnhnha Unraacahan ic+ rlnc mit einen uni*7iincumicn wo»·- 1 __......—._ ._.-,___.._.. -_-, ___ ..... _..._... -_.___,„-.._.__ .^.stellbrren Verschluß (18, 19), insbesondere einem Klettenverschluß, ver-^ sehen ist,und daß die Augenabdeckung (21, 22) hieran in hochklappbarer Weise befestigt ist.
- 2. Schlafbinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß sie aus einem elastischen, bevorzugt waschbaren Stoff ausgebildet ist.
- 3. Schlafbinde nach Anspruch loder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Bereich der Ohren jeweils eine Ohrenabdeckung (14, 15) aufweist.
- 4. Schlafbinde nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, tfaß die Ohranabdeckungen in Form von - insbesondere verschließbaren - Ohrentaschen (14, 15) ausgebildet sind, um die Aufnahme von wärmeisolierendem Material, Kräutern oder dergleichen in diesen Ohrentaschen zu ermöglichen.
- 5. Schlafbinde nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß de' Stirnband (11) im Ohrenbereich von einem zweiten» Band (30) gekreuzt wird, das bei angelegter Eöhlafbinde, sich über das Schädeldach und unter dem Kinn erstreckend ,den Kopf ebenfalls umgibt.
- 6. Schlafbinde nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Band (30) die Ohrentaschen (14, 15} durchdringt.
- 7. Schlafbinde nach mindestens einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Band (30) jeweils an den Ohrentaschen (14, 15) befestigt ist.1184- VTNR:1O6941 *..* "..* *..* *«.*• &Ogr; · &bgr; · · ■ ·- O · W— ■■ · ·
- 8. Schlafbinde nach mindestens einem der Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Band (30) im Kinnbereich einen vorzugsweise verstellbaren Verschluß (38, 40), insbesondere einen Klettenverschluß, aufweist.
- 9. Schlafbinde nach mindestens einem der Ansprüche 5-8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Band (30) ebenfalls aus einem elastischen,
bevorzugt waschbaren Stoff ausgebildet ist. - 10. Schlafbinde nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Augenabdeckung in Form von zwei Klappen {21, 22) I ausgebildet ist, die sich bei angelegter Gerätschaft vom Stirnband (11) ji über die Augenhöhlen erstrecken. i - 11. Schlafbinde nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen 1 (21, 22) jeweils mit einem lichtundurchlässigen Material (24, 25) ver- ! sehen sind, um den Lichteinfall zu den Augen zu reduzieren.
- 12. Schlafbinde nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß * das Stirnband (11) im Bereich der Klappen (21, 22) mit einer elastischen j Verstärkung (13), z.B. einem Gummiband, versehen ist, um im Augenbereich
eine erhöhte Formstabilität zu erreichen.t» ta It I» It ti <· ■» 3 ·"
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808220U DE8808220U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-06-27 | Schlafbinde |
| DE19893920954 DE3920954A1 (de) | 1988-06-27 | 1989-06-27 | Schlafbinde |
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| DE8808220U Expired DE8808220U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-06-27 | Schlafbinde |
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| Country | Link |
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Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE8517927U1 (de) * | 1985-06-20 | 1985-08-08 | Staab, Rudolf, 6710 Frankentahl | Schutzbrille |
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1988
- 1988-06-27 DE DE8808220U patent/DE8808220U1/de not_active Expired
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